Nestlé reüssiert in Schwellenländern
Börsen-Zeitung, 17.2.2012
md Vevey - Nestlé hat erneut ein Jahresergebnis präsentiert, das
die Finanzwelt überzeugte und den Aktienkurs entsprechend nach oben
trieb. Wichtiger Faktor für den Erfolg des weltgrößten
Lebensmittelkonzerns ist das Geschäft in
Schwellenländern.
Von den 5 Mrd. sfr, die Nestlé 2011 in M & A-Transaktionen
investierte, floss rund
die Hälfte in aufstrebende
Märkte. So übernahm Nestlé in China die Mehrheit an zwei
bedeutenden Firmen. Von den 83,6 Mrd. sfr Umsatz (69,3 Mrd. Euro)
im vergangenen Jahr erzielte Nestlé fast 5 Mrd. sfr in China. Bis
2020 will Nestlé die Hälfte der Erlöse in aufstrebenden Märkten
generieren, wobei CEO Paul Bulcke davon ausgeht, dass man dieses
Ziel sogar früher erreichen wird. Dank der zweistelligen
Wachstumsrate in den Schwellenländern - insbesondere in
Lateinamerika und Asien - konnten die negativen Wirkungen des
starken Frankens und der gestiegenen Rohstoffkosten etwas gedämpft
werden. Um den Umsatz der Tochter Alcon bereinigt, die an Novartis
verkauft wurde und 2010 noch in Nestlés Bilanz einfloss, fielen die
Erlöse um 4,8 %. Unterm Strich blieb ein Reingewinn von 9,5 Mrd.
sfr.
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