Merkel: Europas Banken brauchen ausreichend Kapital
Mit Blick auf eine drohende neue Bankenkrise hat Bundeskanzlerin
Angela Merkel (CDU) auf eine notwendige Kapitalausstattung der
europäischen Kreditinstitute hingewiesen. 'Der Bundeskanzlerin ist
es besonders wichtig, dass den Banken in Europa ausreichend Kapital
zur Verfügung steht', sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter
am Mittwoch in Berlin.
Merkel sei erfreut, dass es Fortschritte gebe, um den riskanten und
hochspekulativen Handel mit Wertpapieren einzugrenzen. Streiter
teilte weiter mit, dass die Kanzlerin am Freitag in Berlin den
luxemburgischen Regierungschef und Euro-Gruppen-Vorsitzenden
Jean-Claude Juncker sowie den niederländischen Premier Mark Rutte
treffen will. Dabei geht es um die nächsten Schritte bei der
Euro-Rettung./
Quelle: dpa-AFX
Ja, die Kanzlerin der Erkenntnis...
MFC500
schrieb am 05.10.11 15:04:36
Beitrag Nr.30012
(42.173.299)
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Zitat
05.10.11
ROUNDUP: Merkel besucht Barroso - Schuldenkrise und EU-Billion
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in Brüssel mit
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso über Auswege aus der
europäischen Schuldenkrise gesprochen.
Die Eurostaaten haben noch nicht alle die Beschlüsse des
Krisengipfels vom Juli gebilligt, der eine Ausweitung des
Krisenfonds EFSF und ein zweites Hilfspaket für Griechenland
beschlossen hatte. Deutschland hat den aufgestockten Krisenfonds
bereits gebilligt, die Euro-Partner warten aber noch auf die
Niederlande und die Slowakei.
Deutschland kommt bei der Euro-Rettung eine besondere Verantwortung
zu, weil es bei den Garantien für den Krisenfonds besonders
gefordert ist.
Weitere Themen der Unterredung am Mittwoch sind laut Diplomaten die
mehrjährige Finanzvorschau der EU, die von 2014 bis 2020 laufen
wird. Barrosos Behörde hatte für diesen Rahmen rund eine Billion
Euro vorgeschlagen - Deutschland und andere reiche EU-Staaten
kritisierten den Vorstoß als zu teuer.
Besuche von Kanzlern bei der Brüsseler EU-Behörde sind
ausgesprochen selten. Nach Angaben aus der Kommission hatte zuletzt
im Jahr 2000 der damalige Kanzler Gerhard Schröder (SPD) Barrosos
Amtsvorgänger Romano Prodi besucht. Mehrere EU-Kommissare, darunter
EU-Währungskommissar Olli Rehn und Binnenmarktkommissar Michel
Barnier, wollten mit der Regierungschefin sprechen.
Der konservative Barroso und die Kanzlerin fordern beide die
Einführung einer europäischen Steuer auf Finanztransaktionen.
Barroso hatte erst in der vergangenen Woche dafür einen Vorschlag
gemacht./
Quelle: dpa-AFX
DerBergderruft
schrieb am 05.10.11 15:09:06
Beitrag Nr.30013
(42.173.318)
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Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.173.292 von MFC500 am 05.10.11
15:03:35sind die blöd? bekommen sie das Geld nicht zu 3
% wie die Griechen?