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Seite 9 von 12

Tankstellen Betteln schon - "Tankt E10" Volksverarschung ? ( Seite 9)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 02.03.11 17:37:10
von
neuster Beitrag 11.03.11 07:34:43
von

Anzahl Beiträge: 116
Aufrufe gesamt: 1.582
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.164.250
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[ Seite: 12389101112neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 04.03.11 16:17:47
Beitrag Nr.81 
(41.148.901)
Antwort
Zitat
Zitat von Harry_Schotter@Doppelvize

Ach Herr Doppelvize, die 4 Liter Autos, die gibt es ja jetzt schon. Kaufen sie sich doch einfach zB. einen Corsa, einen Lupo oder einen Mirca und sie haben ihr Sprit_sparen_ist_Geil-Töfftöff und das für einen sehr günstigen Erwerbspreis.


---


Genau das habe ich doch geschrieben?

Davon abgesehen gibt es schon Autos mit 4L Verbrauch. Sogar bezahlbar!

Irre - Wir behandeln die Falschen
Irre - Wir behandeln die Falschen

Manfred Lütz
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schrieb am 04.03.11 16:43:42
Beitrag Nr.82 
(41.149.118)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.148.901 von Doppelvize am 04.03.11 16:17:47@Doppelvize

Ubbs. Stimmt! Sorry. :)

"Nur der Kunde fragt sie nicht nach weil sie ihm eben nicht "Preiswert" erscheinen..."

Naja. Nicht nachfragen? Wenn ein millionenfacher Verkauf allein in der EU keine "Nachfrage" ist, was dann? Und was die "Preiswertigkeit" betrifft: 15000 Euro bis 20000 Euro für so einen Kleinwagen, naja, billig ist das jetzt aber auch nicht unbedingt, oder?

--
Avatar
schrieb am 04.03.11 19:30:42
Beitrag Nr.83 
(41.150.564)
Antwort
Zitat
wenn der Ethanol-Sprit so billig(oder sogar noch billiger) als zB. Erdgas wäre.

Schöne Vorstellung, nur lange würde das nicht so bleiben. Alle schwenken um weil billig und erhöhen die Nachfrage und damit den Preis. Abgesehen davon bezweifle ich, dass ein Äquivalent zum Sprit mit ähnlichem Energieinhalt um so viel billiger hergegben werden würde. Warum auch?
Avatar
schrieb am 04.03.11 21:15:27
Beitrag Nr.84 
(41.151.123)
Antwort
Zitat
Noch mehr Chaos, E10-Freigaben gelten nicht in Frankreich, E10 (Deutschland) ist nicht gleich E10 (Frankreich).
Der Kraftstoff E10 hat in Frankreich eine andere Zusammensetzung als in Deutschland. Somit gelten die Freigabelisten der Hersteller nur für deutsches E10, nicht aber für französisches E10. Wenn jemand in Deutschland E10 tanken darf und tankt, der sollte sich vor seinem Urlaub in Frankreich beim Hersteller seines Fahrzeugs erkundigen, ob er französisches E10 tanken darf.
Ob das auch umgekehrt gilt, dass in Frankreich für E10 freigegebene Fahrzeuge eventuell deutsches E10 nicht vertragen, das weiß ich nicht.
Hier http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1120110 der Artikel, wo von dieser unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung von E10 in Deutschland und Frankreich berichtet wird.

Inzwischen wird sogar schon über die wieder Abschaffung des noch gar nicht richtig eingeführten E10 diskutiert.

