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Neuste Beiträge aus: " Andasol 3 " - Beteiligung an der Andasol Fonds GmbH & Co. KG

Diskussionsstatistik
eröffnet am 04.01.10 14:12:10
von
neuster Beitrag 06.05.12 16:29:05
von

Anzahl Beiträge: 67
Aufrufe gesamt: 10.174
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.155.133
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schrieb am 06.05.12 16:29:05
Beitrag Nr.67 
(43.126.867)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.122.774 von koltesp am 04.05.12 20:15:45Starke Nerven habe ich schon deshalb, weil ich nur mir einem ganz kleinen Teil meines Gesamtvermögens investiert bin. :lick:

In Verpfändungsvereinbarungen habe ich schon ein ziemliches Zutrauen. Sowas wird von Juristen formuliert, die schon wegen eigener Haftung bei großen Beträgen sehr sorgfältig arbeiten. Die Ibersol-Anleger waren ja wohl ähnlich gestellt, und erhalten nun ihr Kapital zurück (abzüglich Kosten), nachdem nicht mehr gebaut werden konnte.

Eine gute Nachricht gab es ja auch: das Kraftwerk läuft jetzt im Dauerbetrieb; wenn ich den Prospekt richtig verstanden hatte, wird spätestens ab diesem Zeitpunkt die volle Einspeisevergütung gezahlt.

Und in der Zukunft haben die Stadtwerke München (als 50%-Eigner) hoffentlich ein Auge darauf, dass alles rund läuft. Ich schwimme quasi als Trittbrettfahrer mit, wie ich zu Beginn dieses Fadens schon gesagt hatte.

Ich denke, wir jammern hier auf hohem Niveau.

Grüße
billy-the-kid
Avatar
schrieb am 04.05.12 20:15:45
Beitrag Nr.66 
(43.122.774)
Antwort
Zitat
Na ja, wer in der Situation gelassen bleibt, der hat wirklich starke Nerven.

Erst einmal ist davon auszugehen, dass der Ausschüttungsplan und Kapitalrückfluss, wie er im Prospekt prognostiziert ist, nicht eingehalten wird. Mit etwas Glück kommen Anteilseigner (Kommanditisten) des Andasol 3 Fonds mit einem blauen Auge davon. Aber solange das Insolvenzverfahren der Solar Millenium läuft, muss jederzeit mit neuen Überraschungen gerechnet werden.

So wie ich Herrn Dr. Pohlmann in seinem Schreiben verstanden habe, muss die Andasol Fonds GmbH & Co KG unbedingt die 13%ige Beteiligung der Solar Millenium an der Andasol 3 Kraftwerks GmbH erwerben, damit diese weiter bestehen kann. Dies muss unbedingt gelingen, sonst sieht es sicherlich schlecht aus. Also sollten wir alle hoffen, dass dies funktioniert.

Eine vorzeitige Rückgabe der gezeichneten Kommanditanteile scheint nach jetzigem Stand der Dinge nicht mehr möglich zu sein. Das heißt, das eingesetzte Kapital ist erst einmal langfristig gebunden.

Außerdem wird die prognostizierte Rendite nicht erreicht werden können, da die Leistungen aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit Solar Millenium nun an ein anderes Unternehmen vergeben werden müssen, was zu höheren Kosten führen wird, die bisher nicht einkalkuliert waren.
Avatar
schrieb am 02.05.12 21:58:08
Beitrag Nr.65 
(43.112.990)
Antwort
Zitat
Hi,

schön das sich hier wenigstens noch 1 meldet:-)
Du scheinst da recht gelassen zu sein.
Letzendlich gibt es glaube ich keine Alternative.

Hast oder kennst du Zahlen die deinen Optimismus rechtfertigen?
(Wie viel Strom wurde produziert? Wie viel Erlöse gab es dafür)
Glaubst du auch an die versprochene Rückzahlung?
Avatar
schrieb am 29.04.12 23:36:31
Beitrag Nr.64 
(43.102.557)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.100.750 von hw_aus_s am 28.04.12 18:41:16Ich lebe noch.

Totalverlust, warum?

Kraftwerk ist fertig (mit geringen Verzögerungen) und produziert, Solar Millennium hat dabei wohl keine wesentliche Rolle mehr.

