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Asset Allocation - Meinungen ( Seite 40)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 29.09.10 11:15:17
von
neuster Beitrag 08.05.12 20:27:36
von

Anzahl Beiträge: 1.841
Aufrufe gesamt: 84.546
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Diskussionsnr.: 1.160.184
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[ Seite: 123394041183184185neuster Beitrag ]

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schrieb am 08.12.10 15:47:02
Beitrag Nr.391 
(40.673.189)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.672.845 von Procera am 08.12.10 15:17:12"Gold steigt und fällt , genau wie Aktien auch. Wer sein Geld 2000 in Gold investiert hat, kann froh sein, wer sein geld 2000 in Aktien investeiert hat, der nicht"

Was uns natürlich lehrt, die Assetklasse gut im Auge zu behalten, die in der letzten Dekade am schlechtesten abgeschnitten hat (siehe auch Goldpreisentwicklung 1990-2000)...
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schrieb am 08.12.10 15:49:39
Beitrag Nr.392 
(40.673.219)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.672.845 von Procera am 08.12.10 15:17:12@Procera: "Und warum soll Gold keine Rendite bringen ? Gold steigt und fällt , genau wie Aktien auch."

Hallo procera,

ich hatte geschrieben Gold bringt keine Erträge. Rendite bringt es, wie Du richtig geschrieben hast schon - falls es steigt und Du es daraufhin verkaufst. Aktien, Immobilien und Bonds dagegen liefern Erträge (Zinsen/Dividenden/Mieten), ohne damit notwendigerweise handeln zu müssen. Für jemanden wie mich, der "Kaufen und Halten" praktiziert ist das ein wichtiger Unterschied.

Gruß, Gojko.
Avatar
schrieb am 08.12.10 15:59:09
Beitrag Nr.393 
(40.673.331)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.672.713 von frank05 am 08.12.10 15:02:11Hallo frank05,

vielen Dank auf Deine Bemerkung zu meinem Beitrag. Im Großen und Ganzen gebe ich Dir recht.

Allerdings finde ich einen Goldanteil am Portfolio von 10-15% viel zu hoch. Was ich so gelesen habe wird ein Portfolioanteil von 5-10% für Rohstoffe empfohlen. Das wäre dann schon mit Gold mehr als abgedeckt.

Aber gut, jeder hat andere Präferenzen. Ich habe z.B. die Rohstoffe ganz weggelassen, da ich davon ausgehe daß mit Abdeckung der gesamten Welt mit Aktien auch genug Rohstoff-Produzenten in meinem Portfolio dabei sind.

Gruß, Gojko.
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schrieb am 08.12.10 15:59:59
Beitrag Nr.394 
(40.673.344)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.673.189 von NoBrainNoPain am 08.12.10 15:47:02Ach so, ja: Vice versa natürlich auch ;)

(Keine Prognose! - nur einPlädoyer gegen Tabu´s)
Avatar
schrieb am 08.12.10 16:06:01
Beitrag Nr.395 
(40.673.395)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.672.767 von Kohlehalde am 08.12.10 15:08:58@Kohlehalde: "Klar die PIIGS sooooo klein und sooooo unbedeutend. Aber ein Wackler und die Börse rauscht bergab."

Griechenland, Portugal und Irland stehen machen soweit ich weiß zusammen ca. 7% des europäischen BIP aus. Warum man deswegen jetzt gleich die Totenglocken für den Euro läutet ist mir unklar. Im Prinzip gibt es nur eine Erklärung: Bankenproaganda, die von den Medien verstärkt wird.

Und wenn die Börse bergabrauscht, was solls - vorübergehende Verluste aussitzen und der sein, der zuletzt lacht.

Gruß, Gojko.
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schrieb am 08.12.10 16:07:15
Beitrag Nr.396 
(40.673.406)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.673.117 von NoBrainNoPain am 08.12.10 15:40:47Da ich die genauen Zahlen nicht mehr genau im Kopf hatte, habe ich noch einmal kurz recherchiert und zwei (unterschiedliche) Datensätze gefunden. Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 1980, also sieben Jahre nach Aufgabe der Goldhinterlegung des US-Dollars. Eine der beiden Datenangaben muß falsch sein - ich kann mir nicht vorstellen, dass der Goldminenaktienanteil 1980 so hoch gewesen ist, um die große Differenz zu erklären.

(...)Im letzten großen Goldrausch, der im Januar 1980 bei einem Goldpreis von 850 Dollar pro Unze endete, erreichte der Anteil von Gold und Goldminenaktien am weltweiten Finanzvermögen 26 Prozent. Aktuell liegt die Goldquote bei 0,8 Prozent.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/geldanlage-da…



(...)Dazu hilft ein Vergleich des aktuellen Bullenmarkts mit dem letzten großen Goldrausch, der im Januar 1980 bei einem Goldpreis von 850 Dollar pro Unze endete. Zu diesem Zeitpunkt erreichte der Goldanteil am weltweiten Finanzvermögen nach Daten des New Yorker Edelmetall-Researchhauses CPM Group 2,77 Prozent. Im aktuellen Bullenmarkt erhöhte sich die Goldquote zwar von 0,20 Prozent in 2000 auf zuletzt 0,57 Prozent. Bis zum alten Hoch ist aber immer noch viel Luft.
http://www.wiwo.de/finanzen/platzt-die-goldblase-436438/

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schrieb am 08.12.10 16:14:18
Beitrag Nr.397 
(40.673.482)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.673.117 von NoBrainNoPain am 08.12.10 15:40:47Seit dessen Aufgabe 1973 hatten wir zwar eine weitaus größere Geldmengenexpansion als die der Goldmenge, andererseits aber auch einen entsprechend größeren Zuwachs an produzierten Gütern und Dienstleistungen...

