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Seite 6 von 53

Das Elektroauto nur im Sommer --denn bei Frost macht die Batterie schlapp ( Seite 6)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 15.10.09 21:35:40
von
neuster Beitrag 24.04.12 14:34:34
von

Anzahl Beiträge: 521
Aufrufe gesamt: 9.819
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[ Seite: 123567515253neuster Beitrag ]

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HeWhoEnjoysGravity
schrieb am 11.12.09 06:21:33
Beitrag Nr.51 
(38.548.406)
Antwort
Zitat
#50 > Und wenn die Batterien leer sind fahren Corvette & Co. Fahrer vorbei und zeigen den Mittelfinger und lachen.

Und wenn in der Ölkrise Sprit nur noch für Militär, Polizei, Versorger/Dienstleister (und Reiche natürlich) mit Berechtigungsschein zu haben ist, dann verrosten Corvette & Co im Straßengraben. Ein Elektroauto kann man an der heimischen Solar-/Windenergieanalage aufladen. Klar, wenn das System zusammenbricht (keine neuen Ersatzteile), dann ist insgesamt Schluß mit lustig aber es ist ganz einfach Fakt, dass es in Zukunft auch viele Elektroautos geben wird. Vielleicht wird in einigen Ländern auch wieder das 1 PS Pferd genutzt werden müssen.
Eine kurze Geschichte der Spekulation
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schrieb am 15.12.09 22:25:37
Beitrag Nr.52 
(38.574.029)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.548.406 von HeWhoEnjoysGravity am 11.12.09 06:21:33Aber nur im Sommer können diese fahren jetzt gibt es kaum Strom und außerdem reicht dieser dann nicht mehr zum Heizen des Autos wenn es auch noch fahren soll :laugh::laugh:
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HeWhoEnjoysGravity
schrieb am 16.12.09 04:30:09
Beitrag Nr.53 
(38.574.570)
Antwort
Zitat
Im Winter gibt es zwar weniger Sonne aber dafür Wind, Tiefen-Erdwärme und ein Stromnetz. Der Antrieb eines Elektroautos verbraucht i.a. weit mehr Energie, als die Heizung (Akkus müssen aufgrund ihres Innenwiderstandes i.a. gekühlt werden, so dass man diese Überschußwärme zum Heizen nutzen kann).

Die Umstellung auf Millionen von Elektroautos ist für ein Land allerdings nicht trivial: Akkus kosten Geld, man braucht zusätzliche Kraftwerke (auch Sonne-, Wind-, Wasser-, Erdwärmekraftwerke) und das Stromnetz muss verstärkt und intelligent gesteuert werden.
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schrieb am 20.12.09 22:33:47
Beitrag Nr.54 
(38.606.387)
Antwort
Zitat
:confused: Wer war denn die letzten Frost-Tage mit seinem Elektromobil unterwegs :confused:
Avatar
StillhalterTrader
schrieb am 20.12.09 22:39:46
Beitrag Nr.55 
(38.606.396)
Antwort
Zitat
Dafür gibt es ja Ladestationen, um die Batterie wieder aufzuladen, wenn sie schlapp macht.

Ach wie seid ihr einfallslos !
Avatar
HeWhoEnjoysGravity
schrieb am 21.12.09 05:38:37
Beitrag Nr.56 
(38.606.596)
Antwort
Zitat
Ladestationen haben aber begrenzte Kapazitäten, weil das Akkuladen viel länger als das Tanken von Sprit dauert.

Übrigens kann es bei Elektroautos schon zum Problem werden, irgendwo im Schnee oder Stau festzustecken ... die Hersteller sollten daher eine Möglichkeit für Pannenhilfe vorsehen, so dass ein Auto mit vollem Akku einem mit leerem Akku ein paar kWh abgeben kann (nicht ungefährlich, wegen recht hoher Spannungen und Ströme).

Dazu gehört, dass man sich auf einige wenige Spannungen einigt (z.B. unterschiedliche Spannungen können Sinn machen, z.B. bei Motorrad-Auto-LKW).

Mit ein bisschen Vorraussicht kann man ein Elektroauto mit höherer Spannung auch an Ladestationen mit niederer Spannung laden, nämlich wenn bei einem 400 Volt-Auto 4 Akkublöcke mit je 100 Volt parallel geladen werden - das ist auch besser für die Akkus, weil die so gleichmäßiger geladen werden.