Das Debakel ist ganz einfach nur, die Autos sind bei uns noch nicht auf E10 ausgelegt und schon gar nicht optimiert dafür.
Wie es richtig geht, zeigt uns z.B. Brasilien. Da ist die Technik der Autos für den Einsatz von sogar viel höher prozentigem Ethanolkraftstoff konzipiert und optimiert.
Da liegt bei uns der Hase im Pfeffer.
Das wäre dasselbe, als würden wir in Deutschland versuchen, unsere Fahrzeuge jetzt einfach so mit LPG-Gas zu betreiben. Auch hier muss zuerst das Auto dafür modifiziert werden, unter anderem auch Dichtungen, Ventile usw., da ansonsten hier auch Zersetzungen dieser folgen würden. Zudem werden ab und zu sogar noch diverse Additive empfohlen, um Motorschäden abzuhalten. Zudem ist eine akurate Einstellung erforderlich, zu fett bedeutet zuviel Mehrverbrauch, zu mager bedeutet Motorschäden.
Niemand käme auf die Idee, LPG-Gas ohne entsprechenden Umbau zu tanken.
Dasselbe beim Biodiesel, seit Jahren schon erhältlich. Aber auch hier muss das Fahrzeug entsprechend kompatibel zu sein.
Als Beispiel, man kann zwar einen uralten Mercedes Diesel mit Rapsöl aus dem Aldi fahren statt mit Diesel, aber irgendwann verabschieden sich dabei die Dichtungen.
Man kann aber, soweit ich weiß, Dieselfahrzeuge für den Einsatz von Biodiesel modifizieren lassen.

Ich las, dass ein Wechsel der Dichtungen für den problemlosen Einsatz von E10 "nur" etwa 400 Euro kostet. Warum wird dann nirgendwo breit zugänglich auf diese Möglichkeit hingewiesen? Warum muss man erst zufällig in einem Forum auf sowas stoßen?
Die Frage ist natürlich jetzt, kann man eventuell sogar ein Auto, was nicht für E10 freigegeben ist, auf E10 umbauen lassen, sowie man nahezu fast jedes Auto auf LPG-Gas umbauen kann?
Also, die 400 Euro hätte ich auch noch über, wenn ich dafür dann die Gewissheit hätte, dass die Dichtungen dann vollkommen kompatibel mit E10 sind.
Ich nehme aber mal ganz stark an, dass alle ab jetzt neu gebauten Fahrzeuge voll und ohne Fragen und Enschränkungen tauglich für E10 sind, also inklusive beständiger Dichtungen.

Und zu guter letzt die Frage:
Wie war und ist die Story in Frankreich bezüglich E10, wo es dieses ja bereits seit 2009 gibt, was ich auch erst seit kurzem weiß?
War bzw. ist da auch dieses Theater mit Negativlisten, und dass die Franzosen Angst davor hatten oder noch haben?
Und wie sind die Erfahrungen in Frankreich damit seit 2009 bezüglich Verträglichkeit bei den dafür freigegebenen Autos?
Aber anderseits kann man das ja wahrscheinlich mit auf Autos und E10 aus und in Deutschland vergleichen, da das E10 in Frankeich und Deutschland ja eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung hat.
Und jetzt sind die Chemiker gefragt:
Wo genau liegt der Unterschied zwischen deutschem und französischem E10? Warum verträgt ein für deutsches E10 freigegebenes Auto eventuell das französische E10 nicht?

Als letztes Fazit:
E10 ist nicht grundsätzlich verkehrt. Nur muss jeder Besitzer die 100%ige Gewissheit und sogar Garantie haben, dass er E10 ohne Langfristschäden tanken kann. Kurzfristschäden und Mittelfristschäden sind ja immerhin schon durch die Kompatiblitätslisten ausgeschlossen.
Aber kein Autobesitzer riskiert freiwillig eine Laufzeitreduzierung seines Motors.
Hier müssen noch Regelungen getroffen werden, damit bei Folgeschäden die Autobesitzer nicht alleine auf den teuren Reparaturkosten sitzen bleiben!
Wenn das alles geklärt ist, dass bei dann doch widererwarten durch E10 kaputten Dichtungen oder gar Motorschaden die Hersteller, die Ölgesellschaften oder halt Vater Staat aus der Steuerkasse für die Schäden aufkommt, wenn das garantiert ist, dann könnte man nochmal über den Einsatz von E10 nachdenken, aber vorher nicht!
Bis dahin fahren wir in unserer Familie die Spritsorte, wofür unsere Autos gebaut und optimiert sind, was halt E5 ist, da im Baujahr unserer Autos (2007 und früher) wahrscheinlich von E10 noch gar nicht gesprochen wurde, geschweige denn die Autos von dem Herstellern darauf optimiert wurden zu dem Zeitpunkt.
Einzig ein vor weniger als einem Jahr nagelneu gekaufter und erst gerade neu auf den Markt gebrachtes Modell von Skoda Oktavia in unserem Familienkreis dürfte schon voll für den Einsatz von E10 optimiert sein seitens des Herstellers inklusive resistenter Dichtungen.

