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Seite 5 von 6

WCM AG Insolvenzverfahren - Schlusstermin 13.9.2010 ( Seite 5)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 12.08.10 16:23:37
von
neuster Beitrag 03.11.10 18:13:54
von

Anzahl Beiträge: 51
Aufrufe gesamt: 5.268
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.159.309

WCM Beteiligung

Chart
WKN: 780100
ISIN: DE0007801003
Symbol: WCM
0,113
 
+0,89 %
+0,0010
Frankfurt (EUR), 25.05.12 | 19:17
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[ Seite: 123456neuster Beitrag ]

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schrieb am 11.10.10 11:17:55
Beitrag Nr.41 
(40.297.737)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.297.584 von boersentrader02 am 11.10.10 10:52:17danke für die info. Das Verfahren dürfte wohl in Bälde abgeschlossen sein.

die nächsten SChritte wären aber nun:

Einladung zur Hauptversammlung
mit Tagesordnung Abstimmung über die Weiterführung der WCM

Man kann wohl davon ausgehen,dass die AKtionäre mit Ja stimmen werden.:laugh:

Man muss berechenn wie hoch ist der Verlustvortrag,wieviele AKtien gibt es.
Dann dürfte der wahre,erhebliche Wert der Aktie deutlich werden.:eek:
Avatar
schrieb am 11.10.10 12:11:32
Beitrag Nr.42 
(40.298.061)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.297.737 von Valueandi am 11.10.10 11:17:55Ja, aber sas ist doch das Dilema hier im Board, keiner weiss das, oder ? :confused:
Avatar
schrieb am 11.10.10 13:06:04
Beitrag Nr.43 
(40.298.373)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.298.061 von boersentrader02 am 11.10.10 12:11:32Das könnte der Grund für das gestiegene INteresse seit freitag sein. :eek::eek:Aus insolvenz-ratgeber.de:


Die Immobiliengesellschaft WCM hat einem Pressebericht zufolge das Insolvenzverfahren abgeschlossen. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Montag) wird in den nächsten Tagen eine entsprechende Mitteilung im Bundesanzeiger veröffentlicht. Allein dem Stahlkonzern Salzgitter winke damit eine Sonderzahlung von mehr als 40 Millionen Euro.



Salzgitter hatte die WCM-Tochter Klöckner-Werke 2007 übernommen, die noch Forderungen gegen ihre Muttergesellschaft hatte. Mit dem Ende des Insolvenzverfahrens ist der Weg für den früheren Großaktionär Karl Ehlerding frei, die Frankfurter Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft zu reaktivieren. WCM musste im November des Geschäftsjahres 2006 Insolvenz anmelden, nachdem die Suche nach Käufern für ein Aktienpaket an der Commerzbank fehlgeschlagen war.





Der Hamburger Kaufmann hatte mit einer Investorengruppe kooperiert, die unter dem Namen Cobra fast 20 Prozent der Commerzbank-Anteile erwarb. Als sich kein Käufer fand, geriet die WCM in einen Abwärtsstrudel. Tochtergesellschaften wie Klöckner-Werke, Maternus-Kliniken, IVG oder Ymos fielen an die Banken.





Heute hält die Familie Ehlerding noch knapp fünf Prozent der WCM-Anteile. Die noch immer börsennotierte Gesellschaft verfügt über einen stattlichen Verlustvortrag und soll sich nach früheren Angaben Ehlerdings künftig auf Erwerb und Vermietung von Gewerbeimmobilien großer Konzerne spezialisieren.







Bild: S.Bichara



Von: dpa
Avatar
schrieb am 12.10.10 14:03:15
Beitrag Nr.44 
(40.305.069)
Antwort
Zitat
Die Medien sind jetzt voll mit dem Wert WCM vertraut und schreiben was das Zeug hält. :kiss:

M. E. wird es bald losgehen, es bleibt allerdings die Frage offen, ob WCM nur für ein kurzes Aufflackern sorgen wird oder doch wieder eine feste Größe am deutschen Aktienhimmel.

Das kann man aber nur sagen wenn WCM wieder mehr für die Öffentlichkeit heraus gibt und alle Zocker anlockt. Erst wenn die wieder alle hier sind, steigt auch der Kurs. Egal ob es Schweikart ist oder Frese oder der "olle Karl" es muß/soll allerdings nur etwas sinnvolles sein.:confused:

Warten wir es ab. ;)


11.10.2010 12:05

WCM vor dem Comeback

http://www.boerse.ard.de/servlet/de.hr.cms.servlet.IMS?

Der gefürchtete Firmenjäger Karl Ehlerding ist wieder da. Vier Jahre nach der Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft WCM plant er einen Neustart des Unternehmens. Das elektrisiert einige Zocker.

Die Aktie von WCM hat in den letzten Wochen kräftig zugelegt – wenn auch auf geringem Niveau. Seit Ende August ist der Pennystock von knapp 14 Cent auf über 19 Cent geklettert. Am Montag legt der Titel zeitweise rund fünf Prozent zu - bei hohen Umsätzen.



WCM BETEIL.U.GR...

0.19+0.00+0.00%

Insolvenzverfahren abgeschlossen

Die Nachricht, dass WCM vor einem Neustart steht, treibt Anleger in die höchst spekulative Aktie. Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" ist das Insolvenzverfahren der Immobiliengesellschaft abgeschlossen. In den nächsten Tagen soll eine entsprechende Mitteilung im Bundesanzeiger erscheinen.

Mit dem Ende des Insolvenzverfahrens scheint der Weg für Ehlerding frei, die Frankfurter Firma wiederzubeleben. Die neue WCM soll sich künftig ganz auf Gewerbeimmobilien spezialisieren. Mittelfristig seien auch Unternehmensbeteiligungen denkbar.

Bewegte Geschichte

Das Unternehmen hat einen steilen Aufstieg und einen ebenso steilen Absturz hinter sich. Einst galt WCM mit einem Börsenwert von acht Milliarden Euro als Kandidat für einen Dax-Aufstieg. Doch mit dem Angriff auf die Commerzbank verhob sich die Gesellschaft. Mit einer Investorengruppe erwarb der Hamburger Kaufmann Ehlerding unter dem Codenamen "Cobra" fast 20 Prozent der Anteile an der Bank. Der Salami-Crash an der Börse bereitete Ehlerdings Traum ein jähes Ende. Weil die Suche nach Käufern für ein Aktienpaket an der Commerzbank fehlschlug, musste WCM Insolvenz anmelden. Inzwischen ist WCM wieder das, was sie einst war: ein leerer Börsenmantel.

Ehlerding stieg zu einem Kurs von 19 Euro bei der Commerzbank ein – und verkalkulierte sich, weil der Kurs auf 5 Euro einbrach. Ehlerding stand vor einem Schuldenberg von 700 Millionen. Der Verkauf der früheren WCM-Tochter Klöckner-Werke verschaffte ihm Luft. Heute hält die Familie Ehlerding noch fünf Prozent an WCM.

Salzgitter winken 40 Millionen Euro

Vom Abschluss des Insolvenzverfahrens von WCM würde auch ein anderes Unternehmen profitieren: Salzgitter. Dem Stahlkonzern winkt laut Finanzkreisen eine Sonderzahlung von mehr als 40 Millionen Euro aus der Insolvenzmasse. Salzgitter hatte die WCM-Tochter Klöckner-Werke übernommen. Sie hatte noch Forderungen gegen ihre Muttergesellschaft offen.


http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_475734
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schrieb am 14.10.10 11:06:14
Beitrag Nr.45 
(40.319.541)
Antwort
Zitat
Die Welt: 08:18
Beteiligungsholding WCM kommt aus der Insolvenz
Von Stephan Maaß


Noch in diesem Monat wird das Insolvenzverfahren über das Vermögen der WCM AG aufgehoben. Das erfuhr die WELT aus Unternehmenskreisen.

Nach Rechtskraft des den Insolvenzplan bestätigenden Beschlusses werde die WCM zur Freude des Hamburgers Karl Ehlerding wieder zur normalen Aktiengesellschaft aufleben. Zudem wurde in Finanzkreisen bekannt, dass der Einstieg eines Investors bevorstehen soll.

In den Aufsichtsrat wurden der Ahrensburger Kaufmann Christoph Kroschke und der Hamburger Bernd Günther, Aufsichtsratschef der H&R Wasag AG, gerichtlich bestellt. WCM soll an der Hamburger Börse als zukünftig wieder aktives Unternehmen börsennotiert bleiben, hieß es. stm


http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article10282839…
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schrieb am 14.10.10 23:19:47
Beitrag Nr.46 
(40.325.969)
Antwort
Zitat
Ob der Betrüger Straub vielleicht auch bei der WCM seine Hände im Spiel hatte ?