Ich wollte ganz bewusst eine Beteiligung an einem Kraftwerk (Andasol) - und nicht an einem Projektierer (Solar Millennium); ja, o.k., Spanien wackelt - aber das ist eine andere Geschichte.

Also abwarten.

Grüße,
billy-the-kid
Avatar
schrieb am 28.04.12 18:41:16
Beitrag Nr.63 
(43.100.750)
Antwort
Zitat
Hallo

lebt hier jemand noch in diesem Forum?
Wer hat auch den Brief von Dr. Magnus Pohlmann bekommen und was hält man davon?
Droht hier auch ein Totalverlust?
Avatar
schrieb am 06.01.12 10:13:23
Beitrag Nr.62 
(42.558.216)
Antwort
Zitat
Hi zusammen,

anbei die Meldung des IV für die Anleger in den Andasol - Fonds.
Habe damals auchmehr aus ideologischen Gründen gezeichnet.
Sehe das Invest (momentan) noch positiv.
Wir (investierte) müssen abwarten und bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens unsere Ansprüche anmelden.
Dazu sollten wir uns hier evtl. gemeinsam absprechen wie wir vorgehen.

Zusätzlich hat die Solar Millennium AG zur Finanzierung von zwei Projekten geschlossene Fonds aufgelegt. Hierbei handelt es sich um die „Andasol Fonds GmbH & Co. KG“ und die „Ibersol Fonds GmbH & Co. KG“. Die gesellschaftsrechtlichen Strukturen der beiden Fonds sind weitestgehend identisch. Beide Fonds haben nicht Insolvenz angemeldet und sind rechtlich selbständige Gesellschaften. Das bedeutet: Anleger, die Fonds-Beteiligungen erworben haben, sind Kommanditisten der jeweiligen Fonds-Gesellschaft und damit nicht unmittelbar Gläubiger der Solar Millennium AG.

Das Andasol-Projekt (rd. 48 Mio. Euro eingesammeltes Kapital; 3.569 Anteilseigner) ist bereits abgeschlossen; das Kraftwerk hat vor kurzem mit der Stromerzeugung begonnen.
Avatar
schrieb am 27.12.11 13:25:23
Beitrag Nr.61 
(42.523.080)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.523.016 von MG1109 am 27.12.11 13:09:42MG1109
Es dürfte sich an der Kosntruktion nichts ändern, da die Genußrechte auf die Anlage bezogen waren und nicht auf SolarM. Sicher bin ich mir allerdings auch nciht, da müsste ich mir das alte Prospekt nochmal herholen ist hier bestimmt wenns interessiert noch zu finden. Wenn ich mich recht entsinne hat SolarM "nur" die Genußrechte" mit dem wahnsinns Aufgeld an die Anleger verkauft. Die anderen Beteiligeten ander Anlage die diverste Stadtwerke waren es glaub ich sind da bestimmt zum nominalen der Genussrechte eingestiegen.
Mir war die Konstruktion etwas zu anstrengend, vor allem mit der geplanten Darlehensaufnahme um EK zurückzuführen...
Avatar
schrieb am 27.12.11 13:09:42
Beitrag Nr.60 
(42.523.016)
Antwort
Zitat
hmm das ist doch eiene genussrechtskonstruktion und da ändert sich für die Anleger nix?!

Naja ich habe den Fonds nicht vertrieben, da mir das Agio auf das Genussrecht eindeutig zu hoch war. Aber wenn er läuft, dann allen viel Gläück damit.
Avatar
schrieb am 26.12.11 10:35:21
Beitrag Nr.59 
(42.521.596)
Antwort
Zitat
Nein, für hier Investierte hat sich durch die Pleite von Solar Millennium nichts geändert. Ist eigenständiges Vermögen.
Avatar
schrieb am 25.12.11 21:23:25
Beitrag Nr.58 
(42.521.387)
Antwort
Zitat
Ist der Fond überhaupt davon betroffen?
Avatar
schrieb am 21.12.11 16:04:15
Beitrag Nr.57 
(42.509.291)
Antwort
Zitat
das ging ja nun ordentlich in die hose ...
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Solar-Millennium-ist-pleite-ar…
Avatar
schrieb am 29.09.11 19:11:12
Beitrag Nr.56 
(42.152.106)
Antwort
Zitat
Der Eigentümer der Andasol-1 und-2 Kraftwerke - ACS Cobra - schreibt über die Leistungsfähigkeit von Andasol-1:

"After one year operating andasol-1 we have achieved a great success,
generating even more energy than the one initially estimated
…"
( Seite 16 )

Die Jahresstrommenge wird angegeben mit:
"Annual Production: 175 GW/h/year"

http://sastela.org/presentations/Presentation%20on%20ACS%20I…

Der Andasol-3 Fonds kalkuliert jedoch nur mit einer Jahresstrommenge von 165,4 GWh. Diese Kalkulation ist also sehr konservativ - die Rendite des Andasol-3 Fonds könnte durchaus höher liegen.
Avatar
schrieb am 09.09.11 12:30:31
Beitrag Nr.55 
(42.065.020)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.042.193 von norweger-23 am 25.08.10 12:55:21Das mit der Abzocke kann ich nicht ganz nachvollziehen.

1. Die von Dir angegebenen Investitionskosten stimmen wohl nicht. Die von Dir genannten 3,3 Mio€/MW beziehen sich wohl eher auf PV Projekte. Bei einem CSP mit Speicher sind es dann wohl eher schon mindestens 6 Mio €/MW. Wegen des Wärmespeichers kann die Leistung des Kraftwerkes jedoch länger genutzt werden. Die jährlich zugrundegelegten Betriebsstunden liegen mehr als doppelt so hoch wie bei der PV. Dadurch relativieren sich die scheinbar hohen Investitionskosten gegenüber der PV wieder.

2. Preise für eine Anlage richten sich wohl niemals nach den tatsächlichen Investitionskosten, sondern immer daran was ein Investor oder Anleger bereit ist dafür zu zahlen. Den Preis bestimmt also die Renditeerwartung des marktes und scheinbar ist der Fonds in dieser Ausstattung ja auch bereits gut platziert.
Avatar
schrieb am 25.08.10 12:55:21
Beitrag Nr.54 
(40.042.193)
Antwort
Zitat
Also ich habe mich schon gewundert wieso den 13% des Kraftwerks 47,88Mio€ kosten. Den dann kommt man auf einen MW Preis von über 7,38Mio€ und ich habe mir sagen lassen, dass ein MW nur 3,3Mio€ kostet. Aber mit einem Aufgeld (Abzocke?), von 60% da lässt sich das einfach erklären. Also das ist ja voll der Hammer, oder?
Naja das muss man sich wirklich zweimal überlegen, ob man da zeichnen will. Ich meine so finde ich das ganze schon nicht schlecht (Zukunft, Umwelt), aber dann besser was anderes. Ich meine die großen Partner werden die volle Rendite bekommen und der kleine Private bekommt dann seine mind. Rendite. Wie schon einer gesagt hat die haben sich genau das ausgerechnet wie hoch sie gehen können damit noch 7% rauskommen.

Naja dann lieber nicht und einen anderen Fond suchen.
Avatar
schrieb am 08.08.10 15:27:02
Beitrag Nr.53 
(39.948.340)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.942.439 von enk0001 am 06.08.10 15:26:49Hallo enk0001,

stell doch die Fragen direkt an die Andasol, hier können wir ja nur vermuten.

Z.B. würde ich mich schon sehr wundern, wenn die nach 10 Jahren technischer Voruntersuchungen ungenügende Befestigungen verwenden.

Das mit der Fernwärme ist mir schon eher plausibel, dafür gibt es in der Halbwüste wohl keinen Bedarf. Und eine große Dampfwolke wird sich dort wohl auch kaum bilden, dafür dürfte es zu trocken sein. Das Kühlwasser selbst kommt aus der nahegelegenen Sierra Nevada.

