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SEB Immoinvest, sell out nutzen! (Seite 316)

eröffnet am 26.10.10 13:45:22 von
Trendfighter

neuester Beitrag 22.07.14 21:58:37 von
Trendfighter
Beiträge: 5.691
ID: 1.160.752
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kampfhundstreichler
schrieb am 01.05.12 21:01:54
Beitrag Nr. 3.151 (43.108.307)
Zitat von peterpaan234Vielleicht an dieser Stelle ein paar Fakten, die sich diejenigen unter Euch zu Gemüte führen sollten die Ihre Anteile nicht zurückgeben wollen:

- Potsdamer Platz: Die SEB hat es trotz globaler Vermarktung nicht geschafft, den PP zu veräußern. Dies liegt natürlich in 1. Linie an der Überbewertung des Objekts im Portfolio. In den Büchern steht der Koloss mit ca. EUR 1.45 Mrd, die besten Angebote lagen mEn bei ca. EUR 1.1 Mrd. Meines Wissens nach hat die SEB nun einen Taschenspielertrick angewendet: Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt wurden die Grundstücke des Potsdamer Platzes an eine externe Fondsgesellschaft verkauft, die Liegenschaften selbst per Erbpacht im Fonds gehalten. Auf diese Weise konnte die SEB zw. EUR 500 – 550 Mio freie Liquidität gewinnen. Nur so erklärt sich für mich, wie innerhalb von 4 Wochen die freie brutto Liquidität auf die nun angegebene Quote von 30% gesteigert werden konnte. Die Veräußerung der Grundstücke bedeutet mEn, dass der PP zukünftig so gut wie unverkäuflich sein wird. Das wirklich wertvolle, das große Stück Land in Berlin Mitte, gehört dem Fonds und somit seiner Anleger nicht mehr. Für die Objektrendite des PP bedeutet dies im Übrigen schlechte Nachrichten, da eine satte Erbpacht gezahlt werden muss. Fazit: Die Einzigen die von diesem Manöver profitieren, wären die Anlegen die am 7. Mai Ihr Geld aus dem Fonds abziehen.

- Brutto Liquidität: Sieht man sich die Seite 57 des letzten Halbjahresberichts des ImmoInvest an, wird deutlich dass ein nicht unerheblicher Teil der angeblich freien Liquidität zumindest im Herbst 2011 nicht etwa auf Bankkonten lag, sondern in Form von ABS Strukturen, RMBS Papieren u.Ä. gehalten wurde. Die Summe per 30.9.11 belief sich auf immerhin ca. EUR 350 Mio. Geht man die Liste der gehaltenen Papiere durch, fallen einem die verstärkte Präsenz von griechischen, spanischen, oder etwa irischen Papiere auf. In der Presse wird von diesen Papieren häufig von ‚Schrottpapieren‘ oder im Englischen ‚toxic papers‘ gesprochen. Diese Papiere sind zum Teil nicht werthaltig, im freien Markt derzeit nur schwer handelbar und aus diesem Grund auch nicht per Marktpreis (mark-to-market) bewertet. Die SEB wendet hier die sogenannte Mark-to-model Systematik an, welche man auch als Wunschdenkmethode bezeichnen könnte. Die Frage, was diese Papiere im OIF zu suchen haben stellt sich auf jeden Fall. Und die Frage, was bei einer korrekten Bewertung dieser Position mit dem ATW passieren würde.

- Bewertung des Portfolios: Die SEB hat nunmehr 2 Jahre versucht, die Liquiditätsquote des Fonds durch Verkäufe signifikant anzuheben. Dies ist als gescheitert zu sehen, ansonsten hätte man nicht dem Verkauf des PP Grundstücks zustimmen müssen. Der Großteil der Objekte im ImmoInvest ist schlichtweg überbewertet. Die SEB hat sich geweigert, diese Abwertungen (wegen der schlechten Presse, die dann sicherlich folgen würde) durchführen zu lassen. Wir haben momentan global, besonders aber in Deutschland, einen sehr positiven Investment Markt für Gewerbeimmmobilien. So genannte Core Immobilien, gute Lage, gute Vermietung, gehen derzeit ‚wie geschnitten Brot‘ und erzielen nicht selten Allzeitrekordpreise. Warum also hat die SEB von diesem Verkaufsboom nicht profitiert? Die Antwort: Die Werte sind unrealistisch hoch, und die Qualität der Objekte oftmals nur 2. Garde.

