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Griechische Staatsanleihen kaufen? ( Seite 286)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 07.02.10 18:42:13
von
neuster Beitrag 25.05.12 20:33:22
von

Anzahl Beiträge: 7.927
Aufrufe gesamt: 524.521
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Diskussionsnr.: 1.155.831
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schrieb am 07.02.12 21:07:28
Beitrag Nr.2851 
(42.715.301)
Antwort
Zitat
Zitat von INTERSHOP27Die Griechen scheinen nun endlich begriffen zu haben, dass es hier um OPM (other peoples money) geht. Die anderen haben etwas zu verlieren, nicht die Griechen.


Hoffentlich wissen das auch die Griechen und haben ihre Pläne, wie sie ab April bis in die ferne Zukunft ihre Beamtengehälter und Renten zahlen können.
"Auf Keife" war einmal......
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schrieb am 07.02.12 21:54:31
Beitrag Nr.2852 
(42.715.590)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.715.301 von lalin1972 am 07.02.12 21:07:28Die Einführung der Drachme wird einen Wirschaftsboom auslösen. Die Renten werden dann schon bezahlt werden können. Schwieriger dürfte es für den IWF werden. Wenn ihm die Kunden ausgehen, könnte es dort zum Abbau von überflüssigen Arbeitsplätzen führen. Thompson verdient immerhin 245,000 Flocken;)
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schrieb am 07.02.12 21:59:37
Beitrag Nr.2853 
(42.715.627)
Antwort
Zitat
Zitat von INTERSHOP27Wo kommen wir denn hin, wenn hier jeder der pleite ist auf die Idee kommen kann, sich für pleite zu erklären? Am Ende sind dann alle pleite und entziehen sich ihren Verpflichtungen. Absolut richtig, dass Merkel solchen Versuchungen einen Riegel vorschiebt!

Schade nur, dass die enstchlossene Ansage Merkels einige Jahre zu spät kommt.
Hätte nämlich Lehman damals gewusst, dass Merkel keine Pleiten mehr akzeptiert, wäre uns sehr viel Schaden erspart geblieben;)


Ich habe dunkel in Erinnerung, dass manche Strafgesetzbücher so etwas Konkursverschleppung nennen, und Staatsanwälte da recht humorlos sein können.

Ultimatum hin oder her, es wird vor dem 20.3. sowieso nicht zurückgeschossen, also keine unnötige Hektik bitte.
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schrieb am 07.02.12 22:36:41
Beitrag Nr.2854 
(42.715.815)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.715.627 von big_mac am 07.02.12 21:59:37Papademos wird es schon richten. Falls es noch niemandem aufgefallen ist. Der einzige der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist Papademos. Er zieht mit stoischer Ruhe die Verhandlungen durch und lässt sich von dem lauten Stimmengewirr um sich herum nicht beeindrucken. Wenn man sich die teils hysterischen Äußerungen der anderen Eurokraten so anschaut, verdient das höchsten Respekt.
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schrieb am 07.02.12 23:04:12
Beitrag Nr.2855 
(42.715.910)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.715.815 von INTERSHOP27 am 07.02.12 22:36:41Der will auch gar nicht wiedergewählt werden.
Avatar
schrieb am 07.02.12 23:22:30
Beitrag Nr.2856 
(42.715.960)
Antwort
Zitat
auch wenns nur ne wilde Vermutung von mir ist, aber ich glaub dass viele hochrangig beteiligte Politiker in der März-Anleihe investiert sind. Das kann man zwar niemals nachweisen, aber wenns so ist, haben die kein Interesse noch vorm März Insolvenz anzumelden.

Das ist einfach zu leicht verdientes Geld...
Avatar
schrieb am 07.02.12 23:41:07
Beitrag Nr.2857 
(42.716.008)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.715.960 von atze50 am 07.02.12 23:22:30Die könnten auch hoch in CDS auf die Märzanleihe investiert sein und größtes Interesse an einer wilden Pleite haben. Wo sind eigentlich die CDS der Postbank hin ? Gerüchte sagen, die wären günstig beim Papandreu-Clan gelandet.
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schrieb am 08.02.12 01:42:50
Beitrag Nr.2858 
(42.716.145)
Antwort
Zitat
Zitat von INTERSHOP27Die Einführung der Drachme wird einen Wirschaftsboom auslösen. Die Renten werden dann schon bezahlt werden können. Schwieriger dürfte es für den IWF werden. Wenn ihm die Kunden ausgehen, könnte es dort zum Abbau von überflüssigen Arbeitsplätzen führen. Thompson verdient immerhin 245,000 Flocken;)


Nicht alle teilen offenbar diese Meinung...

Eine Pleite Griechenlands und ihre Folgen

Was wäre die Folge für den griechischen Staat?

Die Regierung könnte keine Beamtengehälter oder Renten mehr zahlen, Forderungen privater Unternehmen an den Staat blieben ebenfalls offen. Die griechische Wirtschaft würde schwer erschüttert, die Kaufkraft der Griechen nähme massiv ab. Dadurch sowie durch unbezahlte Forderungen an den Staat könnten zahlreiche Firmen ebenfalls bankrott gehen. Die Folge wäre, dass die Regierung wiederum auf Steuereinnahmen verzichten müsste.

Was käme auf die Griechen zu?

Die Arbeitslosigkeit würde schnell steigen, viele Familien deutlich ärmer werden, da der Staat vermutlich viele Sozialleistungen nicht mehr zahlen könnte. Soziale Unruhen wären nicht ausgeschlossen. In den vergangenen Monaten haben die Griechen mehrfach wütend gegen die Sparmaßnahmen und die Regierung protestiert, die mächtigen Gewerkschaften legten am Dienstag mit einem Generalstreik erneut das öffentliche Leben lahm.

Könnte eine Rückkehr zur Drachme Griechenland nutzen?

Im Falle einer Pleite wäre ein Austritt Griechenlands aus dem Euro wohl die Folge. Eine neue Drachme wäre viel schwächer als der Euro. Damit wären griechische Produkte auf dem Weltmarkt einfacher zu verkaufen, was der schwachen Wirtschaft des Landes zugute käme. Andererseits liegt die Wirtschaft bereits jetzt am Boden und gilt als unproduktiv und nicht wettbewerbsfähig - ob und wann ein positiver Effekt zu spüren wäre, ist ungewiss.

Überstehen die griechischen Banken eine Staatspleite?

Die Banken des Landes würden schwer erschüttert. Sie gehören ebenso wie ausländische Finanzinstitute zu den Gläubigern Griechenlands und müssten auf Milliardenforderungen an den Staat verzichten, da das Land seine Schulden wohl höchstens teilweise und über einen sehr langen Zeitraum zurückzahlen würde. Die Griechen würden vermutlich die Banken stürmen, um ihr Erspartes in Euro abzuheben, bevor diese ebenfalls schließen müssen oder das Ersparte durch eine Rückkehr zur Drachme drastisch an Wert verliert. Auch Pleiten in der internationalen Finanzbranche wären nicht ausgeschlossen.

Wie ginge es mit Griechenland weiter?

Das Land könnte sich im besten Fall langsam von den schweren Erschütterungen erholen. Es müsste aber jahrelange Verhandlungen über eine Teilrückzahlung der offenen Forderungen führen, eine Rückkehr an die Finanzmärkte wäre auch wegen des großen Vertrauensverlusts über Jahre hinweg unmöglich.

Welche Gefahren drohen für die Eurozone?

Unklar ist, wie sehr der Rest der Eurozone in Mitleidenschaft gezogen würde. Angeschlagene Länder könnten durch die ausgelösten Schockwellen und den Ausfall von Zahlungen ebenfalls ins Wanken geraten. Neben den Privatbanken müssten wohl auch die Europäische Zentralbank (EZB) und die Euro-Länder Milliarden abschreiben. Der Euro an sich und somit das wichtigste Symbol für das Zusammenwachsen des Kontinents würde zumindest politisch ernsthaft angekratzt.
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schrieb am 08.02.12 01:48:46
Beitrag Nr.2859 
(42.716.152)
Antwort
Zitat
Griechenland meldet Einigung mit privaten Gläubigern
07.02.2012 | 22:39 Uhr

Athen.In Athen hat es einen Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den privaten Gläubigern gegeben. Ein Sprecher der privaten Gläubiger sagte am Dienstag, der griechische Ministerpräsident Lukas Papademos werde die Finanzminister der Eurozone in Kürze über den Inhalt der vorläufigen Vereinbarung über einen Schuldenschnitt unterrichten.

Die Vertreter des Internationalen Bankenverbands (IIF) hätten am Abend ein "konstruktives Treffen" mit Papademos und Finanzminister Evangelos Venizelos gehabt, erklärte Frank Vogl. Athen verhandelte mit den privaten Gläubigern über einen Forderungsverzicht von mehr als 70 Prozent, der Entlastungen von etwa 100 Milliarden Euro bringen soll.

http://www.derwesten.de/politik/griechenland-meldet-einigung-mit-privaten-glaeubigern-id6327440.html
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schrieb am 08.02.12 07:16:36
Beitrag Nr.2860 
(42.716.298)
Antwort
Zitat
Die EZB leistet auch ihren Beitrag.



Unterdessen scheint auch die Europäische Zentralbank Griechenland in den laufenden Schuldenverhandlungen einen großen Schritt entgegen zu kommen: Nach Informationen des Wall Street Journal hat sich die Europäische Zentralbank bereit erklärt, griechische Staatsanleihen, die sie im letzten Jahr auf dem Sekundärmarkt erworben hatte, zu einem Preis unter dem eigentlichen Wert zu tauschen.

Eine Voraussetzung für dieses Zugeständnis sei jedoch, dass die Schuldengespräche erfolgreich verlaufen werden, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Informanten, die an Gesprächen teilnehmen werden.

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