schrieb am 23.11.10 20:06:14
Es gibt wohl immer wieder Zeiten, die uns lehren, dass die Börse
stets mehr weiß. Oft lösen sich die Rätsel erst viel später auf,
doch der Kurs hat es lange vorher verraten. Eine derartige
Geschichte wird gegenwärtig in Spanien über den dort beheimateten
Aktienindex Ibex geschrieben.
Lesen sie den ganzen Artikel:
Börse: Spanien
platzt morgen!
schrieb am 23.11.10 20:06:15
Es muss "autark" heissen! Für einen Aufsatz, der schon im zweiten
Satz Rechtschreibemängel zeigt, ist das zunächst einfach mal ein
Malus...;-).
Ansonsten erscheint mir der "Artikel" sehr über eine temporäre
Stimmung getrieben.
B.
schrieb am 23.11.10 20:34:58
@B_2_B
Wahrlich ein Fauxpas!
Herzlichen Dank für den Hinweis.
schrieb am 29.11.10 10:18:24
Die Annahme, wenn Spanien in zwei Tagen 7% verloren habe, dann
müsse der DAX dem folgen, ist keineswegs schlüssig. Mit dem
gleichen Recht könnte man schließlich behaupten, der IBEX habe
entsprechenden Nachholbedarf, müsse nun kräftig steigen, um zum DAX
aufzuschließen.
Vielmehr ist es der "Klugheit" der Märkte zu verdanken, dass die
Indizes - wie auch die zugrundeliegenden Unternehmenswerte - sich
differenzierter entwickeln, als wir erwarten. Und das aus gutem
Grund: Die spanische Wirtschaft ist einfach schwach, sie leidet
sehr unter einer harten Rezession und entsprechend entwickeln sich
die Kurse der Aktien dort, während die deutsche Wirtschaft durch
ihre sehr starke Exportorientierung nicht zuletzt in den
sogenannten Emerging Markets außergewöhnlich stark boomt.
Deutsche Aktien sind also nicht zufällig die Champions der
Eurozone, sie sind es tatsächlich und fundamental begründbar.
Deshalb setzt sich der DAX auch völlig zurecht von fast allen
anderen Indizes ab, und das seit Monaten und nicht erst seit 2
Tagen.
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