Antwort auf Beitrag Nr.:
39.557.188 von Daimlia am 20.05.10
16:51:31Du bist mir mit dem Thread zuvorgekommen
Ich habe Patrick Chan, den Vice Chairman, in Zürich besser
kennengelernt und bevor ich ihn getroffen habe, war ich auch etwas
spektisch. An dem Unternehmen haben mir aber speziell 3 Sachen
gefallen. Inzwischen könnte man evtl. schon Richtung 3,5 oder 4
gehen
Das Unternehmen entwickelt nur auf Anfrage einer lokalen Regierung
bzw. einer Stadt (und dort wäre Berlin mit 4,5 Mio. Einwohner ja so
klein, dass viele Chinesen diese Stadt gar nicht kennen würden)
solche Immobilienprojekte. D.h. die lokale Unterstützung ist da und
die öffentliche Hand wird vorher von Firmen z.B. wie Mercedes,
Caterpillar usw. gebeten, dass dort z.B. ein Gewerbepark usw.
entstehen soll und sie als langfristige solvente Mieter reingehen
würden. Andere bauen einfach ins Blaue hinein und hoffen, dass die
Nachfrage nach der Fertigstellung schon da sein wird. Das ist also
hier nicht der Fall.
Ausserdem ist man in der Provinz oberhalb von Shanghai aktiv, wo es
bisher noch keine Blase bei den Immobilienpreisen gibt wie in
Shanghai oder Peking.
Ein Immobilienentwickler wie Euro Asia braucht ja auch eine
Pipeline an Grundstücken usw. was entwickelt werden soll. Andere
Firmen aus diesem Bereich müssen sich hier einen Vorrat anlegen und
dafür hohe Sollzinsen usw. in Kauf nehmen oder Optionsprämien
bezahlen. Das ist hier auch nicht der Fall, da der Grossaktionär
von Euro Asia in der gleichen Region auch ein Unternehmen besitzt,
welches genau solche Grundstücke hat. Hier gibt es ein Abkommen,
dass man zu einem marktüblichen Preis bei Bedarf etwas haben
kann.
Der halben neuen Vorteil sehe ich in der Währung. Die Immobilien
sind ja in China und deren Währung wird eher auf- statt abgewertet
und der EURO hat ja auch gerade grosse Probleme.
Wie sich der Aktienkurs weiter entwickeln wird weiss ich natürlich
nicht, aber ich denke es ist eine solide Story.