Die Marktkommentare spüren wieder die zurückkehrende Angst. Solange
in Griechenland keine stabile eurofreundliche Regierung das Ruder
übernimmt und solange in der Eurozone Stimmen laut werden, die
Girechenland nicht vermissen würden, solange wird es weiter
brodeln, also noch mindestens bis zum 17 Juni dem erneuten Wahlgang
in Griechenland. Und genau so lange wird sich im gesamten
Rohstoffbereich nicht viel tun.
Die zweite Baustelle, die USA, mit ihrem schleppenden
Wirtschaftswachstum, sorgt immer noch für Spekulationen zu einem
weiteren Quantitativ Easing zur Ankurbelung der Wirtschaft. Ob
Obama 5 Monate vor der Wahl, noch genügend Zeit für Effekte daraus
sieht, darf man langsam bezweifeln. QE1 + QE2 sorgten für
Infrastruktur und Umweltprojekte die Obama bei seinem Antritt
versprochen hatte, aber nachhaltiges Wachstum konnte damit noch
nicht generiert werden. Wahrscheinlich würde ein QE3 erst der
nächsten Regierung Vorteile bringen, da der Vorlauf viel zu lange
Zeit in Anspruch nimmt, um noch vor den Wahlen in 5 Monaten zu
wirken.
Mein Fazit daraus: wir werden erst nach den Entscheidungen, in
Griechenland und etwas später in den USA, neue Perspektiven sehen.
Mindoro könnte ein zu hohes Risiko fahren, wenn sie ihr comeback in
fallende Märkte legen würden?
Nach so langer Zeit des Aufbauens wäre es nach meinem Dafürhalten
nur vernünftig, jetzt nichts übers Knie zu brechen!