Grüße, billy-the-kid

P.S. die Spiegel stehen inzwiwschen alle.
Avatar
schrieb am 06.08.10 15:47:49
Beitrag Nr.52 
(39.942.649)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.666.238 von Lonox am 05.01.10 11:15:56Kühlwasser wird nicht verbraucht?

es kommt darauf an. Ja ein Kreislauf ist da, aber wenn man zum Kühlen der heißen Rohre nur LUFT verwendet kühlt man ungleich schwächer als wenn man Wasser über die Heißwasserröhren rieseln läßt das dann verdampft.Gerade Verdampfungswärme entzieht viel Energie bzw. Wärme. Der im Prospekt abgebildete Kühlturm kühlt mit Rieselwasser - das sieht man am Dampf der rauskommt. Also hier ist das nicht der Fall - vermutlich weil die Umgebungsluft schon zu heiß ist.
Avatar
schrieb am 06.08.10 15:26:49
Beitrag Nr.51 
(39.942.439)
Antwort
Zitat
Ich würde gerne investieren - aber schaut in das Prospekt!

1. Ich als Ingenieur finde die Stützpfeiler der Sonnenreflektoren sind absolut unsicher: fast gerade Stecken ohne jegliche Winkelstützen (das liese sich sehr allerdings billig nachholen) - und das bei einer saftigen "Segel"-Fläche. D.h. wenn es mal einen ordentlichen Sturm gibt haut es die gesamten Sonnenreflektorenfelder fast komplett um. Bei unseren Klimaveränderungen scheinen mir mehr Stürme als bisher nicht unwahrscheinlich. Das bedeutet einen langjährigen Betriebsausfall und Kosten von ggf. mehr als 50% der Neubaukosten (turbine+Generatoren gehen ja nicht kaputt), wenn auch die Glasspiegel dabei zum größten Teil kaputt gehen. Davon gehe ich aus, weil es so aussieht, dass beim Umfallen es auf die nächstfolgende Reflektorenreihe fällt.

2.
Die sandige Landschaft ringsum wird auch wiederum durch Wind die Spiegel vielleicht auf Dauer blind machen können - das bedeutet geringerer wirkungsgrad. Wieso macht man da nicht gleich ein Bewässerungsprojekt in der relevanten Umgegend dazu, um den Sand durch Begrünung zurückzuhalten??? Im Prospekt wirbeln Fahrzeuge im Reflektorenpark meterhoch Stau auf.


3.
Ein Kühlturm ! Wärmeenergie wird also als Dampf (der wieder die Sonne abdunkelt und den Wirkungrad senkt) in die Umwelt verschwendet- statt diese Energie billig an einen Dampf-Fernwärmeabnehmer zu liefern.

Was ist da für ein Management ?
Schade sonst wäre das toll.
Avatar
schrieb am 25.04.10 17:13:45
Beitrag Nr.50 
(39.397.738)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.319.655 von Eeolos am 12.04.10 22:51:37Es gibt Neuigkeiten von Andasol3.

Gemäß Anlegerrundschreiben vom 22. April 2010 sind mehr als zwei Drittel des Fonds platziert.

Solar Millennium hat eine Investmentgesellschaft gegründet, die Solar Millennium Invest AG, die erweiterten Aufsichtspflichten unterliegt (nach Kreditwesengesetz und Wertpapierhandelsgesetz). Neben den Finanzierungswegen Anleihe, Beteiligung von institutionellen Investoren (z.B. Stadtwerken) und Privatanlegern sollen damit künftig auch z.B. Versorgungswerke angesprochen und die bankenunabhängige Finanzierung so weiter ausgebaut werden. Sie übernimmt auch den Vertrieb von Andasol3.

Mitgründer ist Prof. Wolfgang Gehrke, Präsident des Bayrischen Finanzzentrums.

Mir persönlich soll das recht sein, ein Finanz-Professor ist mir lieber als ein Werbe-Prominenter, der nur sein Gesicht ins Schaufenster stellt.

Grüße, billy-the-kid
Avatar
schrieb am 12.04.10 22:51:37
Beitrag Nr.49 
(39.319.655)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.309.823 von Lonox am 11.04.10 11:49:47
… und wie legst Du Dein Geld sinnvoll an ?


Avatar
schrieb am 12.04.10 14:38:54
Beitrag Nr.48 
(39.314.960)
Antwort
Zitat
Eeolos, ich weiß nicht ob ich über Dich weinen oder lachen soll.

