schrieb am 04.10.10 07:25:46
Ernte soll nicht so gut ausfallen!
Graded cocoa in southwestern Nigeria is now selling at 395,000
naira ($2,651) a metric ton, buyers said Saturday.
Graded cocoa has been certified fit for export by government
produce inspectors.
A buyer in Ile-Ife, a major cocoa-growing and trading center in
Osun state, said heavy rainfall was still hampering the harvesting
and sun drying of beans and "cocoa is scarce in the market."
He said the weather was expected to improve in the next one or two
weeks because the southwest is moving to the end of the rainy
season.
The rainy season started in the region in May and normally ends in
October while the dry season runs from November to April, during
which the largest percentage of the 2010-11 (September-February)
main crop cocoa is harvested. Another buyer in Ibadan, capital of
Oyo state, said a heavy rain fell Friday followed Saturday by
adequate sunshine.
"This is a good weather for cocoa development; if it continues like
this for one week farmers can harvest their ripe cocoa and sun dry
the beans. It will also stem the black-pod disease now damaging
ripe cocoa pods in the region," he said.
Traders and exporters this week reported the widespread incidence
of the black pod because of the wet and damp conditions on cocoa
farms without sunshine.
The southwest cocoa belt accounts for 70% of Nigeria's annual cocoa
production of 250,000 tons.
-By Obafemi Oredein, Dow Jones Newswires; 234 2 7510489
(END) Dow Jones Newswires
10-02-10 1431ET
schrieb am 04.10.10 08:49:36
Kindersklaven
Zurück Druckbare Version Diese Seite weiterleiten
(c) International Labour Rights Forum
Viele Kinder, die auf Kakaoplantagen arbeiten, werden eigens zu
diesem Zweck verkauft. Mit Versprechen auf eine Ausbildung oder ein
Fahrrad werden sie von zu Hause weggelockt und dann versklavt.
Die schlimmste Form von Kinderarbeit ist die Sklaverei. Laut einer
UNICEF Studie und einem Report des U.S. State Department’s of Human
Rights gibt es schätzungsweise 15 000 Kinder, die in Westafrika im
Alter zwischen neun und sechzehn Jahren von Menschenhändlern
verschleppt, verkauft und auf Kakao- Kaffee- und Baumwollplantagen
zu Zwangsarbeit angehalten werden. In der Elfenbeinküste, einem
Einwanderungsland für Arbeitssuchende aus den vergleichsweise
ärmeren Nachbarländern, sind Kinderhandel und ausbeuterische Formen
von Kinderarbeit weit verbreitet.
Körperliche und psychische Schäden
Die Kinder werden aus den Nachbarländern, aber auch aus Dörfern im
Land selbst, an Arbeitgeber vermittelt. Jungen arbeiten vor allem
in den Kakaoplantagen, Mädchen in städtischen Privathaushalten.
Dort sind die Kinder ungeschützt, werden körperlich und teilweise
auch sexuell ausgebeutet und erhalten wenn überhaupt nur einen
geringen Lohn.
Neben körperlichen und psychischen Schäden beeinträchtigt mangelnde
Schulbildung die Zukunftschancen der Kinder. Laut der Deutschen
Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) werden
Rechtskonventionen zum Schutz von Kindern bisher nicht effektiv
umgesetzt. Betroffene Kinder haben kaum Möglichkeiten, dieser
Situation zu entkommen und Grundfertigkeiten zur Verbesserung ihrer
Lebenssituation zu erwerben.
Ein Tag im Leben eines Kindersklaven
Wer Glück hat, schläft auf weichen Bananen und Maiskolben und
bekommt zu den gebratenen Bananen auch etwas gesalzenen Yams zum
Abendessen. Wer Pech hat, wird geschlagen und gedemütigt, um den
eigenen Willen zu brechen. Lange Arbeitstage, die über zwölf
Stunden dauern, damit die Ernte der Kakaobohnen eingebracht werden
kann, haben die Kinder aber alle.
Kakaobohnen gedeihen in Schoten, die ungefähr so gross sind wie
Papayafrüchte. Die Schoten wachsen an Kakaobäumen. Die Kinder
schlagen die Schoten mit Macheten vom Baum herunter, schneiden sie
auf, schöpfen die Bohnen aus, streuen diese in Körbe oder auf
Matten und decken sie zu, damit der Kakao fermentiert. Später
werden die Bohnen wieder aufgedeckt und in die Sonne zum Trocknen
gelegt, damit sie nachher in grosse Säcke verpackt und auf
Lastwagen verladen werden können.
Ein Arbeitstag beginnt bei Sonnenaufgang, gegen sechs Uhr morgens,
und endet bei Sonnenuntergang um halb sieben Uhr abends, erzählt
ein zwölfjähriger Junge in einem Interview mit dem Journalisten
Sudarson Raghavan. Die Nacht verbringt er in einem kleinen Raum auf
Holzbrettern zusammen mit 18 anderen Jungs. Das einzige Fenster
besteht aus einem Loch von der Grösse eines Tennisballs, damit
etwas frische Luft hereinströmen kann. Sind die Jungs einmal in der
Hütte, darf sie niemand mehr verlassen. Für die Notdurft stehen
Blechkanister neben den Holzbrettern bereit.
schrieb am 04.10.10 12:15:32
Antwort auf Beitrag Nr.:
40.257.431 von superdaytrader am 04.10.10
08:49:36

Oh waia!
Ab sofort nur noch Schokolade aus Fairtrade!
schrieb am 30.11.11 19:52:55
Kurs sieht langsam wieder interessant aus oder?
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben