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Neuste Beiträge aus: Passiv Anlegen

Diskussionsstatistik
eröffnet am 04.02.10 13:59:37
von
neuster Beitrag 04.11.10 07:55:42
von

Anzahl Beiträge: 59
Aufrufe gesamt: 2.653
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.155.742

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PortfolioStrategie
schrieb am 04.11.10 07:55:42
Beitrag Nr.59 
(40.450.573)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.791.583 von Dungas am 08.07.10 10:10:03Die vollständige Auflistung aller ETFs, die in Deutschland gekauft werden können, findet sich auf boerse-frankfurt.de
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PortfolioStrategie
schrieb am 04.11.10 07:53:59
Beitrag Nr.58 
(40.450.563)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.450.205 von Tratsch am 04.11.10 00:16:43Es ist ganz einfach wirklich alle Kosten eines ETFs zu ermitteln: Vergleiche die Entwicklung des Index mit der Kursentwicklung des ETF. Ist der Performance-Index in einem Jahr um 4 % gestiegen und der Geldkurs des ETF um 3 %, dann waren die Kosten des ETF insgesamt die Differenz und zwar 1 %.

Man kann es noch genauer machen, indem man für die Berechnung des Kursentwicklung des ETF zu Beginn des Vergleichszeitraums den Briefkurs verwendet, was aber auch nur dann relevant ist, wenn man eher kurzfristig investiert sein will.
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schrieb am 04.11.10 00:16:43
Beitrag Nr.57 
(40.450.205)
Antwort
Zitat
Versteckte Kosten nich vergessenen
Die Werbung für diese Analgeform läuft über die "niedrigen" Verwaltunsggebühren. Mir scheint, dass dieses Argument einen Lockvogelcharakter darstellt.
Selbst wenn Fonds nur in Ausnahmen besser abscheiden als der Vergleichsindex sind die Gebühren gewaltig schmälernd. Eine Suche lohnt, denn entscheident ist m.E. für einen Anleger die Wertentwicklung und was z.b. bei einem ausschüttenden Fonds nach Abgeltungssteuer herauskommt
Recht übersichtlich sind die Gesamtkosten für den deutschen Anleger im Falle von Fonds und ETF, wenn ausschließlich im Euroraum angelegt wird und die Fondswährung ebenfalls der EURO ist. Dann sind Ausgabeaufschlag, Verwaltungsbebühr und ggf Erfolgsprämie sowie die Differenz zum Rücknahmewert (Kurs II) und beim Handel über die Börse noch entsprechende Entgelte zu berücksichtigen.
Die Situation verändert sich bei beiden Analgeinstrumenten, wenn die Gelder in Fremdwähung erfolgt.
Das Risiko kann sich verschärfen, wenn bei den ETF auch noch Wechselkursabweichungen zum gewählten Index bestehen. Vollends unübersichtlich wird die Wertentwicklung bei der swap gesicherten ETF-variante, wenn die eingesetzten Werte selbst Wechsekursabhängig sind.
Deshalb wäre ich an einem Kostenvergleich interessiert, wenn man die zugrundeliegende Wertentwicklung derjenigen gegenüberstellt bei der die Wechselkurseinflüsse bei einem ETF berücksichtigt wurde. Interessant wäre das für die Entwicklung der Kurse in einem Einzel-schwellenland (z.B. Vietnam) oder einer Reihe von Staaten in einem Emerging Markets-Fonds.
Eine solche konkrete Darstellung dieser Kosten" habe ich bislang in keiner Einführung zu den ETF gefunden. R.Thiery weist in "Die Anlage in ETF-Fonds" nur auf die qualitativen Auswirkungen.
Gute Nacht Tratsch
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schrieb am 08.07.10 10:10:03
Beitrag Nr.56 
(39.791.583)
Antwort
Zitat
Hallo zusammen,
kennt jemand ein ETF zu "MSCI WORLD INDEX SMALL CAP" ?

