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schrieb am 08.02.12 21:02:57
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.722.140 von superhaase am 08.02.12
20:46:56hoffentlich geht das gut,
ich hab ja auch
noch mein steuerfreies Paket. Das geb ich bis zum bitteren Ende
oder bis zu meiner Rente nicht her.
Hop oder Top.
Aber derzeit sieht es m.E. nicht gut aus.
Ja, vielleicht hast Du ja Glück und es wird ein Totalverlust: Dann
kannst Du Dein steuerfreies Paket komplett gegen Deine sicherlich
zahlreichen Gewinne aus anderen Aktien gegenrechnen!

Allein aus diesem Grunde heraus doch schon ein wichtiges Argument,
weiter an der Aktie fest zu halten, obschon Du im Grunde genommen
doch an sich absolut gar nichts von ihr hälst! Oder?

schrieb am 08.02.12 21:14:12
Zumindest läuft jetzt endlich wieder der Kurs von der Mutter
centrotec, obwohl die Tochter centrosolar nur weiter fällt. Hier
scheinen die Zittrigen, die aufgrund der miesen Performance der
Tochter verkauft haben, draußen zu sein. Bei Centrosolar scheint es
hingegen noch viel Zittrige zu geben, auch wenn heute die 1€ marke
verteidigt wurde.
schrieb am 08.02.12 21:41:23
Zitat von hosolarfanLuckylost;
Centro ein Pennystock;
was für ein Unsinn, der hier verbreitet wird. Mit solchen Beiträgen
(Pennystock) wird die Aktie total schlecht geschrieben.
Auf meine kritische Anfrage an Herrn Dr. A. Kirsch hatte ich
nachfolgende Antwort erhalten"
Sehr geehrter Herr ......,
vielen Dank für Ihre Zeilen. Bitte bedenken Sie, dass sich die
Solarbranche in einer erheblichen Krise befindet, die durch
aggressive Niedrigpreisstrategien bestimmter Wettbewerber
zusätzlich verschärft wird. Der Vorstand der CENTRSOLAR fokussiert
sich dementsprechend konsequent darauf, diese schwierige Marktphase
operativ so gut wie möglich zu durchschreiten. Die starken
Kursschwankungen aller Solaraktien spiegeln unseres Erachtens in
gewisser Weise die in dieser Phase hohe Unsicherheit in der Branche
wider.
Darüber hinaus bleiben wir bei der transparenten
Unternehmenskommunikation, die natürlich auch berechtigte
Vertraulichkeitsanforderungen von Geschäftspartnern berücksichtigen
muss. Auf die Aktienkursentwicklung nehmen wir als Vorstand
ansonsten keinen Einfluss und beteiligen uns auch nicht an
Spekulationen hierüber. Bezüglich Fragen zu Plänen einzelner
Aktionäre*), würden wir Sie bitten, sich an diese direkt zu
wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Alexander Kirsch
CENTROSOLAR Group AG
* TSMC-Vertragserfüllung im Jahr 2011
Wenn er gar keine Antwort hätte schicken lassen, wäre wenigstens
nicht die Zeit des Lesers verschwendet worden ...
schrieb am 08.02.12 21:53:10
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.721.477 von Zechpreller am 08.02.12
19:06:161. er hat die Zahlen gekannt
und gelogen....
Hat wohl jeder Psychologie-Student im 1. Semester sofort erkannt,
bei dem süffisanten Gegrinse!
schrieb am 08.02.12 21:58:00
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.722.169 von superhaase am 08.02.12
20:51:37Bovor keine positiven
Meldungen kommen, kauf ich hier kein Stück.
Bei aller Dummheit die ich mir vorwerfen muss, diesen Schrott seit
über einem Jahr zu halten und bei der beispiellosen
Kapitalverbrennung kopfschüttelnd zuzusehen:
Zum Glück habe ich NIE auch nur ein einziges mal verbillligt,
hingegen zu Tiefstständen bei PRA und COBA zugeschlagen und dort
bin ich daher sogar fast wieder auf Null...Richtiges Bauchgefühl
diesmal.
schrieb am 09.02.12 05:06:46
Klar ist, der Branche geht es schlecht.
Klar ist, das letzte Quartal 2011 lief vor allem entgegen der
Prognosen, außergewöhnlich schlecht.
Klar ist aber auch, Centro hat in 2011 netto max 20 Mio (mit
Zinsen) Verlust gemacht. Ein Teil davon, ist durch Sondereffekte
(US-Anlaufkosten, Renusol bzw. die beiden Abschreibungen)
entstanden.
Auch der Umsatzrückgang von 27% liest sich nicht gerade schön.
Es gibt also nicht zu verleugende Probleme, die mit der Branche
zusammen hängen und nicht mit dem Unternehmen, auch wenn die
Prognoseverfehlung des Q4 schon ein starkes Stück war.
Trotz all dieser widrigen Umstände soll sich aber auch jeder der
jetzt noch an Verkauf denkt, vor Augen halten, dass das Unternehmen
in 2011 immerhin noch einen Umsatz von 294 Mio Euro hatte und in
2010 einen Nettogewinn von 15,4 Mio erwirtschaftet hatte. Auch der
Buchwert sollte mit Ende des Jahres noch bei 80 Mio stehen.
Und der Marktwert steht bei unglaublichen 20 Mio.
Dass kann eigentlich nur mit blanker Angst vor einer bald drohenden
Insolvenz zusammen hängen.
Dafür gibt es meiner Meinung nach überhaupt keine Anzeichen. Stoni
hat ja auch schon die Bilanzseite gut skizziert.
