"Definitionen für "gerechte Entlohnung" kann
man ausreichend von Experten einholen."
In diesem Punkt bin ich eben völlig anderer Meinung. Jeder zahlt,
was ihm das Produkt wert ist und danach bildet sich der Preis.
(Einen Experten, der weiß, was genau ich um 10 Euro kaufen darf,
brauch ich nicht...)
Wir leben schließlich nicht mehr im dunklen
Mittelalter.- eben....und die Nazi und Kommunismus Zeiten
sind auch vorbei....hoffentlich
Ich bin der Meinung, dass durch eine gerechte
Entlohnung der Preis für Kakobohnen steigt und das Produkt
Schokolade eine angemessenen Preisanstieg erfährt.
Da sind wir einer Meinung, man muss klar Regeln aufstellen und
durchziehen, wie Kakao produzieret werden darf, bzw. als Konsument
bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen....fairtrade
Was man natürlich nicht vergessen darf, ist, dass die Anbieter von
Kakaobohnen unter einander im Wettbewerb stehen. Sprich, jeder muss
möglichst gut und billig anbieten....ich glaube aber, dass Kakao
vermutlich nicht mechanisierter und damit billiger hergestellt
werden könnte.
Dadurch ist gewährleistet, dass es nicht mehr
wie Brot konsumiert würde, je nach
Einkommensverhältnissen.
Brot ist ein schönes Beispiel (wie Milch oder Geflügel /
Schweinefleisch), die Bauern (v.a. in den USA, Südamerika und tw.
auch Europa) sind schon seit langer Zeit in der Lage, diese Güter
zu wahren Spottpreisen zu produzieren (Qualität? ) und im
Zweifelsfall Afrika damit sogar zu überschütten, sodass die Bauern
dort nicht mehr konkurrieren können.
Wenn der Kakaopreis jetzt steigen sollte (was er tut), dann wird im
großem Stil in Kakaopflanzungen investiert (und zwar in Plantagen
in "westlicher" Hand) und diese produzieren dann billig und gut und
verdrängen die "Einheimischen" aus dem Markt.
vgl. Bananen, Ananas, tw. Palmöl; Rinderzucht, Sojabohnen in
Südamerika, ähnlich auch im Bergbau