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    Heiligendamm, die nächste Fundus Pleite ? (Seite 3)

    eröffnet am 11.02.11 07:28:35 von
    schlier

    neuester Beitrag 09.10.13 22:44:21 von
    geld4Me
    Beiträge: 39
    ID: 1.163.622
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 8.585

    Der Tag im Überblick


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    geld4Me
    schrieb am 27.04.12 17:22:45
    Beitrag Nr. 21 (43.098.214)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.085.708 von bünk am 25.04.12 12:17:46was mich wundert, dass noch keine aufsichtbehörde sich den Jagdfekd vornimmt.
    Im Schwarz ist er lange aufgeführt, und trotzdem kann er Fond für Fond auflegen und scheinbar seine "Mehtode" durchziehen (hier könnte man meinen, ich unterstelle Absicht....).
    Hat nicht die beratende Institution, also zum Bsp meine Sparkasse, die Pflicht, über alles aufzuklären, auch dass, was man schon über Jagdfeld wußte?
    Avatar
    Jo1
    schrieb am 27.04.12 17:39:33
    Beitrag Nr. 22 (43.098.277)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.098.214 von geld4Me am 27.04.12 17:22:45Da ist die Rechtslage etwas schwammig. Es gibt gewisse Medien, deren Veröffentlichungen vor Gericht eher als relevant gelten (Handelsblatt etc.). Zudem muss dies natürlich schon bei der Zeichnung publiziert gewesen sein. Ich hatte mit Fundus nie was am Hut, kann dir nichts dazu sagen. (Zeitliche Komponente)
    Avatar
    geld4Me
    schrieb am 27.04.12 18:44:28
    Beitrag Nr. 23 (43.098.540)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.098.277 von Jo1 am 27.04.12 17:39:33das interessante ist, es war vorher publiziert - das ist ja, was mich so stutzig macht - wir reden hier also von Jahren vorm fundus 34.
    Avatar
    Jo1
    schrieb am 27.04.12 18:55:39
    Beitrag Nr. 24 (43.098.601)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.098.540 von geld4Me am 27.04.12 18:44:28Dann ist es ein Pluspunkt für dich im Falle einer Auseinandersetzung.
    Avatar
    geld4Me
    schrieb am 27.04.12 19:07:36
    Beitrag Nr. 25 (43.098.650)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.098.601 von Jo1 am 27.04.12 18:55:39die frage ist, wie weit geht die Auskunftspflicht eines Beraters, der ein Finanzprodukt vermittelt.
    Muß er alles, oder alle relevanten Aspekte dem Kunden "verraten" (verraten, da es ja dann nicht zum abschluß gekommen wäre)?

    Oder ist es am Ende so, dass der Kunde sich halt erkundigen muß?
    Ich tippe auf ersteres.
    Avatar
    Jo1
    schrieb am 28.04.12 07:36:07
    Beitrag Nr. 26 (43.099.789)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.098.650 von geld4Me am 27.04.12 19:07:36Insbesondere bei einer Bank, was bei Dir ja der Fall war, beinhaltet die Aufklärungspflicht auch über den Prospekt hinausgehende Informationen. Publizierung siehe oben.
    Avatar
    geld4Me
    schrieb am 05.05.12 15:23:19
    Beitrag Nr. 27 (43.124.753)
    gefunden auf dem Portal für fundus-geschaedigte.de

    Fundus Fonds Grandhotel Heiligendamm zahlungsunfähig

    1. Nachdem die den Fundus Fonds finanzierenden Banken nicht mehr länger willens und bereit waren, die laufenden Darlehen weiter zu verlängern, blieb letzten Endes nur der Gang zum Insolvenzgericht. Für die 1900 Fondsanleger des als Kulisse des G 8 Gipfels 2007 zu weltweitem Bekanntheitsgrad gelangten Grandhotel Heiligendamm generierte sich die Zeichnung der Fundus Fonds 34 Anteile zu einem nie enden wollenden Albtraum: Nicht nur, dass die Fundus Fonds Nr. 34 Anleger von Anfang an auf sicher geglaubte Ausschüttungen hatten verzichten mussten, wurden sie Anfang vergangenen Jahres zwecks vermeintlicher Rettung des Grandhotels aufgefordert, der Reduzierung des Investitionskapitals von ehemals € 127 Millionen auf nur noch € 12,7 Millionen zuzustimmen.

    2. Hoffnung für Fundus Fonds 34 Anleger

    Trotz der unlängst bekannt gewordenen Insolvenz des Fundus Fonds Granhotel Heiligendamm besteht für die geschädigten Fundus Fonds Anleger nach wie vor die Möglichkeit, den im Zuge der Zeichnung der Fundus Fonds 34 Beteiligung erlittenen Schaden zu kompensieren. Dies gilt insbesondere für diejenigen Fundus Fonds Anleger, die die Fundus-Beteiligung seinerzeit über eine Bank oder Sparkasse vermittelt bekommen haben.

