schrieb am 02.11.10 20:51:18
Mühlbauer mit deutlicher Umsatz- und Ergebnissteigerung im dritten
Quartal – Prognose erneut nach oben angepasst
Roding, 02. November 2010 − Der weltweit aktive Technologiekonzern
Mühlbauer konnte im dritten Quartal seine seit Beginn des Jahres zu
verzeichnende positive Geschäftsentwicklung in allen
Geschäftsfeldern nahtlos fortsetzen und von der anhaltend hohen
Nachfrage nach ID- und RFID-basierten Systemlösungen sowie
industriebasierten Technologieprodukten profitieren. Das Ergebnis
ist eine im Vergleich zum Vorjahr deutliche Umsatz- und
Ertragssteigerung. Gestützt auf einen hohen Auftragsbestand und
erfreulichen Aussichten in allen Geschäftbereichen hat die
Mühlbauer Gruppe die Prognose für das Gesamtjahr erneut deutlich
nach oben angepasst.
Hauptfaktor für das äußerst positive Quartalsergebnis ist der
deutliche Umsatzzuwachs von 30,7% auf 54,5 Mio. EUR (Vorjahr 41,7
Mio. EUR) bei einer vergleichsweise geringeren Herstellkostenquote.
Als Folge dieser erfreulichen Entwicklung notiert das
Bruttoergebnis im Berichtszeitraum bei 22,0 Mio. EUR, 7,1 Mio. EUR
bzw. 47,5% höher als das im vergleichbaren Vorjahresquartal
erwirtschaftete Bruttoergebnis von 14,9 Mio. EUR. Das operative
Ergebnis (EBIT) beläuft sich nach Abzug der übrigen Gemeinkosten
auf 11,4 Mio. EUR und notiert damit um 171,4% höher als das um
einen Sondereffekt bereinigte Ergebnis des vergleichbaren Vorjahres
(4,2 Mio. EUR). Dies entspricht einer Verdoppelung der EBIT-Marge
auf 20,9% - nach bereinigten 10,1% im Vorjahr. Unter Einbeziehung
des Sondereffektes erhöhte sich die EBIT-Marge sogar um
15,2%-Punkte. Während sich das Ergebnis nach Steuern (EBT) unter
Berücksichtigung des um 0,1 Mio. EUR leicht verbesserten
Finanzergebnisses auf 11,5 Mio. EUR (Vorjahr 2,4 Mio. EUR) erhöhte,
profitierte das Ergebnis nach Steuern zusätzlich von der auf 19,9%
(Vorjahr 27,0%) gesunkenen Ertragsteuerquote und wuchs
überproportional auf 9,2 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR) an. Im
Hinblick auf das Ergebnis je Aktie bedeutet dies einen Anstieg von
0,12 EUR im vergleichbaren Vorjahresquartal auf 0,63 EUR. Im
Neun-Monats-Vergleich liegt der Umsatz bei 147,3 Mio. EUR
(Vorjahreszeitraum 123,0 Mio. EUR) und das jeweils um
ergebniswirksame Sondereffekte bereinigte EBIT bei 25,3 Mio. EUR
(Vorjahr 11,7 Mio. EUR). Gemessen am Umsatz entspricht dies einer
EBIT-Marge von 17,2% – nach 9,5% im vergleichbaren Vorjahr. Unter
Einbeziehung sämtlicher Sondereffekte beläuft sich das in den
ersten neun Monaten 2010 erwirtschaftete EBIT auf 27,6 Mio. EUR und
übertrifft damit das im Vergleichszeitraum des Vorjahres
erwirtschaftete EBIT von 7,5 Mio. EUR um mehr als das
Dreieinhalbfache. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 18,7% – nach
6,1% im vegleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie hat
sich damit von 0,36 EUR auf 1,50 EUR verbessert.
Der jeweils um betriebsfremde Zahlungsflüsse aus Transaktionen mit
kurzfristigen Wertpapieren (Berichtsperiode -5,9 Mio. EUR, Vorjahr
+18,1 Mio. EUR) bereinigte Cashflow aus der betrieblichen
Geschäftstätigkeit lag in den ersten neun Monaten des aktuellen
Geschäftsjahres mit +42,7 Mio. EUR um +25,5 Mio. EUR über dem
Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahres (+17,2 Mio. EUR).
Trotz höherer Investitionsausgaben (18,1 Mio. EUR; Vorjahr 14,0
Mio. EUR) erreicht der Free Cashflow in den ersten neun Monaten
2010 damit einen äusserst positiven Wert von +24,6 Mio. EUR, +21,4
Mio. EUR mehr als im vergleichbaren Vorjahr (+3,2 Mio. EUR).