Mit einem 60% Aufgeld, stopft sich das Management so dermaßen die Taschen voll, dass die Lehman-Brothers Manager Weisenknaben dagegen sind/waren. So ein (unverschämt) hohes Aufgeld habe ich im Bereich der Geschlossenen-Fonds noch nie gelesen. Das Utz Claassen nach nur 3 Monaten schnell das weitegesucht hat, kommt sicherlich nicht von ungefähr! :laugh:
Avatar
schrieb am 11.04.10 11:49:47
Beitrag Nr.47 
(39.309.823)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.307.189 von Eeolos am 10.04.10 02:41:39Ich habe nicht gezeichnet...

Wenn ich etwas gutes tun möchte, dann
... pflanze ich einen weiteren Baum
... spende ich Geld an Bedürftige
... verhalte ich mich ökologisch angebracht

Das Risiko bei Andasol 3 ist in der Tat überschaubar.
Schlechtestenfalls tritt der Totalverlust ein.

Aber was solls - man tut ja schließlich was Gutes.
Und Solar Millenium verdient ordentlich an den Genußscheinen.

So können alle beruhigt und mit gutem Gewissen schlafen.
Avatar
schrieb am 10.04.10 02:41:39
Beitrag Nr.46 
(39.307.189)
Antwort
Zitat
Ich habe den Andasol 3 Fond gezeichnet und sehe mein
Geld      gut     investiert
!!!
Zwar wird die Aktie m.E. eine noch deutlich höhere Rendite erzielen, aber ich möchte mich nicht nur beim s2m-Zocken beteiligen. Mir ist es wichtig, dass ein Teil meines Geldes auch direkt in solarthermische Projekte einwirkt. Zocken allein macht nicht reich. Gutes zu tun schon. Und wer mich jetzt für einen völlig abgedrehten Spinner hält, irrt.
Das Zeitalter der fossilen Energiegewinnung war ein Irrtum. Schädlich für Mensch und Umwelt und außerdem absehbar endlich.

CSP wird in der Epoche der erneuerbaren Energiegewinnung Zug um Zug zur stärksten Komponente werden. Die Gründe hierfür möchte ich an dieser Stelle nicht weiter aufführen. Im SM-Diskussionsforum findet sich bereits eine Vielzahl von qualitativ sehr guten Beiträgen zu diesem Thema und zu dieser Ansicht.

Der Andasol 3 Fond ist das erste CSP-Investment bei dem sich jeder beteiligen kann. Das Risiko ist überschaubar und wer mit seinem Geld etwas wirklich Sinnvolles tun möchte für unsere Umwelt, unseren Planeten und die weitere Existenz des Menschen kann es hiermit tun.
Avatar
schrieb am 18.03.10 17:29:39
Beitrag Nr.45 
(39.170.752)
Antwort
Zitat
Warum den Genussschein kaufen?

Abwarten bis die Solar Millenium Aktie weit genug gefallen ist und dann in die Aktie investieren...

Die Aktie brauchst du keine 35 jahre halten und kannst sie jederzeit verkaufen.
Aber abwarten bis sie einen Boden gefunden hat. :)

Avatar
schrieb am 13.02.10 18:55:17
Beitrag Nr.44 
(38.940.432)
Antwort
Zitat
Der Fonds hat als Investitionsziel eine solarthermische Grossanlage.
Zwar gibt es solche schon seit rd. 30 (!) Jahren mit 250 MW Leistung in den USA,
trotzdem ist jedes Projekt ein Einzelfall, insbesondere wenn es in diesem Bereich
unerfahrene Firmen geplant und errichtet haben und es zudem eine Vielzahl von Innovationen gibt.

Ich rate, diesen Fonds erstmal nicht zu zeichnen.

Es gibt aktuell über ein Dutzend "normaler" Photovoltaikfonds,
mit höherer, aber relativ verlässlicher Renditeprognose.

Die Einspeisevergütung ist staatlich garantiert, für Module und Wechselrichter
gibt es 20jährige Garantien von meistens grossen Konzernen (SMA, First Solar etc).

Wenn jemand in Umweltfonds investieren will, dann sollte man
aktuell in diese Photovoltaikfonds investieren.
Avatar
schrieb am 28.01.10 17:59:44
Beitrag Nr.43 
(38.833.721)
Antwort
Zitat
Zum Thema Wasserverbrauch, es geht auch besser...