Würde mein Geld gerne passiv anlegen finde dazu aber leider nur einen Fonds der ähnlich investiert (Templeton Global Smaller Company Fund) :-(
Avatar
PortfolioStrategie
schrieb am 15.02.10 11:14:05
Beitrag Nr.55 
(38.944.261)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.943.084 von Pfandbrief am 15.02.10 01:57:01Ich denke, die Kursgewinne im Zeitablauf bei ansteigenden Zinskurven sind keine Überrendite, also Anomalien, sondern einfach eine Entlohnung für das Risiko von Kursverlusten. Deshalb ist die beschriebene Arbitrage mit "Long Bund-Future, Short Schatz-Future" keine wirkliche Arbitrage, weil nicht risikolos. Am langen Ende können Zinsen steigen und am kurzen unverändert bleiben, was zu Verlusten führt.

Den Laufzeitbereich 3 bis 5 Jahre finde ich den besten Kompromis aus Rendite und Gefahr von Kursverlusten, sowohl durch Zinskurven-Verflachung als auch durch Zinsanhebung.

Ja, geldpolitische Maßnahmen beeinflussen die Zinsen.

Bestimmt gibt es viele Anleger, die eine Misch-Strategie umsetzen, also weder vollständig passiv sind, noch vollständig aktiv. Dazu gehören eben auch jene, die Teilmärkte, wie bestimmte Branchen oder Länder, mittels Nischen-ETFs, übergewichten. Als einen kleinen Teilmarkt sehe ich auch den der Aktien an, neben Anleihen.

Ja, es ergeben sich immer wieder Möglichkeiten für aktive Anleger den Index zu schlagen. Leider sind die Möglichkeiten nur temporär und erfordern es, dass man sich laufend mit Börse beschäftigt. Ich bin mir sicher, dass aktive Anleger entweder schon jetzt oder in kürze nicht mehr von höherer Bewertung bei Index-Aufnahme profitieren können. Denn es werden immer mehr auf den Zug aufspringen und dadurch wird die Preiserhöhung und der anschließende Rückgang im Rahmen der Index-Aufnahme immer weiter zeitlich nach vorne verschoben. Dann gibt es schon Monate im Voraus Kurssteigerungen durch die Vermutung der Index-Aufnahme und weil jeder rechtzeitig aussteigen will, wird evtl. schon vor der Index-Aufnahme verkauft. Am Tag der Index-Aufnahme selbst sind dann vielleicht die Kurse besondern gering. So ein Szenario kann ich mir vorstellen.

Danke. Es freut mich, hier mit jemanden diskutieren zu können, der sich auskennt.
Avatar
schrieb am 15.02.10 01:57:01
Beitrag Nr.54 
(38.943.084)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.942.852 von PortfolioStrategie am 14.02.10 22:35:54Es mag sein, dass Zinsstrukturkurven auch tendenziell ansteigen, wegen einer Liquiditätspräferenz oder des Ausfallsrisikos, das über längere Zeiträume schwerer einschätzbar ist. Es ist aber dennoch so, dass wir oft genug auch schon inverse Kurven gesehen haben. Man muss weiterhin bemerken, dass, wenn es denn wahr wäre, dass man durch Kauf längerfristiger Anleihen und deren späteren Verkauf Überrenditen erzielen könnte, auch Arbitrageoperationen denkbar wären, wenn der Markt der entsprechenden Anleihen liquide genug ist. Um es einfach darzustellen, ich könnte einfach den Bundfuture long gehen und den Schatzfuture short. Gäbe es eine systematische Unterbewertung längerfristiger Anleihen, würde ich dann öfter gewinnen als verlieren.

Übrigens hängen Zinsstrukturkurven nicht nur am Verhalten profitorientierter Anleger, sondern auch am Verhalten der geldpolitischen Behörde. Früher beeinflußte die Zentralbank überhaupt nur das kurze Ende, und trotz der "Erfindung" von quantitative easing auch bei längerfristigen Anleihen ist es immer noch so, dass bei einer expansiven Geldpolitik (wie wir sie heute haben) die Kurve künstlich versteilt wird.

----

Bezüglich der Breite des Indexes bei passiver ETF Veranlagung volle Zustimmung. Wenn man denn schon passiv veranlagt, sollte man das in die breitmöglichsten Indices tun, um die unvermeidlich entstehenden Verluste bei Indexumstellungs-Neubewertungen so klein wie möglich zu halten. Dennoch läßt sich nicht abstreiten, dass diese Verluste da sind.

Paradox ist insofern, dass viele ETF Anleger an diesen seltsamen "Themen" interessiert sind, und sich hochspezialisierte Zusammenstellungen holen, die von Veränderungseffekten der entsprechenden Underlying-Körbe stark betroffen sind. Ich erinnere mich an die selige Zeit des NEMAX gegen Ende seines Lebens. Die NEMAX Aktien waren damals, so 2001/2002, schon häufig minimal kapitalisierte pennystockähnliche Dinger. Dem gegenüber stand ein doch erheblicher Betrag, der in Produkte investiert war, die irgendwie am NEMAX hingen. Es kam da bei Indexumstellungen zu sehr netten Effekten, wie z.B. Kursverlusten von 25 % in der freitäglichen Schlußauktion. Das war für aktive Anleger sehr hübsch. ;)
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PortfolioStrategie
schrieb am 14.02.10 22:35:54
Beitrag Nr.53 
(38.942.852)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.941.837 von Pfandbrief am 14.02.10 15:29:00Stimmt. Auf das Thema unveränderte Zinsstrukturkurve bin ich weiter oben schon eingegangen. Ja, die Argumentation beruht auf Kursgewinne mit der Gefahr steigender Zinsen.

Es ist nicht so, dass steigende Zinsen erwartet werden, wenn die Zinsstrukturkurve ansteigt. Die Steigung kommt doch vielmehr zustande durch unterschiedliche Nachfrage und Angebot von Kredit bei unterschiedlichen Laufzeiten. So wird ein Anleger immer mehr Zinsen p.a. verlangen, je länger er das Geld binden würde. Freilich würde ein Anleger kurzfristig anlegen und so die kurzfristigen Zinsen mindern, wenn er steigende Zinsen erwartet. Das ist meiner Meinung nach aber nicht so gewichtig wie das Argument "Längere Laufzeit, deshalb höheres Risiko, deshalb höhere Zinsen".

Auch in Deutschland gab es in letzter Zeit so einen ähnlichen Fall, der auf den ersten Blick gegen Passives Anlegen spricht: Infineon-Aktien sind zu geringem Kurs aus einem Index rausgeflogen und einige Zeit danach zu einem viel höheren Kurs wieder aufgenommen worden. Der Fehler hier lag jedoch nicht im passiven Anlegen im Allgemeinen, sondern in der Wahl dieses Index als Passives Anlageprodukt. Indizes müssen sehr breit aufgestellt sein, damit diese Effekte ausgeschlossen werden. Anstatt S&P 500 und DAX, sollte man in Russel 1000 und STOXX 600 oder MSCI WORLD und MSCI Europe anlegen. Freilich kann es dann noch Effekte geben, wenn Aktien in diese Indizes aufgenommen werden. Es gibt jedoch sehr viele Indizes, werden diese Effekte bei allen Indizes auftreten oder nur bei den großen? Der Birkshire- und Infineon-Effekt wäre bei RAFI-Indizes nicht aufgetreten.
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schrieb am 14.02.10 15:29:00
Beitrag Nr.52 
(38.941.837)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.941.029 von PortfolioStrategie am 14.02.10 08:31:07 Da aber der ETF die Anleihen verkauft wenn ihre Restlaufeit weniger als 3 erreicht, ist die Rendite höher bei geschätzten 3,5 %. Wie man darauf kommt zeige ich in der aktuellen Ausgabe meines Anlegerbriefs.

Ich habe den Anlegerbrief nicht gelesen, aber ich vermute, dass die Argumentation darauf beruht, dass die Zinsstrukturkurve unverändert bleibt. Wenn das so wäre, würden die Papiere gegen Ende ihrer Laufzeit nur mehr sehr niedrig rentieren, also hohe Kurse haben, ergo gewinnbringend verkaufbar sein.

Dieses Argument halte ich für äußerst gewagt. Es gibt nichts, was zu der Annahme berechtigt, dass die Zinsstrukturkurve nicht nur im Niveau sondern auch in der Steigung unverändert bleibt. Eine ansteigende Kurve ist nicht etwa ein Naturgesetz, sondern zeigt einfach, dass die Marktteilnehmer für die Zukunft steigende Renditen erwarten. Würde der Markt erwarten, dass die kurzfristigen Zinsen unverändert niedrig bleiben, wäre die Zinsstrukur heute flach. Somit kann man mit der Strategie nur dann Übergewinne machen, wenn man sich gegen die Marktmeinung stellt und schlußendlich recht bekommt. Wie immer also.

Übrigens zur Passiv-Anlegen Debatte gibt es ein aktuelles Beispiel. Vorgestern kamen die B-Shares von Berkshire Hathaway in den S&P. Das hat bereits in den Tagen zuvor zu erheblichen Verwerfungen geführt. Gestern mussten die passiven Anleger des S&P, ob sie es wollten oder nicht, BRKB zu jedem Preis kaufen. Natürlich wurde das bereits in den Tagen zuvor kursmäßig vorweggenommen. Somit haben wir ein Beispiel dafür, dass smarte aktive Anleger sich auf Kosten der passiven Anleger bereichern.
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PortfolioStrategie
schrieb am 14.02.10 08:31:07
Beitrag Nr.51 
(38.941.029)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.940.885 von mannheimer1 am 13.02.10 22:51:11Hört sich gut an. Hier kannst du Daten von dem Index ansehen: http://www.euromtsindex.com/index_new/content/index_data/tod…

Dabei bedeutet "Avg. Yield" = durchschnittliche Umlaufrendite. Und die ist 2,43 %. Lass dich aber davon nicht abschrecken. Denn es ist nur die REndite, wenn die Anleihen des Index bis zur Rückzahlung gehalten werden. Da aber der ETF die Anleihen verkauft wenn ihre Restlaufeit weniger als 3 erreicht, ist die Rendite höher bei geschätzten 3,5 %. Wie man darauf kommt zeige ich in der aktuellen Ausgabe meines Anlegerbriefs.

Die nächste wichtige Frage ist dann, welchen Aktienanteil dein Vermögen haben sollte. Neulich habe ich wieder gelesen, dass institutionelle Anleger einen Aktienanteil von 6 % haben sollen. Da war ich überrascht, dass er so gering ist. Denn rein vom Marktwert her haben Aktien einen Anteil von ca. 25 %.
Avatar
schrieb am 13.02.10 22:51:38
Beitrag Nr.50 
(38.940.886)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.940.588 von PortfolioStrategie am 13.02.10 20:02:48:cool:

Rendite pro anno nach BVI auf Euro-Basis

seit einem Monat +0,26 %

seit Jahresbeginn +0,26 %

seit einem Jahr +5,28 %

seit 2 Jahren +5,85 %

seit 3 Jahren +5,72 %

seit 5 Jahren +3,93 %

seit 10 Jahren n. v.

seit 20 Jahren n. v.




Rendite kumuliert auf Euro-Basis

2 Jahre +12,04 %

3 Jahre +18,15 %

5 Jahre +21,24 %
Avatar
schrieb am 13.02.10 22:51:11
Beitrag Nr.49 
(38.940.885)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.940.588 von PortfolioStrategie am 13.02.10 20:02:48:cool:

also wäre dieser der richtige


LYXOR ETF EUROMTS 3-5Y
ISIN: FR0010037234
WKN: A0DKMB
Währung: Euro
Fondsgesellschaft: Lyxor AM
Fondskategorie: Rentenfonds EUR/EUR hedged
Ausschüttungsart: thesaurierend
Manager: LYXOR ASSET MANAGEMENT
Domizil: Frankreich
Auflagedatum: 28.01.2004
Geschäftsjahr: 01.11. - 31.10.
Fondsvolumen: 1.11 Mrd. EUR (Stand vom 31.12.2009)
Fondsnote 1 (Bewertung vom 31.01.2010)