- Gleichwohl die SEB Bank nie das alleinige Vertriebsstandbein des ImmoInvest gewesen ist, ist der Wegfall dieser als strategischer Vertriebspartner langfristig nur schwer zu kompensieren. Es wird sicherlich nicht einfacher werden, die zT oben aufgeführten stillen Lasten des Portfolios durch starke Liquiditätszugänge zukünftig zu ‚verbergen‘.

Ob jemand nun sein Geld im Fonds belässt oder am 7. Mai auf die Auszahlung hinwirkt muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte nur ein Quäntchen Transparenz schaffen, damit man nicht blind der sicher nicht uneigennützigen Propaganda des ImmoInvest Fondsmanagements Glauben schenkt.




Der mit Abstand beste Beitrag, den ich seit Monaten hier auf w:o gelesen haben. Mit weitem Abstand. Dafur einen grünen Daumen.
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WarB
schrieb am 01.05.12 21:11:01
Beitrag Nr. 3.152 (43.108.330)
Zitat von Schwachkopf234Vielleicht an dieser Stelle ein paar Fakten, die sich diejenigen unter Euch zu Gemüte führen sollten die Ihre Anteile nicht zurückgeben wollen:

- Potsdamer Platz: Die SEB hat es trotz globaler Vermarktung nicht geschafft, den PP zu veräußern. Dies liegt natürlich in 1. Linie an der Überbewertung des Objekts im Portfolio. .....



Nochmal für Dich ganz langsam:
"den Potsdamer Platz" gibts im Portfolio des ImmoInvest nicht !!! :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

Da der Rest des Beitrag auf demselben unwürdigen Niveau ist, kann man ihn getrost vergessen ! ;)

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Trendfighter
schrieb am 01.05.12 21:11:24
Beitrag Nr. 3.153 (43.108.331)
Zitat von peterpaan234Vielleicht an dieser Stelle ein paar Fakten, die sich diejenigen unter Euch zu Gemüte führen sollten die Ihre Anteile nicht zurückgeben wollen:

- Potsdamer Platz: Die SEB hat es trotz globaler Vermarktung nicht geschafft, den PP zu veräußern. Dies liegt natürlich in 1. Linie an der Überbewertung des Objekts im Portfolio. In den Büchern steht der Koloss mit ca. EUR 1.45 Mrd, die besten Angebote lagen mEn bei ca. EUR 1.1 Mrd. Meines Wissens nach hat die SEB nun einen Taschenspielertrick angewendet: Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt wurden die Grundstücke des Potsdamer Platzes an eine externe Fondsgesellschaft verkauft, die Liegenschaften selbst per Erbpacht im Fonds gehalten. Auf diese Weise konnte die SEB zw. EUR 500 – 550 Mio freie Liquidität gewinnen. Nur so erklärt sich für mich, wie innerhalb von 4 Wochen die freie brutto Liquidität auf die nun angegebene Quote von 30% gesteigert werden konnte. Die Veräußerung der Grundstücke bedeutet mEn, dass der PP zukünftig so gut wie unverkäuflich sein wird. Das wirklich wertvolle, das große Stück Land in Berlin Mitte, gehört dem Fonds und somit seiner Anleger nicht mehr. Für die Objektrendite des PP bedeutet dies im Übrigen schlechte Nachrichten, da eine satte Erbpacht gezahlt werden muss. Fazit: Die Einzigen die von diesem Manöver profitieren, wären die Anlegen die am 7. Mai Ihr Geld aus dem Fonds abziehen.

