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Neuste Beiträge aus: Wieviel Gewinn ist nötig um Abzüge (Steuern, Gebühren) auszugleichen?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 07.03.10 20:06:50
von
neuster Beitrag 08.03.10 22:22:11
von

Anzahl Beiträge: 4
Aufrufe gesamt: 1.312
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.156.413
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schrieb am 08.03.10 22:22:11
Beitrag Nr.4 
(39.088.691)
Antwort
Zitat
passt schon so ungefähr

allerdings mindern Gebühren und Kursverluste die Steuer
die -35 bei Kurs 1000 würden die Steuer auf andere Einkünfte mindern
ist die Steuer positiv, wäre sie jeweils etwa 9 Euro niedriger, also bei Kurs 1100 etwa 16 statt 25.

maximal Spread gilt bei einem unlimitierten Kauf und Verkauf
vernünftiger würde man limitiert kaufen / verkaufen und sich vielleicht sogar ein paar Wochen Zeit lassen. Ein ETF auf Aktien/Aktienindices wird in dieser Zeit 3 oder mehr Prozent Schwankungsbreite aufweisen. Die Spreadkosten entstehen also nicht zwingend.

Fazit Direktkauf einer Aktie ist natürlich besser, ist aber etwas anderes. ETFs kommen im Vergleich zu aktiv gemannageten Fonds weitaus besser weg, da kann man in 5 Jahren leicht nochmal 10% für Verwaltung (2% p.a.) und Ausgabeaufschlag verlieren.

Und wenn die Bank in 5 Jahren 36 Euro verdient, hm, da müssen die 5 Steuerabrechnungen und Depotauszüge schicken, Kontioeröffnung- und schließung organisieren, ein Callcenter einrichten, um überflüssige Fragen zu beantworten, den Steuerabzug und die Abführung ans Finanzamt organisieren. Also man kann fast nicht glauben, daß das geht.:laugh:
Avatar
schrieb am 08.03.10 11:13:23
Beitrag Nr.3 
(39.082.392)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.081.895 von Datteljongleur am 08.03.10 10:17:50dafür braucht er den TER nicht abziehen, denn der ist schon im Kurs enthalten :cool:
Avatar
schrieb am 08.03.10 10:17:50
Beitrag Nr.2 
(39.081.895)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.079.957 von Wallgasse am 07.03.10 20:06:50Du hast vergessen in deiner Rechnung die Kosten für den Verkauf einzurechnen! ;)
Avatar
schrieb am 07.03.10 20:06:50
Beitrag Nr.1 
(39.079.957)
Antwort
Zitat
Hallo Community-Experten,

Angenommen man kauft einen günstigen Index-ETF über eine günstige Online-Bank:

10 Anteile je 100€ = 1000€ Gesamtwert

Dann beginnen die Abzüge:
1• 5+€ an die Bank (DiBa 5€, DKB 10€) einmalig beim Kauf
2• TER (total expense ratio) z.B. 0.5% also eine Jahregebühr von 5€ für die Verwaltung des Indexfonds
3• wenn man nach x Monaten verkauft, zieht der max. spread: z.B 0.5% also nochmal 5€ und mehr falls der Fond stieg
4• außerdem beim Verkauf ca. 26% Vergeltungssteuer auf einen möglichen Anstieg angenommen der Freibetrag ist aufgebraucht

Wenn man den Indexfond also nach 5 Jahren verkauft muss der Anteilspreis mindestens von 100€ auf 105€ gestiegen sein, damit überhaupt was unterm Strich rauskommt. Wenn er gleich bleibt macht man 35€ Miese. Bei einem 10% Anstieg auf 110€ pro Anteil kommt eine ähnlich Summer im Positiven raus.

spread fees tax bottom line
1000 -5.00 -30 0.0 -35.00
1050 -5.25 -30 -12.5 2.25
1100 -5.50 -30 -25.0 39.50
1150 -5.75 -30 -37.5 76.75
1200 -6.00 -30 -50.0 114.00

Stimmt die Rechnung soweit? Freu mich auf Kommentare von den lokalen WO-Experten.

Viele Grüße,

Wallgässchen

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