Aber die Geldmenge - genauer: Das Finanzvermögen - ist bedeutend stärker gestiegen, als die Realwirtschaft. Auch hierzu gab es vor kurzem eine Aussage:

(...)Edgar Most, der unmittelbar nach der Wende Vizepräsident der (ehemaligen) DDR-Staatsbank wurde, die DKB-Bank gründete und jahrelang leitete sowie anschließend mehr als ein Jahrzehnt dem Direktorium der Deutschen Bank angehörte, erklärt, warum eine Rückkehr zu einem festen, auf Edelmetall basierenden Geld nicht ohne tiefgreifende Einschnitte möglich ist. Seit der Aufhebung des Goldstandards in den 1970er-Jahren, so Edgar Most, „hat sich das Finanzvermögen der Welt um das 35-Fache, teilweise sogar um das bis zu 40-Fache vermehrt, aber die Realwirtschaft nur um das 13-Fache. Das heißt, um die Wirtschaft zu gesunden, müssten wir das Kapital um zwei Drittel abwerten. Wir müssten einen Kapitalschnitt machen, aber nicht in Deutschland, sondern weltweit.“
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,lws7bsagkiw…
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schrieb am 08.12.10 16:51:59
Beitrag Nr.398 
(40.673.913)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.673.406 von frank05 am 08.12.10 16:07:15Zitat: " erreichte der Anteil von Gold und Goldminenaktien am weltweiten Finanzvermögen 26 Prozent"
Zitat: " der im Januar 1980 bei einem Goldpreis von 850 Dollar pro Unze endete. Zu diesem Zeitpunkt erreichte der Goldanteil am weltweiten Finanzvermögen nach Daten des New Yorker Edelmetall-Researchhauses CPM Group 2,77 Prozent. "


Also was denn nun 26 % oder 2,77 % :confused:
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schrieb am 08.12.10 17:11:52
Beitrag Nr.399 
(40.674.166)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.673.395 von gojko am 08.12.10 16:06:01Das alles hat mit der Größe der Staaten nichts zu tun. Das Geldsystem in sich ist auf Vertrauen aufgebaut.
Wenn da eine ausschert wird der Rest in Sippenhaft genommen.

Das ganze Gebilde funktioniert nur weil gegenseitig gehaftet wird. Nur so ist es möglich die Weltschulden überhaupt zu konstruieren. Denn dieses "Geld", diese Zahlungsversprechen sind virtuell, oder besser gesagt erfunden. Alles Geld das wir besitzen sind reine Versprechungen und besteht ausschliesslich aus Schulden. Geld ist virtuell kann nur durch virtuelle Schulden in den Umlauf gebracht werden.

So wird auch unser Vermögen/Wertpapierbesitz von den Banken als "Sicherheit" für die Gewährung weiterer Kredite genommen.

Alles Geld das jedoch aus diesem virtuellen Umlauf genommen wird, wie schuldfreies Eigentum, physisches Gold und auch verfallene Hypotheken, gefährdet dieses System.
Darum hat die Hypothekenkrise in den USA diese Wellen geschlagen, darum war Lehmann Brothers ein abloluter Schock für die Finanzwelt (und ist es heute noch).

So sind nahezu ALLE Banken, genauso wie die Saaten miteinander verwoben und voneinander abhängig. Fällt ein Land, und mag es so klein sein wie Island, löst das unweigerlich eine weltweite Krise aus.

Um hier kein auch nicht den kleinsten Verdacht aufkommen zu lassen werden sofort "Schutzschirme" aufgespannt um der Finanzwelt zu zeigen, dass man sich seiner Verantwortung bewusst ist und ALLES tun wird was notwendig ist.

Das Stichwort hierzu ist ... systemrelevant

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schrieb am 08.12.10 18:24:26
Beitrag Nr.400 
(40.674.832)
Antwort
Zitat
Und täglich grüßt der Templeton Growth... oder so ähnlich. Nach gerade einmal drei Jahren verläßt die Fondsmanagerin den Fonds. Ihr Vorgänger, Murdo Murchison, verließ 2008 den Fonds, angeblich aus privaten Gründen.;) Es wäre nicht erstaunlich, wenn die "Überlebensdauer" des Nachfolgers auch nicht viel länger ist. Exzellente Fondsmanager sind eben sehr rar. Mit einem ETF ist man wohl besser bedient. Der Fonds ist in erster Linie ein Marketing-Produkt, die Bedeutung als Aktienfonds ist eher zweitrangig. Ein sehr erfolgreicher Vertrieb gaukelt den neuen, unerfahrenen Anlegern mittels 50- Jahres-Charts - meistens verglichen mit dem MSCI World ohne Berücksichtigung der Dividenden - vor, dass der Fonds sehr gut sei, es wird suggeriert, dass er es auch aktuell ist.

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