Diese Thematik haben wir im Community-Newsletter März aufgegriffen
und dabei ein neues Buch vorgestellt.
„Wer in einer begrenzten Welt an unbegrenztes,
exponentielles Wachstum glaubt,
ist entweder ein Idiot oder ein Ökonom“
Kenneth Boulding, Ökonom
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Buchauszug
Wie so oft bei chemischen Fachbegriffen, kann die Masse der
Bevölkerung mit „Seltene Erden“ nur wenig anfangen. Doch man kann
das Thema der Seltenen Erden sehr schnell fassbar machen: Ohne die
ausreichende Versorgung mit einigen Seltenen Erden müssten Teile
der deutschen Industrie die Produktion einstellen. Da die
Einsatzgebiete so vielfältig sind, aber die wichtigste Quelle mit
China so begrenzt ist, gehört nicht viel dazu, sich vorzustellen,
dass wir vor großen Herausforderungen stehen.
Dennoch sind die Seltenen Erden immer noch ein Randthema – das aber
stetig und vor allem schnell an Bedeutung gewinnt. Dazu reicht
schon ein kurzer Blick zurück: Bereits Ende 2008 waren wir nach
einigen Gesprächen auf Messen in den Vereinigten Staaten mit
verschiedenen Rohstoffexperten auf das Thema Seltene Erden
aufmerksam geworden. Es dauerte dann noch bis zum März 2009, bis
wir die erste Sektorstudie zum Thema Seltene Erden
veröffentlichten. Die Wirkung dieser Studie hielt sich noch in
Grenzen. Doch das lag vor allem daran, dass zu der Zeit viele
Investoren ganz einfach andere Sorgen hatten, als sich um neue
Trends zu kümmern. Bei vielen Rohstoffunternehmen ging es in diesen
Märztagen ums nackte Überleben. Erinnern Sie sich: Der DAX notierte
im Tief bei rund 3.600 Punkten. Düstere Szenarien über den weiteren
Verlauf der Krise machten die Runde. Die Verunsicherung an den
Märkten war quasi mit Händen zu greifen. Aber wir hatten mit dieser
Sektorstudie den richtigen Riecher. Im Vorfeld war es allerdings
schwierig, überhaupt zehn börsennotierte Firmen zu finden, die
etwas mit dem Thema Seltene Erden zu tun hatten...
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Viele Grüße
a.mueller