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    Pfleiderer vor grosser rallye heute nach Rettung PFD4 - 676474 (Seite 24)

    eröffnet am 22.12.10 08:09:25 von
    seriosna

    neuester Beitrag 20.11.12 07:57:11 von
    kyron7htx
    Beiträge: 247
    ID: 1.162.180
    Aufrufe heute: 0
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    Kursdesaster
    schrieb am 21.03.12 12:19:19
    Beitrag Nr. 231 (42.934.540)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.934.396 von hergenr am 21.03.12 11:53:34Es war jeder eingeladen sich an der Klage zu beteiligen. Alle anderen haben die Sanierungsbedingungen offenbar für gut befunden.
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    werthaltig
    schrieb am 21.03.12 19:04:59
    Beitrag Nr. 232 (42.937.371)
    ist auch ok...offenbar haben die Jungs erkannt, dass über die Insolvenz "in der neuen Rechtslage" die Beschlüsse vom letzten Jahr leicht umgesetzt werden können. Wundert mich nur, dass dieser Schachzug erst jetzt in Erwägung gezogen wird und nicht schon vorher die Verhandlungen obsolet machte!? Scheinverhandlungen?

    Holzverarbeiter Pfleiderer stellt sich auf Insolvenz ein
    Mittwoch, 21. März 2012, 17:46 Uhr

    München (Reuters) - Der Holzverarbeiter Pfleiderer bereitet sich auf die Insolvenz vor.

    Sollte das Sanierungskonzept vor Gericht nicht durchgehen, habe das Unternehmen aus dem bayerischen Neumarkt die Pflicht, beim Amtsgericht Nürnberg einen Insolvenzantrag zu stellen, sagte Restrukturierungsvorstand Hans-Joachim Ziems am Mittwoch in München. Schon in wenigen Tagen könnte es soweit sein: Denn bis Ende März wird mit einer Entscheidung des OLG Frankfurt gerechnet. Wenn Pfleiderer dort im sogenannten Freigabeverfahren auch in zweiter Instanz gegen die klagenden Hybridanleihe-Gläubiger verliere, sei die Insolvenz unausweichlich. Denn dann bestünden keine Rechtsmittel mehr.

    Ziems betonte, dass eine Insolvenz dem Unternehmen nicht zwangsläufig schaden werde. "Das ist kein Beinbruch." Er sprach von einer "Micky-Maus-Insolvenz", weil nur die AG mit elf Mitarbeitern betroffen wäre und nicht die operativen Töchter für West- und Osteuropa. Diese seien organisatorisch und finanziell eigenständig. Hier drohe weder eine Überschuldung noch eine Zahlungsunfähigkeit. "Da geht mit großer Sicherheit kein Arbeitsplatz verloren." Für den Holzverarbeiter, der durch eine riskante Expansionsstrategie hohe Verluste und Schulden angehäuft hat, arbeiten 4900 Menschen, über 2000 davon in Deutschland.

    Das Unternehmen ist auch 2011 trotz guter Konjunktur nicht aus den roten Zahlen gekommen. Der Nettoverlust summierte sich Ziems zufolge auf 151 Millionen Euro. Hauptgründe waren das Minus im zum Verkauf stehenden US-Geschäft sowie hohe Beraterkosten. 2010 hatte der Verlust allerdings noch knapp 800 Millionen Euro betragen. Neben Rest-Aktivitäten in den USA soll auch die Laminat-Tochter Pergo, einst für gut 300 Millionen Euro übernommen, bis zum Sommer als Ganzes verkauft werden. Dagegen soll der Beschichtungsspezialist Thermopal doch behalten werden.

    VORSTAND WILL IM INSOLVENZFALL HEFT IN DER HAND BEHALTEN

    Pfleiderer ist seit Jahren einer der größten Sanierungsfälle in Deutschland. Sollte die Pleite nicht mehr abgewendet werden können, strebt Ziems eine Insolvenz in Eigenverwaltung an. In einem Insolvenzplanverfahren könnten dann die ohnehin geplanten Schritte umgesetzt und die AG so bis Ende Juni saniert werden. Seit Anfang März können Firmen von Anfang an auf einem Verfahren in Eigenverwaltung bestehen, bei dem der Vorstand das Heft in der Hand behält und ein Insolvenzverwalter nur die Aufsicht führt. Die neue Rechtslage erleichtert die Restrukturierung, etwa durch einen Tausch von Schulden in Eigenkapital.