Ebenso kann man 4 eigentlich paarallel genutzte Akkublöcke in einem 100 Volt-Auto in Reihe an 400 Volt aufladen (wobei man ja auch bei in Reihe zu ladenden Akkus einen elektronischen Widerstand parallel zu einem Akkublock vorsehen kann, so dass wenn ein Akku schon voll ist, über diesen Widerstand die anderen Akkus noch Strom bekommen).

Daraus folgt, dass man sich eine genormte Akkublock-Spannung überlegen sollte (z.B. 100 Volt) und die Hersteller dann mehrerer dieser Akkublöcke im Auto parallel und in Reihe schalten. Das hat den Riesenvorteil, dass genormte Akkublöcke in Massen gefertigt und dann nach dem Baukastenprinzip in vielen unterschiedliche Anwendungen genutzt werden können. Ein einzelner defekter Akkublock kann dann auch leichter ausgetauscht werden und man muss nicht den ganzen teuren Akku austauschen.

Kurz gesagt: es ist vermutlich volkswirtschaftlich sinnvoller, lieber ein in einigen Fällen etwas teureres genormtes modulares Konzept zu verfolgen, als wenn jeder Hersteller für jede Plattform einen maßgeschneiderten Akku entwirft. Ein modulares Konzept bietet auch die Möglichkeit, dass Hersteller leichter einen Zusatzakku für den Kofferraum anbieten können, was sicher bei einigen Kunden auf Interesse stößt - übrigens kann man Zusatzakkus auch verleihen und leasen.

Wartbarkeit ist übrigens ein großer Wettbewerbsvorteil. Es ist besser, wenn ein Auto vielleicht etwas größer ist oder weniger Kofferraum (aber dafür einen wartungsfreundlichen Akku) hat, als wenn man ein maßgeschneidertes Spezialauto praktisch mit einem verbrauchten Akku wegschmeißen müsste. 100 Liter weniger Kofferraum fallen nicht so auf (es gibt doch auch Capriolet), wie ein Auto, dass mit einem verbrauchten Akku nicht mehr aus dem Knick kommt. (alles imho)
Avatar
schrieb am 21.12.09 09:23:15
Beitrag Nr.57 
(38.607.034)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.606.387 von GueldnerG45S am 20.12.09 22:33:47"Wer war denn die letzten Frost-Tage mit seinem Elektromobil unterwegs"

In Zermatt (1.608 m ü. M.) & Saas-Fee (1.800 m hoch gelegen, beides in der Schweiz) gibt's nur Elektrofahrzeuge.
Ob du's glaubst oder nicht, die fahren auch bei Eiseskälte im Winter.
:rolleyes:
Avatar
schrieb am 21.12.09 09:29:18
Beitrag Nr.58 
(38.607.072)
Antwort
Zitat
übrigens wunderschön dort.



Avatar
schrieb am 21.12.09 09:45:36
Beitrag Nr.59 
(38.607.180)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.607.034 von AdHick am 21.12.09 09:23:15Ob du's glaubst oder nicht, die fahren auch bei Eiseskälte im Winter.

Jo!!
Saas-Fee und Zermatt sind ja auch bekannt dafür, ihren Lebensunterhalt als industrielle Dienstleistungsgesellschaft zu erwirtschaften.:cool:
Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen und uns darauf umstellen, nur noch geldfette Touristen „elektromobil“ vom Luxushotel in ein paar hundert Meter entfernte lokalen Bespaßungsanlagen (Skilifte, Bars, Strände usw.) zu karren. :rolleyes:

btw. wie kommen die Touristen, die Luxusgüter und die Waren des täglichen Bedarfs eigenlich in diese kleinen Orte respektive zu den Ortseingängen????? Kannst du mir einen einzigen auch nur annähernd leistungsfähigen LKW oder bloß Kleintransporter nennen der qua Akku betrieben wird?
Avatar
schrieb am 21.12.09 10:18:38
Beitrag Nr.60 
(38.607.399)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.607.180 von Kaperfahrer am 21.12.09 09:45:36Jo, zB Duracar Quicc Diva



etwas grösser Iveco Eco Daily Electric



ganz groß Akku-Triebwagen



Fährt alles auch im Winter. ;)

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