Zapp Bericht zum SdK/Nascacell/Petrohunter/Pennystock-Pusher Skandal ...


geposted von von egghat am Donnerstag, Oktober 14, 2010
Es ging lahm los, aber dann kam doch noch was Neues.

Straub war im Verdacht der unter Pseudonym schreibende Journalist zu sein, der 2002 die MLP-Story in der Börse Online geschrieben hat. Huch, eine der großen journalistischen Aufklärungsgeschichten der letzten 10 Jahre nur ein Fake, bei dem womöglich die SdK-Klicke mit Shortverkäufen mitverdient hat? Oder hat Straub nur die Informationen gesteckt, die dann von den zwei Ex-Börse-Online-Mitarbeitern zu Artikeln verarbeitet wurden?

Ich danke egghat dafür, das ich das hier veröffentlichen durfte.
http://egghat.blogspot.com/2010/10/zapp-bericht-zum-sdknasca…


Knapp 11 Minuten, die sich IMHO lohnen:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?docum…


Hier unte: http://www.wiwo.de/finanzen/aktionaersschuetzer-unter-manipu…

noch ein Artikel über diese Betrüger
Avatar
schrieb am 15.10.10 05:33:21
Beitrag Nr.47 
(40.326.242)
Antwort
Zitat
sach ich doch die janze Zeit:

die Börse

der größte legale ??? Gauner und Betrügersumpf des jesamten Universums !
Avatar
schrieb am 31.10.10 15:06:52
Beitrag Nr.48 
(40.423.590)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.326.242 von primaabzocker am 15.10.10 05:33:21Es wird immer enger um den Dr. NO.

Ich bin nur gespannt wann sie ihn endlich an die Eier packen werden, so wie er das damals mit der WCM, im Betrug mit der Versteigerung der IVG auch gemacht hat.
Wenn er dort auch nicht an erster Stelle, als VV war, so war er in dieser Angelegenheit zumindest involviert und hat dem Ganzen zugestimmt, wie es nun leider damals gelaufen war.

Nun soll es endlich geschehen und ihm die Ei.. rausgesrissen werden, diesem dummen Schw. . .!
Dies sehe ich sogar als gerecht an, da auch ich damals ein leidgetragener Aktionär war, der von der WCM-Inso-Pleite, fast in den Ruin getrieben worden wurde.



Ex-Manager wirft HSH Versäumnisse im Risikomanagement vor
29.10.10 | 17:22 Uhr

Ex-Manager Luis Marti-Sanchez hat der HSH Nordbank schwere Versäumnisse im Risikomanagement vorgeworfen. 'Meine erste Überraschung war, es gab überhaupt keine Kontrolle', sagte der ehemalige Leiter der Londoner HSH-Niederlassung am Freitag vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Kiel mit Blick auf seine Anfangszeit bei der Bank im Jahr 2006.

g
Ex-Manager wirft HSH Versäumnisse im Risikomanagement vor Kiel (dapd-nrd).

Bis er die Bank 2009 verlassen habe, habe es bei der HSH Nordbank kein vernünftiges 'Value at Risk', eine Risikoabschätzung über einzelne Anlagen, gegeben. 'Das bedeutet, dass der Vorstand keinen Überblick hatte über die Risiken der Bank.'

Der Ex-Manager behauptete vor dem Ausschuss zudem, die Bank habe seit 2002 oder 2003 über eine eigene Abteilung 'Steuer-Transaktionen' veranlasst, um Steuern zu sparen. Ohne diese Transaktionen wäre die Bank 'in einigen Jahren vielleicht nicht so profitabel' gewesen. 'Alle Deals gingen durch den Vorstand und durch den Aufsichtsrat', sagte Marti-Sanchez.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage den Eingang einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. 'Wir prüfen die Anzeige', sagte Sprecher Wilhelm Möllers. Weitere Angaben machte er nicht. Ein förmliches Ermittlungsverfahren ist offenbar bisher nicht eingeleitet worden.

Marti-Sanchez betonte, in seiner Zeit habe in der HSH Nordbank eine 'Buy-and-Hold-Kultur' geherrscht. 'Es gab keine Risikomanagement-Kultur.' Es hätten 'die richtigen Leute und die richtige Expertise gefehlt'. Die Bank habe strukturierte Wertpapiergeschäfte getätigt, die dort keiner verstanden habe. Anlagen seien 'zu spät und zu schlecht' verkauft worden. Angesichts ihrer relativ geringen Kapitalausstattung sei die Bank große Risiken eingegangen. Ausreichende Kontrollmechanismen hätten gefehlt. Er habe darüber mit vielen Mitarbeitern in der Bank gesprochen.

