Antwort auf Beitrag Nr.: 40.991.048
von bobik57 am 06.02.11 17:35:53Hallo
bobik57!
Einige von den oben gegebenen Empfehlungen sind sicher nicht
seriös! Einiuge sind OK. Bleib besser vorsichtig! Ich habe einen
Auszug aus meiner Webpage zur Borkerauswahl für dich kopiert. Eine
echte Empfehlung klann ich dir erst geben, wenn ich eine Idee habe,
was du erreichen möchtest und wie du handelst.
Bei Rückfragen, finde mich einfach!
Wer ist der richtige Broker für mich?
Der Broker ist ein wichtiger Partner, der für einen die Orders
ausführt. Leider sind die schwarzen Schafe unter den Brokern
zahlreich. Richtige Betrüger gibt es zwar nur wenige. Doch
insbesondere bei den Forex Brokern sind die meisten Broker
wirkliche Gegenspieler mit deutlichen Vorteilen auf ihrer Seite.
Hat man einen solchen Broker, is es um ein vielfaches schwerer,
konstant Gewinne zu erzielen.
Worauf man achten muß:
Seriöser Partner: Der Broker ist nur der
Vermittler. Er leitet die Kundenorder an den Markt weiter. Hinter
dem Broker steht ein Liquidity provider, der dafür sorgt dass
genügend Handelsvolumen zur Verfügung steht. Ist dies nicht der
Fall, können Ausschläge wie oben entstehen. Achtung: In der ersten
und letzten Forex Handelsstunde, sowie rund um bedeuterede
Feiertage wie Weihnachten, Neujahr oder Ostern ist die Liquidität
überall geringer. Besser auch mal einen freiuen Tag nehmen oder die
Positionsgrössen reduzieren. Peaks wie im Bild oben sollten
trotzdem nicht entstehen.
Spread und Kommission: Am besten zu
bewerten an dem Spread EUR/USD. Spread plus Kommission sollte bei
normalen Marktverhältnissen klar unter 2 Pips liegen! Siehe auch
unten: ECN, STP oder Market Maker.
Geschwindigkeit der Order Ausführung: Mehr
als 1 Sekunde ist langsam! Wer länger braucht, tradet meist gegen
den eigenen Broker. Slippage gegen den Trader ist die Folge.
Handelsplatform: Metatrader MT4 ist die
meist genutzte Plattform für kleine Forex und CFD Trader. Doch
Metatrader ist nicht gleich Metatrader! Oft konfigurieren die
Broker die Plattform sehr ungünstig für den Trader.
ECN, STP oder Market Maker:Wie
führt Ihr Broker Ihre Aufträge aus? Dies ist einer der wichtigsten
Punkte bei der Auswahl des Brokers und entscheidet besonders bei
Kurzfrist Strategieen maßgeblich über Erfolg oder Mißerfolg. Einige
Broker bieten zugleich diverse Arten der Orderausführung an.
ECN steht für Electronic Communication
Network. Dieses Zauberwort bedeutet eigentlich nur, daß Sie direkt
mit dem Forex Netzwerk verbunden sind. Sie nehmen am Interbanken
Handel teil zu den Spreads, die auch zwischen den Banken gelten.
Früher gab es ECN Konten erst ab USD 50.000,- aufwärts. Einige
wenige Broker bieten diesen Vorteil heute bereits ab USD 1.000,-
an. Es gibt keine besseren Möglichkeiten. Der Broker verdient gar
nicht an den Spreads. Deshalb berechnet er eine Kommission. Diese
liegt typischerweise bei einem PIP. Bei großem Handelsvolumen gibt
es bei einigen Brokern Rabatte auf die Kommission, die teilweise
mit dem Broker auch verhandelbar sind. Wichtig hier: Es gibt keine
konstanten Spreads. Die Spreads liegen bei ca. 0,7 PIPs beim
EUR/USD. In sehr volatilen Marktphasen, wie bei erwarteten
Nachrichten, weiten sich diese Spreads teilweise sehr weit auf. Das
liegt dann nicht am Broker, sondern am erhöhtem Risiko, zu diesen
Zeitpunkten zu kaufen oder zu verkaufen. In sehr ruhigen
Marktphasen wie der ersten und letzten Hadelsstunde der Forex Woche
oder zwischen Weihnachten und Neujahr weitet sich der Spread
typischwereweise ebenfalls leicht auf.
STP steht für Straight Through Processing.
Der Broker gibt Ihren Auftrag direkt an den Interbanken Handel
weiter. Der Broker greift nicht in den Handel ein. Es wird keine
Kommission fällig. Der Broker verdient am Spread, der zum Beispiel
um ein PIP erhöht wird. In normalen Marktverhhältnissen beträgt der
Spread bei einem guten Broker somit ca. 1,7 PIPs beim EUR/USD.
Diese Art des Handels ist dem ECN recht ähnlich und kann ohne
weiteres empfohlen werden. Die Orderausführung erfolgt ohne
merkliche Zeitverzögerung. Achtung: es gibt einige Broker, die STP
sagen, aber doch Market Maker sind! Dies erkennt man schnell an
vielen Requotes.
Market Maker bedeutet, daß der Broker
selbst am Handel teilnimmt. Er hat einen sogenannten Dealing Desk.
In der Regel fällt keine Kommission an. Ein guter Broker berechnet
in der Regel einen konstanten Spread, der bei zum Beispiel 2 Pips
beim EUR/USD liegt. Es gibt aber auch Broker, die bei schamlosen 5
PIPs liegen. Ein guter und fairer Broker handelt nicht gegen den
Kunden. Aber wer kann das schon kontrollieren?? Was macht der
Market Maker eigentlich? Er bekommt Aufträge von mehreren Kunden.
Die einen kaufen, die anderen verkaufen. Er gibt nur die Different
aus dem Kauf- und Verkaufsvolumen an die Forex weiter. Somit kann
der den Spread berechnen, ohne bei diesen selbst zu bezahlen. Oft
handeln die Broker gegen den Kunden. Sie warten einfach 1 bis 3
Sekunden. Entwickelt sich der Markt in dieser Zeit gegen den
Kunden, streicht der Broker einen zusätzlichen Gewinn ein. Bleibt
der Markt wie er ist, dann hat der Broker Pesch gehabt. Entwickelt
sich der Markt in diesen 3 Sekunden gegen den Broker und für den
Kunden, bekommt der Kunde eine freundliche Requote Meldung: "Wollen
Sie diesen Auftrag zum Preis von xxx annehmen?" Ein gemeines
Spiel!! Es gibt auch faire Broker, doch möchte ich grundsätzlich
von Market Maker Konten abraten. Die Broker werben meist sehr
agressiv. Sie bieten große Bonusrabatte auf Einzahlungen an und
locken die Kunden meist vielen Extras. Der Kunde hat so geringe
Chancen, Geld zu verdienen, daß einige Broker die Kundenorder erst
gar nich an die Börse weiterleiten. Sie wissen, dass 98 % ihrer
Kunden das eingezahlte Geld innerhalb weniger Wochen verlieren.
Finger weg von Marekt Makern!!!
Orderausführungszeiten von 2 bis über 10 Sekunden sind ein sehr
deutliches Indiz! Dies findet man selbstverständlich nicht in den
Demokonten dieser Broker ... dort geht alles recht fix!!
Abgesicherte Konten: Das Geld liegt nicht
beim Broker, sondern auf dem Konto einer Großbank. Das ist ein
wichtiger Schutz, falls der Broker pleite geht. Er kann auch nicht
einfach mit den Kundengeldern abhauen. Besser noch ist ein
versicherter Trust Account.
Gruss, Frogscalper