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Zitat von peterpaan234Vielleicht an dieser Stelle ein paar Fakten, die sich diejenigen unter Euch zu Gemüte führen sollten die Ihre Anteile nicht zurückgeben wollen:
- Potsdamer Platz: Die SEB hat es trotz globaler Vermarktung nicht geschafft, den PP zu veräußern. Dies liegt natürlich in 1. Linie an der Überbewertung des Objekts im Portfolio. In den Büchern steht der Koloss mit ca. EUR 1.45 Mrd, die besten Angebote lagen mEn bei ca. EUR 1.1 Mrd. Meines Wissens nach hat die SEB nun einen Taschenspielertrick angewendet: Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt wurden die Grundstücke des Potsdamer Platzes an eine externe Fondsgesellschaft verkauft, die Liegenschaften selbst per Erbpacht im Fonds gehalten. Auf diese Weise konnte die SEB zw. EUR 500 – 550 Mio freie Liquidität gewinnen. Nur so erklärt sich für mich, wie innerhalb von 4 Wochen die freie brutto Liquidität auf die nun angegebene Quote von 30% gesteigert werden konnte. Die Veräußerung der Grundstücke bedeutet mEn, dass der PP zukünftig so gut wie unverkäuflich sein wird. Das wirklich wertvolle, das große Stück Land in Berlin Mitte, gehört dem Fonds und somit seiner Anleger nicht mehr. Für die Objektrendite des PP bedeutet dies im Übrigen schlechte Nachrichten, da eine satte Erbpacht gezahlt werden muss. Fazit: Die Einzigen die von diesem Manöver profitieren, wären die Anlegen die am 7. Mai Ihr Geld aus dem Fonds abziehen.
- Brutto Liquidität: Sieht man sich die Seite 57 des letzten Halbjahresberichts des ImmoInvest an, wird deutlich dass ein nicht unerheblicher Teil der angeblich freien Liquidität zumindest im Herbst 2011 nicht etwa auf Bankkonten lag, sondern in Form von ABS Strukturen, RMBS Papieren u.Ä. gehalten wurde. Die Summe per 30.9.11 belief sich auf immerhin ca. EUR 350 Mio. Geht man die Liste der gehaltenen Papiere durch, fallen einem die verstärkte Präsenz von griechischen, spanischen, oder etwa irischen Papiere auf. In der Presse wird von diesen Papieren häufig von ‚Schrottpapieren‘ oder im Englischen ‚toxic papers‘ gesprochen. Diese Papiere sind zum Teil nicht werthaltig, im freien Markt derzeit nur schwer handelbar und aus diesem Grund auch nicht per Marktpreis (mark-to-market) bewertet. Die SEB wendet hier die sogenannte Mark-to-model Systematik an, welche man auch als Wunschdenkmethode bezeichnen könnte. Die Frage, was diese Papiere im OIF zu suchen haben stellt sich auf jeden Fall. Und die Frage, was bei einer korrekten Bewertung dieser Position mit dem ATW passieren würde.
- Bewertung des Portfolios: Die SEB hat nunmehr 2 Jahre versucht, die Liquiditätsquote des Fonds durch Verkäufe signifikant anzuheben. Dies ist als gescheitert zu sehen, ansonsten hätte man nicht dem Verkauf des PP Grundstücks zustimmen müssen. Der Großteil der Objekte im ImmoInvest ist schlichtweg überbewertet. Die SEB hat sich geweigert, diese Abwertungen (wegen der schlechten Presse, die dann sicherlich folgen würde) durchführen zu lassen. Wir haben momentan global, besonders aber in Deutschland, einen sehr positiven Investment Markt für Gewerbeimmmobilien. So genannte Core Immobilien, gute Lage, gute Vermietung, gehen derzeit ‚wie geschnitten Brot‘ und erzielen nicht selten Allzeitrekordpreise. Warum also hat die SEB von diesem Verkaufsboom nicht profitiert? Die Antwort: Die Werte sind unrealistisch hoch, und die Qualität der Objekte oftmals nur 2. Garde.