24.00% Deutschland

18.78% Frankreich

18.63% Italien

9.36% Spanien

7.00% Belgien

5.59% Griechenland

5.40% Niederlande

4.58% Österreich

2.73% Portugal

2.14% Irland

1.78% Finnland

0.01% Euroland
Avatar
PortfolioStrategie
schrieb am 13.02.10 20:02:48
Beitrag Nr.48 
(38.940.588)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.939.987 von mannheimer1 am 13.02.10 16:20:19Es ist falsch, dass die Rendite von Anleihen so niedrig ist (nur unter bestimmten Annahmen). Oben habe ich doch die Renditen genannt. Das sind Renditen, die sich ergeben unter den Annahmen: ein Jahr Haltedauer und gleich bleibende Zinsstrukturkurve. Das kann man auch selbst ausrechnen. Das alternative Renditemaß "Umlaufrendite" (die Rendite, die man erzielt, wenn man die Anleihe bis zur Rückzahlung hält) der Anleihen-ETFs findest du auf den Websites der Index-Anbieter. Die Umlaufrendite ist immer geringer als die Rendite, die man erzielt, wenn man vor Laufzeitende verkauft (bei normaler, d.h. ansteigender Zinsstrukturkurve).

Das Angebot von der Santandertochter ist auch nicht schlecht. Würde ich aber nicht machen, weil ich persönlich mein Geld nicht so lange binden will.

Bei den Anleihen hat man halt die Gefahr von Kursverlusten wegen Erhöhung des allgemeinen Zinsniveaus. (Ich bin der Meinung, dass die Gefahr von Zinserhöhungen bei Anleihen eine Art ähnlicher Nachteil ist wie die Gefahr bei Festgeldanlagen, dass ich vorzeitig Geld brauche.)

Das mit dem Picking im Anleihemarkt ist auch falsch: Die Renditen der Anleihen sind so, dass sie genau das Risiko widerspiegeln. Da gibt es nicht die Möglichkeit, dass man eine Anleihe findet mit hoher Rendite und geringem Risiko.
Avatar
schrieb am 13.02.10 16:20:19
Beitrag Nr.47 
(38.939.987)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.938.991 von PortfolioStrategie am 13.02.10 09:24:21:cool:

Hallo was sagst du hier dazu

von einem Anleihen ETF kann ich nur abraten. Ein Blick in den Statistiktweil z.B. von Börse online zeigt deutlich, dass die Kurse "normaler" Anleihen (Staatsanleihen und Bonds namhafter Unternehmen wie z.B BASF oder BMW ) auf Maximalniveau sind, verdienen kann man mit so etwas nur noch die aktuelle Marktrendite von 2% p.a. bei Laufzeiten von 2-3 Jahren. Dagegen bringt z.b. ein Sparbrief bei der deutschen Santandertochter 3,5 % p.a. bei Laufzeit 3 Jahre -und man hat weder Kaufgebühren noch Verwaltungsgebühr. Im Anleihemarkt kann man höhere Renditen nur noch durch gezieltes Picking erzielen,

:(
Avatar
PortfolioStrategie
schrieb am 13.02.10 09:24:21
Beitrag Nr.46 
(38.938.991)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.924.679 von mannheimer1 am 11.02.10 12:09:17Ja, das sind alles interessante Alternativen.
Avatar
PortfolioStrategie
schrieb am 13.02.10 09:22:10
Beitrag Nr.45 
(38.938.990)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.938.431 von Silberpfeil1 am 12.02.10 22:29:07Das Lustigste ist ja, dass es eine Region gibt, die sich wohl Ost-Westfalen nennt.

In meiner Gegend gibt es eine Ortschaft, die Unteroberndorf heißt.

Was ist denn ALT?
Avatar
schrieb am 12.02.10 22:29:07
Beitrag Nr.44 
(38.938.431)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.922.727 von PortfolioStrategie am 11.02.10 07:40:26Es gibt auch die Möglichkeit in Staatsanleihen der übrigen Eurozone direkt zu investieren (z.B. in Anleihen von Nordrhein-Westfalen)

Nordhrein-Westfalen ist kein Staat, sondern eine Staatengemeinschaft. Es gibt Rheinländer, Westfalen, PIGS, COWS, ALT und vieles mehr.

