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Nikkei, Japan - Mögliche Auswirkungen des Jahrhundertbebens ( Seite 129)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 12.03.11 13:31:42
von
neuster Beitrag 16.05.12 12:52:31
von

Anzahl Beiträge: 1.291
Aufrufe gesamt: 25.294
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.164.540

Nikkei 225

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[ Seite: 123128129130neuster Beitrag ]

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schrieb am 30.10.11 10:03:26
Beitrag Nr.1281 
(42.276.770)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.276.750 von LongStrongProud am 30.10.11 09:52:36erschreckend die studie, die bevölkerung dort tut mir leid
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schrieb am 30.10.11 12:10:42
Beitrag Nr.1282 
(42.277.008)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.276.770 von curacanne am 30.10.11 10:03:26@curacanne: Für mich nicht wirklich erschreckend die Studie. Meist stellt sich sowas eben erst hinterher durch das Zusammentragen verschiedener Daten heraus.
Da von der deutschen Regierung gleich Hilfe versprochen und v.a. das Thema insgesamt sehr ernst genommen wurde, war mir von anfang an klar, dass die Lage auch wirklich sehr ernst ist.
Das einzige was ich schade finde ist, dass die Japaner sich zu spät nach Hilfe umgeschaut haben. Tepco hätte gleich Klartext reden und hochtechnologisierte Länder wie Deutschland um Hilfe und Zusammenarbeit bitten (und diese auch annehmen) sollen.
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schrieb am 30.10.11 13:12:09
Beitrag Nr.1283 
(42.277.118)
Antwort
Zitat
Super, da haben's ein Isotop gefunden wo mehr freigesetzt wurde als bei Tschernobyl.

Deutschland ist erschreckt und schockiert.

Die Halbwertszeit von Xe 133 ist 5 Tage.

Japan arbeitet weiter.
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schrieb am 02.11.11 18:14:54
Beitrag Nr.1284 
(42.292.286)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.277.118 von Pfandbrief am 30.10.11 13:12:09http://www.faz.net/aktuell/politik/fukushima-anzeichen-neuer…
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schrieb am 02.11.11 19:50:17
Beitrag Nr.1285 
(42.292.904)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.292.286 von LongStrongProud am 02.11.11 18:14:54Ist doch alles nicht so schlimm. Die japanische Regierung hat jetzt das richtige Dekontaminationsrezept gefunden: Das ganze Zeug wird einfach weggeschlabbert! Staatssekretär Yasuhiro Pfandbrief Sonoda hat es schon mal vorgemacht:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/pr-offensive-der-japanis…
Das erfrischt und schmeckt. Prost.
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schrieb am 04.11.11 08:34:03
Beitrag Nr.1286 
(42.300.603)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.292.904 von cmeise am 02.11.11 19:50:17:laugh::laugh::laugh:

Auch die Belastung des japanischen Festlandes fällt nach der Studie höher aus: 19 Prozent des totalen Fallouts sei auf japanischem Boden deponiert worden. Einige Tage nach dem Unfall scheint stark radioaktiver Regen mit dem gedrehten Wind über die Hauptinsel Honshu gezogen zu sein. Bisher gingen Experten davon aus, dass an den ersten Tagen nach dem Desaster fast alle radioaktiven Stoffe mit dem Westwind auf den Pazifik hinaus getragen worden sind.
http://taz.de/Strahlung-in-und-um-Fukushima/!81157/

Hmmm und die restlichen 81%?
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schrieb am 06.11.11 12:55:58
Beitrag Nr.1287 
(42.308.394)
Antwort
Zitat
Ohje...

http://www.welt.de/wissenschaft/article13699748/Wissenschaft…

Interessant ist auch, dass jetzt, wo 3-4 Kernschmelzen (!!!) im Gange sind, sich keiner mehr für das Thema interessiert.
Avatar
schrieb am 07.11.11 02:07:29
Beitrag Nr.1288 
(42.310.127)
Antwort
Zitat
Zitat von LongStrongProudOhje...

http://www.welt.de/wissenschaft/article13699748/Wissenschaft…

Interessant ist auch, dass jetzt, wo 3-4 Kernschmelzen (!!!) im Gange sind, sich keiner mehr für das Thema interessiert.


Ja, das Thema scheint wohl auch bis auf den Knochen abgenagt zu sein, ausser fuer Leute, die gerne in ihrem eigenen Saft schmoren. Sind die deutschen Medienvertreter von TAZ, SZ und Welt und die Botschaft eigentlich weiterhin aus Tokio evakuiert ? Gibts in der Tagespresse weiterhin nur noch Interviews mit Aktivisten-"Forschern" ? Welche Konsequenzen hat das THW gezogen, nachdem deren Helfer damals in bedrueckender Art und Weise nach ein paar Tagen abgehauen sind ?

Was gibts wirklich neues ?

Tschechien will als Folge des Deutschen Atomausstiegs seine Kernenergie bis 2020 verdoppeln, Russland bietet Deutschland als Reserve ebenso Atomstrom an.
Avatar
schrieb am 18.11.11 15:37:09
Beitrag Nr.1289 
(42.369.976)
Antwort
Zitat


Fukushima: Star-Moderator an Krebs erkrankt
In seiner Frühstückssendung hatte der Moderator im März Lebensmittel aus Gebieten gegessen, die durch das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima I zu Teilen mit hohen Strahlenwerten belastet waren. Damit wollte er eine Kampagne unterstützen, die Japans Norden nach dem Tsunami und der Atomkatastrophe wieder auf die Beine helfen sollte.