- Brutto Liquidität: Sieht man sich die Seite 57 des letzten Halbjahresberichts des ImmoInvest an, wird deutlich dass ein nicht unerheblicher Teil der angeblich freien Liquidität zumindest im Herbst 2011 nicht etwa auf Bankkonten lag, sondern in Form von ABS Strukturen, RMBS Papieren u.Ä. gehalten wurde. Die Summe per 30.9.11 belief sich auf immerhin ca. EUR 350 Mio. Geht man die Liste der gehaltenen Papiere durch, fallen einem die verstärkte Präsenz von griechischen, spanischen, oder etwa irischen Papiere auf. In der Presse wird von diesen Papieren häufig von ‚Schrottpapieren‘ oder im Englischen ‚toxic papers‘ gesprochen. Diese Papiere sind zum Teil nicht werthaltig, im freien Markt derzeit nur schwer handelbar und aus diesem Grund auch nicht per Marktpreis (mark-to-market) bewertet. Die SEB wendet hier die sogenannte Mark-to-model Systematik an, welche man auch als Wunschdenkmethode bezeichnen könnte. Die Frage, was diese Papiere im OIF zu suchen haben stellt sich auf jeden Fall. Und die Frage, was bei einer korrekten Bewertung dieser Position mit dem ATW passieren würde.

- Bewertung des Portfolios: Die SEB hat nunmehr 2 Jahre versucht, die Liquiditätsquote des Fonds durch Verkäufe signifikant anzuheben. Dies ist als gescheitert zu sehen, ansonsten hätte man nicht dem Verkauf des PP Grundstücks zustimmen müssen. Der Großteil der Objekte im ImmoInvest ist schlichtweg überbewertet. Die SEB hat sich geweigert, diese Abwertungen (wegen der schlechten Presse, die dann sicherlich folgen würde) durchführen zu lassen. Wir haben momentan global, besonders aber in Deutschland, einen sehr positiven Investment Markt für Gewerbeimmmobilien. So genannte Core Immobilien, gute Lage, gute Vermietung, gehen derzeit ‚wie geschnitten Brot‘ und erzielen nicht selten Allzeitrekordpreise. Warum also hat die SEB von diesem Verkaufsboom nicht profitiert? Die Antwort: Die Werte sind unrealistisch hoch, und die Qualität der Objekte oftmals nur 2. Garde.

- Gleichwohl die SEB Bank nie das alleinige Vertriebsstandbein des ImmoInvest gewesen ist, ist der Wegfall dieser als strategischer Vertriebspartner langfristig nur schwer zu kompensieren. Es wird sicherlich nicht einfacher werden, die zT oben aufgeführten stillen Lasten des Portfolios durch starke Liquiditätszugänge zukünftig zu ‚verbergen‘.

Ob jemand nun sein Geld im Fonds belässt oder am 7. Mai auf die Auszahlung hinwirkt muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte nur ein Quäntchen Transparenz schaffen, damit man nicht blind der sicher nicht uneigennützigen Propaganda des ImmoInvest Fondsmanagements Glauben schenkt.


Ich hätte gerne Beweise dafür, für mic hgibt es im Mometnausser diesen Behauptungen nur ein Fakt:

Benutzername: peterpaan234
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WarB
schrieb am 01.05.12 21:15:59
Beitrag Nr. 3.154 (43.108.340)
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: Userprofile gehören nicht in die Diskussion
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chiro
schrieb am 01.05.12 21:29:01
Beitrag Nr. 3.155 (43.108.367)
Irgendwie erinnert mich das ganze langsam an eine Tafelrunde in der bis zum letzten Knochen alles blank abgefieselt wird.

Es gibt zahlreiche Fakten.Ich erinnere immer wieder an die Zeit vor der Öffnungsankündigung. Dann hellte sich der Himmel auf...man kann bis zum St.Nimmerleinstag alle Eventualitäten zerpflücken, aber irgendwann dreht man sich im Kreis.

