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schrieb am 29.12.11 09:46:26
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.519.934 von HeWhoEnjoysGravity am
24.12.11 08:12:00Ex-Finanzminister Waigel gibt
Euro noch 390 Jahre
... Der Denar, das Zahlungsmittel des Römischen Reichs, habe 400
Jahre lang Geltung gehabt, sagte der CSU-Ehrenvorsitzende. "So viel
Zeit gebe ich dem Euro auch." ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,805650,00.h…
Dann hätte der Herr sicher nichts dagegen, wenn ich ihm symbolisch
eine kleine Abgeltung für einen Tag Lebenszeit gebe, mit ihm zum
Notar ziehe, und vereinbare, dass bei Ablauf des Euros seine
Pensionen an mich gehen.
Die Notarkosten übernehme ich ebenfalls.
Gruß
Kohle
P.S.
Auf die Art und Weise hätte so mancher Rentner schon Blüm arm
gemacht ("Die Renten sind sicher...")
schrieb am 12.01.12 14:23:39
Investoren überschütten Spanien und Italien mit Geld
Aufatmen in Europa: Spanien hat bei einer mit Spannung erwarteten
Auktion doppelt so viel Geld erlöst wie erhofft - und musste weit
niedrigere Zinsen zahlen als befürchtet. Auch Italien konnte
problemlos neue Schulden aufnehmen. Dax und Euro reagieren mit
Kurssprüngen. ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,808693,0…
schrieb am 17.01.12 07:49:30
Dax-Chefs distanzieren sich von Euro-Kritiker Reitzle
Mehrere Chefs von Dax-Konzernen haben sich zum Euro bekannt: In
einer Umfrage betonten die Manager die Bedeutung der
Gemeinschaftswährung für die deutsche Wirtschaft und distanzierten
sich von Linde-Chef Reitzle. Dieser hatte im SPIEGEL offen über
einen Austritt gesprochen. ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,809431,0…
Erfolgreiche Schuldenauktion: Frankreich trotzt Rating-Schlappe
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,809401,00.h…
Standard & Poor's stuft Euro-Rettungsfonds herab
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,809465,0…
Im Zweifelsfall kriegt der EFSF/ESM eine Banklizenz und druckt
Geld. Das ist allemal besser, als EU/Euro von den Yankees zerstören
zu lassen. Ob der Euro-Rettungsfonds oder ob Kapitalisten
Staatsanleihen kaufen ist doch kein grundsätzlicher Unterschied -
warum sollte man Zecken (Zinsprofiteure) dazwischenschalten?
Wichtig ist, dass die EU saniert wird und an einer
Schuldenreduktion arbeitet. Mit oder ohne ESM-Banklizenz brauchen
die Staaten Geld und eine ESM-Banklizenz ist die bessere
Alternative. Guckt euch doch mal an, was die USA machen ("Obama
fordert noch höhere Schuldengrenze"
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,808865,00.h…)
- der Euro kann locker gegen den USD bestehen. (alles imho)
schrieb am 22.01.12 18:56:46
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.602.410 von HeWhoEnjoysGravity am
17.01.12 07:49:30Die europäische Ratingagentur
startet bald. Das wird ja mit Hochdruck vorangetrieben.
Wahrscheinlich um sich von den Amerikanern zu befreien. :-)
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Rating-Konkurrent-in-Startloec…
schrieb am 28.01.12 17:54:33
Jetzt sind es schon wieder 15 Mrd. Euro mehr für Griechenland. Das
ist ein Faß ohne Boden. Mittlerweile glaube ich das es das beste
wäre wenn das Land die Eurozone verlässt und die Eu am besten auch
gleich!!! Das ist ein Faß ohne Boden.
schrieb am 29.01.12 23:34:12
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.662.778 von Aktienkrieger am 28.01.12
17:54:33Jetzt sind es schon wieder 15 Mrd. Euro mehr
für Griechenland. Das ist ein Faß ohne Boden. Mittlerweile glaube
ich das es das beste wäre wenn das Land die Eurozone verlässt und
die Eu am besten auch gleich!!! Das ist ein Faß ohne Boden.
Spätzünder! (lieb gemeint)
Jetzt kapierste langsam, was läuft.
Na ja, besser spät als nie.
Für Dir ein paar Grundlagen, damit Du auch mal zu den Ersten
gehörst.
Ist zwar uralt, verstehen wirste es auch, aber Ehe Du Dir hinterher
wieder beschwerst:
(
"Mittlerweile glaube ich das...")
http://www.youtube.com/watch?v=ejAn-nFfAA0
Hörs Dir an und google weiter, falls Du damit leben kannst.
unterstützungsvoll
Kohlenzieher
schrieb am 30.01.12 00:01:12
"Das ist ein Faß ohne Boden."
