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Euro: WEnn Portugal und Spanien dem irischen und griechischen Patienten folgt - was dann?! ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 21.11.10 16:48:10
von
neuster Beitrag 01.02.12 02:46:05
von

Anzahl Beiträge: 189
Aufrufe gesamt: 16.126
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.161.350

EUR/USD

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Local-Id:
ISIN: EU0009652759
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Forex (USD), 25.05.12 | 22:59
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[ Seite: 123171819neuster Beitrag ]

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schrieb am 22.11.10 11:19:48
Beitrag Nr.11 
(40.564.839)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.564.687 von AHEO am 22.11.10 10:55:39Ein Ausstieg aus dem Euro meiner Meinung nach zum jetzigen Zeitpunkt macht keinen Sinn. Die Neue DM wäre so stark das sie mit dem Dollar pari pari wäre, kurzfristig möglicherweise noch stärker. Die EU. Währungen wären so schwach das unser Handel mit der EU um mehr als 50% einbrechen würde. Das würde bedeuten das die Arbeitslosenzahlen innerhalb von 1-2 Jahren auf 8-10 Millionen steigen würden. Eine Sanierung der Finanzen ist so wie so nicht mehr möglich, darum weiter laufen lassen, mit dem weichen Euro haben wir sogar große Vorteile. Viel wichtiger wäre sich hinter den Kulissen auf die Stunde NULL vorzubereiten um Chaos zu vermeiden wenn das System irgendwann in 5-10 Jahren neu gestartet werden muss.
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HeWhoEnjoysGravity
schrieb am 25.11.10 08:10:12
Beitrag Nr.12 
(40.587.245)
Antwort
Zitat
Wo in Thread: Brennt bald wieder der Reichstag ? Frankreich als Rettungs-Kandidat erwähnt wurde: also ich tippe da mal eher auf GB als Bonuskandidat zu den PIIGS.

Die entscheidende Frage ist doch aber: mit wie viel Geld ist die EU im Ausland verschuldet?

Mal angenommen,
- alle privaten Banken gehen pleite,
- erhaltenswerte Elemente werden vom Staat übernommen,
- und es gibt dann (pro Land) nur noch eine gute staatliche Bank,

dann sind die europäischen Staaten vielleicht nur noch untereinander ein bisschen verschuldet aber das macht nix, weil die Gläubigerstaaten die Kreditzinsen senken und die Rückzahlung stunden können. Europa kann dann ganz problemlos weiterfunktionieren.

Wer guckt blöd? Wer in Derivate und Zertifikate investiert hat aber das sind i.a. Wohlhabende gewesen und wenn die Geld verlieren, ist das nicht so schlimm. Ebenso kann man dann gegenüber Privaten problemlos per Gesetz die Zinsen für Staatsanleihen auf die Inflationsrate (z.B. 2%) oder niedriger senken und die Rückzahlung einfach verzögern - kein Problem, es trifft nur die Reichen.

Vielleicht ist die EU netto gar nicht im Ausland verschuldet, sondern Gläubiger?

Nun, die USA sind jedenfalls mit ca. 4,2 Billionen USD im Ausland verschuldet (http://www.goldreporter.de/die-usa-schulden-dem-ausland-42-b…) aber auch da gibt es eine Lösung: wenn die USA alle US-Unternehmen verstaatlichen und dem Ausland seine eigenen (von US-Investoren gekauften) Unternehmen zurückgeben, dann kann sich das mit den Auslandsschulden schon erledigt haben. Siehe auch
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph… (Thread: Der US-DOLLAR kurz vor dem Aus?!)
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…

Das eigentliche Problem ist das Lügenfinanzsystem (Thread: Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen?????), also hauptsächlich Derivate (das sollte man jetzt aber wirklich schon kennen: http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…) und private Banken/Versicherungen. Das Problem läßt sich aber ganz einfach mit einem Crash (Platzen der Derivatenblase) lösen: Privatbanken/-versicherungen gehen pleite, die Staaten übernehmen das übernehmenswerte und alles ist gut.

Wichtig ist, dass man nicht nur einfach das kapitalistische Ausbeutersystem neu startet, sondern dass man danach alles möglichst richtig macht (siehe auch Thread: Schönes neues Deutschland Schönes neues Deutschland). (alles imho)
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HeWhoEnjoysGravity
schrieb am 25.11.10 09:39:42
Beitrag Nr.13 
(40.587.864)
Antwort
Zitat
Warum Irland und Co. dem Ruin entkommen können
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,730957,0…
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HeWhoEnjoysGravity
schrieb am 25.11.10 11:51:57
Beitrag Nr.14 
(40.589.057)
Antwort
Zitat
Bundesbank-Chef bringt noch größeren Rettungsschirm ins Gespräch
Deutschlands oberster Geldmanager stemmt sich mit aller Macht gegen Spekulanten: "Eine Attacke auf den Euro hat keine Chance", sagt Bundesbank-Chef Axel Weber. Wenn der 750 Milliarden Euro schwere Hilfstopf aufgebraucht sei, könne man ihn durchaus noch auffüllen. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,731074,00.h…

Nur ein neuer Pakt rettet den Euro
Kann der Euro wirklich überleben? Ja, aber nur unter einer Bedingung: Die Währungsunion muss zu einer echten Schicksalsgemeinschaft werden, in der alle Staaten füreinander haften. Für Deutschland klingt das unattraktiv, doch die Alternativen wären weit schlimmer - Chaos und Hyperinflation. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,730712,0…
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schrieb am 25.11.10 13:58:34
Beitrag Nr.15 
(40.590.111)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.589.057 von HeWhoEnjoysGravity am 25.11.10 11:51:57#14

"...Wenn der 750 Milliarden Euro schwere Hilfstopf aufgebraucht sei, könne man ihn durchaus noch auffüllen..."

Die restlichen EU-Staaten füllen diesen Topf sicherlich gerne wieder auf. Man könnte ja einfach in allen Nichtpleitestaaten das Rentenalter auf 75 und die MWST auf 25 % erhöhen, und schon ist wieder genug Geld in der Kasse, damit die Pleitegriechen auch in Zukunft mit 52 in Rente gehen können, und die Iren ihren Unternehmen die niedrigsten Unternehmenssteuern der gesamten EU spendieren können...

Wir hams ja.

:eek:
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schrieb am 25.11.10 14:33:46
Beitrag Nr.16 
(40.590.391)
Antwort
Zitat
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,730712,0…

Schon ein großer Schlaumeier dieser Hendrik Müller mit seinem Spiegel Artikel.
Er meint Variante 3 wäre die beste Lösung, verschweigt aber, dass bei dieser Variante Deutschland die absolute Arschkarte mit einer Transferunion ziehen würde. Meiner Meinung nach würden 80% der Bevölkerung innerhalb von wenigen Jahren mit Sicherheit total verarmen. Man muss nur mal die Nebenkosten von Griechenland, Spanien, Portugal mit unseren vergleichen.
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HeWhoEnjoysGravity
schrieb am 25.11.10 14:55:22
Beitrag Nr.17 
(40.590.617)
Antwort
Zitat
Also wenn Deutschland eine (exportunfreundliche) superstarke DM hätte und Europa zerfallen würde, wenn rund um Deutschland Mafiastützpunkte und Steueroasen entstehen würden, wenn es massiv Streit und Wirtschaftskriege gäbe, wenn es in Frankreich eine neue Revolution gäbe und Tausende pro Tag nach Deutschland "einwandern" würden ... also das wäre dann ja wohl nicht gerade ein Wunschszenario, oder?

Da ist es doch viel schlauer, Europa zu retten. Die eigentlichen Probleme (nämlich schlechte Menschen in Machtpositionen, private Banken/Versicherungen und schädliche Derivate) lassen sich durchaus lösen und zwar am ehesten in einem funktionierenden Europa, das schwächeren Ländern hilft. Die EU (Parlament, Gesetze, ...) sorgt für Einigkeit und sozial gerechten Ausgleich und verhindert schädliche Kriege.

Europa ist eigentlich supergut aufgestellt (ziemlich entwickelt, hoher Bildungsstand, günstige Lage, ...) und es gibt dank vielen Arbeitskräften und technischem Fortschritt einen riesigen Produktivitätsüberschuß - da sollte es doch ein leichtes sein, Europa zu retten. Wichtig ist, dass man nicht nur Geld überweist, sondern auch für Besserungen sorgt.

Lieber jetzt ein paar Mark in die EU investieren und schon nach Jahren ewig davon profitieren, als jetzt ein paar Mark sparen und in ein paar Jahren so richtig in der Scheiße zu liegen. (alles imho)
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schrieb am 25.11.10 15:00:37
Beitrag Nr.18 
(40.590.659)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.590.617 von HeWhoEnjoysGravity am 25.11.10 14:55:22die beste Variante noch einmal aus dieser Kake halbwegs vernünftig heraus zu kommen wäre ein Euro Nord und ein Euro Süd, dann bräuchte man keine Transferunion.
Avatar
schrieb am 25.11.10 15:08:19
Beitrag Nr.19 
(40.590.708)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.590.659 von AHEO am 25.11.10 15:00:37Dänemark, Schweden, GB usw haben keinen EURO, profitieren aber dennoch von der EU.

:eek:
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schrieb am 25.11.10 15:16:11
Beitrag Nr.20 
(40.590.790)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.590.708 von Blue Max am 25.11.10 15:08:19Ich gehe mal davon aus das bei einem Euro Nord bestehend aus Deutschland, Niederlande, Österreich, Luxemburg, später auch Dänemark und Schweden sich anschließen würden.

[ Seite: 123171819neuster Beitrag ]

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