Brauchen wir aus Sicherheitsgründen eine internationale
Fluggesellschaft nur für Muslime?
Udo Ulfkotte
Fast alle Anschläge und Anschlagsversuche im
Luftverkehr der vergangenen Jahre wurden von Muslimen ausgeführt.
Vor diesem Hintergrund werden die Sicherheitsvorkehrungen immer
weiter verschärft – zulasten und auf Kosten aller Flugpassagiere.
Man könnte das Problem allerdings auf einfache und kostengünstige
Art lösen: Man müsste mit Muslimen dann allerdings genau das
machen, was ihre Vertreter beständig lautstark von uns
einfordern.
Wie selbstverständlich fordern die Vertreter muslimischer
Gruppen im westlichen Kulturkreis von uns Sonderrechte oder die
Berücksichtigung ihrer »kulturellen Besonderheiten«. Niemand
protestierte, als im Dezember 2009 in den Niederlanden die ersten
Busverbindungen geplant und angekündigt wurden, die ausschließlich
für Muslime bestimmt sind. Immerhin hat sogar der
Integrationsminister des Landes, Eberhard van der Laan, öffentlich
mitgeteilt, er werde die nur für Muslime eingerichteten, separaten
neuen Busverbindungen in den Niederlanden tolerieren und nichts
dagegen unternehmen. Die Busverbindungen dienen aus Sicht der
islamischen Verbände der »Sicherheit« der Muslime in den
Niederlanden. Wir nehmen das wie selbstverständlich
hin.
Wir finden es inzwischen auch völlig »normal«, dass es in Europa
Klassenfahrten gibt, bei denen nicht-muslimische Schüler zuhause
bleiben müssen. Klassenfahrten nach Mekka, die sich immer größerer
Beliebtheit erfreuen und vom Steuerzahler finanziert werden, finden
wir »normal« – oder aber wir sprechen einfach nicht darüber, weil
allein schon das Hinterfragen dieser »kulturellen Bereicherung«
politisch nicht korrekt wäre. Am 13. Februar 2008 berichtete
immerhin die niederländische Tageszeitung De Telegraaf, dass nicht
alle Eltern über die nicht unbedingt der Integration dienenden
Klassenfahrten nach Mekka glücklich seien (der Artikel ist nicht
online verfügbar). Eines von vielen Beispielen: Die
Ibn-Ghaldoun-Schule in Rotterdam sollte bei der Integration von
Moslems in die westliche Zivilisation helfen. Dafür hat sie 1,2
Millionen Euro staatliche Fördergelder bekommen. Mit dem Fördergeld
finanzierte sie Klassenfahrten nur für Muslime nach Mekka. Und zwar
ganz ohne schlechtes Gewissen.
Völlig selbstverständlich ist es auch, dass es Flüge gibt, bei
denen ausschließlich Muslime zusteigen dürfen. Und wie
selbstverständlich nehmen wir es zudem hin, dass Nicht-Muslime an
Bord mancher westlicher Fluggesellschaften keine Bibeln – wohl aber
gern den Koran – mitnehmen dürfen. Eine Stewardess verklagte
British Midland Weihnachten 2006, weil die Fluggesellschaft bei
Flügen die Mitnahme von Bibeln an Bord des Flugzeuges verboten
hatte. Der Koran war allerdings erlaubt. Die Klägerin ist
bekennende Christin und hob vor Gericht hervor, sie führe stets
eine Bibel mit sich. Sie verklagte British Midland wegen
Diskriminierung am Arbeitsplatz.
Wir Europäer nehmen es auch regelmäßig geduldig hin, wenn Moslems
im Flugzeug nicht neben uns sitzen wollen. Eines von vielen solchen
typischen Beispielen: Lex van Drooge ist ein bekannter
CDA-Politiker in Amsterdam. Der Mann hat im Frühjahr 2008 gemeinsam
mit weiteren niederländischen Politikern die türkische Stadt
Istanbul besucht, um dort multikulturelle Brücken zu bauen. Auf dem
Rückflug setzte er sich auf den laut Ticket für ihn vorgesehenen
Platz. Doch neben ihm saß eine muslimische Mitbürgerin mit
Kopftuch. Und die verlangte, dass der christliche Niederländer
sofort aus ihrer Nähe entfernt werde. Die Besatzung gehorchte den
Wünschen der Muslima. Sie komplimentierte den christlichen
Politiker auf Wunsch der Dame auf einen anderen Sitzplatz. Dort
musste der Mann dann bis zum Ende des Fluges bleiben. Bei der
Fluggesellschaft handelte es sich nicht etwa um eine orientalische,
sondern um die renommierte KLM. Und das ist kein Einzelfall,
sondern Alltag bei westlichen Fluggesellschaften. Wir integrieren
uns unter die Wünsche von Muslimen an Bord, damit wir bloß eine
»heile Welt« spielen können.