- Gleichwohl die SEB Bank nie das alleinige Vertriebsstandbein des ImmoInvest gewesen ist, ist der Wegfall dieser als strategischer Vertriebspartner langfristig nur schwer zu kompensieren. Es wird sicherlich nicht einfacher werden, die zT oben aufgeführten stillen Lasten des Portfolios durch starke Liquiditätszugänge zukünftig zu ‚verbergen‘.
Ob jemand nun sein Geld im Fonds belässt oder am 7. Mai auf die Auszahlung hinwirkt muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte nur ein Quäntchen Transparenz schaffen, damit man nicht blind der sicher nicht uneigennützigen Propaganda des ImmoInvest Fondsmanagements Glauben schenkt.
Zitat von Schwachkopf234Vielleicht an dieser Stelle ein paar Fakten, die sich diejenigen unter Euch zu Gemüte führen sollten die Ihre Anteile nicht zurückgeben wollen:
- Potsdamer Platz: Die SEB hat es trotz globaler Vermarktung nicht geschafft, den PP zu veräußern. Dies liegt natürlich in 1. Linie an der Überbewertung des Objekts im Portfolio. .....




Zitat von peterpaan234Vielleicht an dieser Stelle ein paar Fakten, die sich diejenigen unter Euch zu Gemüte führen sollten die Ihre Anteile nicht zurückgeben wollen:
- Potsdamer Platz: Die SEB hat es trotz globaler Vermarktung nicht geschafft, den PP zu veräußern. Dies liegt natürlich in 1. Linie an der Überbewertung des Objekts im Portfolio. In den Büchern steht der Koloss mit ca. EUR 1.45 Mrd, die besten Angebote lagen mEn bei ca. EUR 1.1 Mrd. Meines Wissens nach hat die SEB nun einen Taschenspielertrick angewendet: Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt wurden die Grundstücke des Potsdamer Platzes an eine externe Fondsgesellschaft verkauft, die Liegenschaften selbst per Erbpacht im Fonds gehalten. Auf diese Weise konnte die SEB zw. EUR 500 – 550 Mio freie Liquidität gewinnen. Nur so erklärt sich für mich, wie innerhalb von 4 Wochen die freie brutto Liquidität auf die nun angegebene Quote von 30% gesteigert werden konnte. Die Veräußerung der Grundstücke bedeutet mEn, dass der PP zukünftig so gut wie unverkäuflich sein wird. Das wirklich wertvolle, das große Stück Land in Berlin Mitte, gehört dem Fonds und somit seiner Anleger nicht mehr. Für die Objektrendite des PP bedeutet dies im Übrigen schlechte Nachrichten, da eine satte Erbpacht gezahlt werden muss. Fazit: Die Einzigen die von diesem Manöver profitieren, wären die Anlegen die am 7. Mai Ihr Geld aus dem Fonds abziehen.
- Brutto Liquidität: Sieht man sich die Seite 57 des letzten Halbjahresberichts des ImmoInvest an, wird deutlich dass ein nicht unerheblicher Teil der angeblich freien Liquidität zumindest im Herbst 2011 nicht etwa auf Bankkonten lag, sondern in Form von ABS Strukturen, RMBS Papieren u.Ä. gehalten wurde. Die Summe per 30.9.11 belief sich auf immerhin ca. EUR 350 Mio. Geht man die Liste der gehaltenen Papiere durch, fallen einem die verstärkte Präsenz von griechischen, spanischen, oder etwa irischen Papiere auf. In der Presse wird von diesen Papieren häufig von ‚Schrottpapieren‘ oder im Englischen ‚toxic papers‘ gesprochen. Diese Papiere sind zum Teil nicht werthaltig, im freien Markt derzeit nur schwer handelbar und aus diesem Grund auch nicht per Marktpreis (mark-to-market) bewertet. Die SEB wendet hier die sogenannte Mark-to-model Systematik an, welche man auch als Wunschdenkmethode bezeichnen könnte. Die Frage, was diese Papiere im OIF zu suchen haben stellt sich auf jeden Fall. Und die Frage, was bei einer korrekten Bewertung dieser Position mit dem ATW passieren würde.
