Wir sind mal wieder im falschen Thread, aber ok.
Ich würde mich sisab anschließen. Es gibt Pros und Cons wie bei
allem im Leben.
Bei den nagativen Punkten sei zu sagen, daß es nicht "keine
Bestandsprovision" gibt, sondern eine sehr geringe, die zudem an
gewisse Vorgaben (Betreuungsquote) gebunden ist.
Als weiteren positiven Faktor würde ich die Ausbildung rechnen, die
den eigenen Marktwert erhöht.
Bei den positiven Punkten sei zu sagen, daß dies überwiegend sehr
"weiche" Faktoren sind.
Für den Berater stellt sich die Frage: wenn die Kosten mich in die
Knie zwingen wenn ich wenig verdiene und ich aufgrund niedriger
Provisionssätze mehr verdienen kann, wenn ich frei bin, ist das ok,
da es nur den Mitarbeiter betrifft.
Was nicht in Ordnung ist, ist die oft (Ausnahmen gibt es immer)
schlechte Betreuung der Kunden, die sich indirekt aus den genannten
Faktoren herleiten:
- Wenn ich Zahlenvorhaben habe, wirkt sich das auf meine Beratung
aus?
- Wenn ich keine nennenswerte Bestandsprovision habe, verkaufe ich
dann mehr frontgeladen verprovisionierte Produkte, um "über die
Runden zu kommen"?
- wenn ich eine eingeschränkte Produktauswahl habe (keine Swiss
Life z.B.), bzw. für bestimmte Dinge deutlich mehr verdiene (siehe
Optionstarife mit den ca. sechs Optis mit doppelter Wertungssumme),
wirkt sich das auf meine Beratung aus?
- wenn ich Druck vom GL kriege, wirkt sich das auf meine Psyche und
Beratung (siehe Houben-Texte) aus?
- wenn ich wenig verdiene, wirkt sich das auf meine Psyche und die
Beratung aus?
Wer alle Fragen mit nein beantworten kann, kann ruhig weitermachen.
Wer eine Frage mit ja beantwortet, sollte sich mal objektiv
informieren.