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Zinsen hoch - also Versicherer und Banken kaufen

Diskussionsstatistik
eröffnet am 04.03.11 13:36:42
von
neuster Beitrag 12.03.11 11:44:26
von

Anzahl Beiträge: 9
Aufrufe gesamt: 480
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.164.312

Münchener Rück

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WKN: 843002
ISIN: DE0008430026
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schrieb am 04.03.11 13:36:42
Beitrag Nr.1 
(41.147.570)
Antwort
Zitat
wenn wir nun das zinstal in den nächsten quartalen verlassen
sollten versicherer und banken überproportional profitieren:
deshalb Münchner Rück, Allianz, Dt Bank und CoBa kaufen
Avatar
schrieb am 04.03.11 14:26:29
Beitrag Nr.2 
(41.147.913)
Antwort
Zitat
erst mak abwarten besser - ist alles überhitzt und der markit ist überkauft und die Luft ist dünn.
Avatar
schrieb am 04.03.11 16:30:42
Beitrag Nr.3 
(41.149.002)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.147.570 von nearshore04 am 04.03.11 13:36:42Nein, mein Lieber; das weiß doch (fast) jeder:

Steigende Zinsen sind Gift für Aktien, und zwar ganz besonders für Bankaktien.
Denn zum einen bedeuten steigende (Leit-) zinsen, dass die Banken sich teuerer refinanzieren müssen, und zum anderen bedeuten steigende Zinsen wohl ein verringertes Kreditvergabevolumen. Ceteris paribus werden bei niedrigen Zinsen viele Kredite aufgenommen und bei hohen Zinsen eben weniger.

Auch werden bei steigenden Zinsen (wichtig insbesondere bei Versicherungen) die Werte deren Ausleihungen sinken (steigende Zinsen = Kursrückgänge bei Anleihen).
Börse verstehen: DAX & Co. Die deutschen Leitindizies
Börse verstehen: DAX & Co. Die deutschen Leitindizies

Nadine Savanovic
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schrieb am 10.03.11 16:37:09
Beitrag Nr.4 
(41.179.153)
Antwort
Zitat
Zitat von nearshore04wenn wir nun das zinstal in den nächsten quartalen verlassen
sollten versicherer und banken überproportional profitieren: deshalb Münchner Rück, Allianz, Dt Bank und CoBa kaufen
Die DB ist wegen des dort dominierenden Investmentbankings praktisch ein Hedgefonds mit angeschlossenem Bankgeschäft. Da sind höhere Zinsen eher schädlich. Was die CoBank angeht, sollte man von sowas die Finger lassen, das ist eine hochriskante Nummer, ohne Vater Staat wären die längst pleite.

Die Versicherer dürften aber tatsächlich von steigenden Zinsen am langen Ende profitieren. Nur würde ich mir nicht unbedingt die Allianz oder die Munich Re ins Depot legen.

Avatar
schrieb am 10.03.11 16:46:54
Beitrag Nr.5 
(41.179.249)
Antwort
Zitat
Zitat von racegliderSteigende Zinsen sind Gift für Aktien, und zwar ganz besonders für Bankaktien.
Falsch! Entscheidend für das Bankgeschäft ist die Zinsstruktur. Gut ist eine normale Zinsstruktur, schlecht ist eine flache Zinsstruktur, ganz schlecht ist eine inverse Zinsstruktur.

Zitat von racegliderAuch werden bei steigenden Zinsen (wichtig insbesondere bei Versicherungen) die Werte deren Ausleihungen sinken (steigende Zinsen = Kursrückgänge bei Anleihen).
Wieder falsch! Die Versicherer steigern ihre Kapitalerträge, wenn sie ihre neuen Gelder zu höheren Zinsen anlegen können. Kursrückgänge bei ihren Anleihen sind nämlich nicht ergebniswirksam.
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schrieb am 11.03.11 14:20:09
Beitrag Nr.6 
(41.185.827)
Antwort
Zitat
wie wirkt sich Japan auf den Kurs aus?
Avatar
schrieb am 11.03.11 15:57:50
Beitrag Nr.7 
(41.186.622)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.185.827 von trademan555 am 11.03.11 14:20:09Extrem schlecht. Ich zähle MüRü & Co. auf mindestens 2 Jahre hinaus zu den schlechtesten Performern, und werde wohl nach der Divi aussteigen. Der Schaden hat wohl biblische Ausmasse, und das können die schlichtweg nicht so schnell wegstecken. Die Rückstufungen haben ja auch schon begonnen. Ich sehe die MüRü in den nächsten Monaten weit unter € 90.-- Aber hellsehen kann auch nicht nicht. Es ist einfach meine Einschätzung.
Avatar
schrieb am 11.03.11 16:33:58
Beitrag Nr.8 
(41.186.992)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.186.622 von Zockelmann am 11.03.11 15:57:50Zockelmann,

sehe ich ähnlich - hätte ich noch freie Mittel, würde ich auch jetzt noch einen PUT kaufen....

Die Verluste aus dem Erdbeben in Neuseeland waren schon gewaltig - dann kamen die nicht unerheblichen Kosten aus denen Überschwemmungen in Australien hinzu - und jetzt die Kosten aufgrund des Erbebens in Japan.....

Im letzten Jahr war meines Wissens der größte Schaden das Erbeben in Chile - nur Japan ist viel dichter besiedelt und die Versicherungsdichte zu Lasten der Munich Re ist sehr viel stärker !!!!!

Alleine die Verunsicherung über den Umfang des Schadens wird die Aktie in den nächsten Tagen weiter drücken.......

und zu guter Letzt möchte ich darauf hinweisen, dass dies bereits in wenigen Tagen das Erdbeben war....ferner ist auch der größte Vulkan auf Hawaii in diesen Tagen so aktiv wie seit Jahren nicht mehr - ohne Panik machen zu wollen, sind aktuell anscheinend die Erdplatten besonders in Bewegung, sodass m.E. weitere Erdbeben in nächster Zeit nicht ausgeschlossen sein dürften..........
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schrieb am 12.03.11 11:44:26
Beitrag Nr.9 
(41.190.145)
Antwort
Zitat
Die Rückversicherer wird es nicht so stark treffen wie von vielen vrmutet. Das Erdbeben in Kobe z. B. hat 1995 einen wirtschaftlichen Schaden von rund 100 Milliarden USD verursacht, der Versicherungsschaden betrug jedoch nur 3 Mrd. Die jetzt betroffenen Region ist obendrein weniger dicht besiedelt als die Präfektur Hyogo (Kobe) und wirtschaftlich nur halb so stark.

Die Aktien fallen natürlich erstmal, aber die Prämien für Versicherungen und Rückversicherungen werden steigen, das ist mittelfristig positiv. Munich Re weit unter 90 € wären definitiv Kaufkurse. Da würde Buffett erneut kräftig aufstocken.

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