- Bewertung des Portfolios: Die SEB hat nunmehr 2 Jahre versucht, die Liquiditätsquote des Fonds durch Verkäufe signifikant anzuheben. Dies ist als gescheitert zu sehen, ansonsten hätte man nicht dem Verkauf des PP Grundstücks zustimmen müssen. Der Großteil der Objekte im ImmoInvest ist schlichtweg überbewertet. Die SEB hat sich geweigert, diese Abwertungen (wegen der schlechten Presse, die dann sicherlich folgen würde) durchführen zu lassen. Wir haben momentan global, besonders aber in Deutschland, einen sehr positiven Investment Markt für Gewerbeimmmobilien. So genannte Core Immobilien, gute Lage, gute Vermietung, gehen derzeit ‚wie geschnitten Brot‘ und erzielen nicht selten Allzeitrekordpreise. Warum also hat die SEB von diesem Verkaufsboom nicht profitiert? Die Antwort: Die Werte sind unrealistisch hoch, und die Qualität der Objekte oftmals nur 2. Garde.
- Gleichwohl die SEB Bank nie das alleinige Vertriebsstandbein des ImmoInvest gewesen ist, ist der Wegfall dieser als strategischer Vertriebspartner langfristig nur schwer zu kompensieren. Es wird sicherlich nicht einfacher werden, die zT oben aufgeführten stillen Lasten des Portfolios durch starke Liquiditätszugänge zukünftig zu ‚verbergen‘.
Ob jemand nun sein Geld im Fonds belässt oder am 7. Mai auf die Auszahlung hinwirkt muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte nur ein Quäntchen Transparenz schaffen, damit man nicht blind der sicher nicht uneigennützigen Propaganda des ImmoInvest Fondsmanagements Glauben schenkt.
Zitat von kampfhundstreichlerZitat von peterpaan234Vielleicht an dieser Stelle ein paar Fakten, die sich diejenigen unter Euch zu Gemüte führen sollten die Ihre Anteile nicht zurückgeben wollen:
- Potsdamer Platz: Die SEB hat es trotz globaler Vermarktung nicht geschafft, den PP zu veräußern. Dies liegt natürlich in 1. Linie an der Überbewertung des Objekts im Portfolio. In den Büchern steht der Koloss mit ca. EUR 1.45 Mrd, die besten Angebote lagen mEn bei ca. EUR 1.1 Mrd. Meines Wissens nach hat die SEB nun einen Taschenspielertrick angewendet: Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt wurden die Grundstücke des Potsdamer Platzes an eine externe Fondsgesellschaft verkauft, die Liegenschaften selbst per Erbpacht im Fonds gehalten. Auf diese Weise konnte die SEB zw. EUR 500 – 550 Mio freie Liquidität gewinnen. Nur so erklärt sich für mich, wie innerhalb von 4 Wochen die freie brutto Liquidität auf die nun angegebene Quote von 30% gesteigert werden konnte. Die Veräußerung der Grundstücke bedeutet mEn, dass der PP zukünftig so gut wie unverkäuflich sein wird. Das wirklich wertvolle, das große Stück Land in Berlin Mitte, gehört dem Fonds und somit seiner Anleger nicht mehr. Für die Objektrendite des PP bedeutet dies im Übrigen schlechte Nachrichten, da eine satte Erbpacht gezahlt werden muss. Fazit: Die Einzigen die von diesem Manöver profitieren, wären die Anlegen die am 7. Mai Ihr Geld aus dem Fonds abziehen.
- Brutto Liquidität: Sieht man sich die Seite 57 des letzten Halbjahresberichts des ImmoInvest an, wird deutlich dass ein nicht unerheblicher Teil der angeblich freien Liquidität zumindest im Herbst 2011 nicht etwa auf Bankkonten lag, sondern in Form von ABS Strukturen, RMBS Papieren u.Ä. gehalten wurde. Die Summe per 30.9.11 belief sich auf immerhin ca. EUR 350 Mio. Geht man die Liste der gehaltenen Papiere durch, fallen einem die verstärkte Präsenz von griechischen, spanischen, oder etwa irischen Papiere auf. In der Presse wird von diesen Papieren häufig von ‚Schrottpapieren‘ oder im Englischen ‚toxic papers‘ gesprochen. Diese Papiere sind zum Teil nicht werthaltig, im freien Markt derzeit nur schwer handelbar und aus diesem Grund auch nicht per Marktpreis (mark-to-market) bewertet. Die SEB wendet hier die sogenannte Mark-to-model Systematik an, welche man auch als Wunschdenkmethode bezeichnen könnte. Die Frage, was diese Papiere im OIF zu suchen haben stellt sich auf jeden Fall. Und die Frage, was bei einer korrekten Bewertung dieser Position mit dem ATW passieren würde.