Die in den ersten neun Monaten verzeichnete deutliche
Geschäftsausweitung führte erwartungsgemäss zu einer um 14,4% auf
201,4 Mio. EUR (Vorjahr 176,1 Mio. EUR) höheren Bilanzsumme. Als
Folge dieser Entwicklung nahm die Eigenkapitalquote – ungeachtet
der absoluten Zunahme des Eigenkapitals um 10,5 Mio. EUR – um
4,6%-Punkte auf 73,3% ab.
Aufgrund bedeutenderZuwächse in ausnahmslos allen
Geschäftsbereichen des Technologiekonzerns Mühlbauer stiegen die
Auftragseingänge im dritten Quartal 2010 um 40,2% auf insgesamt
62,8 Mio. EUR (Vorjahr 44,8 Mio. EUR). In der
Neun-Monats-Betrachtung führten die hohen Auftragssteigerungen der
vergangenen Quartale zu einem neuen Rekordwert im Orderbuch des
Unternehmens: Mit 235,9 Mio. EUR notierten die Ordereingänge 84,2%
über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand zum
Ende des Berichtszeitraums belief sich auf 155,6 Mio. EUR. Er lag
damit um 88,8% über dem vergleichbaren Vorjahresquartal (82,4 Mio.
EUR).
Wenngleich die weitere Konjunkturentwicklung aufgrund der jüngsten
Vorkommnisse gewissen Unwägbarkeiten unterliegt, passt der
Technologiekonzern Mühlbauer vor dem Hintergrund der in den ersten
drei Quartalen 2010 verzeichneten starken Auftragslage seine
Prognose für das Gesamtjahr 2010 erneut nach oben an und rechnet
nunmehr damit, einen Umsatz von mindestens 195 Mio. EUR sowie ein
EBIT-Quote von ca. 18% erreichen zu können. Basierend auf der
positiven Geschäftsentwicklung sowie der grundsätzlich positiven
Markterwartung hat Mühlbauer Investitionen in Angriff genommen, um
die Organisation zu straffen, die Flexibilität zu erhöhen und sich
für die Zukunft noch besser zu positionieren. Für das Gesamtjahr
plant Mühlbauer Investitionen von ca. 28 Mio. EUR, wovon zum Ende
des Berichtszeitraums bereits 15,9 Mio. EUR getätigt wurden.
schrieb am 03.11.10 09:47:05
03.11.2010 08:47
Mühlbauer schraubt Ergebnisprognose nach oben
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Roding (BoerseGo.de) - Gestützt auf eine positive
Geschäftsentwicklung im dritten Quartal, einen hohen
Auftragsbestand und erfreulichen Aussichten in allen
Geschäftbereichen hat der Maschinenbauer Mühlbauer seine Prognose
für das laufende Geschäftsjahr 2010 erneut deutlich nach oben
angepasst. Der Vorstand geht nunmehr davon aus, einen Umsatz von
mindestens 195 Millionen Euro sowie eine EBIT-Quote von ca. 18
Prozent erreichen zu können, wie das Unternehmen am Dienstagabend
mitteilte. Das entspricht einem operativen Ergebnis von rund 35
Millionen Euro. Bisher hatte das Management nur ein EBIT von 25
Millionen Euro prognostiziert.
Im dritten Quartal wuchs der Umsatz von Mühlbauer um 30,7 Prozent
gegenüber dem Vorjahr auf 54,5 Millionen Euro (Vorjahr: 41,7
Millionen Euro). Bei einer vergleichsweise geringeren
Herstellkostenquote verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT)
nach Abzug der übrigen Gemeinkosten auf 11,4 Millionen Euro.
Gegenüber dem um einen Sondereffekt bereinigten Ergebnis des
Vorjahres (4,2 Millionen Euro) entspricht das einem Plus von 171,4
Prozent. Die EBIT-Marge verdoppelte sich entsprechend von 10,1
Prozent im Vorjahr auf 20,9 Prozent. Der Überschuss erhöhte sich
von 1,8 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 9,2
Millionen Euro.
Aufgrund bedeutender Zuwächse in ausnahmslos allen
Geschäftsbereichen stiegen die Auftragseingänge im dritten Quartal
2010 um 40,2 Prozent auf insgesamt 62,8 Millionen Euro (Vorjahr:
44,8 Millionen Euro). Der Auftragsbestand zum Ende des
Berichtszeitraums belief sich auf 155,6 Millionen Euro. Er lag
damit um 88,8 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresquartal
(82,4 Millionen Euro).
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Gansneder
Thomas, Redakteur)
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