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Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg - kurz MAN (Seite 20)

eröffnet am 13.10.09 21:24:57 von
Professor_de_luxe

neuester Beitrag 08.07.14 11:31:31 von
Pitbull72
Beiträge: 228
ID: 1.153.643
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Gesamt: 11.391


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PowerLooser
schrieb am 18.04.12 13:05:15
Beitrag Nr. 191 (43.054.515)
...von wegen, die gleiche Performance wie die Stämme, das Gap beträgt nur noch 20%.
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Kara-ben-nemsi
schrieb am 19.04.12 07:03:51
Beitrag Nr. 192 (43.058.054)
Ja siehste! Genauso hatte ich das gemeint mit der relativen Stärke! Aber merkwürdigerweise hab ich als Argument bisher noch nichts von einem Umtausch gehört.

Das einzige was bisher genannt wurde: bei den Stämmen sind jetzt die Stimmrechte wertlos, weil VW mit 75% sowieso alles bestimmen kann. Deshalb seien jetzt die Vorzüge interessanter......
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JamesMcFly
schrieb am 19.04.12 12:13:10
Beitrag Nr. 193 (43.059.786)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.058.054 von Kara-ben-nemsi am 19.04.12 07:03:51Noch hat VW die 75% nicht. Darüber hinaus müssen bei einer Überschreitung der 75 % Schwelle und der Inanspruchnahme der Gewinnabführung eine "angemessene" Dividende an die restlichen Aktionäre bezahlt werden. Diese orientiert sich nicht am Gewinn der MAN SE, sondern an Marktüblichen Kennzahlen.

Der Anstieg der Vorzüge spiegelt mE die Erwartung einer zeitnahen Komplettübernahme wieder, da in diesem Szeanrio ein Angleich beider Aktiengattungen erfolgt.

Kurzum, man sollten bei MAN auf jedenfall dabeibleiben. Morgen HV und Montag Dividende. Bleibt spannend.

JMF
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Kara-ben-nemsi
schrieb am 19.04.12 15:19:53
Beitrag Nr. 194 (43.060.973)
JMF

Bist du denn dabei? Ich meine: bei den Vorzügen?? Bislang hast du ja meist bei den Stämmen was gepostet....
Ich hoffe, du hast auch das Vergnügen!!
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muschelsucher
schrieb am 19.04.12 15:30:05
Beitrag Nr. 195 (43.061.034)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.059.786 von JamesMcFly am 19.04.12 12:13:10Volkswagen strebt Gewinnabführungsvertrag bei MAN an
Wolfsburg (BoerseGo.de) - Der Autokonzern Volkswagen (VW) will in Bezug auf den Nutzfahrzeug- und Maschinenbauer MAN alle Optionen auf dem Tisch behalten. "Wir behalten uns alle Möglichkeiten offen", so Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch bei der Hauptversammlung des Konzerns am heutigen Donnerstag in Hamburg auf die Frage, ob VW die verbliebenen Aktionäre irgendwann bei MAN herausdrängen wolle.

Derzeit überlegt VW den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages, so Pötsch. Dazu braucht Volkswagen einen Antei von 75 Prozent an MAN. Derzeit hält der größte Autokonzern Europas 74 Prozent der MAN-Anteile.

Im November 2011 hatte sich Volkswagen für rund 3,4 Milliarden Euro knapp 56 Prozent der MAN-Anteile gesichert. Volkswagen will bereits seit längerem einen integrierten Lastwagenkonzern aus MAN und der schwedischen VW-Tochter Scania bilden.

(© BörseGo AG 2012 - Autor: Christian Zoller)

© 2012 BörseGo
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JamesMcFly
schrieb am 19.04.12 22:12:09
Beitrag Nr. 196 (43.063.303)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.060.973 von Kara-ben-nemsi am 19.04.12 15:19:53Mit einer reltativ geringen Position im Vergleich zu den Stämmen. Hab die Vorzüge schon ne gefühlte Ewigkeit:-)

Wow, schon fast die 85 Euro, warum steigen die wohl so:-)))

Morgen wirds interessant

JMF
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Kara-ben-nemsi
schrieb am 20.04.12 07:26:36
Beitrag Nr. 197 (43.063.809)
Ich glaube, MAN ist auch eine Aktie "für die Ewigkeit". Wenn man sich alleine die Studien anschaut, dass
-in 20 Jahren alleine in Europa nochmal 30% mehr LKW auf den Strassen sein sollen.
-MAN in den BRIC Staaten sehr stark ist und stark wachsen will.
-Hype um die neue mittlere LKW Klasse in den BRIC´s
-seit Jahren Gewinne gemacht werden.
-gute Dividende gezahlt wird

Ich bin seit Ende 2010, und Kursen von 46 Euro dabei. .

