Antwort auf Beitrag Nr.:
43.136.636 von Stoni_I am 08.05.12
17:13:48Und weiter wird in dieser Anlage zum GB2011
erläutert:
Das Ende des Integrationswahn - spezialisierten Strategien
gehört die Zukunft.
Noch vor wenigen Jahren war die Bewunderung von sogenannten
„integrierten Solarkonzernen“ groß: Diese Unternehmen bieten die
ganze Wertschöpfungskette aus einer Hand: von der Solarsilizium-
bzw. Wafer-Herstellung über die Zellen- und Modulproduktion bis hin
zur Systemintegration und Vermarktung. Sie waren durch ihre hohe
Fertigungstiefe in der Lage, eine kontinuierliche Versorgung mit
den damals sehr knappen Einsatzstoffen, insbesondere Wafern und
Zellen, zu garantieren. Das war in der Pionierzeit, in der die
Nachfrage größer war als die Produktionskapazitäten, auch
entscheidend. Heute haben wir keinen Anbieter-, sondern wieder
einen normalen Nachfragemarkt. Jetzt gehört den Spezialisten die
Zukunft. Denn welches Unternehmen kann schon in Chemie, Elektronik,
mechanischer Bearbeitung und Vermarktung gleichzeitig Weltspitze
sein?
CENTROSOLAR fokussiert auf weltweite Vermarktung
CENTROSOLAR hat von Beginn an eine fokussierte Strategie verfolgt.
Das Unternehmen sieht seine Stärke „downstream“ in der Herstellung
von Modulen und Spezialkomponenten wie Solarglas oder
Befestigungssysteme und – mehr noch – in der Vermarktung von
kompletten Systemen. Wir haben vorhergesehen, dass sich die
Solarindustrie zunehmend spezialisieren muss, um die von der
Solarförderung vorgegebene Kostendegression in der industriellen
Massenproduktion realisieren zu können.
Wie zuvor auch in der
Halbleiterindustrie sind wir davon ausgegangen, dass zunächst
Technologieunternehmen den Markt beherrschen, dann aber die
Systemintegratoren das Rennen machen. Deswegen haben wir uns auf
die Vermarktung konzentriert und in unsere Qualitätsmarke
CENTROSOLAR investiert. Unsere spezifische Nische sind
PV-Dachanlagen und hier ganz speziell die Dachanlagen für
Privathaushalte. Unser Vertriebsweg ist der regionale Handwerker,
der sich zum Teil über den von uns ebenfalls bedienten technischen
Großhandel versorgt.
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Diese klar fokussierte Strategie der AG ist mir schon beim
Börsengang aufgefallen. Deshalb habe ich 2008 auch die letztmalige
Chance genutzt und mir für 4 Euro eine große steuerfreie Position
ins Depot gelegt.
Nie und nimmer hätte ich für möglich gehalten,
das Analysten und Fondsprofis etc. so blind sein können und diese
Aktie in solch absolut absurde Kursregionen von 1 oder 2 Euro
verkaufen würden. Erst recht nicht nach Fukushima!
Stattdessen wurden jahrelang höchst mysteriöse Firmen wie Systaic,
Solar Dausend oder P.... Solar gepusht. Über wegen extremer
Verschuldung zum Scheitern verurteilte AG's wie Solon und Q-Cells
"bis zum Erbrechen" berichtet - bis heute, wo die AG's insolvent
sind! Phoenix Solar als TecDAX-Wert noch lange Zeit auf ebenso
absurde Kurse um 40 oder 30 Euro gehievt. Oder die auch schon lange
Zeit erkennbar von einem enormen Hype auf fast Auftrag null
abstürzenden Solarmaschinenbauer bis noch vor wenigen Wochen völlig
unverantwortlich als die "Krisengewinnler" dargestellt.