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Seite 20 von 62

Kursprognose MLP und Beitrag der Bestandsprovisionen ( Seite 20)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 17.01.10 17:18:21
von
neuster Beitrag 21.05.12 10:11:56
von

Anzahl Beiträge: 611
Aufrufe gesamt: 57.116
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.155.361

MLP

Chart
WKN: 656990
ISIN: DE0006569908
Symbol: MLP
6,27
 
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+0,022
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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[ Seite: 123192021606162neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 11.11.10 22:57:13
Beitrag Nr.191 
(40.507.045)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.506.561 von interna am 11.11.10 21:54:31Mensch interna,

Du redest manchmal wirklich wie ein Blinder von der Farbe. :cool:

Dir scheint wirklich nicht im geringsten klar, was sich seit Deinem Ausscheiden vor zehn Jahren bei MLP verändert hat.

Wenn man einen Vermögensverwalter kauft, der nicht nur vermögende Privatkunden, sondern auch ein umfangreiches Geschäft mit institutionellen Investoren (FIA = Feri Institutional Advisors) mitbringt, verdienen MLP-Berater weder am einen noch am anderen. (Wofür auch???)

Mein Lieber, wenn man sich anmaßt, über andere zu urteilen, würde ich dringend dazu raten, sich auch ein bißchen mit der Thematik zu beschäftigen und nicht reihenweise falsche Assets und Provisionen zu errechnen. :rolleyes:
Avatar
schrieb am 12.11.10 09:49:29
Beitrag Nr.192 
(40.508.726)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.507.045 von 83094 am 11.11.10 22:57:13Lieber 83094,

oh, dann ist der Umsatz bei MLP-intern ja massiv rückläufig! Ob das die Berater mögen?

:eek:
Avatar
schrieb am 13.11.10 16:56:47
Beitrag Nr.193 
(40.517.118)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.508.726 von interna am 12.11.10 09:49:2983094,

die 3.000.000.000 €, warum werfen die weniger als 4% AP? Wie wird die BP eingerechnet? Wie hoch sind die Storni?
Avatar
schrieb am 14.11.10 22:20:14
Beitrag Nr.194 
(40.519.832)
Antwort
Zitat
Interessant bei den Q3-Zahlen sind folgende Parameter:

24.500 Neukunden in drei Quartalen bedeutet 10,5 Neukunden pro Berater. Nehmen wir ein sehr gutes viertes Quartal an, kommen wir auf maximal 15 Neukunden. "Dreißig braucht man für eine schwarze Null" wurde mir immer gesagt. Da die A-Berater sicherlich mehr machen werden, bleiben für die B-Berater effektiv keine wertigen Neukunden, von Kindern der Kunden, die automatisch reingespült werden mal abgesehen. Wieso funktioniert im B-Bereich das Empfehlungsmarketing nicht?

Die Geldanlage ist wie erwartet wegen der neu hinzugekommenen Vermögensverwalter (Marktöffnung in kleinem Umfang) gestiegen. Gratulation ohne Ironie. Dito PKV, obwohl dort immer noch zuviel unreflektierter Kram verkauft wird (siehe die 5-6 Optionstarife mit
doppelter Wertungssumme).

Knapp drei Prozent weniger Berater ist perspektivisch nicht so prickelnd. Wachstum sieht anders aus.

1,4 Berater finanzieren einen Arbeitsplatz im Innendienst. Trotz Besserung ist das immer noch ein Wasserkopf.

Zusammengenommen ist das Kerngeschäft immer noch ein Desaster und viele Berater verhungern, aber an der Peripherie tut sich was. Meines Erachtens zu wenig und zu langsam, daher gehe ich bei weiter fallendem Aktienkurs in zwei Jahren von einem Verkauf an einen Big Player aus.
Avatar
schrieb am 15.11.10 10:43:14
Beitrag Nr.195 
(40.521.104)
Antwort
Zitat
Meine Prognose der Q3Zahlen war zu optimistisch:

Berater: 2350 real 2317: Wohin laufen sie denn? Profitieren die MLP Ableger?
EBIT: 9 Mio. real 8,7: Steigerung +2,5 Mio. trotz 7 Mio. Kostensenkung. Unverständlich
Umsatz Q3: 118 Mio real 116: Mehr Geldanlagen, mehr Neugeschäft, aber weniger Erlöse bedeutet Margendruck.
Neukunden: 3.000 zu netto 4.000 im Quartalsvergleich. (767t auf 771t)

Aufgepasst: Auch in Q3 wurden wieder 6 Geschäftsstellen geschlossen. (-16% im Jahresvergleich wirken sich erst 2011 aus!)