Nichts für ungut!;)

Gruß

Silberpfeil
Avatar
schrieb am 11.02.10 12:09:17
Beitrag Nr.43 
(38.924.679)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.922.727 von PortfolioStrategie am 11.02.10 07:40:26:cool:
Hallo

da gibts diesen hir

Der iShares Barclays Euro Aggregate Bond ETF (WKN A0RM44) ist an den gleichnamigen Index gekoppelt und bildet die Wertentwicklung von in Euro denominierten Unternehmensanleihen, besicherten Anleihen und Staatsanleihen ab.

oder zu laufzeiten zu kurz

Lyxor ETF EuroMTS 3-5Y LYQ3 A0DKMB 0.17% 990,5 EuroMTS 3-5Y


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PortfolioStrategie
schrieb am 11.02.10 07:40:26
Beitrag Nr.42 
(38.922.727)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.922.533 von mannheimer1 am 11.02.10 00:21:18Das passt nicht so Recht zusammen: Einerseits möchtest Du das Risiko von Zahlungsausfällen der PIGS-Staaten (Portugal, Italien, Griechenland und Spanien) ausschließen. Andererseits willst du in anderen Bereichen riskantere Anlagen eingehen:

Im Bereich der Aktien investierst du ja auch über ETFs in Aktien mit höherem Pleitepotenzial. Das kannst du ja auch direkt messen an der höheren Umlaufrendite von Anleihen, die diese Aktiengesellschaften eventuell ausgegeben haben.

Es gibt auch die Möglichkeit in Staatsanleihen der übrigen Eurozone direkt zu investieren (z.B. in Anleihen von Nordrhein-Westfalen). Damit schließt du das Risiko mit den PIGS-Staaten aus.

Du hast jetzt eine besonders kurze Laufzeit gewählt, damit hast du wieder zwei neue Probleme:

1. Durch die kurze Laufzeit verlieren diese Anleihen besonders stark im Falle einer Zinsanhebung bei kurzen Laufzeiten, womit eher zu rechnen ist als bei längeren Laufzeiten, weil die Maßnahmen der Zentralbank eher so wirken.

2. Die Rendite ist in dem Bereich besonders gering mit geschätzten 2,4 %. Im Laufzeitbereich 3 bis 5 Jahre ist die Rendite schon etwas höher mit 3,5 %.

Eine Alternative zu Staatsanleihen sind auch ETFs auf besicherte Anleihen (4,9 % geschätzte Rendite). Da sind auch Pfandbriefe drinnen.
Avatar
schrieb am 11.02.10 00:45:59
Beitrag Nr.41 
(38.922.560)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.922.533 von mannheimer1 am 11.02.10 00:21:18 Italien ,Spanien,Portugal,Grichenland was wen die ihre Anleihen nicht mehr bedienen können

Dann fang schon mal an zu beten... :rolleyes:
Avatar
schrieb am 11.02.10 00:21:18
Beitrag Nr.40 
(38.922.533)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.918.520 von PortfolioStrategie am 10.02.10 14:57:24:cool:

Hallo

ja du hast recht
hir 3 stück zur auswahl mit einem problem
ich werde die links reinstellen damit man sofort die zusammensetzung sieht ich hoffe es hilft


1. http://www.fit4fonds.de/ISIN_LU0290356871_WKN_DBX0AD_Zusammensetzung_db-x-trackers-II-iBoxx-EUR-Sovere-Eurozone-1-3-Total-Return/

2. http://www.fit4fonds.de/ISIN_DE000A0J21A7_WKN_A0J21A_Zusammensetzung_iShares-EUR-Government-Bond-1-3-DE/

3. http://www.fit4fonds.de/ISIN_FR0010222224_WKN_A0HGFC_Zusammensetzung_LYXOR-ETF-EUROMTS-1-3Y/

bitte komplett kopieren und einfügen sehr gute darstellung

und das problem das ich sehe ist in 2 von den 3 sind alle länder mit geldproblemen vertreten Italien ,Spanien,Portugal,Grichenland
was wen die ihre Anleihen nicht mehr bedienen können
nur der iShares EUR Government Bond 1-3 (DE) hat diese Länder nicht bis auf Italien mit drin
also wäre um auch dieses risiko auszuschliesen er der Richtige ?

mfg.

Michael
Avatar
PortfolioStrategie
schrieb am 10.02.10 14:57:24
Beitrag Nr.39 
(38.918.520)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.916.254 von mannheimer1 am 10.02.10 10:31:35Unternehmensanleihn und Genussscheine bringen keine Streu-Vorteile zu Aktien, weil deren Wertentwicklung zu der von Aktien gleich läuft. Die Lösung wären kürzer laufende Staatsanleihen der Eurozone.
Avatar
schrieb am 10.02.10 10:31:35
Beitrag Nr.38 
(38.916.254)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.915.081 von PortfolioStrategie am 10.02.10 00:10:26:cool:
Mitarbeiteraktien finde ich problematisch: Wenn die Firma Pleite geht, hat man nicht nur die Arbeit verloren, sondern auch die Ersparnisse in Form der Mitarbeiteraktien. Das wird auch in der Fachliteratur so gesehen.

