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    Nikkei, Japan - Mögliche Auswirkungen des Jahrhundertbebens (Seite 9)

    eröffnet am 12.03.11 13:31:42 von
    LongStrongProud

    neuester Beitrag 07.11.12 18:53:20 von
    INVINCIBLE
    Beiträge: 1.297
    ID: 1.164.540
    Aufrufe heute: 0
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    rabie
    schrieb am 13.03.11 11:44:28
    Beitrag Nr. 81 (41.192.615)
    @ Pfandbrief, dass auch die AKWs bei Japan nicht sauber funktionieren zeigt ja das der Dieselmotor gleichmal komplett ausviel und auf Baterie übergangen werden musste, was eigentlich die letzte Option ist.
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    kosto1929
    schrieb am 13.03.11 11:45:32
    Beitrag Nr. 82 (41.192.616)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.580 von cmeise am 13.03.11 11:33:55nachtreten mach keinen sinn. besser eine meinung als keine meinung.
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    Pfandbrief
    schrieb am 13.03.11 12:06:38
    Beitrag Nr. 83 (41.192.668)
    Ist übrigens grad der Stabschef in der Pressekonferenz auf CNN. Keine Erhöhung der Strahlenwerte bisher (entgegen diverser Meldungen). Sie pumpen jetzt Meerwasser zur Kühlung des Reaktors 3.

    Der eigentliche Schaden wird nicht durch tatsächliche Kernschmelze entstehen, sondern dadurch dass jetzt so viele Kraftwerke abgeschaltet werden mussten. Der Premierminister war vorher in der Pressekonferenz und hat gesagt dass sie deswegen geplante Stromabschaltungen vornehmen müssen, insbesondere auch in der Region Tokyo.
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    Fuenfvorzwoelf
    schrieb am 13.03.11 12:09:52
    Beitrag Nr. 84 (41.192.683)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.041 von bmann025 am 13.03.11 03:23:32Deine Ausführungen sind wirklich haarsträubend. Das möchte ich nicht weiter kommentieren.
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    Fuenfvorzwoelf
    schrieb am 13.03.11 12:19:40
    Beitrag Nr. 85 (41.192.714)
    Moin,

    meine Meinung zum Thema Atomkraft:

    1. Entsorgung ungeklärt
    2. Uran geht zur Neige
    3. Hochriskante Technik, die nicht beherrschbar ist (Beispiele gibt´s genug, Harrisburg, Sellafield, Tschernobyl und jetzt Japan, das ja kein Entwicklungsland ist)
    4. Es ist nicht mehr kommunizierbar, bei uns lehnt ein Großteil der Bevölkerung Atomstrom ab.
    5. Es verursacht im Katastrophenfall so hohe Kosten, dass man mit den Mitteln das Land flächendeckend mit regenerativen Energien versorgen könnte.

    Ich habe schon 1986 die Konsequenzen gezogen und war in Wackersdorf demonstrieren, sogar vor dem Unfall in Tschernobyl. Außerdem beziehe ich Ökostrom.

    Hoffentlich kommt es jetzt weltweit zu einemm Umdenken. Da müssen halt Regierungen mit Betonköpfen wieder abgewählt werden.

    lg Matze
    Avatar
    Pfandbrief
    schrieb am 13.03.11 12:34:18
    Beitrag Nr. 86 (41.192.754)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.714 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 12:19:40Punkt 4 ist korrekt. Das ist das stärkste Argument gegen Atomkraft.

    Punkt 1 ist mit Punkt 4 verwandt, das Hauptproblem mit der Entsorgung ist, dass es Leute gibt, die gegen JEDE mögliche Art der Entsorgung (oder Wiederaufbereitung!) demonstrieren. :rolleyes:

    Punkt 2 ist frei erfunden, bezüglich Punkt 3 wird gerade in Japan gezeigt, dass selbst bei der größtmöglichen denkbaren Beeinflussung von aussen nichts dramatisches passieren muss.
    Avatar
    Fuenfvorzwoelf
    schrieb am 13.03.11 12:40:33
    Beitrag Nr. 87 (41.192.774)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.683 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11 12:09:52Deine Ausführungen sind so dumm, dass ich sie nicht unkommentiert stehen lassen kann.

    Dazu reicht allerdings ein kleiner Hinweis auf Wikipedia:

    "Legt man der Berechnung der Reichweite die gesicherten und die vermuteten Vorräte zu Grunde, so stehen dem jährlichen Verbrauch von 67.000 Tonnen Vorräte von 5,5 Mio. Tonnen gegenüber, was zu einer rechnerischen Reichweite von ungefähr 80 Jahren führt. Allerdings wird nach Red Book[5] von einer Steigerung des Uranverbrauchs auf 94.000–122.000 Tonnen bis zum Jahr 2030 ausgegangen, so dass sich die Reichweite entsprechend verringert.

