Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?
Seite 50 von 62

Kursprognose MLP und Beitrag der Bestandsprovisionen ( Seite 50)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 17.01.10 17:18:21
von
neuster Beitrag 21.05.12 10:11:56
von

Anzahl Beiträge: 611
Aufrufe gesamt: 57.116
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.155.361

MLP

Chart
WKN: 656990
ISIN: DE0006569908
Symbol: MLP
6,27
 
+0,35 %
+0,022
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht

[ Seite: 123495051606162neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 20.10.11 08:29:31
Beitrag Nr.491 
(42.235.082)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.234.284 von Subsidiaritaetsprinzip am 19.10.11 22:00:19Hier die klare Antwort auf Deine Fragen, was ich machen würde:


a) Herrn Lautenschläger absolut reinen Wein einschenken und verlangen, daß die Dividende erst mal ausgesetzt wird!

b) Die Kosten massiv reduzieren, Leute entlassen, Prozesse verschlanken und selber auf Gehalt verzichten (auch 240.000 € sollten reichen).

c) Berater rauswerfen und die "Guten" (nicht die LV-Heißdüsen, nein) behalten.


Dafür plädiere ich schon seit Jahren. Als Vorstand hat man meiner Meinung nach auch Verantwortung zu übernehmen. Dem sollt USW gerecht werden - auch wenn ihm gekündigt würde. Geld genug müßte er doch haben.


Und Lautenschläger: Na, dann gibt es eben mal kurz keine Spenden, um entsprechend auftreten zu können.


Es ist immer wieder erschreckend, wie wenig Leute Ihrer Verantwortung gerecht werden!
Avatar
Subsidiaritaetsprinzip
schrieb am 20.10.11 11:57:55
Beitrag Nr.492 
(42.236.258)
Antwort
Zitat
Finanzausschuss - 19.10.2011

Berlin: (hib/HLE) Der Finanzausschuss hat am Mittwoch einer stärkeren Regulierung des sogenannten „Grauen Kapitalmarktes“ zugestimmt.
Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP beschloss der Ausschuss den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagerechts (17/6051).
....
Auf Antrag der Koalitionsfraktionen wurden außerdem Bestimmungen in den Gesetzentwurf eingefügt, mit dem die Provisionen im Bereich der Kranken- und Lebensversicherung begrenzt werden.

Meine Meinung:
Es wird eine Beschränkung der Provisionen kommen, denn es gibt keine Lobby dagegen.

Die Versicherungsverbände befürworten dieses Gesetz, weil die Versicherungsgesellschaften mit einem niedrigen Zinsniveau die notwendigen Erträge zur Zahlung von höheren Provisionen nicht erwirtschaften können.
Die einzige Frage ist, wann greift das Gesetz.

MLP und AWD sind demzufolge Geschäftsmodelle mit Auslaufcharakter.
Mein Kursziel für MLP:
2€ bis Mitte 2013, aber nur, wenn der Vorstand die Kosten um 100 Mio. € p.a. senkt.
3-4€, wenn die Kosten um 150 Mio. Euro sinken.

Avatar
Subsidiaritaetsprinzip
schrieb am 21.10.11 13:37:12
Beitrag Nr.493 
(42.241.980)
Antwort
Zitat
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/mehr-s…

Freitag 21.Oktober 2011
Mehr Schutz vor Versicherungsmaklern
Der Bundestags-Finanzausschuss deckelt die Vermittlungsprovisionen / Gesetz kommt 2012.

BERLIN (AFP). Die schwarz-gelbe Bundesregierung will Verbraucher künftig stärker vor Missbrauch bei der Vermittlung von Versicherungen schützen. Der Finanzausschuss des Bundestages stimmte am Mittwoch für eine Begrenzung der Provisionen, die Versicherungsunternehmen Maklern für die Vermittlung privater Kranken- und Lebensversicherungen zahlen. Eine weitere Neuregelung soll zugleich verhindern, dass Makler einem Kunden kurz nach Vertragsabschluss vermeintlich bessere Versicherungen anbieten, um erneut eine Provision zu kassieren.

