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schrieb am 06.02.12 21:09:56
Unabhängig von den unvorteilhaften Käufen unseres ETF scheint sich
der VNI zu erholen. Dazu trägt sicher auch bei, dass die Inflation
weiter fällt. Gg. 01/2011 liegt sie noch bei 17,27 %, gg. 12/2011
bei 1 %:
http://www.gso.gov.vn/default.aspx?tabid=622&ItemID=12165
schrieb am 06.04.12 18:24:07
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.006.067 von Alpha_User am 05.04.12
11:34:44Jetzt kann man auch an den Zahlen erkennen,
warum der VNI gestiegen ist. Die jährliche Inflation beträgt nur
noch 14,15% und könne insgesamt in 2012 auf 8% sinken. Das BIP ist
zwar nur um 4,1% gestiegen, aber immerhin stiegen die Exporte um
23,6% im 1. Quartal.
schrieb am 07.04.12 13:28:20
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.011.528 von startvestor am 06.04.12
18:24:07Wichtig erscheint mir auch die Abkehr der
Regierung von der "Wachstum um jeden Preis" Strategie.
Lieber ein geringeres und dafür gesundes Wachstum als wie bisher
ein möglichst hohes Wachstum auf Kosten der Stabilität.
schrieb am 12.04.12 08:55:17
10.04.2012 | 12:05
Vietnam: Inflation sinkt, Börse steigt
Die rasante Inflation, die größte Geißel der vietnamesischen
Wirtschaft, zeigt zuletzt deutliche Beruhigungssignale und weckt
Hoffnungen auf eine Zinswende. Doch der Preis dafür ist ein
deutlich zurückgehendes Wirtschaftswachstum, das die Notwendigkeit
von Strukturreformen verdeutlicht.
Die Inflationsrate, die im November und Dezember bei 19,8 resp.
18,3 Prozent und im Gesamtjahr 2011 über der Marke von 20 gelegen
hat, zeigt endlich eine abnehmende Dynamik. Im März wurde „nur
noch“ ein Preisanstieg zum Vorjahr von 14,15 Prozent gemessen, die
niedrigste Rate seit einem Jahr. Allein dieser Fortschritt hat die
Phantasie der Anleger in Vietnam beflügelt, die ihre Erwartungen
nun in Richtung rückläufiger Zinsen geändert haben. Diese Hoffnung
wurde auch durch den Zentralbankchef gestützt, der für den Fall
weiter zurückgehender Inflation die Absenkung des Leitzinsen von
derzeit 13 Prozent um einen Prozentpunkt pro Quartal in Aussicht
gestellt hat.
Die wichtigste Ursache der Erfolge gegen die Inflation ist die
abnehmende Wachstumsdynamik. So wuchs die vietnamesische Wirtschaft
im ersten Quartal nur noch um 4 Prozent zum Vorjahr, der niedrigste
Wert seit einem Jahr. Verglichen mit den mehr als 8 Prozent, die
Vietnam noch im Durchschnitt der Jahre vor der Finanzkrise
erreichte, ist das weniger als die Hälfte. Doch angesichts des
niedrigen Produktivitätsfortschritts, der hauptsächlich durch den
hohen Anteil der ineffizienten Staatsunternehmen, die immer noch
rund 40 Prozent des BIP erwirtschaften, behindert wird, scheint das
die Größenordnung zu sein, die Vietnam ohne eine höhere Inflation
verkraften kann. Unabhängige Analysten sehen dementsprechend das
Potenzialwachstum Vietnams derzeit bei höchstens 5 Prozent. Höhere
Expansion ohne begleitende produktivitätssteigende Maßnahmen dürfte
auch wieder das Inflationsgespenst wecken.
Eine aktuelle Einschätzung zur Börse Vietnam finden Sie unter
www.aktien-global.de/investment-welt/asien/aktienindex-vietnam-ho-chi-minh-stock-index-vn-index/
schrieb am 20.04.12 19:20:11
In der aktuellen Ausgabe des Asia Monthly war auch Vietnam
Thema:
http://list02.boerse-go.de/12all/lt.php?c=842&m=744&nl=26&s=…
Nichts, was wir nicht schon wissen würden, aber trotzdem
interessant zu lesen.
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