Und vorallem muss E10 international genormt werden, sodass man überall dieselbe chemische Zusammensetzung vorfindet. Es kann nicht angehen, dass E10 nicht gleich E10 ist...
Avatar
schrieb am 04.03.11 21:16:19
Beitrag Nr.85 
(41.151.128)
Antwort
Zitat
Beim letzten Abschnitt meines vorigen Beitrags ist aber vermutlich die Schwierigkeit, auf welchen Standart soll sich zumindest EU-weit geeinigt werden?
Welches E10 ist z.B. besser, das aus Deutschland oder das aus Frankreich, und warum ist das eine beser als das andere?
Deutschland wird vermutlich auf seinen Standart bestehen und Frankreich auf seinen.
Avatar
schrieb am 04.03.11 21:18:28
Beitrag Nr.86 
(41.151.137)
Antwort
Zitat
Wat regen wir uns auf? Heizöl kostet 0,85€ :eek:;)

Avatar
schrieb am 04.03.11 21:52:22
Beitrag Nr.87 
(41.151.291)
Antwort
Zitat
Zitat von Cashloverhallo,

auf die in #36 angebotene Variante, einfach 1-2% mineralisches 2-taktoel beizumischen, ist aber garnicht weiter eingegangen worden.

Dabei ist das eine kostengünstige Variante, seinem Motor was gutes zu tun, übrigens auch für die, die garkein E10 tanken, incl. Diesel.

Ob das auch bei Standheizungen funktioniert, kann ich allerdings nicht sagen.


Sorry, hatte ich wohl überlesen, deinen mehr als interessanten Beitrag, wäre ja schon fast eine Revolution, wenn das tatsächlich klappt.
Hier http://www.blacklandy.de/blboard/forum/showthread.php?s=c313bb88910111fcd687d3f9dfcc2f74&t=59854 habe ich was Konkretes ergoogelt darüber.
Hier http://www.google.de/search?hl=de&rlz=1T4FUJC_deDE316DE317&q=E10+mineralisches+2-takt+%C3%B6l&btnG=Suche&aq=f&aqi=&aql=&oq= meine Suche über Google.
Da geht es aber hauptsächlich um ältere Fahrzeuge, die aber dafür scheinbar sogar normalerweise kein E10 vertragen, durch diesen Zusatz von 2-Taktöl aber verträglich gemacht werden mit E10.
Aber kann man auch einfach 2-Taktöl in modernere Autos zumischen, die zwar laut Listen kompatibel mit E10 sind, aber man einfach sicherstellen will dass dadurch auch die Dichtungen usw. länger halten und auch nach vielen Jahren keine Korrosionen und Zersetzungen auftreten?
In einem Bericht stand, dass dieses 2-Taktöl den Katalysatoren schonmal nicht schadet. Wie sieht es aber mit dem Rest der heutigen "Hightechmotoren" aus? Ist da nichts, wo der Zusatz von Zweitaktöl schaden kann?
Ich werde mal mehr über dieses "Hausmittel" in Erfahrung bringen und auch mal bei VW und BMW direkt nachfragen, was die davon halten.
Nicht, dass man womöglich mit dieser Methode von der Rinne in die Traufe gerät, dass zwar dann Korrosion von Motor und Zersetzung von Dichtungen und Schläuchen ausgeschlossen sind, sich man aber damit was anderes kaputt macht im Motor.
Avatar
schrieb am 04.03.11 23:50:50
Beitrag Nr.88 
(41.151.615)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.150.564 von stefan8205 am 04.03.11 19:30:42@Stefan?