Zum einen sollen Versicherer künftig für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung nicht mehr als neun Monatsbeiträge Provision zahlen dürfen.
Damit soll den Vermittlern der Anreiz genommen werden, sich allein wegen hoher Provisionen Kunden abzujagen. Die Vorschrift umfasst auch andere geldwerte Vorteile, um zu vermeiden, dass die Deckelung der Provision durch andere Vergünstigungen umgangen wird.

Während Versicherungsmakler früher maximal Provisionen in Höhe von zwölf Monatsbeiträgen erhalten hätten, seien heute 14 Monatsprämien und mehr nicht selten, erklärte der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Klaus-Peter Flosbach. Manche Versicherer zahlten sogar noch drei Monatsbeiträge Provision mehr, wenn ein Vermittler besonders gut verdienende Arbeitnehmer gewinne. Dies habe dazu geführt, dass die Kosten für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung von 1999 bis 2009 von im Schnitt 7,5 auf 8,9 Monatsbeiträge gestiegen seien. Hohe Provisionen gehen vor allem zu Lasten der Verbraucher, da diese mit den ersten Versicherungsbeiträgen bezahlt werden.


Die Neuregelung sieht zudem vor, dass ein Teil der Provision an den Versicherer zurückgezahlt werden muss, wenn ein Vertrag auf Initiative des Kunden endet. Dafür soll der Zeitraum für die sogenannte Stornohaftung verlängert werden. So soll verhindert werden, dass Vermittler Kunden in den ersten Jahren nach Abschluss einer privaten Kranken- oder Lebensversicherung den Wechsel zu einem anderen Anbieter empfehlen, nur um dadurch zusätzliche Provisionen zu erzielen. Das neue Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrecht soll nächste Woche im Bundestag verabschiedet werden und am 1. April 2012 in Kraft treten.
Avatar
schrieb am 21.10.11 14:20:34
Beitrag Nr.494 
(42.242.218)
Antwort
Zitat
Ihr freut euch hier alle ein Loch ins Knie und merkt gar nicht, daß wir hier mittlerweile im Sozialismus sind!

Fiktiver Text:
"Die Regierungskoalition beschloß gestern, daß der Gewinn der Autohersteller max. 5% des Verkaufspreises betragen darf..."

Fazit:
- Der mündige Bürger wird gerade endgültig abgeschafft.
- Die Vertragsfreiheit wird abgeschafft.
- Der Wettbewerb wird stark reguliert.

Bin mal gespannt, was alks nächstes kommt:
"Ein FDL darf max. 3.000.-€ p.m.- verdienen"???

Zur Klarstellung: Es hätte völlig ausgereicht die Stornohaftung zu verlängern, alles andere ist völlig überzogen.

PS: Ich habe nie mehr als 8 MB verdient, kann mir also relativ wurscht sein, aber wehret den Anfängen.

Gruß
B.
Avatar
schrieb am 21.10.11 14:36:13
Beitrag Nr.495 
(42.242.336)
Antwort
Zitat
beobachter1,

es gab offensichtlich Exzesse, für die wir nun alle mitbluten dürfen. Noch besser wäre es gewesen, wenn die AP auf sagen wir:

3-4 MB KV
1% LV

reduziert und der große "Rest" als ratierliche Betreuungsprovision ausgezahlt würde mit dem Zusatz, daß der Berater das Geld bekommt, der den Kunden auch aktuell betreut (und Betreuungen übertragen werden müssen).

Doch da hat ja keiner mitgemacht. Wobei es doch Beispiele gibt:


Ein Friseur bekommt doch auch kein AP sondern für jeden Haarschnitt! Für die "Grundberatung" darf ja etwas anfallen, doch nicht so viel.

