Freitag, 10. Februar 2012, 9:51 Uhr | Eingetragen von
Goldreporter
Margin-Senkung: Handel mit Gold- und Silber-Futures wird
billiger 
Niedrigere Initial Margins für Spekulanten (Gold: -11,8%; Silber:
-13,5%)
Der Betreiber der US-Warenterminbörse Comex senkt die
erforderlichen Sicherheitsleistungen (Initial Margins) im Handel
mit Gold- und Silber-Futures.
Ab kommenden Dienstag
müssen Händler am amerikanischen Warenterminmarkt Comex geringere
Sicherheitszahlungen beim Handel mit Gold- und Silber-Futures
leisten.
Wie der Betreiber CME Group bekannt gab, wird die Initial Margin
(Sicherheitsleistung bei Kontrakt-Abschluss) für Spekulanten beim
Standard-Gold-Kontrakt (100 Unzen) um 11,8 Prozent auf 10.125
Dollar herabgesetzt. Bei Silber fällt dieser Betrag um 13,5 Prozent
auf 21.600 Dollar pro Kontrakt (jeweils 5.000 Unzen). Für
Platin-Futures müssen Spekulanten künftig beim Vertragsabschluss
22,2 Prozent weniger an Sicherheitsleistungen vorstrecken.
Die sogenannten Maintenance Margins bleiben dagegen
unverändert. Dieses zusätzliche „Pfand“ ist zu zahlen, wenn
Kontrakte länger als einen Tag gehalten werden. Eine Senkung dieses
Beitrags führt typischerweise zum Freiwerden von Liquidität.
Die CME Group begründet den Schritt, die Initial Margins zu
senken, mit der zuletzt geringeren Schwankungsbreite in der
Kursentwicklung der betroffenen Waren, was gleichbedeutend mit
einem geringeren Anlagerisiko sei.
Auch für Öl- und
Gas-Kontrakte wurden die Margins um rund 9 Prozent gesenkt.
Im vergangenen Jahr sorgte die CME Group für Aufsehen, als sie
die Margins für Silber-Kontrakte (später auch bei Gold) in kurzer
Zeit mehrfach erhöhte und damit die Silberpreis-Korrektur
beschleunigte (Goldreporter berichtete).
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