BASF geht Pleite glaube ich nicht

Aktien liegen nicht in der Firma sondern auf einem depot das auf meinen Namen läuft auch die Geschenkten die ja alleine 10 % ausmachen also verlieren kann ich hir nur 90 % aber wenn die BASF Pleite ist haben wir ganz andere probleme denke ich

Imobilien ok habe ich 2 St.ein 3 Familienhaus und 6 Familienhaus

bargeld in gut rentierlichen Genussscheinen/Unternehmensanleihen parken ok auf sicht von 1-2 jahren länger nicht
Avatar
PortfolioStrategie
schrieb am 10.02.10 00:13:23
Beitrag Nr.37 
(38.915.090)
Antwort
Zitat
Adresse war falsch. Richtig ist: www.PortfolioStrategie.net
Avatar
PortfolioStrategie
schrieb am 10.02.10 00:10:26
Beitrag Nr.36 
(38.915.081)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.913.166 von mannheimer1 am 09.02.10 19:12:46Detaillierte Anlagevorschläge mit ausführlicher Begründung mache ich bereits im Muster-Depot meines Anlegerbrief. Für wenig Geld können Sie auf www.PortfolioStrategie.de Probeexemplare bestellen. Das würde Sie besser und direkter weiterbringen als wenn wir hier über einzelne Positionen diskutieren. Und Sie sind ja wirklich in viele verschiedene Anlagen angelegt. Zufällig ist das Muster-Depot auch um die 20.000 Euro groß, wie ihr ETF-Depot.

Auch von Immobilienfonds rate ich ab: 1. Bereits in einem umfassenden ETF sind Immobilienaktien enthalten. 2. Immobilien bieten keine Diversifikationsvorteile zu Aktien. Grund: Vom Wirtschaftsabschwung sind auch Immobilien betroffen durch Mietrückgänge und -ausfälle und Niedrigere Verkaufspreise, Leerstand, usw.

Zum Thema Schuldenmachen: Ich bin nicht der Meinung, dass die Staats-Schulden zu hoch sind. Das Beispiel Japan zeigt doch, dass dieses Land mit einem der höchsten Schuldenquoten trotzdem keine nennenswerte Inflation kennt und der Staat ist immernoch zahlungsfähig. Zum Thema Inflation habe ich mich schon da geäußert:

http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/288726…

Mitarbeiteraktien finde ich problematisch: Wenn die Firma Pleite geht, hat man nicht nur die Arbeit verloren, sondern auch die Ersparnisse in Form der Mitarbeiteraktien. Das wird auch in der Fachliteratur so gesehen.

Ja, ich würde mich auf wenige ETFs konzentrieren, die möglichst alles abdecken. Wie in einem Beitrag oben angesprochen einen auf weltweite Aktien.
Avatar
schrieb am 09.02.10 23:33:13
Beitrag Nr.35 
(38.914.990)
Antwort
Zitat
hallo

so könnte man auch alles abdeken


MSCI Emerging Markets LU0292107645 Schwellenländer-Aktien 45%
MSCI World DE0123456790 Aktien Welt 25%
DJ Euro Stoxx Health Care DE0123456791 Gesundheit, Pharma Europa 10%
DJ Stoxx 600 Food & Beverage DE0123456792 Nahrungsmittel Europa 10%
DJ Stoxx 600 Utilities DE0123456793 Versorger Europa 10%
Avatar
schrieb am 09.02.10 19:45:45
Beitrag Nr.34 
(38.913.451)
Antwort
Zitat
:cool:
eine ganz andere frage tut sich auf was spricht eigentlich gegen eine Imo fond