- Bewertung des Portfolios: Die SEB hat nunmehr 2 Jahre versucht, die Liquiditätsquote des Fonds durch Verkäufe signifikant anzuheben. Dies ist als gescheitert zu sehen, ansonsten hätte man nicht dem Verkauf des PP Grundstücks zustimmen müssen. Der Großteil der Objekte im ImmoInvest ist schlichtweg überbewertet. Die SEB hat sich geweigert, diese Abwertungen (wegen der schlechten Presse, die dann sicherlich folgen würde) durchführen zu lassen. Wir haben momentan global, besonders aber in Deutschland, einen sehr positiven Investment Markt für Gewerbeimmmobilien. So genannte Core Immobilien, gute Lage, gute Vermietung, gehen derzeit ‚wie geschnitten Brot‘ und erzielen nicht selten Allzeitrekordpreise. Warum also hat die SEB von diesem Verkaufsboom nicht profitiert? Die Antwort: Die Werte sind unrealistisch hoch, und die Qualität der Objekte oftmals nur 2. Garde.
- Gleichwohl die SEB Bank nie das alleinige Vertriebsstandbein des ImmoInvest gewesen ist, ist der Wegfall dieser als strategischer Vertriebspartner langfristig nur schwer zu kompensieren. Es wird sicherlich nicht einfacher werden, die zT oben aufgeführten stillen Lasten des Portfolios durch starke Liquiditätszugänge zukünftig zu ‚verbergen‘.
Ob jemand nun sein Geld im Fonds belässt oder am 7. Mai auf die Auszahlung hinwirkt muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte nur ein Quäntchen Transparenz schaffen, damit man nicht blind der sicher nicht uneigennützigen Propaganda des ImmoInvest Fondsmanagements Glauben schenkt.
Der mit Abstand beste Beitrag, den ich seit Monaten hier auf w:o gelesen haben. Mit weitem Abstand. Dafur einen grünen Daumen.
Zitat von Meister aller KlassenWer sich beteiligen will kann das hier machen: http://www.fbgen.de/UMFRAGE/start.php?u=NDI=
Das Ergebnis ist über folgenden Link einsehbar: http://www.fbgen.de/ERGEBNIS/NDI=

Zitat von TrendfighterZitat von kampfhundstreichler...
Der mit Abstand beste Beitrag, den ich seit Monaten hier auf w:o gelesen haben. Mit weitem Abstand. Dafur einen grünen Daumen.
Kampfhund:
Hast du diese aussagen perönlich gegengeprüft, ibt es Fakten?
Es handelt sich bei den Vorwürfen um Tatbestände bzw. Verdächtigungen mit strafrechtlicher Relevanz - sollte es sich herausstellen das diese Behauptungen unwahr sind.
Ich stimme mich mit einem mir befreundeten Jurist ab inwieweit es Sinn macht diesen Beitrag der Rechtabteilung der SEB zu melden....
Zitat von GrunesHallo zusammen,
ich habe mir gerade den momentanen Stand der Umfrage angeschaut und wie ich sehen gibt es noch andere Investierte, die sich noch nicht sicher sind, was sie machen werden.
Um für mich die richtige Entscheidung zu treffen habe ich noch ein paar Fragen:
1. Wie wahrscheinlich ist es, dass das ganze Prozedere nächstes Jahr, wieder von vorne anfängt. Denn wenn jetzt keiner verkauft, aus Angst vor einer Abwicklung wollen doch evtl. nächstes Jahr viele Anleger "raus". Was passiert also, wenn nächstes Jahr das Geld nicht reicht.
2. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Anteile bis zu einem möglichen Verkauf in 2013 weiter abgewertet werden?
3. Gibt es dieses Jahr eine Ausschüttung? Wenn ja wie hoch dürfte diese ausfallen?
Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
mfg
Grunes
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