Nach Ansicht von Grünen-Ausschussobmann Thorsten Fürter belegen die Aussage des Ex-Managers, dass 'die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers für den Niedergang der HSH Nordbank nicht verantwortlich gewesen' sei. 'Die Ursache für die gewaltigen Verluste der Bank liegt vielmehr in den zahlreichen Fehlentscheidungen der Bank, die insbesondere in den Jahren 2005 bis 2007 getroffen wurden. Das Lügengebäude mehrerer ehemaliger Aufsichtsratsmitglieder, die Bank sei bis zur Lehman-Pleite kerngesund gewesen, bricht immer mehr in sich zusammen.'

Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt seit 2009 gegen neun Beschuldigte im Zusammenhang mit den umstrittenen Omega-Geschäften der HSH Nordbank. Laut Möllers arbeiten zurzeit 14 Polizisten und vier Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft an dem Fall. Unter anderem werten sie rund 250 Ordner mit Material aus einer Durchsuchung im Mai aus. Zu den Beschuldigten gehören auch Bankchef Dirk Jens Nonnenmacher und Marti-Sanchez. Die Vorwürfe lauten auf Untreue oder Beihilfe zur Untreue. Möllers rechnet nicht vor Frühjahr 2011 mit gefestigten Ergebnissen.

Die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein hatte 2007 und 2008 rund 600 Millionen Euro in die Omega-Geschäfte investiert und später nahezu vollständig abschreiben müssen. Experten werteten dies als einen entscheidenden Schritt zur Beinahe-Pleite der Bank. Bereits Ende Januar hatte die HSH Nordbank die Omega-Investments aufgelöst. Zum genauen Preis machte die Bank keine Angaben. Der Wert der Investments hatte sich nach Bank-Angaben jedoch um einen dreistelligen Millionenbetrag verbessert.

dapd

Mehr zu den Themen "Unternehmen" und "HSH Nordbank" finden Sie hier.

Url zum Artikel:
http://www.ad-hoc-news.de/ex-manager-wirft-hsh-vers-umnisse-…
Avatar
schrieb am 31.10.10 18:23:42
Beitrag Nr.49 
(40.424.177)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.423.590 von boersentrader02 am 31.10.10 15:06:52Dieser seidenweiche "Eierläufer" wird am Montag aussagen um seine Haut zu retten.
Ob es diesem "sauberen Männe" gelingen wird, ich weiß nicht ?

Sollte er nicht gehen wollen, müßten sie ihn halt rausschmeißen. :D



HSH Nordbank:
Nonnenmacher fordert Ende der „Daueraufregung“

Angesichts zunehmender Kritik der Eigner kämpft HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher um seinen Posten. Der umstrittene Bankchef bekräftigte kurz vor seiner Vernehmung vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Kieler Landtags an diesem Montag seine Bereitschaft, den Anteilseignern, Hintergrund und Umfang von Sicherheitsmaßnahmen der Bank "angemessen" zu erläutern. Zugleich warnte er davor, die Sanierung und Neuausrichtung der Bank kaputtzureden.




HB HAMBURG/KIEL. "Alle Informationen liegen transparent aufgearbeitet vor." Der Zustand der "Daueraufregung" bei Politik und Öffentlichkeit müsse beendet werden, sagte der HSH-Chef. Sonst drohe die Sanierung der Landesbank in Gefahr zu geraten. "Das wäre bitter für die Länder - und es wäre gefährdend für die Wirtschaft in der Region", betonte Nonnenmacher.

Die Bank war unter anderem in die Kritik geraten, weil die Sicherheitsfirma Prevent in mindestens einem Fall eine Diskussionsveranstaltung mit Politikern beobachtet hatte. Die Kieler Landesregierung und der Hamburger Senat fordern weitergehende Auskünfte, ob Politiker oder Kritiker der Bank ausgeforscht wurden. Mit den bisherigen Versicherungen der Bankspitze wollen sich Regierung und Senat nicht mehr zufriedengeben.