Seit 7. November befindet sich der bekannte Moderator in klinischer Behandlung, bereitet sich auf eine Chemotherapie vor.

http://www.bild.de/news/ausland/fukushima/fukushima-moderato…
Avatar
schrieb am 18.02.12 17:59:08
Beitrag Nr.1290 
(42.772.307)
Antwort
Zitat
Auf der Berlinale hatte ich die Gelegenheit "Nuclear Nation" zu sehen, einen beeindruckenden Dokumentarfilm über den Ort Futaba, direkt bei dem AKW Fukushima.
http://www.berlinale.de/external/de/filmarchiv/doku_pdf/2012…
Es wäre schön, wenn der Film hier auch veröffentlicht wird. Anschliessend kann man über einigen Mumpitz, der hier pro Atom gepostet wurde nur noch den Kopf schütteln.

---

In der TAZ noch etwas zum Thema: Wie preisgünstig sind AKW's.

AKW-Abriss in Osteuropa wird teurer
Ist ja nur Atommüll

Die Abrisskosten für drei alte AKWs in Osteuropa haben sich fast verdoppelt. Der EU-Rechnungshof warnt vor zusätzlichen Ausgaben. Dies gilt vor allem für das AKW Ignalina in Litauen.
von Reinhard Wolff

STOCKHOLM taz | Zu einem Milliardendebakel verspricht sich der Abriss von drei Alt-AKWs in Litauen, der Slowakei und Bulgarien zu entwickeln, der derzeit von der EU finanziert wird. Für die Reaktoren in Ignalina, Jaslovske Bohunice und Kosloduj, deren Abschaltung Voraussetzung für den EU-Beitritt dieser Länder war und deren Stilllegungskosten deshalb von der EU mitgetragen werden, wurden bislang 2,85 Milliarden Euro bereitgestellt.

Nun warnt der Europäische Rechnungshof vor einem zusätzlichen Finanzierungs-bedarf von mindestens weiteren 2,5 Milliarden Euro. Es fehle an Vorgaben, die Zuständigkeiten seien unklar, die Überwachung sei mangelhaft und der zusätzliche Finanzierungsbedarf nicht absehbar, aber wohl umfassend, schreibt der Rechnungshof in einem Bericht. Vor allem die Kosten für den Abriss des litauischen AKWs Ignalina seien durch Verzögerungen aus dem Ruder gelaufen.

Für die Stilllegung der beiden Ignalina-Reaktoren hat die EU mit 1,4 Milliarden Euro bislang fast so viel bereitgestellt wie für die sechs Reaktorblöcke von Jaslovske Bohunice und Kosloduj zusammengenommen. Nun sei allein in Litauen aber mit Kosten von etwa 3 Milliarden Euro zu rechnen, schätzt der Rechnungshof. Der Finanzierungsbedarf für die Endlagerung des Atommülls sei dabei überhaupt nicht berücksichtigt, weil bislang noch nicht einmal annähernd klar sei, mit welchen Mengen und Arten von Atommüll gerechnet werden müsse.

Es seien außerdem die "für deren Behandlung erforderlichen Anlagen und Technologien nicht verfügbar", heißt es in dem Bericht weiter. Unklar ist, woher das zusätzliche Geld kommen soll. "Das Fehlen ausreichender Finanzierungs-mechanismen gefährdet die Vollendung der jeweiligen Stilllegungsprozesse", warnt der Rechnungshof.
Vorbereitungen für neues AKW-Abenteuer

Jedenfalls für Ignalina, wo ein Reaktor noch mit Brennelementen geladen ist, hätten die deshalb aufgetretenen Verzögerungen auch "große Auswirkungen auf die nukleare Sicherheit". In Litauen schiebt man die Schuld an den Verzögerungen, die sich für Teile des Projekts auf mehr als drei Jahre belaufen, auf die mit den Arbeiten beauftragten Firmen und vor allem auf die deutsch-russische Nukem-Technologies.

Zum anderen wirft Vilnius der EU vor, sich nicht an ihre Verpflichtungen zu halten und nicht genügend Finanzmittel bereitzustellen. In Medien wird bereits diskutiert, ob Litauen nicht seinerseits vertragsuntreu werden und einen Ignalina-Reaktor wieder ans Netz gehen lassen sollte.

Es laufen sogar Vorbereitungen für ein neues AKW-Abenteuer. Man hoffe, im Frühjahr mit der japanisch-US-amerikanischen Hitachi-GE Nuclear Energy den Vertrag über den Neubau eines 1.300-Megawatt-Reaktors unterzeichnen zu können, erklärte Vizeenergieminister Zygimantas Vaiinas. Es hakt aber noch bei der Finanzierung. Im eigentlich als Mitfinanzier eingeplanten Nachbarland Lettland legte sich Ende Januar eine Parlamentsmehrheit erst einmal quer.

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