Eigentlich habe ich NICHT vor, mein MAN Paket in der nächsten Zeit ganz abzustossen, aber es hängt natürlich viel von den Entscheidungen VW´s, gerade heute, ab!!

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muschelsucher
schrieb am 20.04.12 18:24:39
Beitrag Nr. 198 (43.067.478)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.063.809 von Kara-ben-nemsi am 20.04.12 07:26:36
URL: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/0,2828,828730,00.html
20. April 2012, 16:23 Uhr

MAN-HV
Volkswagen antwortet nicht
Aus München berichtet Cornelia Knust

Die MAN-Hauptversammlungen sind für Aktionäre schwer erträglich. 2011 musste VW die Machtübernahme im Aufsichtsrat in letzter Minute zurückziehen. Diesmal ging das zwar durch - doch wurden Aktionärsfragen zur Zukunft von MAN in beispielloser Form abgebügelt.

München - Erstmals begrüßte Ferdinand Piëch die MAN-Aktionäre als Anteilseigner eines faktischen Konzernmitglieds. Schließlich hat VW am 9. November 2011 das Übernahmeangebot an die MAN-Aktionäre vollzogen. Doch in seinem Eingangsvortrag ist von Begrüßung keine Spur. Kein Wort verliert der VW-Aufsichtsratsvorsitzende, der mit seiner Familie den VW-Konzern beherrscht, über die klammheimliche Erhöhung der Volkswagen-Stimmrechte von 56 auf 74 Prozent in den vergangenen fünfeinhalb Monaten.

Auf die spätere Frage von Aktionärssprechern, was VW denn nun weiter vorhabe, ob ein Beherrschungsvertrag oder ein Herausdrängen der freien Aktionäre (Sqeeze-out) geplant sei, muss ausgerechnet MAN-Vorstandssprecher Georg Pachta-Reyhofen antworten, der gleich neben Piëch sitzt.

Diese Frage müsse auf der Hauptversammlung von VW gestellt werden, sagt Pachta. Die war gestern in Hamburg, und auch dort war nur das VW-Mantra wiederholt worden: "Wir halten uns alle Optionen offen". Heute in München lässt sich Piëch immerhin dazu herab, genau diesen Satz noch einmal zu sagen.


Die ganze MAN-Hauptversammlung ist für die verbliebenen freien Aktionäre schwer erträglich. Zwar ist der Rahmen des Aktionärstreffens diesmal ungewöhnlich pompös. Gleich zwei Münchner Messehallen hat das Unternehmen gemietet, eine ganze Flotte von blank polierten Lkw und Bussen aufgefahren.

Drei Viertel der Ausschüttung fließt an VW

Doch in den Worten, die vom Podium schallten, kommt zum Ausdruck, dass die Kleinaktionäre, die hier an langen Tischen bewirtet werden, für den neuen Mehrheitsaktionär keine Rolle mehr spielen. Selbst die mehr als großzügige Dividende von 2,30 Euro, über die sich mehrere Aktionärssprecher freuen, fließt zu drei Vierteln in die Kasse von VW und mindert die Kosten der Übernahme etwas.

Da kann Vorstandssprecher Pachta auf 25 Seiten Redetext die Chancen des integrierten Nutzfahrzeugkonzerns preisen und sich mit liebdienerischen Sätzen hervortun wie: "Wir freuen uns darauf, aktiv unseren Beitrag zum Erfolg der Volkswagengruppe zu leisten". Oder: "Da ist es nur konsequent, wenn wir uns die Latte nun ein wenig höher legen". Die ersehnte Botschaft, dass die freien Aktionäre Teil dieser Erfolgsgeschichte sein werden, kommt nicht.

Taktische Einsilbigkeit beherrscht die Veranstaltung. Bloß nicht den MAN-Kurs mit unbedachten Äußerungen zum Anstieg verhelfen. Bloß nicht gierigen Investmentfonds einen Knochen hinwerfen, dass sie mit der Blockade gegen eine Aufstockung auf 95 Prozent einen Squeeze-out wirklich teuer machen könnten. Nicht einmal bereits genannte Zahlen zu Höhe und Realisierungszeitpunkt der Synergieeffekte zwischen VW, MAN und dem ebenfalls zum VW-Imperium zählenden Hersteller von Schwerlastwagen Scania werden wiederholt.

"Ich glaube, Sie haben falsche Vorstellungen, wie sowas geht", sagt Piëch zu einem hartnäckigen Kleinaktionär, der immer wieder nachfragt: "Erzählen Sie doch mal ein bisschen was. Was sind denn die Optionen? Und, Herr Pachta, Herr Piëch sitzt neben Ihnen; er weiß garantiert über alles Bescheid". Der deutlich erzürnten Sprecherin der Schutzvereinigung DSW ("Sagen Sie, was Sie vorhaben. Wir als MAN-Aktionäre haben ein Recht darauf".) bleibt Piëch die Antwort ebenfalls schuldig. Pachta sagt zerknirscht, er könne zu den Plänen zwar keine Auskunft geben, habe VW aber als zuverlässigen Partner kennengelernt.