    Das umstrittene Pfleiderer-Sanierungskonzept sieht vor, das mit knapp 1,4 Milliarden Euro in der Kreide stehende Unternehmen in etwa zur Hälfte zu entschulden. Frisches Geld kommt dabei von Banken und Hedgefonds, die zudem auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Auch die Gläubiger einer Hybridanleihe wurden in die Pflicht genommen und haben für ein kleines Aktienpaket, dessen Wert ungewiss ist, auf sämtliche Ansprüche verzichtet. Manche klagen aber gegen die Mehrheitsentscheidung und haben in erster Instanz Recht bekommen.

    Pfleiderer muss bis Ende Juni alle Maßnahmen umgesetzt haben, ansonsten sind die Zugeständnisse unwirksam. "Durch die Klagen sind wir zeitlich ziemlich aus dem Ruder gelaufen", so Ziems. Er hofft darauf, vor dem OLG Frankfurt und in einem zweiten Schritt auch vor dem OLG Nürnberg Recht zu bekommen. Dort geht es nicht um die Hybridanleihe-Gläubiger, sondern um die Freigabe von Beschlüssen der Aktionäre. Denkbar ist auch die Lösung über einen Vergleich mit den Klägern. Mit den Hybrid-Gläubigern sei ein solcher Versuch - als Vergleich waren inklusive Nebenkosten 5,8 Millionen Euro ausgehandelt - aber gerade gescheitert. Hier komme es jetzt auf das Gericht an. Im Fall Nürnberg gebe es mit 21 der 23 Kläger eine Verständigung, hier sei also zumindest ein Teil-Vergleich über etwa 1,5 Millionen Euro möglich.

    Ziems, der sich bei der Kirch-Insolvenz den Ruf als Top-Sanierer erworben hat, bekräftigte, nur bis zur Jahresmitte im Pfleiderer-Vorstand bleiben zu wollen. Es sei auch unwahrscheinlich, dass Firmenchef Hans Overdiek danach im Amt bleibe. Er lenkt den Konzern seit Jahren und hat ihn in die schwierige Lage gesteuert.

    - von Christian Krämer
    Avatar
    werthaltig
    schrieb am 22.03.12 07:31:38
    Beitrag Nr. 233 (42.938.811)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.937.371 von werthaltig am 21.03.12 19:04:59Interressante Zusammenfassung. Ganz ehrlich...wenn ich Pfleiderer Management wäre würde ich auch über ESUG sanieren....Die Anwälte der Kläger wussten sicher um diese Möglichkeit und hätten sich im Grunde die Klage ersparen können...aber die Jungs wollen ja nur ans Honorar.

    http://www.bb-soz.de/aktuelles/special-die-neue-insolvenzordnung-esug/

    Ich denk nun kommt alles ganz unkompliziert wie letztes Jahr beschlossen. Die Hybridgläubiger sitzen ja mit im Gläubigerausschuss und haben auch gewichtige Rechte (Veto bei Verwalterwahl etc). Ich glaube daher, dass das neue Verfahren die Aktionäre und Hybride nicht vollständig enteignet, aber sicher bin ich mir natürlich nicht!
    Avatar
    Leiness
    schrieb am 22.03.12 19:45:38
    Beitrag Nr. 234 (42.943.265)
    Na, im Falle einer Insolvenz werden die Altaktionäre mit Sicherheit nix mehr bekommen. Was für die Hybriden übrig bleibt muss man abwarten, da diese erstmal nachrangig zu den Hauptgläubigern stehen, was aber wohl erstmal egal wäre, da ja das Unternehmen als gesamtes fortgeführt werden soll und die meisten Gläubiger über Debt-to-Equity abgefunden würden.