"Warum auch? "

Dem Klima und er Umwelt zuliebe vielleicht? :rolleyes: Ist doch einer der Hauptgründe, warum man den Ethanol Einsatz forciert, oder?!
Avatar
schrieb am 05.03.11 07:19:12
Beitrag Nr.89 
(41.151.792)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.151.615 von Harry_Schotter am 04.03.11 23:50:50Hallo Harry_Schotter!

Also wenn es tatsächlich 2 verschiedene Kompatibilitätslisten für DE und FR gibt, na dann fragt man sich echt wozu die EU zu gebrauchen ist. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass es da so gravierende Unterschiede gibt, da ja jeweils 10% vom "Bösetäter" Ethanol beigemischt werden.

Mit der Langzeitgarantie für Motorschädn sehe ich schwarz. Noch dazu kommt die Beweisfrage. Wie soll man bei einem Schaden eines z.B. 10 Jahre alten Motors zweifelsfrei feststellen, dass der Schaden vom Ethanol herrührt? Ausserdem, wer garantiert uns, dass der Super immer von so astreiner Qualität ist. Bei dem Dreck, der in Lebensmittel reingerührt wird, kann ich mir kaum vorstellen, dass es für irgendeine Spritsorte ein vernünftiges Netz staatlicher Kontrolle gibt. Da bist du als Konsument sowieso zweiter.

Ob das mit dem Zweitaktöl so eine gute Sache ist? Wenn ich mir den Qualm der Mofas wegen des verbrannten Öls anschaue, zweifle ich daran, dass Du der Umwelt damit etwas Gutes tust. Normalerweise versucht man ja, das Motoröl bis auf den Schmierfilm zwischen Zylinder und Kolben vom Brennraum fernzuhalten.

Zuguterletzt: Mit dem Dichtungsumbau bist du - meine ich - sogar E100-kompatibel. Insofern ein Overkill. Welche Motoreinstellungen dann noch nötig wären kann ich Dir aber nicht sagen. Generell sollte eine optimale Motoreinstellung (somit auch für E10-Tanker) ja mit einem Software-Update hinzukriegen sein. Schließlich kitzeln fähige Tuner aus einem werksseitig eingestellten Motor noch einiges an Leistung bei gesunkenem Verbrauch (!) heraus. Hier ist ohnehin noch Potential, das nicht ausgeschöpft ist.

Wie so oft im Leben gilt auch hier "probieren geht über studieren" bzw. "zu Tode gefurchten ist auch gestorben" 100%ige Aussagen über die Zukunft wird man ja schließlich auch zu keinem anderen Thema erhalten, z.B. zu gentechnikfreien Lebensmitteln, falls es soetwas überhaupt noch gibt ...
Avatar
schrieb am 05.03.11 07:43:26
Beitrag Nr.90 
(41.151.802)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.151.792 von stefan8205 am 05.03.11 07:19:12Guten morgen

also laut ADAC
zitat:
Kann man im Ausland bedenkenlos E10 tanken? Bis dato hat nur Frankreich E10 flächendeckend eingeführt. Die Markenbezeichnung dort lautet „SP95 E10“. Da im Ausland allerdings andere Kraftstoffnormen gelten und auch die Hersteller-Freigaben teilweise von denen in Deutschland abweichen, rät der ADAC grundsätzlich von der Verwendung von E10 außerhalb Deutschlands ab.

Werden wir als Versuchskaninchen mißbraucht ?

Es gibt bei den Bestandsfahrzeugen keinerlei Langzeittests !
bei Neufahrzeugen ist das dann kein Problem mehr.

Ich sehe keinerlei grund E10 zu tanken -

grüße
kokabara

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