Wenn uns das FBI nun zum Jahresende offiziell mitteilt, dass die
zehn schlimmsten Anschläge des zu Ende gehenden Jahres in den
Vereinigten Staaten von Muslimen oder Konvertiten, die zum Islam
wechselten, verübt wurden (und immer neue Anschläge auf unsere
Flugzeuge von Muslimen versucht werden), überall nun nur wegen der
Muslime die Sicherheitsmaßnahmen verschärft werden müssen und sogar
Nacktscanner eingeführt werden sollen – dann sollten wir zum
Jahresende einfach einmal einen kurzen Moment nachdenken.
Philip Baum, Herausgeber des international renomierten Fachmagazins
Aviation Security, das sich mit Fragen der Luftsicherheit befasst,
fordert jetzt öffentlich separate und verschärfte Kontrollen für
»verdächtige« Passagiere. Es ist klar, wer damit gemeint ist:
Muslime sollen genauer kontrolliert werden. Jeder, der etwa Abdul,
Ahmed oder Mohammed heißt, müsste sich dann am Flughafen in einer
separaten Kontrollreihe anstellen. Man könne sie ja »mit Respekt
behandeln« und das Ganze auch noch »VIP-Line« nennen, sagt der
Fachmann.
Liebe Leser, vielleicht wissen Sie nicht, dass es
Fluggesellschaften gibt, bei denen Muslime schon seit Jahrzehnten
in separaten »VIP-Lines« abgefertigt und besonders scharf
kontrolliert werden. Das bekannteste Beispiel ist die israelische
Fluggesellschaft El Al. Nein, dort steht nirgendwo, dass es eine
Warteschlange nur für Muslime gibt. Aber man hat eine
»Sonderbehandlung« etwa für Palästinenser, die jeder Muslim kennt.
El Al macht das alles sehr diskret. Und extrem sorgfältig. Gerade
weil es diese separaten Kontrollen für Muslime bei
Fluggesellschaften wie El Al gibt, hat es dort in den letzten
Jahren nie Probleme mit Anschlagsversuchen an Bord gegeben.
Wir befinden uns nach dem jüngsten Anschlagsversuch von Detroit
ganz sicher an einem Scheideweg: Wir können so weitermachen wie
bisher und Millionen Flugpassagieren immer mehr Freiheiten nehmen.
Dafür müssen wir dann immer mehr bezahlen und immer mehr Zeit und
Nerven aufwenden. Und die Sicherheit erhöhen wird es kaum.
Wir können es machen wie El Al und muslimische Mitbürger extremen
zusätzlichen Sicherheitskontrollen unterziehen.
Wir können Muslime aber auch so behandeln, wie sie uns mit ihren
»separaten Buslinien« und »separaten Klassenfahrten« und der
Weigerung, neben »Ungläubigen« in unseren Flugzeugen sitzen zu
wollen, immer wieder behandeln: Wir können ihnen dabei helfen,
separate internationale Fluglinien nur für Muslime und für
Gutmenschen, die noch mit ihnen fliegen wollen, aufzubauen bzw.
deren bestehendes Netz auszuweiten. Dann können Muslime selbst
entscheiden, ob und welche Kontrollen sie wollen, ob und welche
Schleier, Gegenstände, Flüssigkeiten oder Nahrung sie an Bord
lassen. Sie könnten dann gemeinsam an Bord dafür beten, dass der
Islam wirklich nichts mit Terror zu tun hat – und können sich von
ihren Glaubensbrüdern in Einzelfällen gemeinsam ins Paradies bomben
lassen.
Vielleicht könnten wir die neue muslimische Fluggesellschaft, bei
der natürlich auch alle nicht-muslimischen Gutmenschen mitfliegen
könnten, einfach »Multikulti-Airlines« nennen. Und allen schon
bestehenden westlichen Fluggesellschaften – die künftig Muslime
meiden – den Zusatz geben: »Infidel Airlines« (Fluggesellschaft der
»Ungläubigen«). Man darf gespannt sein, wie lange es dauern würde,
bis alle »Infidel Airlines« zu den sichersten der Welt gehören
würden …
Wenn Sie das nun alles »rassistisch« und »diskriminierend« finden,
dann stellen Sie sich bitte folgende Frage: Wieso nehmen es alle
Moslem-Gruppen in unserem Kulturkreis wie selbstverständlich hin,
dass hier in Europa von Muslimen Buslinien nur für Moslems
eingeführt werden? Das könnten sie dann doch uns allen zuliebe beim
Fliegen genauso machen …
http://info.kopp-verlag.de/news/schluss-mit-dem-sicherheitsw…