Außerdem gibt es ja auch noch Herrn Krass. Glaubt denn wirklich
jemand hier, dass er wartet, bis Centro Zahlungsunfähig wird?
Soviel pramatisches Verhalten muß man ihm auf jeden Fall
zugestehen, dass er, wenn es vielleicht in 1 Jahr eng wird,
entweder die Reißleine zieht, und seine Anteile dann eben doch
verkauft, oder eben mittels Kapitalerhöhung Eigenkapital zufließen
läßt. Auch eine Kapitalerhöhung, für TSMC oder Sonstige wäre
denkbar.
Das würde klarerweise zu einer Verwässerung führen. Aber auch bei
der doppelten Aktienanzahl würde Centro einen Marktwert von nur 40
Mio haben.
Bei einer möglichen zukünftigen Kapitalerhöhung stellt sich die
Frage, ob diese auf diesem Kursniveau überhaupt durchführbar ist,
zumal die neuen Aktien einen Kurs von mindestens 1 Euro haben
müssen.
Diese Szenarien sind aber noch Zukunftsmusik. Derzeit und da sollte
sich in 2012 auch nichts ändern, braucht man kein Geld.
schrieb am 09.02.12 06:32:46
Weiters sollte man sich den Wert, den Centro bietet, auch aus der
Sicht eines Übernehmers betrachten.
Angenommen Krass und Centrotec wären jetzt für 2 Euro
verkaufsbereit. Das selbe Angebot unterbreitet man dem Streubesitz.
Damit könnte man vielleicht 80% der Anteile (16 Mio Stück) zu einem
Preis von 32 Mio erhalten. Die restlichen 20% (4 Mio Stück) könnte
man sich in den nächsten Jahren für einen Preis von 5 Euro, also
weitere 20 Mio einverleiben.
Man hätte zur Zeit also gute Chancen das Unternehmen zu insgesamt
50 Mio zu bekommen.
Wenn man es aus der Sicht eines Konkurrenten wie Solarworld, Bosch
oder eines Chinesen betrachtet, bekommt man dafür aber nicht nur
diese 80 Mio an Buchwert, sondern muß sich in Zukunft mit einem
Konkurrenten weniger herumschlagen und kann damit auch selbst
bessere Margen erwirtschaften. Gerade Solarworld soll ja ein harter
Konkurrent von Centro sein, weil sie die selbe Verkaufsschiene
fahren.
schrieb am 09.02.12 07:08:55
Ich habe es zwar auch schon gesehen, dass Kapitalerhöhungen zu 1
Euro durchgeführt wurden und der Kurs darunter lag, diese Variante
erscheint mir aber die äußerst seltene Ausnahme zu sein. Denn, wer
soll für 1 Euro Aktien zeichnen, wenn er das selbe Gut auch für 75
Cent bekommt. Das kann vielleicht dann funktionieren, wenn die
Aktie in hohem Maße von Großaktionären gehalten wird und hier schon
im vorhinein Übereinstimmung herrscht.
Geht man also bei Centro davon aus, dass im nächsten Jahr eine
Kapitalerhöhung ansteht, kann man auch davon ausgehen, dass die
Aktie zumindest in der Nähe von 1 Euro bleibt. Gut wäre es
natürlich, wenn man bei deutlich über 1 Euro notiert, damit es den
Aktionären auch schmackhaft gemacht wird die neuen Aktien zu
mindestens 1 Euro zu zeichnen.
schrieb am 09.02.12 08:24:59
Hallo, wenn der Gesamtmarkt in der nächsten Zeit mal wieder richtig
einknickt dann ist Centro unter 1 Euro.
schrieb am 09.02.12 08:28:58
Zitat von Zechprellerdas
wird jeder so sehen, der die Interviews von ihm Ende November
mitverfolgte!
Das Ziel lautet weiterhin, im Gesamtjahr ein leicht positives
operatives Ergebnis zu erwirtschaften.
wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Was für kleine Kinder gilt
ist auch an der Börse richtig.
Ich weis nicht wie weit sowas rechtlich zu belangen ist.
Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten :
1. er hat die Zahlen gekannt und gelogen....
2. er hat die Zahlen nicht gekannt und im Interview ins blaue
hinein geschwätzt....
beides ist in jedem Fall verarsche der Anleger.....
Du schreibst die Unwahrheit und das kann ich so nicht stehen
lassen.
Das Q3 verlief relativ gut. Soll man als erster Mann da seiner
Mannschaft sagen: Wir müssen schlechter werden?
Die Aussage stand
immer unter 2 Vorbehalten:
1. Die Preise bleiben im Q4 stabil.
2. Die Nachfrage (im Zielmarkt von C3O) zieht im Q4 an.
Im Oktober und nochmals verstärkt im November sind die Preise aber
weiter stark zurückgegangen. Damit musste Jedem klar sein, das das
Q4 keine Verbesserung des Jahresergebnisses bringt. Ich persönlich
habe aufgrund vermuteter nicht cashwirksamer GW-Abschreibungen mit
einem deutlich schlechterem Ergebnis gerechnet.
Nach Bekanntgabe des Q4-Umsazes kann man feststellen, das sich C3O
offenbar weigert, vorab Umsätze mit Verlust zu generieren. Einige -
jedenfalls zum Teil bekannte, "das Wasser bis zum Hals stehende"
Wettbewerber - sind in einen ruinösen Preiswettbewerb übergegangen.
Da macht es mehr Sinn, diesen Umsatz nicht zu machen und auf das
endgültige Aus des Wettbewerbers zu warten, anstatt diesen
für
keinen auskömmlichen Preis noch zu unterbieten und damit seine
Substanz in kürzester Zeit zu verlieren.
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