In MAN-Unternehmenskreisen wird die VW-Strategie so übersetzt: Der Großaktionär wartet, bis MAN mangels Streubesitz aus dem Dax ausscheidet, Fonds dementsprechend ihre Anteile reduzieren, der Aktienkurs sinkt, so dass man preiswert auf 100 Prozent der Anteile kommt.

Der anlässlich der Hauptversammlung überraschend gemeldete zwanzigprozentige Gewinneinbruch im ersten Quartal (die genauen Zahlen legt MAN am 3. Mai vor) passt da ins Bild; die Aktie reagiert prompt. Die Margen seien unter Druck, heißt es zur Erklärung, nicht nur in Brasilien, wo sich zum Jahreswechsel Umweltnormen geändert hatten, auch in Europa.

Immerhin machen sich vier VW-Manager die Mühe, sich den Aktionären kurz als künftige Mitglieder des Aufsichtsrats vorzustellen (sie werden später alle mit Quoten von 90 bis 91 Prozent gewählt). VW-Chef Martin Winterkorn erklärt, er habe großen Respekt vor der Tradition der MAN und verspricht, die Markenidentität zu erhalten.

VW-Finanzchef Dieter Pötsch schwärmt vom Potential der MAN, das sich nun mit der Vision von Volkswagen verbinde. VW-Nutzfahrzeugchef Jochem Heizmann kündigt Synergieeffekte auch mit der Personenwagensparte von VW an und erwähnt das Potential der MAN-Tochter Diesel & Turbo.

Ende der Kooperation mit Daimler

Die ganz große Umarmung kommt von VW-Personalvorstand Horst Neumann, einem früheren IG-Metall-Funktionär, was den MAN-Betriebsratschef Jürgen Dorn in heftiges Strahlen versetzt, Vorstandssprecher Pachta weniger: Neumann hatte die Managerleistung von MAN erwähnt, und zwar ohne das Wörtchen "gut" oder gar "sehr gut" davorzusetzen.

In Kürze muss sich Pachta mit dem neuen, von Audi kommenden Einkaufsvorstand Ulf Berkenhagen ins Benehmen setzen, den Volkswagen ihm eigentlich schon vor einem Jahr aufzwingen wollte. Nur mit Rücksicht auf das EU-Genehmigungsverfahren zum VW-Übernahmeangebot vom Mai 2011 war das unterblieben.

Für das einzige Grinsen auf den Gesichtern des ansonsten düster dreinblickenden amtierenden MAN-Vorstands sorgt Piëch mit einem unerwarteten Einwurf, der ohne erkennbaren Anlass ans Licht zerrt, was bisher nur hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde. Man beziehe da ja ein Produkt aus Düsseldorf vom Wettbewerber (gemeint war unmissverständlich der von Daimler-Benz laut Vertrag noch bis 2016 bezogene Transporter Crafter). Er, Piëch, sei überzeugt, dass MAN und VW das viel besser könnten. Man müsse ja den Wettbewerber nicht reicher machen als nötig.

Eher ein bitteres Lächeln zaubert Piëch mit seinem Schlusssatz zur Fragerunde auf die Gesichter der Aktionäre: "Meine Vorstände und ich haben keine weiteren Antworten".

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Kara-ben-nemsi
schrieb am 23.04.12 16:22:06
Beitrag Nr. 199 (43.076.145)
hei hei,

ist ja unglaublich. an einem solch schwachen tag halten sich die vorzüge wieder mal erstaunlich stabil. wenn man die dividende reinrechnet sind wir kaum im minus.
und da ist jemand, der bei 81 euro BEIDE HÄNDE aufhält und stücke einsammelt. ganz schön starke nachfrage bei 81 glatt.
Das ist die chance, mit limit 81,01 noch ein paar aktien zu bekommen!!
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Kara-ben-nemsi
schrieb am 25.04.12 14:50:11
Beitrag Nr. 200 (43.086.481)
Seit einigen Tagen zu sehen: Jeden Mittag zwischen 12 und 13 Uhr bricht der Handel in MAN VZ auf 0 zusammen. Auch trotz der doch sehr kleinen Ordergrössen heute z.b. ist das für mich ein Zeichen, dass hier nur noch institutionelle Anleger/Banken am Handeln sind. Keine Privatleute mehr da.
Ich hab vorgestern noch etwas aufgestockt. Mein Verkauf war wohl etwas vorschnell.