Antwort auf Beitrag Nr.:
40.326.242 von primaabzocker am 15.10.10
05:33:21Es wird immer enger um den Dr. NO.
Ich bin nur gespannt wann sie ihn endlich an die Eier packen
werden, so wie er das damals mit der WCM, im Betrug mit der
Versteigerung der IVG auch gemacht hat.
Wenn er dort auch nicht an erster Stelle, als VV war, so war er in
dieser Angelegenheit zumindest involviert und hat dem Ganzen
zugestimmt, wie es nun leider damals gelaufen war.
Nun soll es endlich geschehen und ihm die Ei.. rausgesrissen
werden, diesem dummen Schw. . .!
Dies sehe ich sogar als gerecht an, da auch ich damals ein
leidgetragener Aktionär war, der von der WCM-Inso-Pleite, fast in
den Ruin getrieben worden wurde.
Ex-Manager wirft HSH Versäumnisse im Risikomanagement
vor
29.10.10 | 17:22 Uhr
Ex-Manager Luis Marti-Sanchez hat der HSH Nordbank schwere
Versäumnisse im Risikomanagement vorgeworfen. 'Meine erste
Überraschung war, es gab überhaupt keine Kontrolle', sagte der
ehemalige Leiter der Londoner HSH-Niederlassung am Freitag vor dem
Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Kiel mit Blick auf
seine Anfangszeit bei der Bank im Jahr 2006.
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Ex-Manager wirft HSH Versäumnisse im Risikomanagement vor Kiel
(dapd-nrd).
Bis er die Bank 2009 verlassen habe, habe es bei der HSH Nordbank
kein vernünftiges 'Value at Risk', eine Risikoabschätzung über
einzelne Anlagen, gegeben. 'Das bedeutet, dass der Vorstand keinen
Überblick hatte über die Risiken der Bank.'
Der Ex-Manager behauptete vor dem Ausschuss zudem, die Bank habe
seit 2002 oder 2003 über eine eigene Abteilung
'Steuer-Transaktionen' veranlasst, um Steuern zu sparen. Ohne diese
Transaktionen wäre die Bank 'in einigen Jahren vielleicht nicht so
profitabel' gewesen. 'Alle Deals gingen durch den Vorstand und
durch den Aufsichtsrat', sagte Marti-Sanchez.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage den Eingang
einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.
'Wir prüfen die Anzeige', sagte Sprecher Wilhelm Möllers. Weitere
Angaben machte er nicht. Ein förmliches Ermittlungsverfahren ist
offenbar bisher nicht eingeleitet worden.
Marti-Sanchez betonte, in seiner Zeit habe in der HSH Nordbank eine
'Buy-and-Hold-Kultur' geherrscht. 'Es gab keine
Risikomanagement-Kultur.' Es hätten 'die richtigen Leute und die
richtige Expertise gefehlt'. Die Bank habe strukturierte
Wertpapiergeschäfte getätigt, die dort keiner verstanden habe.
Anlagen seien 'zu spät und zu schlecht' verkauft worden. Angesichts
ihrer relativ geringen Kapitalausstattung sei die Bank große
Risiken eingegangen. Ausreichende Kontrollmechanismen hätten
gefehlt. Er habe darüber mit vielen Mitarbeitern in der Bank
gesprochen.
Nach Ansicht von Grünen-Ausschussobmann Thorsten Fürter belegen die
Aussage des Ex-Managers, dass 'die Insolvenz der US-Investmentbank
Lehman Brothers für den Niedergang der HSH Nordbank nicht
verantwortlich gewesen' sei. 'Die Ursache für die gewaltigen
Verluste der Bank liegt vielmehr in den zahlreichen
Fehlentscheidungen der Bank, die insbesondere in den Jahren 2005
bis 2007 getroffen wurden. Das Lügengebäude mehrerer ehemaliger
Aufsichtsratsmitglieder, die Bank sei bis zur Lehman-Pleite
kerngesund gewesen, bricht immer mehr in sich zusammen.'
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt seit 2009 gegen neun
Beschuldigte im Zusammenhang mit den umstrittenen Omega-Geschäften
der HSH Nordbank. Laut Möllers arbeiten zurzeit 14 Polizisten und
vier Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft an dem Fall. Unter anderem
werten sie rund 250 Ordner mit Material aus einer Durchsuchung im
Mai aus. Zu den Beschuldigten gehören auch Bankchef Dirk Jens
Nonnenmacher und Marti-Sanchez. Die Vorwürfe lauten auf Untreue
oder Beihilfe zur Untreue. Möllers rechnet nicht vor Frühjahr 2011
mit gefestigten Ergebnissen.
Die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein hatte 2007 und
2008 rund 600 Millionen Euro in die Omega-Geschäfte investiert und
später nahezu vollständig abschreiben müssen. Experten werteten
dies als einen entscheidenden Schritt zur Beinahe-Pleite der Bank.
Bereits Ende Januar hatte die HSH Nordbank die Omega-Investments
aufgelöst. Zum genauen Preis machte die Bank keine Angaben. Der
Wert der Investments hatte sich nach Bank-Angaben jedoch um einen
dreistelligen Millionenbetrag verbessert.
dapd
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