    Fakt ist: Alles wird im Falle einer Inso unübersichtlicher und könnte ggfs. auch in einer Abwicklung der Gesellschaft enden, was vermutlich auch für die Hybridanleger nicht sonderlich lukrativ wäre, da man dann vermutlich leer ausginge.
    Andererseits kann im Falle einer Unternehmensfortführung den Hybriden im Vergleich zu den Aktionären, die vermutlich gar nichts mehr bekämen, eine etwas bessere Quote gegeben werden, als in dem jetzigen Vorschlag??

    Mein Fazit wäre: Pfleiderer geht nicht in die Inso und man bekommt den ursprünglichen Sanierungsplan hin. Das wäre vermutlich für ALLE das Beste Ergebnis.
    Avatar
    Gorilla-im-Nebel
    schrieb am 28.03.12 08:28:08
    Beitrag Nr. 235 (42.964.769)
    Die beteiligten Anwälte von Hengeler Müller haben Pfleiderer beerdigt!
    Avatar
    eugswinner
    schrieb am 28.03.12 09:02:07
    Beitrag Nr. 236 (42.964.932)
    denke, heute startet der Rebound, bin mal mit dabei...

    Solarhybrid ging nach Insolvenzmeldung dann wieder hoch bis 0,29 Euro!!

    Aktuell um die 0,24 Euro
    Avatar
    Gorilla-im-Nebel
    schrieb am 29.03.12 09:40:53
    Beitrag Nr. 237 (42.971.546)
    sensationeller rebound, eugswinner !!!
    Avatar
    dekrug
    schrieb am 12.05.12 15:36:31
    Beitrag Nr. 238 (43.156.994)
    Fr, 11.05.12 16:43

    ROUNDUP: Pfleiderer trennt sich nach Insolvenz von Vorstandschef

    NEUMARKT/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der insolvente Oberpfälzer Holzverarbeiter Pfleiderer hat sich von seinem langjährigen Vorstandschef Hans Overdiek getrennt. Die Beendigung des Dienstverhältnisses sei 'mit sofortiger Wirkung' erfolgt, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag in Düsseldorf. Traditioneller Sitz des Unternehmens ist das ostbayerische Neumarkt, im Vorfeld der Insolvenz hatte das Unternehmen aber seine Geschäftsführung in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen verlegt.

    Overdiek war seit Anfang 2001 im Vorstand der Pfleiderer AG, Mitte 2003 wurde er zunächst Sprecher des Führungsgremiums und später Vorstandsvorsitzender. Die Ablösung des 59-Jährigen, der wesentlich für die geschäftliche Schieflage des Unternehmens mitverantwortlich ist, war erwartet worden. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Branchenkreisen erfuhr, will Pfleiderer bereits in der kommenden Woche ein neues Vorstandsmitglied präsentieren. Der zweite Vorstand ist Restrukturierungsmanager Hans-Joachim Ziems.

    Pfleiderer hat rund 4900 Mitarbeiter und ist einer der weltweit größten Hersteller von Span- und Faserplatten für Möbel und Laminatfußböden. Das Unternehmen hatte sich mit der Expansion nach Nordamerika verhoben und rund eine Milliarde Euro Schulden angehäuft. Das vom Amtsgericht Düsseldorf eröffnete Insolvenzverfahren bezieht sich nur auf die übergeordnete Aktiengesellschaft, die Töchter sind bislang nicht betroffen und produzieren weiter./uvo/DP/wiz

    Quelle: dpa-AFX

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    uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuund

    schingdarassa

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    Ruhrgold
    schrieb am 16.05.12 13:36:46
    Beitrag Nr. 239 (43.172.633)
    Wann kommen denn nun die Siebencentknacker?:yawn:
    Avatar
    dekrug
    schrieb am 16.05.12 18:00:40
    Beitrag Nr. 240 (43.174.238)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.172.633 von Ruhrgold am 16.05.12 13:36:46Ja, sie sind eigentlich längst überfällig! ;)