Fazit: Wir als Berater hätten die Chance gehabt, daß zu verhindern. Doch es hat kaum einen interessiert!
Avatar
Subsidiaritaetsprinzip
schrieb am 23.10.11 11:47:11
Beitrag Nr.496 
(42.246.869)
Antwort
Zitat
Lieber beaobachter

Es geht nicht darum, den Sozialismus einzuführen, sondern Provisionsexcesse einzudämmen.

Am Ende stehen im Gesetzesentwurf 3,3% Gesamtprovision im ersten Jahr incl. der Betreuungsprovision des ersten Jahres oder 9,9 Monatsbeiträge für eine Private Krankenversicherung.
Der Konzern MLP sollte auch mit 10 MB und höheren Betreuungsprovisionen überleben können.

Und den 5-Jahres Haftungszeitraum halte ich für wichtig.
Die von Dir zitierten Automobilbauer garantieren alle weit über 10 Jahre gegen Durchrostung!

Avatar
Prof.Dr.B.Scheuert
schrieb am 23.10.11 12:13:59
Beitrag Nr.497 
(42.246.924)
Antwort
Zitat
Na, das sind ja klasse Beispiele, die ihr hier bringt: der Friseur bekommt keine Abschlussprovision und der Autobauer gibt 10 Jahre Garantie.

Lieber Interna, ist dir schon aufgefallen, das ein Friseur auch keinerlei Bestandsprovisionen bekommt, sondern IMMER nur dann Geld bekommt, wenn er beim Kunden Hand anlegt und etwas verändert? Und du SP, sollen Versicherungsverkäufer vielleicht auch 10 Jahre haften? Für den Versicherungsverkäufer bedeutet das, er bekommt als Vergütung einen Kredit auf 10 Jahre. Super Sache, ich werd ganz neidisch auf euch Versicherungsverkäufer.
Avatar
schrieb am 24.10.11 09:26:48
Beitrag Nr.498 
(42.248.768)
Antwort
Zitat
Hallo Prof.Dr.B.Scheuert,

ich glaube es nicht! Wir sind einer Meinung:

"Lieber Interna, ist dir schon aufgefallen, das ein Friseur auch keinerlei Bestandsprovisionen bekommt, sondern IMMER nur dann Geld bekommt, wenn er beim Kunden Hand anlegt und etwas verändert?"

Genau darum geht es doch: Ich bekomme nur dann Geld, wenn ich den Kunden betreue. Ja, das ist doch mein Ansinnen die ganze Zeit: Wer betreut bekommt das Geld (und kein Dritter!). DANKE!

Wenn wir uns jetzt noch darauf einigen können, daß für eine erste Beratung evtl. auch noch ein Honorar fair ist (in Analogie zum Friseur: Erst mal eine Typberatung, Haare analysieren ...), dann ist die Sache rund.

Zum Vergleich Friseur/Finanzberater: Bei laufenden Verträgen fällt öfter mal Arbeit an. Natürlich könnte man das über Nettotarife + Honorar oder eben "normale Tarife" mit Bestandsprovision regeln. Der Kunde mag das entscheiden.

Somit sind wir - auch dank Dir - bei dem Punkt angelangt, wieviel ein guter Berater pro Stunde "wert" ist. Dazu eine Anektode:


Ein Mensch hat Probleme mit seinem Auto. Es macht komische Geräusche. Er bringt es zu einem Kfz-Spezialisten (mal ganz positiv gemeint). Der Spezialist schaut sich den Motor etc. kurz an, nimmt einen Hammer und schlägt zweimal auf ein Teil. Das Geräusch ist weg, der Wagen läuft wie eine Eins.

Dann die Rechnung: 360 €!

Der Kunde: Für zwei Hammerschläge?


Der Kfz-Spezialist: Nein, aber dafür, daß ich die richtigen Hammerschläge gesetzt habe (und andere den Motor für viel mehr Geld ausgebaut hätten).