###

28.01.2010
Stirlingmotor beflügelt Solarkraftwerke

Eine fast 200 Jahre alte Erfindung soll solarthermischen Kraftwerken zu einem unerreicht hohen Wirkungsgrad verhelfen: der Stirlingmotor. Im heißen Südwesten der USA entstehen zurzeit zwei Solarparks, in denen mithilfe von Stirlingmotoren Sonnenwärme besonders effizient und kostengünstig in Strom umgewandelt wird, berichtet Technology Review in seiner Februar-Ausgabe (seit dem 28.1. am Kiosk oder portokostenfrei online direkt hier zu bestellen).

Das US-Unternehmen Stirling Energy Systems (SES) will 64.000 Parabolschüsseln, so genannte "SunCatcher", in seinen Solarparks aufstellen: In der Mojavewüste sollen auf rund 33 Quadratkilometern 34.000 Schüsseln samt Stirlingmotoren in zwei Phasen Strom erzeugen, zunächst 500 Megawatt, später weitere 350 Megawatt. Der zweite Park entsteht im Hinterland von San Diego. Dort sollen ab Ende 2010 auf 26 Quadratkilometern Wüste nach und nach 30.000 Sun-Catcher-Systeme aufgestellt werden, die bei voller Leistung 750 Megawatt - das entspricht etwa der Leistung eines herkömmlichen Kohlekraftwerks - in das Netz von San Diego Gas & Electric einspeisen.

Jede der zwölf Meter breiten Schüsseln ist mit einem eigenen Stirlingmotor ausgestattet und erzeugt maximal etwa 25 Kilowatt. In dem nach seinem Erfinder Robert Stirling benannten Heißgasmotor wird ein Arbeitsgas wie zum Beispiel Wasserstoff abwechselnd erhitzt und gekühlt. So wird die Sonnenwärme zunächst in mechanische und schließlich in nutzbare Elektroenergie umgewandelt. Im Unterschied zu Verbrennungsmotoren ist ein Stirling-Aggregat nicht auf bestimmte Brennstoffe angewiesen. Wird das Arbeitsgas durch konzentriertes Sonnenlicht erhitzt, produziert ein solches Aggregat nicht einmal Abgase.

Der Suncatcher wandelt 31 Prozent der einfallenden Sonnenenergie in Strom – damit hat SES den seit 1984 geltenden Rekord für solarthermische Stirlinganlagen von 29 Prozent gebrochen. Zum Vergleich: Photovoltaik-Anlagen kommen auf maximal 20 Prozent Wirkungsgrad, herkömmliche Solarthermie-Kraftwerke wie etwa Parabolrinnen-Anlagen wandeln rund 15 Prozent der Sonnenenergie in Strom um.

Ein besonderer Vorteil der Stirlinganlagen ist ihr geringe Wasserverbrauch. Dank ihres geschlossenen Kreislaufs kommen sie mit geringen Mengen des kostbaren Nasses aus. Während Solarkraftwerke mit Parabolrinnen je nach Kühlungsmethode mit erheblich größeren Mengen Grundwasser versorgt werden. So verbraucht eine 500-Megawatt-Anlage mit Parabolrinnen und Wasserkühlung im Jahr 3,9 Millionen Kubikmeter Wasser, eine gleich große Stirlinganlage jedoch nur rund 27.000 Kubikmeter. Auch beim Strompreis will SES punkten: Der Strom soll für 12 bis 15 US-Cent die Kilowattstunde erzeugt werden, der Branchendurchschnitt liegt derzeit noch bei 20 Cent. (Steffan Heuer)

Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Stirlingmotor-beflueg…
Avatar
schrieb am 25.01.10 19:36:43
Beitrag Nr.42 
(38.808.008)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.772.412 von Jo1 am 20.01.10 12:52:55Gutes Neues @ all

zu Solar Millenium

Pressebericht vom 18.01.

Die Aktie hat seit März 09 in der Spitze über 7005 zugelegt. Und wer sich für Solarthermische Kraftwerke interessiert sollte wohl eher die Korrektur der Aktie zum Einstieg nutzen als sich an dem Gesnussrecht beteiligen. Dann kann er nämlich an dem 60%igen Aufschlag den die Anleger des Genussrechtes bezahlen mitverdienen.