Wer sich wie Deutschland keine Kolonien leisten kann, sollte sich
eben keine zulegen.
schrieb am 30.01.12 07:08:11
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.662.778 von Aktienkrieger am 28.01.12
17:54:33Jetzt sind es schon wieder 15 Mrd. Euro mehr
für Griechenland. Das ist ein Faß ohne Boden. Mittlerweile glaube
ich das es das beste wäre wenn das Land die Eurozone
verlässt und die Eu am besten auch gleich!!! Das ist ein Faß
ohne Boden.
Das dauert aber noch ein paar U-Boot-Lieferungen lang...
http://www.zeit.de/2012/02/Ruestung-Griechenland
schrieb am 01.02.12 02:46:05
Die ganzen Diskussionen um Sparkommissare und Sanktionen bei
Überschreiten von Schuldengrenzen sind eigentlich überflüssig, wenn
Deutschland eine solide Finanzpolitik führt und zahlungsfähig
bleibt.
Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Deutsche Bundestag und auch die
Bundesregierung genug Stehvermögen hätten, Deutsche Interessen
deutlicher zu formulieren und dies auch durchzusetzen.
Bei den deutschen Gesetzen, die die Euro-Beschlüsse in nationales
Recht umsetzen, müßte der Bundestag eine Präambel einfügen, die
folgende Bestimmungen festhalten müßte
a) Die Bundesregierung läßt vor der Teilzahlung an ein Hilfen
beantragendes Land z. B. durch den Bundesrechnungshof überprüfen,
ob die in den jeweiligen Hilfsvereinbarungen gesetzten
Budgetgrenzen vom jeweiligen Land auch eingehalten worden sind.
b) Ohne eine positive Auskunft des Bundesrechnungshofes darf die
Bundesregierung keiner Auszahlung von Mitteln des ESM an irgend ein
Nehmerland zustimmen. Ohne eine Auszahlung der deutschen Mittel
würden auch die anderen Geberländer sicher nicht auszahlen, da dies
ohne den deutschen Löwenanteil keinen Sinn ergeben würde.
Deutschland kann also die notwendigen Maßnahmen auch im Alleingang
durchsetzen. Dies tut man wohl nicht, weil man sich nicht unbeliebt
machen würde. Da wir dies aber ohnehin schon sind, sollte dies bei
der Entscheidung keine Rolle spielen.
Bei einer solchen klaren Regelung kann jede hilfesuchende Regierung
wissen, dass sie sich an die Regeln halten muß. Andernfalls werden
eben keine Mittel ausgezahlt.
Hätten wir bei der Griechenlandhilfe eine solche Regelung wäre ich
zuversichtlich, dass der Bundesrechnungshof, der ja richterliche
Unabhängigkeit genießt, und dessen Berichte die Regierung ja sehr
oft in Verlegenheit bringen, sich nicht - wie die taube und blinde
"Troika" von den Griechen über den Tisch ziehen lassen würde.
Kurzum bei einer solchen Gesetzeslage würde die nächste Zahlung an
Griechenlad sicher nicht erfolgen.
Griechenland würde dann seine Zahlungsunfähigkeit erklären und wäre
von den hohen Zinszahlungen zunächst befreit und könnte im Haushalt
wohl einen Primärüberschuss erzielen und wäre auf weitere
Hilfszahlungen nicht mehr angewiesen.
Die Banken müßten wohl dann gestützt werden. Wenn dies - anders als
bei der Aktion in 2008 - mit Aktien und nicht mit Stillen
Beteiligungen geschehen würde, hätte der Steuerzahler auch etwas
davon. Wenn die Banken in späteren Jahren wieder Gewinn machen
hätte diese Aktion der Verstaatlichung der Banken auch
Volksvermögen geschaffen. Darüber hinaus könnte man als
Mehrheitseigner auch Einfluß auf die Geschäftspolitik der Banken
gewinnen.
Nach den letzten Pressemeldungen ist wohl geplant, den EFSF und den
ESM eine Zeit lang gemeinsam laufen zu lassen und zusätzlich noch
bis zu 500 Milliarden Euro vom IWF einzusetzen. Auch der Ankauf von
Staatsanleihen durch die EZB soll wohl weiter laufen. Die
Finanzmittel würden also zunächst einmal ausreichen.
Ich habe allerdings Zweifel, ob die Regierung die nötige
Standfestigkeit zur Durchführung eines solchen Vorhabens hat.
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