Nonnenmacher erklärte, Ziel der Zusammenarbeit mit der Sicherheitsfirma Prevent sei eine Einschätzung der Sicherheitslage gewesen - und welche möglichen Maßnahmen daraus abzuleiten seien. Mittlerweile arbeite die Bank an einem professionellen Sicherheitskonzept; das Thema werde künftig ausschließlich aus dem Unternehmen selbst gesteuert. Zugleich betonte er, er habe eventuelle unredliche Vorgänge weder gekannt noch gebilligt.

Die krisengeschüttelte HSH hatte im zweiten Quartal das erste Mal seit langem wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das staatlich gestützte Institut ist der größte Schiffsfinanzierer und damit wichtig für Norddeutschland. Hamburg und Schleswig-Holstein hatten das durch Fehlspekulationen in Schieflage geratene Institut mit drei Mrd. Euro vor dem Aus gerettet und halten seither 85,5 Prozent an der Landesbank.

Die beiden Länder hatten vergangene Woche angekündigt, mit HSH-Aufsichtsratschef Hilmar Kopper über die Zukunft des umstrittenen Bankschefs sprechen zu wollen. Das Vertrauen in Nonnenmacher sei "erheblich strapaziert", hatte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) gesagt. Ähnlich äußerte sich Hamburgs Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU). Nach Informationen des "Hamburger Abendblatt" wollen die Eigner Nonnenmacher konkretes Fehlverhalten nachweisen, um ihn ohne Abfindung entlassen zu können.

Die beiden Landesregierungen wollen Nonnemacher zunächst die Möglichkeit geben, offene Fragen zu klären. Sie wollen von ihm erfahren, wer Aufträge an die Detektei Prevent unterzeichnet hat. Die Bank hatte eingeräumt, dass die Sicherheitsfirma eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Politikern besucht hat.

Die Eigner wollen wissen, ob auch Politiker der beiden Landesregierungen ausgespäht wurden. Die HSH argumentiert damit, die Detektei damit beauftragt zu haben, ihr ein Bild über die "Gefährdungslage" der Bank zu verschaffen, nachdem Mitarbeiter anonyme Droh-Emails erhalten hätten.


http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherunge…
Avatar
schrieb am 01.11.10 00:46:43
Beitrag Nr.50 
(40.425.109)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.424.177 von boersentrader02 am 31.10.10 18:23:42Ob es jetzt so weiter gehen wird bei der WCM ?
Dann scheint ja reichlich Geld in der Kasse von WCM zu sein, immerhin müssen sie ja noch die Salzgitter AG ebenfalls zufrieden stellen und das sind m. E. 40 Mill. Euro.

Hoffentlich kommen bald einmal News vom Vorstand der jetzigen WCM.



27.Oktober 2010 12:31 Uhr
BHE Beteiligungs-AG , ISIN: DE0008222506
DGAP-Adhoc: BHE Beteiligungs-AG: Quartalsergebnis
BHE Beteiligungs-AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis


27.10.2010 12:31

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


---------------------------------------------------------------------------

Die BHE Beteiligungs-Aktiengesellschaft (BHE) hatte Forderungen gegenüber
der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft (WCM AG) in Höhe
von 524 TEUR, die durch Pfandrechte gesichert waren. Die Pfandrechte wurden
vom Insolvenzverwalter der WCM AG bislang bestritten, so dass lediglich ein
Betrag von 36 TEUR aktiviert werden konnte. Im Zusammenhang mit der
Beendigung des Insolvenzverfahrens der WCM AG wurde der Bestand der
Forderung anerkannt und der ausstehende Betrag von 524 TEUR vollständig
durch Zahlung ausgeglichen.

Mit der Realisierung der vollständigen Forderung entsteht bei der BHE ein
außerordentlicher Ertrag von 488 TEUR. Der Periodenüberschuss beträgt damit
für das 3. Quartal 2010 440 TEUR und für die ersten neun Monate des
laufenden Geschäftsjahres 385 TEUR.

Die vollständige Zwischenmitteilung für das 3. Quartal 2010 wird am 12.
November 2010 veröffentlicht.

Der Vorstand


27.10.2010 12:31 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: BHE Beteiligungs-AG
Opernplatz 2
60313 Frankfurt
Deutschland
Telefon: 069 / 900 26 - 500
Fax: 069 / 900 26 - 555
E-Mail: info@bhe-ag.de
Internet: www.bhe-ag.de
ISIN: DE0008222506
WKN: 822250
Börsen: Regulierter Markt in Hamburg, Berlin, Hannover; Freiverkehr
in Stuttgart; Open Market in Frankfurt

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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