Antwort auf Beitrag Nr.:
41.099.536 von Midas2000 am 24.02.11
13:59:08Guten Abend Midas2000,
das Mannheimer PKV Geschäft wurde damals massiv reduziert, weil die
Provisionen zum Teil gestreckte waren (geringere AP, höhere BP).
Die Berater hatten so viel Mannheimer PKV gemacht, daß sich das auf
die Zahlen von MLP ausgewirkt hatte (kurzfristig negativ). Mann
konnte den Mannheimer-Effekt sogar in der Bilanz entdecken am
Verhältnis
Umsatz €/Neugeschäft in MB
Oder möchte MLP dem völlig widersprechen?
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Zur Umdeckung: Natürlich wurde von MLPlern massiv umgedeckt -
insbesondere auf Basisrente mit BU. Wer hat damals denn keine
Excel-Listen erhalten (Hallo MLP: Wollen wir hier Guttenbergen oder
einfach schweigen?).
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Zurück zu den Zahlen: Das der Gewinn trotz massiver
Kosteneinsparungen nur um einen Teil davon hochgegangen ist beruht
auch darauf (um mal etwas für MLP zu posten), daß das
PKV-Neugeschäft (oder PKV-Umdeckung???), daß BP gezahlt wurde. Wenn
ich mal von 3.000 pro Berater ausgehe, wären das ca. 6,6 - 6,9
Million €. Nimmt man die Gewinnsteigerung hinzu, bewerte den
Umsatzrückgang mit ein, so ist das alles erklärbar.
Nicht genügend aufgegriffen wurde, daß die Anzahl der Berater
weiter rückläufig ist. Fairerweise muß man jetzt mal
vergleichen:
2009:
Berater: 2.383
Kunden: 785.500
Quelle: Geschäftbericht MLP Seite 3 (von 242)
2010 (Quelle: MLP-Homepage:
http://www.mlp-ag.de/#/presse/pressemitteilungen/2011/110223-pm)
Berater: 2.273 - ein Minus von 110 Beratern
Kunden: 774.500 - ein Minus von 11.000 Kunden: Rechnet man die
34.000 Neukunden hinzu, dann wären ja 45.000 Kunden gegangen - über
123 pro Tag oder über 5,7% aller (bezogen auf 2009). Wow, das ist
viel!
Nun rechen wir mal weiter:
785.500/2.383 = ca. 330 Kunden je Berater
und
774.500/2.273 = ca. 341 Kunden je Berater
IM DURCHSCHNITT!
Ich weise schon seit langem darauf hin, daß dieser Durchschnitt
jährlich wächst und meiner Meinung für ein Unternehmen mit so
vielen jungen Beratern viel zu hoch ist, um die Kunden wirklich gut
betreuen (im Sinne von nachhaltig und langfristig mit entsprechend
verteilten Provisionen) betreuen zu können. Evtl. erklärt sich
daher auch eine
"Massenflucht der MLP-Kunden" (Wenn ich 5,7% Abgang hätte, würde
ich hier sofort das Steuer rumreißen. Ok, bei mir würde dann ja
auch die BP sinken..).
Hallo MLPler, bei 341 Kunden im Durschnitt müßtet Ihr doch im
Durchschnitt weit über 120.000 € verdienen. Und wieviel sind es
(mal von gemittelt 2.273 + 55 = 2.328 Berater/innen ausgehend).
188.663.000 €/2.328 = ca. 81.000 € inkl. GL-Anteil und vor Kosten!
Wo bleiben denn die 40.000 € Differenz? Das macht bei 2.328
Beratern ca. 93.210.000 € aus.
Nun, wenn MLP noch 30 Million an Kosten senkt und man einen Gewinn
von 47 Million mal realistisch auf 10.000 € pro Berater (was immer
noch gigantisch ist) reduziert, dann hätten wir schon mal
30 Million + ca. 24 Million = 54 Million erklärt
Es ist schon bewundernswert, wenn von 497 Million nur 188 Million
verteilt werden - immerhin ist der %-Satz mal wieder gestiegen -
auf 37,8% (von 36,2% - ca. - Angaben).
Abschließend sei vermerkt, daß alleine der Personalaufwand bei MLP
vom Prozentsatz her höher ist als die Bruttomarge meines Pools bei
mir.
In dem Sinn eine gute und nachdenkliche Nacht!
Prognose für 2011:
ca. 2.120 Berater