    Durch Einsatz von Brutreaktoren ließe sich theoretisch die Energieausnutzung und damit die Reichweite um bis zu Faktor 30–100 steigern.[13] Allerdings ist diese Technik schwer beherrschbar, so dass – obwohl in einigen Ländern einzelne Anlagen in Betrieb sind oder waren – bislang nicht nachgewiesen werden konnte, dass schnelle Brüter wirtschaftlich und sicher betrieben werden können.

    Unabhängig von der Frage der Reichweite der Vorräte besteht die Möglichkeit, dass aufgrund begrenzter jährlicher Fördermengen bereits vor dem vollständigen Ausschöpfen der Vorräte Versorgungsengpässe eintreten. Von dem jährlichen Verbrauch von 67.000 Tonnen werden momentan lediglich etwa 40.000 Tonnen durch laufenden Uranabbau gedeckt, der Rest stammt aus staatlichen oder kommerziellen Lagerbeständen, aus der Aufarbeitung von Tailings oder abgebrannten Brennelementen und aus der Abrüstung.[5] Es wird davon ausgegangen, dass diese sogenannten sekundären Quellen insbesondere ab 2013 eine geringere Rolle spielen werden, und somit der Uranbergbau vor der Herausforderung steht, innerhalb relativ kurzer Zeit die jährliche Fördermenge deutlich zu erhöhen.[5]"

    http://de.wikipedia.org/wiki/Uranwirtschaft#Konventionelle_U…

    Mein Fazit: Der Preis für Uran ist hoch, wird noch weiter steigen und in spätestens 30 Jahren ist diese Technik am Ende. Wie gesagt, Uran endlich, Entsorgung ungeklärt, Technik unbeherrschbar.

    Ich bin kein Grüner, ich bin ein Mensch mit gesundem Menschenverstand. Das reicht aus, um die Technik beurteilen zu können.

    Den Gefahren steht ein Nutzen gegenüber, der sich beim näheren Hinsehen als Nichtnutzen erweist.

    Frage: Warum hat sich in Deutschland fast flächendeckend Strom für Elektroherdplatten durchgesetzt, wohingegen in anderen Länder nach wie vor schonend mit Gas gekocht wird? Warum haben alle Geräte plötzlich Stand-By-Funktion, wo es doch auch wunderbar ohne geht? Warum braucht man elektrische Dosenöffner, Brotschneidemaschinen etc?

    M.E. haben wir ein so hohes Einsparpotential, dass man sämtliche Atomkraftwerke innert ein paar Jahren abschalten könnte und auch sollte. Parallel dazu natürlich der Ausbau erneuerbarer Energien, bessere Wärmedämmung in Gebäuden, effizientere Nutzung der Energie usw. usf.

    Es kann funktionieren, wenn der Wille da ist.

    Und solange Leute rumschadronieren und sämtliche Kritik in Bausch und Bogen reden, solange findet kein Umdenken statt. Diese Ewiggestrigen mit ihren Beteuerungen, Atomenergie ist sicher, unverzichtbar etc. das ist doch alles völliger Blödsinn, Entschuldigung. Das ist sogar gemeingefährliches und unverantwortliches Geschwätz.

    :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
    Avatar
    Fuenfvorzwoelf
    schrieb am 13.03.11 12:42:05
    Beitrag Nr. 88 (41.192.778)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.754 von Pfandbrief am 13.03.11 12:34:18Du irrst in allen Punkten.

    Das Problem sind nicht die Demonstranten, sondern die Ignoranz der Verantwortlichen.

    :rolleyes:
    Avatar
    Amphibie
    schrieb am 13.03.11 12:42:40
    Beitrag Nr. 89 (41.192.779)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 41.192.754 von Pfandbrief am 13.03.11 12:34:18Ich weiß nicht was und wo Du gelesen hast. Es ist schon dramatisches passiert. Das Ganze wird vom Betreiber Tokyo El. runtergespielt. Pfandbrief hör doch endlich auf das Ganze zu verharmlosen. Schon genug Leute sind scheinbar in der Krisenregion verstrahlt worden. Das ist Giftzeug einfach Teufelszeug, weg damit.
    Avatar
    Fuenfvorzwoelf
    schrieb am 13.03.11 12:44:17
    Beitrag Nr. 90 (41.192.787)
    Röttgen: 'Kernenergie ist ein Auslaufmodell'

    Nach Beratungen der Bundesregierung zum Atomunfall in Japan hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Kernenergie als Auslaufmodell bezeichnet. In einem Interview der ARD-Sendung "Tagesthemen" sagte Röttgen am Samstagabend: "Wir betrachten sie als Brücke, das heißt, sie ist ein Auslaufmodell." Die Ereignisse dieser Tage hätten bewusst gemacht, "dass wir eine andere Energieversorgung brauchen."


    Die japanischen Kernkraftwerke seien mit Blick auf die Erdbebengefährdung besonders sicher ausgelegt worden, sagte der auch für die Reaktorsicherheit zuständige Minister. "Und trotzdem ist es passiert."