Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht
-
Umgekehrte Sortierung (neuste zuerst)
-
Die letzten 30 Beiträge
-
500 Beiträge pro Seite
[ Seite: 1, 2, 3 … 5, 6, 7 … 51, 52, 53, neuster Beitrag ]
schrieb am 11.12.09 06:21:33
#50 > Und wenn die Batterien leer sind fahren Corvette &
Co. Fahrer vorbei und zeigen den Mittelfinger und lachen.
Und wenn in der Ölkrise Sprit nur noch für Militär, Polizei,
Versorger/Dienstleister (und Reiche natürlich) mit
Berechtigungsschein zu haben ist, dann verrosten Corvette & Co
im Straßengraben. Ein Elektroauto kann man an der heimischen
Solar-/Windenergieanalage aufladen. Klar, wenn das System
zusammenbricht (keine neuen Ersatzteile), dann ist insgesamt Schluß
mit lustig aber es ist ganz einfach Fakt, dass es in Zukunft auch
viele Elektroautos geben wird. Vielleicht wird in einigen Ländern
auch wieder das 1 PS Pferd genutzt werden müssen.
schrieb am 15.12.09 22:25:37
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.548.406 von HeWhoEnjoysGravity am
11.12.09 06:21:33Aber nur im Sommer können diese
fahren jetzt gibt es kaum Strom und außerdem reicht dieser dann
nicht mehr zum Heizen des Autos wenn es auch noch fahren soll

schrieb am 16.12.09 04:30:09
Im Winter gibt es zwar weniger Sonne aber dafür Wind,
Tiefen-Erdwärme und ein Stromnetz. Der Antrieb eines Elektroautos
verbraucht i.a. weit mehr Energie, als die Heizung (Akkus müssen
aufgrund ihres Innenwiderstandes i.a. gekühlt werden, so dass man
diese Überschußwärme zum Heizen nutzen kann).
Die Umstellung auf Millionen von Elektroautos ist für ein Land
allerdings nicht trivial: Akkus kosten Geld, man braucht
zusätzliche Kraftwerke (auch Sonne-, Wind-, Wasser-,
Erdwärmekraftwerke) und das Stromnetz muss verstärkt und
intelligent gesteuert werden.
schrieb am 20.12.09 22:33:47

Wer war denn die letzten Frost-Tage mit seinem
Elektromobil unterwegs
schrieb am 20.12.09 22:39:46
Dafür gibt es ja Ladestationen, um die Batterie wieder aufzuladen,
wenn sie schlapp macht.
Ach wie seid ihr einfallslos !
schrieb am 21.12.09 05:38:37
Ladestationen haben aber begrenzte Kapazitäten, weil das Akkuladen
viel länger als das Tanken von Sprit dauert.
Übrigens kann es bei Elektroautos schon zum Problem werden,
irgendwo im Schnee oder Stau festzustecken ... die Hersteller
sollten daher eine Möglichkeit für Pannenhilfe vorsehen, so dass
ein Auto mit vollem Akku einem mit leerem Akku ein paar kWh abgeben
kann (nicht ungefährlich, wegen recht hoher Spannungen und
Ströme).
Dazu gehört, dass man sich auf einige wenige Spannungen einigt
(z.B. unterschiedliche Spannungen können Sinn machen, z.B. bei
Motorrad-Auto-LKW).
Mit ein bisschen Vorraussicht kann man ein Elektroauto mit höherer
Spannung auch an Ladestationen mit niederer Spannung laden, nämlich
wenn bei einem 400 Volt-Auto 4 Akkublöcke mit je 100 Volt parallel
geladen werden - das ist auch besser für die Akkus, weil die so
gleichmäßiger geladen werden.
Ebenso kann man 4 eigentlich paarallel genutzte Akkublöcke in einem
100 Volt-Auto in Reihe an 400 Volt aufladen (wobei man ja auch bei
in Reihe zu ladenden Akkus einen elektronischen Widerstand parallel
zu einem Akkublock vorsehen kann, so dass wenn ein Akku schon voll
ist, über diesen Widerstand die anderen Akkus noch Strom
bekommen).
Daraus folgt, dass man sich eine genormte Akkublock-Spannung
überlegen sollte (z.B. 100 Volt) und die Hersteller dann mehrerer
dieser Akkublöcke im Auto parallel und in Reihe schalten. Das hat
den Riesenvorteil, dass genormte Akkublöcke in Massen gefertigt und
dann nach dem Baukastenprinzip in vielen unterschiedliche
Anwendungen genutzt werden können. Ein einzelner defekter Akkublock
kann dann auch leichter ausgetauscht werden und man muss nicht den
ganzen teuren Akku austauschen.
Kurz gesagt: es ist vermutlich volkswirtschaftlich sinnvoller,
lieber ein in einigen Fällen etwas teureres genormtes modulares
Konzept zu verfolgen, als wenn jeder Hersteller für jede Plattform
einen maßgeschneiderten Akku entwirft. Ein modulares Konzept bietet
auch die Möglichkeit, dass Hersteller leichter einen Zusatzakku für
den Kofferraum anbieten können, was sicher bei einigen Kunden auf
Interesse stößt - übrigens kann man Zusatzakkus auch verleihen und
leasen.
Wartbarkeit ist übrigens ein großer Wettbewerbsvorteil. Es ist
besser, wenn ein Auto vielleicht etwas größer ist oder weniger
Kofferraum (aber dafür einen wartungsfreundlichen Akku) hat, als
wenn man ein maßgeschneidertes Spezialauto praktisch mit einem
verbrauchten Akku wegschmeißen müsste. 100 Liter weniger Kofferraum
fallen nicht so auf (es gibt doch auch Capriolet), wie ein Auto,
dass mit einem verbrauchten Akku nicht mehr aus dem Knick kommt.
(alles imho)
schrieb am 21.12.09 09:23:15
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.606.387 von GueldnerG45S am 20.12.09
22:33:47"Wer war denn die letzten Frost-Tage mit seinem
Elektromobil unterwegs"
In Zermatt (1.608 m ü. M.) & Saas-Fee (1.800 m hoch gelegen,
beides in der Schweiz) gibt's nur Elektrofahrzeuge.
Ob du's glaubst oder nicht, die fahren auch bei Eiseskälte im
Winter.
schrieb am 21.12.09 09:29:18
übrigens wunderschön dort.
schrieb am 21.12.09 09:45:36
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.607.034 von AdHick am 21.12.09
09:23:15Ob du's glaubst oder
nicht, die fahren auch bei Eiseskälte im Winter.
Jo!!
Saas-Fee und Zermatt sind ja auch bekannt dafür, ihren
Lebensunterhalt als industrielle Dienstleistungsgesellschaft zu
erwirtschaften.

Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen und uns darauf umstellen,
nur noch geldfette Touristen „elektromobil“ vom Luxushotel in ein
paar hundert Meter entfernte lokalen Bespaßungsanlagen (Skilifte,
Bars, Strände usw.) zu karren.
btw. wie kommen die Touristen, die Luxusgüter und die Waren des
täglichen Bedarfs eigenlich in diese kleinen Orte respektive zu den
Ortseingängen????? Kannst du mir einen einzigen auch nur annähernd
leistungsfähigen LKW oder bloß Kleintransporter nennen der qua Akku
betrieben wird?
schrieb am 21.12.09 10:18:38
Antwort auf Beitrag Nr.:
38.607.180 von Kaperfahrer am 21.12.09
09:45:36Jo, zB Duracar Quicc Diva
etwas grösser Iveco Eco Daily Electric
ganz groß Akku-Triebwagen
Fährt alles auch im Winter.
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben