Ein feiner Unterschied!
Bei gedeckten Leerverkäufen leihen sich die Hedgefondsmanager die
zu verkaufenden Aktien aus. Ergo - verkauft wird, was real
vorhanden ist.
Verwerflich an dieser Art der Spekulation finde ich die Tatsache,
dass die treuhänderisch aufbewahrten Aktien der Bankkunden
ungefragt verliehen werden.
verboten werden
"ungedeckte
Leerverkäufe"
Bei ungedeckten Leerverkäufen verkaufen die Hedgefondsmanager
Aktien, die sie überhaupt nicht haben -
keine ausgeliehenen Aktien und keine eigenen Aktien
.
Sie verkaufen etwas, das überhaupt nicht existiert.
Ich bin der Meinung, dass Aktien nur mit Zustimmung des Eigentümers
ausgeliehen werden dürfen und der Verkauf von überhaupt nicht
existierenden Aktien grundsätzlich.
* * *
Ein einfaches Beispiel:
Wegen längerer Abwesenheit stellt ein PKW-Besitzer (BANKKUNDE) sein
Fahrzeug in der Autowerkstatt (BANK) ab und hinterlegt die
Autoschlüssel.
Während der Abwesenheit des PKW-Besitzers (BANKKUNDE) verleiht die
Autowerkstatt (BANK) ohne Erlaubnis den PKW und kassiert Geld
(LEIHGEBÜHREN) dafür.
Der Ausleiher (HEDGEFONDS) nutzt das ausgeliehene Fahrzeug
gewerblich, um damit seine Kunden zu beliefern - er verdient mit
dem geliehenen "fremden" Eigentum auch Geld.
Der PKW-Besitzer geht leer aus und trägt obendrein auch noch den
entstandene Verschleiß (Kurssturz) an seinem PKW.
FAZIT: Zwei Parteien (BANK und HEDGEFONDS) in diesem
Geschäft verdienen Geld auf Kosten des wirklichen Eigentümers
(AKTIONÄRS).