Antwort auf Beitrag Nr.:
38.660.886 von Ahoi_nohe am 04.01.10
15:37:12gesundes und erfolgreiches neues Jahr
allerseits!
habe auch ein wenig gegoogelt und das gefunden:
"Der Emissionsprospekt führt pflichtgemäß eine Reihe von Risiken
an, die die Rendite gefährden oder zum Verlust des Kapitals führen
können. Unter anderem wird eine mögliche Trockenperiode am Standort
für Engpässe bei der Grundwasserversorgung für das Kühlen des
Dampfs des angeschlossenen konventionellen Kraftwerks
angeführt.
Auf Seite 50 wird der Jahresbedarf an Grundwasser mit 900000 cbm
angegeben, d.h. 2500 Kubikmeter pro Tag. Solche Mengen sollen am
Standort in der Sierra Nevada stets verfügbar sein.
Bisher jedoch sind solche Mengen dem Grundwasser dort nicht
entnommen worden, die Entnahme gefährdet daher die
Wasserverfügbarkeit anderswo unterhalb der Sierra Nevada.
Im übrigen ist im Zuge der Klimaveränderung gerade in den
Mittelmeergebieten mit zunehmenden Dürren zu rechnen, so dass die
Wasserversorgung zu einem existenziellen Problem werden kann,
inbesondere, da das Projekt auf eine sehr lange Laufzeit ausgelegt
ist.
Solar Millenium projektiert auch in anderen Dürregebieten der Erde
gleichartige Kraftwerke, auch dort, wo Wasser nicht verfügbar sein
wird.
Da fragt man sich doch, ob die Technik mit angeschlossenem
konventionellem Kraftwerk schon ausgereift ist, wenn man
verbrauchtes Kühlwasser nicht gleichzeitig zurückgewinnen
kann."
Quelle: Kommentar auf
http://www.photovoltaik-guide.de/solar-millennium-bietet-mit…