OIF sind per se eine gute und sinnvolle Anlageform. Dies über viele Jahre bewiesen.In Zukunft sind es OIF mit anderen Gesetzen, was nicht das Schlechteste ist. Das Druck auf Verkaufspreise angesichts der Lage kam ist klar. Das heißt aber nicht, dass Verkehrswerte falsch sind. Preise steigen und fallen,je nach Zyklus,Angebot und Nachfrage.Das jetzt immer zu zerfledern..."alles nichts wert","Mondpreise",etc ist schlichtweg falsch.Es ist eine immobile Anlage die in Zukunft nach wie vor Zugriff auf das Kapital zuläßt,aber eben so, dass es der Anlageform gerecht wird,was sinnvoll ist.Wie gesagt,man kauft sich kein Haus um es am nächsten Tag wieder zu verkaufen.
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Trendfighter
schrieb am 01.05.12 21:42:45
Beitrag Nr. 3.156 (43.108.414)
Zitat von kampfhundstreichler
Zitat von peterpaan234Vielleicht an dieser Stelle ein paar Fakten, die sich diejenigen unter Euch zu Gemüte führen sollten die Ihre Anteile nicht zurückgeben wollen:

- Potsdamer Platz: Die SEB hat es trotz globaler Vermarktung nicht geschafft, den PP zu veräußern. Dies liegt natürlich in 1. Linie an der Überbewertung des Objekts im Portfolio. In den Büchern steht der Koloss mit ca. EUR 1.45 Mrd, die besten Angebote lagen mEn bei ca. EUR 1.1 Mrd. Meines Wissens nach hat die SEB nun einen Taschenspielertrick angewendet: Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt wurden die Grundstücke des Potsdamer Platzes an eine externe Fondsgesellschaft verkauft, die Liegenschaften selbst per Erbpacht im Fonds gehalten. Auf diese Weise konnte die SEB zw. EUR 500 – 550 Mio freie Liquidität gewinnen. Nur so erklärt sich für mich, wie innerhalb von 4 Wochen die freie brutto Liquidität auf die nun angegebene Quote von 30% gesteigert werden konnte. Die Veräußerung der Grundstücke bedeutet mEn, dass der PP zukünftig so gut wie unverkäuflich sein wird. Das wirklich wertvolle, das große Stück Land in Berlin Mitte, gehört dem Fonds und somit seiner Anleger nicht mehr. Für die Objektrendite des PP bedeutet dies im Übrigen schlechte Nachrichten, da eine satte Erbpacht gezahlt werden muss. Fazit: Die Einzigen die von diesem Manöver profitieren, wären die Anlegen die am 7. Mai Ihr Geld aus dem Fonds abziehen.

- Brutto Liquidität: Sieht man sich die Seite 57 des letzten Halbjahresberichts des ImmoInvest an, wird deutlich dass ein nicht unerheblicher Teil der angeblich freien Liquidität zumindest im Herbst 2011 nicht etwa auf Bankkonten lag, sondern in Form von ABS Strukturen, RMBS Papieren u.Ä. gehalten wurde. Die Summe per 30.9.11 belief sich auf immerhin ca. EUR 350 Mio. Geht man die Liste der gehaltenen Papiere durch, fallen einem die verstärkte Präsenz von griechischen, spanischen, oder etwa irischen Papiere auf. In der Presse wird von diesen Papieren häufig von ‚Schrottpapieren‘ oder im Englischen ‚toxic papers‘ gesprochen. Diese Papiere sind zum Teil nicht werthaltig, im freien Markt derzeit nur schwer handelbar und aus diesem Grund auch nicht per Marktpreis (mark-to-market) bewertet. Die SEB wendet hier die sogenannte Mark-to-model Systematik an, welche man auch als Wunschdenkmethode bezeichnen könnte. Die Frage, was diese Papiere im OIF zu suchen haben stellt sich auf jeden Fall. Und die Frage, was bei einer korrekten Bewertung dieser Position mit dem ATW passieren würde.

- Bewertung des Portfolios: Die SEB hat nunmehr 2 Jahre versucht, die Liquiditätsquote des Fonds durch Verkäufe signifikant anzuheben. Dies ist als gescheitert zu sehen, ansonsten hätte man nicht dem Verkauf des PP Grundstücks zustimmen müssen. Der Großteil der Objekte im ImmoInvest ist schlichtweg überbewertet. Die SEB hat sich geweigert, diese Abwertungen (wegen der schlechten Presse, die dann sicherlich folgen würde) durchführen zu lassen. Wir haben momentan global, besonders aber in Deutschland, einen sehr positiven Investment Markt für Gewerbeimmmobilien. So genannte Core Immobilien, gute Lage, gute Vermietung, gehen derzeit ‚wie geschnitten Brot‘ und erzielen nicht selten Allzeitrekordpreise. Warum also hat die SEB von diesem Verkaufsboom nicht profitiert? Die Antwort: Die Werte sind unrealistisch hoch, und die Qualität der Objekte oftmals nur 2. Garde.

- Gleichwohl die SEB Bank nie das alleinige Vertriebsstandbein des ImmoInvest gewesen ist, ist der Wegfall dieser als strategischer Vertriebspartner langfristig nur schwer zu kompensieren. Es wird sicherlich nicht einfacher werden, die zT oben aufgeführten stillen Lasten des Portfolios durch starke Liquiditätszugänge zukünftig zu ‚verbergen‘.

Ob jemand nun sein Geld im Fonds belässt oder am 7. Mai auf die Auszahlung hinwirkt muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte nur ein Quäntchen Transparenz schaffen, damit man nicht blind der sicher nicht uneigennützigen Propaganda des ImmoInvest Fondsmanagements Glauben schenkt.




Der mit Abstand beste Beitrag, den ich seit Monaten hier auf w:o gelesen haben. Mit weitem Abstand. Dafur einen grünen Daumen.


Kampfhund:
Hast du diese aussagen perönlich gegengeprüft, ibt es Fakten?

Es handelt sich bei den Vorwürfen um Tatbestände bzw. Verdächtigungen mit strafrechtlicher Relevanz - sollte es sich herausstellen das diese Behauptungen unwahr sind.

Ich stimme mich mit einem mir befreundeten Jurist ab inwieweit es Sinn macht diesen Beitrag der Rechtabteilung der SEB zu melden....
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WarB
schrieb am 01.05.12 22:08:36
Beitrag Nr. 3.157 (43.108.486)
Zitat von Meister aller KlassenWer sich beteiligen will kann das hier machen: http://www.fbgen.de/UMFRAGE/start.php?u=NDI=

Das Ergebnis ist über folgenden Link einsehbar: http://www.fbgen.de/ERGEBNIS/NDI=




Die Zeichen der Zeit stehen eindeutig auf einem Weiterbestehen des Fonds.

Schaut man sich aktuelle die Rückgabewilligen an und vergleicht sie mit den Bleibewilligen, so hat sich das Verhältnis schon mehr als verdoppelt.

Sieht man dies als Stimmungsbild, scheint nun doch der gesunde Menschenverstand zu siegen ! :cool:

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kampfhundstreichler
schrieb am 01.05.12 22:25:01
Beitrag Nr. 3.158 (43.108.533)
Zitat von Trendfighter
Zitat von kampfhundstreichler...



Der mit Abstand beste Beitrag, den ich seit Monaten hier auf w:o gelesen haben. Mit weitem Abstand. Dafur einen grünen Daumen.


Kampfhund:
Hast du diese aussagen perönlich gegengeprüft, ibt es Fakten?

Es handelt sich bei den Vorwürfen um Tatbestände bzw. Verdächtigungen mit strafrechtlicher Relevanz - sollte es sich herausstellen das diese Behauptungen unwahr sind.

Ich stimme mich mit einem mir befreundeten Jurist ab inwieweit es Sinn macht diesen Beitrag der Rechtabteilung der SEB zu melden....



Ich habe den Eindruck, du beschaeftigst dich generell zu sehr und zu gern mit Juristen.
Aber ich habe gerade eine email an den SEB geschrieben, indem ich nachfragte, ob es stimmt, was hier behauptet wurde.

Jedenfalls war ich gerade dabei, mir die ominöse Seite 57 im Halbjahresbericht des SEB Immo hereinzuziehen. Und ich muss gestehen, dass was ich da lese, würde mir wirklich Sorgen machen. Was die ganzen spanischen, italienischen, irischen oder amerikanischen Anleihen als Liquiditaetsersatz bei einem OIF zu suchen haben, ist mir schleierhaft.

Ich werde morgen mal versuchen, herauszufinden, ob einige der Papiere gehandelt werden und ob es für die Marktpreise gibt.

Jedenfalls scheint die Aussage über die Bruttoliquiditaet (zweiter Absatz zu stimmen). Also liegt für mich nahe, dass auch der erste Absatz stimmt.

Wenn das alles stimmt was hier behauptet wurde, würde ich meinen Eingangsatz natürlich zurücknehmen.

Denn dann wirst du wirklich gute Juristen brauchen. Aber nicht, um hier irgendwelche User zu verklagen sondern um beim SEB die Taschenlampe hereinzuhalten.
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Grunes
schrieb am 01.05.12 22:25:36
Beitrag Nr. 3.159 (43.108.536)
Hallo zusammen,

ich habe mir gerade den momentanen Stand der Umfrage angeschaut und wie ich sehen gibt es noch andere Investierte, die sich noch nicht sicher sind, was sie machen werden.

Um für mich die richtige Entscheidung zu treffen habe ich noch ein paar Fragen:

1. Wie wahrscheinlich ist es, dass das ganze Prozedere nächstes Jahr, wieder von vorne anfängt. Denn wenn jetzt keiner verkauft, aus Angst vor einer Abwicklung wollen doch evtl. nächstes Jahr viele Anleger "raus". Was passiert also, wenn nächstes Jahr das Geld nicht reicht.

2. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Anteile bis zu einem möglichen Verkauf in 2013 weiter abgewertet werden?

3. Gibt es dieses Jahr eine Ausschüttung? Wenn ja wie hoch dürfte diese ausfallen?


Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.


mfg

Grunes
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kampfhundstreichler
schrieb am 01.05.12 22:34:41
Beitrag Nr. 3.160 (43.108.562)
Zitat von GrunesHallo zusammen,

ich habe mir gerade den momentanen Stand der Umfrage angeschaut und wie ich sehen gibt es noch andere Investierte, die sich noch nicht sicher sind, was sie machen werden.

Um für mich die richtige Entscheidung zu treffen habe ich noch ein paar Fragen:

1. Wie wahrscheinlich ist es, dass das ganze Prozedere nächstes Jahr, wieder von vorne anfängt. Denn wenn jetzt keiner verkauft, aus Angst vor einer Abwicklung wollen doch evtl. nächstes Jahr viele Anleger "raus". Was passiert also, wenn nächstes Jahr das Geld nicht reicht.

2. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Anteile bis zu einem möglichen Verkauf in 2013 weiter abgewertet werden?

3. Gibt es dieses Jahr eine Ausschüttung? Wenn ja wie hoch dürfte diese ausfallen?


Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.


mfg

Grunes



zu 1. wenn die Kohle nicht reicht, ist der Ofen aus.

zu 2. meiner Meinung nach sehr hoch. Alleine der Potsdamer Platz, bzw. die 19 Immos am Potsdamer Platz hat ja mit seiner Bewertung auf dem freien Markt eine grandiose Bauchlandung hingelegt. Kaufmaennische Vorsicht bedingt es meiner Meinung nach, dass jetzt unabdingbar hier abgewertet werden muss. Ich als Wirtschaftsprüfer würde darauf beharren, dass diese Immos neu bewertet werden. Und den Gutachter möchte ich kennenlernen, der auf die alten Mondpreise kommt.

zu 3. ja wird es wohl geben. Aufgrund der hohen Liquiditaet bekommst du vielleicht 2-3%. Der CS Euroreal hatte glaube ich solch eine Grössenordnung ausgeschüttet.





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