    3. Fundus Fonds vielfach über Banken und Sparkassen vertrieben
    Nach Recherchen unserer – allein im Fundus Fonds 34 mehrere hundert Anleger vertretenen – Kanzlei waren nahezu alle deutschen Banken und Sparkassen in den Vertrieb von Fundus Fonds Beteiligungen eingebunden. Im Zuge der Verkaufsgespräche wurden die Fundus Anleger seitens der Berater oftmals nicht oder nicht hinreichend auf Risiken eines geschlossenen Immobilienfonds – wie beispielsweise Totalverlust oder Insolvenz -aufmerksam gemacht. Zudem wurden den Fundus-Anlegern oftmals zu Gunsten der Banken geflossene Provisionen (kick-back) nicht offenbart.
    Avatar
    SteffensOnline
    schrieb am 20.05.12 18:55:03
    Beitrag Nr. 28 (43.189.048)
    Nachtrag: Inzwischen ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden:
    Amtsgericht Düren, HRA 1485

    Veränderungen 07.05.2012

    Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Vettweiß-Disternich, Bergstraße 2, 52391 Vettweiß-Disternich.

    Durch Beschluss des Amtsgerichts Aachen (92 IN 47/12) vom 01.05.2012 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

    Quelle: www.unternehmensregister.de

    Das gleiche gilt für die Komplementärin "Grand Hotel Heiligendamm GmbH" (AG Düren, HRB 2374).

    Weitere Infos gibt es hier: http://www.insolvenzbekanntmachungen.de/cgi-bin/bl_suche.pl?…
    Avatar
    geld4Me
    schrieb am 20.05.12 23:26:28
    Beitrag Nr. 29 (43.189.672)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.189.048 von SteffensOnline am 20.05.12 18:55:03welche aussicht hat man da als kleiner Anleger?
    ist man da nicht ganz hinten gelistet?
    Avatar
    geld4Me
    schrieb am 25.05.12 21:33:41
    Beitrag Nr. 30 (43.213.165)
    Für alle Klageinteressierten:
    Das BVG bestätigt den BGH bezüglich kick-back
    Hier der Aertikel gefunden auf openpr
    vom 11.4.2012
    Bundesverfassungsgericht bestätigt die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Offenlegung von Provisionen
    Pressemitteilung von: Hainke Schüler Alleyne Fumgalli - Rechtsanwälte
    Endgültig geklärt: Anleger geschlossener Fonds können von Banken wegen verschwiegener „Kick-Backs“ die Rückabwicklung ihrer Beteiligung verlangen. Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Offenlegung von Provisionen bestätigt.

    Vorangegangen war eine Reihe von Entscheidungen des Bundesgerichtshofs. Der BGH hatte seit dem Jahr 2000 mit einer Vielzahl von Entscheidungen festgestellt, dass Banken ihre Kunden über die an sie für die Vermittlung von Beteiligungen an geschlossenen Fonds fließenden Provisionen aufklären müssen. Diese Rechtsprechung gilt für alle Arten von geschlossenen Fonds, auch für Medienfonds. Eine Bank, die es unterlässt, einen Kunden im Rahmen der Anlageberatung auf an sie geflossene Rückvergütungen hinzuweisen, kann sich jedenfalls für die Zeit nach 1990 nicht auf einen unvermeidbaren Rechtsirrtum über Bestehen und Umfang einer entsprechenden Aufklärungspflicht berufen. Die Bank hat zu beweisen, dass sie die unterlassene Aufklärung über Provisionen nicht zu vertreten hat. Steht eine Aufklärungspflichtverletzung fest, streitet für den Anleger die Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens. Dies bedeutet, dass die aufklärungspflichtige Bank beweisen muss, dass der Anleger die Kapitalanlage auch bei richtiger Aufklärung erworben hätte, er also die unterlassene Aufklärung unbeachtet gelassen hätte.
    ...
    ....

    Nachdem eine Bank gegen zwei Beschlüsse des BGH Verfassungsbeschwerde erhoben hatte, hat das Bundesverfassungsgericht mit Nichtannahmebeschluss vom 08.12.2011 die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bestätigt, nach der Banken ihren Kunden ungefragt offenlegen müssen, ob und in welcher Höhe sie für die Vermittlung von geschlossenen Fonds (Immobilienfonds, Schiffsfonds, Medienfonds) Provisionen („Kick-Backs“) erhalten. Das Bundesverfassungsgericht sah in der Aufklärungspflicht keinen Verstoß in der Berufsausübungsfreiheit der aufklärungspflichtigen Bank nach Art. 12 Abs. 1 GG, da auf Grund der Rechtsprechungspraxis des BGH kein Vertrauensschutz geboten sei. Auch im Hinblick auf die anderweitige Entscheidungspraxis gegen sog. freie Finanzberater liege keine Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG vor, da Kunden typischerweise eine unterschiedliche Erwartungshaltung gegenüber einer Bank und einem freien, nicht an eine Bank gebundenen Anlageberater hätten.

    Rechtsanwalt Dr. Hainke rät Anlegern, die bei der Vermittlung einer Fondsbeteiligung nicht über Rückvergütungen der Bank aufgeklärt worden sind, Ihre Anlage von einem auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen lassen und ggf. Schadenersatz in Gestalt der Rückabwicklung der Beteiligung zu fordern. Auch andere Beratungsfehler oder -mängel können Anlegern einen Anspruch auf Rückabwicklung Ihrer Fondsbeteiligung geben. Im Falle der Rückabwicklung der Beteiligung ist der Anleger so zu stellen, als wäre er die Beteiligung nicht eingegangen.

    Dr. Stefan Hainke
    Rechtsanwalt




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