ZB. 980700
auch als sparplan
Avatar
schrieb am 09.02.10 19:20:31
Beitrag Nr.33 
(38.913.230)
Antwort
Zitat
:cool:

das unbeschwerte Schuldenmachen, das die USA vorexerzieren und die halbe Welt nachvollzieht (unter Ausblendung der bis dahin allgemein anerkannten Wirtschaftstheorie, dass sich eine Volkswirtschaft möglichst selbst heilen soll und staatl. Konjunkturprogramme so knapp wie möglich bemessen sein sollen), mittelfristig zu schweren Verwerfungen führen wird. Genau so scheint es zu kommen. Die ganze Sache ist in erster Linie eine des Vertrauens. Schuldenmeister sind mit über 200% Schuldenquote immer noch die Japaner, trotzdem ist deren Währung in den letzten Monaten stark gestiegen. Was der Kapitalmarkt sehen möchte, ist, dass jetzt durchgegriffen wird - die Einsetzung eines EU-Überwachers für Griechenland ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Eigentlich sind weniger Aktien aufgrund ihrese Sachwertcharakters gefährdet, sondern mehr (Staats)anleihen, Zinsen und die Geldwertstabilität. Auf der Unternehmensseite sind vor allem Versicherungen und Banken bedroht (die im Eurostoxx leider stark vertreten sind). Falls die Panik weiter um sich greift, wird Gold einen weiteren Sprung nach oben hinlegen.

intersante meinung oder ?
Avatar
schrieb am 09.02.10 19:12:46
Beitrag Nr.32 
(38.913.166)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.912.979 von PortfolioStrategie am 09.02.10 18:56:12:cool:
hallo
erst einmal danke für die ausführungen
nun gut was ist wenig
mein grund ETF Depot ist mit 20000 Euro betagt
dann habe ich noch 400 BASF Mitarbeiteraktien
wo ich jedes jahr für ein 10 er packet 1 geschenkt bekomme
meine beiden Sparpläne sind zu zeit ca. 2500 euro wert und Gold und Silber in Münzenform haben zusammen einen Wert von ca.3800 euro
dann habe ich ein reines Zockerdepot wo im moment 3500 euro zu verfügung stehen
Tagesgeld ca. 8500 euro
meine frage wo du noch nicht beantwortet hast wegen den Fonds sollte ich mich hir eventuell auf einen konzentrieren und die anderen umschichten und wenn ja in welche
momentan Sparplan in

2 x 30 Euro Monatlich 1/15 in ETF Global WKN: A0MKQK 800 Euro Angespart
2 x 65 Euro Monatlich 1/15 in CARMIGNAC PATRIMOINE A0DPW0 1000 Euro Angespart
2 x 30 Euro Monatlich 1/15 in FFM Fond 847811 500 Euro

Danke
Michael
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PortfolioStrategie
schrieb am 09.02.10 18:56:12
Beitrag Nr.31 
(38.912.979)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.912.671 von mannheimer1 am 09.02.10 18:24:46Ich bin kein Befürworter von Rohstoff-Anlagen. Deshalb kann ich auch nicht sagen, welcher Rohstoff-ETF für dich gut ist. Allgemein: Achte auf geringe jährliche Kosten (TER) und gute Streuung.

Ja, eine gute Alternative zu einem offiziellen Ansparplan ist sicherlich "ohne unterschriebenen Plan" zu sparen und einfach regelmäßig Geld auf ein Tagesgeldkonto vom Girokonto zu überweisen. Wenn dann auf diese Weise vielleicht 1.000 Euro oder 2.000 Euro gespart sind, kann man sich überlegen den BEtrag in einen ETF umzuschichten.

Ich will dir nochmal ans Herz legen, Staatsanleihen zu berücksichtigen, um einer möglichen negativen Entwicklung von Aktien entgegenzuwirken.

Wenn es nur um wenig Geld geht, dann ist es klug, alles auf dem Tagesgeldkonto zu lassen.
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schrieb am 09.02.10 18:24:46
Beitrag Nr.30 
(38.912.671)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.912.384 von PortfolioStrategie am 09.02.10 18:00:04hallo
also nehme ich richtig an wenn schon Rohstoffe dann den wo ich schon habe LU0292106167 und den Oel werte ETF aus USA kann ich mir schenken

der rest was Sektoren betrifft sind nur Wetten sonst nichts
was denkst du meine sparpläne habe hir noch keine Rückmeldung

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