Gruß

Kickaha

Solar Millennium weist Vorwürfe über Bilanzierungstricks zurück

ERLANGEN (dpa-AFX) - Das auf solarthermische Großkraftwerke spezialisierte Unternehmen Solar Millennium hat Vorwürfe über angebliche Bilanzierungstricks und Finanzierungsprobleme bei anstehenden Projekten zurückgewiesen.
Alles sei bilanzrechtlich korrekt und transparent abgelaufen, sagte ein Unternehmenssprecher in Erlangen am Montag auf Anfrage der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Solar Millennium werde rechtliche Schritte gegen mutmaßliche Quellen prüfen. Die im relativ wenig regulierten Freiverkehr gehandelten Aktien der am Wüstenstromprojekt Desertec beteiligten Gesellschaft brachen am Montag bis zum Nachmittag um fast ein Viertel ein. Trotz des Einbruchs am Montag kostet die Aktie fast sechs Mal so viel wie im März 2009.
Die 'Wirtschaftswoche' hatte zuvor berichtet, dass die Bilanzierung der Solargesellschaft einige Fragen aufwerfe. So seien beispielsweise in den vergangenen Jahren Kraftwerksanteile an verbundene Unternehmen verkauft worden, in der Bilanz seien diese Verkäufe aber nicht wie konzerninterne Umsätze behandelt worden, schrieb das Magazin unter Berufung auf einen Unternehmenskenner.
BAU IN DEN USA SOLL IN DIESEM JAHR BEGINNEN
Der Sprecher erklärte die vermeintlichen Ungereimtheiten auch mit dem Geschäftsmodell der Gesellschaft. Sie deckt von der Projektentwicklung und -finanzierung, über den Kraftwerksbau bis hin zum Besitz und Betrieb solarthermischer Kraftwerke die gesamte Wertschöpfungskette an. Deshalb erziele Solar Millennium, das seit Jahresbeginn vom früheren EnBW-Chef Utz Claassen geleitet wird, bereits wesentliche Teile des Umsatzes vor Baubeginn eines Kraftwerks. Insofern ziele der Vorwurf, dass ein Großteil des aus Anleihen erlösten Geldes in der Projektentwicklung und nicht in den Kraftwerken selbst stecke, ins Leere.
Optimistisch gab sich der Sprecher für die geplanten Großprojekte in den USA. 'Wir gehen davon aus, dass wir mit dem Bau von mindestens einem Kraftwerk in diesem Jahr beginnen können', sagte der Unternehmensvertreter. Die dort geplanten solarthermischen Großkraftwerke kosten laut Solar Millennium jeweils rund eine Milliarde Dollar. Die Franken wollen die Anlagen zusammen mit der früheren MAN-Tochter Ferrostaal bauen. Drei solarthermische Kraftwerke hat das Unternehmen bereits in Spanien gebaut. Zwei sind an einen spanischen Konzern verkauft, am dritten haben sich RWE, die Stadtwerke München und die Kölner Rheinenergie beteiligt. 13 Prozent hält Solar Millennium noch, deren Genussrechte nun in Form eines geschlossenen Fonds Privatanlegern angeboten werden. 'Mehr als die Hälfte der Anteile ist schon gezeichnet', sagte der Unternehmenssprecher. Das zeige, dass das Produkt und die Konditionen attraktiv seien.
UNTERSCHIEDLICHE REAKTIONEN VON ANALYSTEN
Experten reagierten unterschiedlich auf den Magazinbericht. 'Das Unternehmen scheint sehr kreativ geführt worden zu sein. Andere Firmen in vergleichbarer Situation mussten sich hier sehr kritischer Fragen erwehren', kommentierte ein Börsianer den Artikel. Ein weiterer Händler wollte dem Bericht indes nicht zu viel Bedeutung einräumen. 'Da wird eine alte Geschichte aufgewärmt und journalistisch zugespitzt.' Finanznöte des Unternehmens seien nichts Neues und hätten bis zum Frühjahr vergangenen Jahres für eine eher schwache Kursentwicklung der Aktie gesorgt.
Auch ein Analyst sprach von 'Sachen, die wohl schon lange bekannt sind', und verwies darauf, dass der jüngste Artikel der 'Wirtschaftswoche' nicht der erste negative zu dem Unternehmen sei. Ein weiterer Analyst äußerte sich ebenfalls sehr kritisch. 'Der Bericht gehört zu einer ganzen Serie negativer Artikel. Das ist einseitige Meinungsmache und lässt positive Aspekte wie etwa die ordentlichen Cashflows komplett aus', monierte er./nl/zb/he
Avatar
schrieb am 20.01.10 12:52:55
Beitrag Nr.41 
(38.772.412)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.767.858 von billy-the-kid am 19.01.10 20:12:54Billy, warum denn?