Avatar
Subsidiaritaetsprinzip
schrieb am 24.10.11 12:36:11
Beitrag Nr.499 
(42.249.616)
Antwort
Zitat
Prof.

Das Gesetz wurde als notwendig angesehen, weil es Provisionsexzesse gab!

1. Die Stornohaftungszeit soll von 36 Monaten auf 60 Monate verlängert werden. Das ist gut so, weil es in den meisten Fällen unsinnig ist, einen Kunden in einer Personenversicherung umzudecken, erst recht von einer Privaten Krankenversicherung in eine andere.

2. Die Begrenzung auf 9 Monatsbeiträge in der Privaten Krankenversicherung wäre vor ein paar Jahren vollkommen unbemerkt geblieben. Erst die Ankauforgien von Neugeschäft durch einige Vorstände der PKV-Branche hat zu den Verwerfungen geführt.

3. Ich bin gespannt, wie die Lobby der Lebensversicherungsgesellschaften es auf der Ziellinie noch verhindert, dass die Provision für die Vermittlung von Lebensversicherungen nicht gekürzt wird. Die Verlängerung der Stornohaftung gleichzeitig mit der Begrenzung auf 3,3% Maximalprovision würde diesen Dienstleistungszweig stark dezimieren.

4.In allen Präsentationen des Vorstandes der MLP AG wird immer wieder der Vergleich mit GB gesucht. Was nicht gesagt wird: In GB werden Altersvorsorgeverträge nur gegen Honorar beraten, keineswegs gegen 5% Abschlussprovision!
Wer kann sich als Berater nicht mit 1000 Kunden mit jeweils 200-500€ Honorar pro Jahr für alle Versicherungsverträge zufrieden geben?
Bei 800.000 Kunden reichen MLP 800 Berater und 200 Festangestellte (ohne FERI).

Avatar
Subsidiaritaetsprinzip
schrieb am 25.10.11 10:05:24
Beitrag Nr.500 
(42.253.315)
Antwort
Zitat
Noch zerstörerischer als die Provisionsbeschränkung ist die "GEIZ ist GEIL" Mentalität, die gerade vom Verwaltungsgericht Frankfurt Unterstützung erhielt:

Vermittler darf Versicherungsprovision weitergeben


24.10.2011, 16:38 Uhr
Versicherungsvermittler dürfen ihre Provisionen ganz oder teilweise an ihre Kunden weitergeben. Das Verwaltungsgericht Frankfurt sieht darin laut Mitteilung vom Montag keine Ordnungswidrigkeit im Sinne des Versicherungsaufsichtsgesetzes (Az.: 9 K 105/11). Es hatte über die Klage eines Versicherungsvertreters zu entscheiden, der den überwiegenden Teil seiner Provisionen für Lebensversicherungen an die Endverbraucher weiterreichen wollte.

http://www.handelsblatt.com/vermittler-darf-versicherungspro…

In einer Konkurrenzsituation zur Vermittlung einer Privaten Krankenversicherung zwischen einem MLP-Berater und einem freien Makler könnte der freie Makler (der 9MB Abschlussprovision und ca. 0,5MB Betreuungsprovision erhält) dem Kunden 2-3 Monatsbeiträge Rückerstattung/Provisionsteilung anbieten. Der MLP-Berater erhält insgesamt nur 5 Monatsbeiträge.

Liebe Leser:
Wo schließen Sie persönlich ab?
a) Bei MLP, weil die Berater so freundlich sind,
b) Beim freundlichen Makler um die Ecke, der Ihnen zusätzlich noch 1.000€ in die Hand drückt, damit sie einen Urlaub machen können, oder eine mögliche Selbstbeteiligung direkt im Topf haben.

[ Seite: 123495051606162neuster Beitrag ]

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben
Investoren, die diesen Wert beobachten,
informieren sich auch über:
WertpapierPerf. in %
+2,25
-0,82
+0,73
+4,01
+0,09
-1,79
-8,02
-0,12
+0,02
+0,44