Aber meine Schätzung lag nicht vollkommen daneben.


Avatar
schrieb am 15.11.10 11:46:03
Beitrag Nr.196 
(40.521.586)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.521.104 von KV622-S2 am 15.11.10 10:43:14Die Schließung (oder besser Zusammenlegung) von Geschäftsstellen ist doch völlig irrelevant so lange es kein Rückzug aus er Fläche ist! Größere Einheiten sind wirtschaftlich attraktiver und weder für Berater noch für Kunden zwingend schlechter.

Das Problem liegt nicht bei den GSen, das Problem liegt bei den Beratern. Und zwar nicht in einer zu hohen Fluktuation, sondern in zu niedrigen Einstellungszahlen.
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schrieb am 15.11.10 12:09:20
Beitrag Nr.197 
(40.521.767)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.521.586 von 83094 am 15.11.10 11:46:0383094,

:confused:

Wieso liegt das Problem bei den Beratern? Das ist unfair, denn MLP holt diese doch an Board. Wenn die Berater ein Problem sein sollte, dann sind die verantwortlich, die diese "Problemfälle" zu MLP gebracht haben.

80394, das ist unfair gegenüber Deinen Kolleginnen und Kollegen!
Avatar
schrieb am 15.11.10 14:04:48
Beitrag Nr.198 
(40.522.567)
Antwort
Zitat
"Das Problem liegt nicht bei den GSen, das Problem liegt bei den Beratern. Und zwar nicht in einer zu hohen Fluktuation, sondern in zu niedrigen Einstellungszahlen."

Das sehen die Kunden durchaus anders.

MLP ist im Neukundengeschäft damals durch den Königsweg groß geworden. D.h. sanfte Kundenbindung durch Seminare und menschliche Bindung durch gleichaltrige Berater möglichst aus dem gleichen Berufsfeld.

Diese menschliche Bindung macht Verkauf und Empfehlungsansprache einfacher. Wenn der Berater geht, gehen einige Kunden mit, bzw. verlieren den Glauben in diesen USP bei MLP.

Der Durchschnittskunde, der nach 10 Jahren 3-5 Berater hat kommen und gehen sehen, kann die Stopuhr danach stellen, wann der Neue Berater wieder etwas von lebenslanger Betreuung und LV anspricht. Diese Kunden sind für das Unternehmen meist verloren und sind tote Akten im Schrank.

Bei den Beratern den "Trichter vollzumachen" heißt, 10 Leute einzustellen, damit 2 bleiben. Das habe ich selbst erlebt und es führte die GS ins Chaos...
Nebenbei bleiben 8 Berater auf der Strecke und dienen als Negativmultiplikator, entweder im Bekanntenkreis oder ausgebildet bei der Konkurrenz.

Man kann das unfair finden oder dumm, es ist vor allem für MLP ein riesiges Minusgeschäft. Und ein Teil von mir findet das richtig gut, also ruhig weiter so!
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schrieb am 15.11.10 16:06:43
Beitrag Nr.199 
(40.523.624)
Antwort
Zitat
Stichwort niedrige Fluktuation

Lt. internen Quellen ist von ca. 8-10% Fluktuation die Rede.
Auf 2.300 Berater also 200-230 Kündigungen.
Wie groß sind die Einstellungsjahrgänge?
Wenn die Fluktuationszahl stimmt, dann dürften es nicht mehr als 30 pro Jahrgang sein, ansonsten würde MLP stärker wachsen!


Erst wenn man eine Info bzgl. der Jahrgangsgröße kennt, ist die Aussage "Das Problem sind die geringen Einstellungen, nicht die Fluktuation" zu verifizieren.


Avatar
schrieb am 15.11.10 16:35:27
Beitrag Nr.200 
(40.523.878)
Antwort
Zitat
Fluktuationszahlen:
10% wurde mir immer von GL-Seite erzählt.
Offziell habe ich 13% gehört.
Ebenso war mal 16% im Gespräch.
In meinem Jahrgang ist die Rate so bei 20-25% pro Jahr (bezogen auf den jeweiligen Jahresanfang, nicht das Einstellungsdatum).
Jetzt kann jeder mit Intranet mal in seinen Jahrgang gehen und die Zahlen posten, bei uns waren die Jahrgänge immer so um knappe 100 Leute stark.

[ Seite: 123192021606162neuster Beitrag ]

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