Wenn ein solch "politisch korrektes" Erstlingswerk nur über einen Publikumsfond mit solch einem Konstrukt finanziert werden kann, da müssen doch die Glocken läuten :confused:

Verbrenn dein Geld nicht.
Avatar
schrieb am 20.01.10 10:55:56
Beitrag Nr.40 
(38.771.172)
Antwort
Zitat
@ speciallando

Da gebe ich Dir vollkommen recht.

Bei der Fondskonzeption von Andasol 3 haben ich das Gefühl, dass die Ersteller garantiert mit der Excel-Zielwertsuche gearbeitet haben. Wieviel Aufgeld können wir abzweigen damit noch eine Rendite um 7% für den Anleger übrigbleibt. Und siehe da, es kam die phantastische Zahl 60% heraus.

Unglaubliche Abzocke !

Ich erzähle morgen meinem Chef, dass er meine Arbeitsleistung ab sofort nur noch mit einem 60% Aufgeld bekommt. :laugh:

Wer da investiert, dem ist nicht mehr zu helfen.

Avatar
schrieb am 19.01.10 20:12:54
Beitrag Nr.39 
(38.767.858)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.742.699 von Lonox am 15.01.10 10:27:03jaja, klar will ich den Fonds promoten, daher zähle ich fast ausschließlich die Risiken auf. Ist doch mal originell, oder? ;)

Keine Gegenleistung? Das Ding ist schon im Bau, nebenan stehen schon zwei Anlagen, da werden die die dritte doch auch hinkriegen. Ob ich für den Einstieg einen marktgerechten Preis zahle, ist zugegebenermaßen schwer festzustellen; der Aldi hat kein Konkurrenzangebot, weil dies im Moment halt das einzige dieser Art in Europa ist. Die prospektierten Erträge erscheinen mir aber nicht unplausibel - die Sonne scheint regelmäßig, und diese Art von Kraftwerken hat bisher eine hohe Verfügbarkeit.

Den Rückfluss aus Darlehensaufnahme im dritten Jahr finde ich ja auch ungewöhnlich. Bis dahin habe ich halt einen reinen Eigenkapital-Fonds, und danach einen gehebelten. Wenn das mit dem Bankdarlehen nicht klappt, habe ich mein Kapital länger gebunden und die Rendite liegt etwa einen halben Prozentpunkt niedriger. An dieser Stelle kann man es sich leider nicht aussuchen.

Ansonsten finde ich den Gedanken charmant, dass die Partner wie z.B. Stadtwerke München - hoffentlich - wirtschaftlich vernünftige Entscheidungen treffen werden und dass mein Genusschein (der Fonds hält ja nur 13% des Kapitals) als Trittbrettfahrer dieser Entscheidungen mitfährt.

Zu meinem Portfolio (Immobilie, Aktien Welt, Renten, konventionelle Lebensversicherung) passen die geschilderten Risiken jedenfalls gut, da sie weitestgehend unkorreliert sind; und der konventionelle Anteil ist der Löwenanteil. Keine Sorge, mit chinesischen Wohnungen lasse ich die Chinesen selber spekulieren, die verdoppeln sich ja alle drei Jahre im Wert, und man muss sie auch nicht vermieten - Mieter schmutzen ja nur. :laugh: Zumindest solange, bis sich kein größerer Narr mehr findet, der die Wohnungen dann noch kauft.

Und ich werde weder mit Erfolgen prahlen, noch über Misserfolge rumjaulen, versprochen.

Grüße, billy-the-kid



Avatar
schrieb am 19.01.10 15:41:08
Beitrag Nr.38 
(38.765.152)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.742.699 von Lonox am 15.01.10 10:27:03Ich erkenne für den Privatanleger überhaupt keinen Grund sich dort zu beteiligen. Das Risiko liegt eindeutig beim Privatanleger und ist beträchtlich.

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