Antwort auf Beitrag Nr.:
41.192.683 von Fuenfvorzwoelf am 13.03.11
12:09:52Deine Ausführungen sind so dumm, dass ich sie
nicht unkommentiert stehen lassen kann.
Dazu reicht allerdings ein kleiner Hinweis auf Wikipedia:
"Legt man der Berechnung der Reichweite die gesicherten und die
vermuteten Vorräte zu Grunde, so stehen dem jährlichen Verbrauch
von 67.000 Tonnen Vorräte von 5,5 Mio. Tonnen gegenüber, was zu
einer
rechnerischen Reichweite von ungefähr 80 Jahren führt.
Allerdings wird nach Red Book[5] von einer
Steigerung des
Uranverbrauchs auf 94.000–122.000 Tonnen bis zum Jahr 2030
ausgegangen, so dass sich die Reichweite entsprechend
verringert.
Durch Einsatz von Brutreaktoren ließe sich theoretisch die
Energieausnutzung und damit die Reichweite um bis zu Faktor 30–100
steigern.[13] Allerdings ist diese Technik schwer beherrschbar, so
dass – obwohl in einigen Ländern einzelne Anlagen in Betrieb sind
oder waren – bislang nicht nachgewiesen werden konnte, dass
schnelle Brüter wirtschaftlich und sicher betrieben werden
können.
Unabhängig von der Frage der Reichweite der Vorräte besteht die
Möglichkeit, dass
aufgrund begrenzter jährlicher Fördermengen
bereits vor dem vollständigen Ausschöpfen der Vorräte
Versorgungsengpässe eintreten. Von dem jährlichen Verbrauch von
67.000 Tonnen werden momentan lediglich etwa 40.000 Tonnen durch
laufenden Uranabbau gedeckt, der Rest stammt aus staatlichen oder
kommerziellen Lagerbeständen, aus der Aufarbeitung von Tailings
oder abgebrannten Brennelementen und aus der Abrüstung.[5] Es wird
davon ausgegangen, dass diese sogenannten
sekundären Quellen
insbesondere ab 2013 eine geringere Rolle spielen werden, und
somit der Uranbergbau vor der Herausforderung steht, innerhalb
relativ kurzer Zeit die jährliche Fördermenge deutlich zu
erhöhen.[5]"
http://de.wikipedia.org/wiki/Uranwirtschaft#Konventionelle_U…
Mein Fazit: Der Preis für Uran ist hoch, wird noch weiter steigen
und in spätestens 30 Jahren ist diese Technik am Ende. Wie gesagt,
Uran endlich, Entsorgung ungeklärt, Technik unbeherrschbar.
Ich bin kein Grüner, ich bin ein Mensch mit gesundem
Menschenverstand. Das reicht aus, um die Technik beurteilen zu
können.
Den Gefahren steht ein Nutzen gegenüber, der sich beim näheren
Hinsehen als Nichtnutzen erweist.
Frage: Warum hat sich in Deutschland fast flächendeckend Strom für
Elektroherdplatten durchgesetzt, wohingegen in anderen Länder nach
wie vor schonend mit Gas gekocht wird? Warum haben alle Geräte
plötzlich Stand-By-Funktion, wo es doch auch wunderbar ohne geht?
Warum braucht man elektrische Dosenöffner, Brotschneidemaschinen
etc?
M.E. haben wir ein so hohes Einsparpotential, dass man sämtliche
Atomkraftwerke innert ein paar Jahren abschalten könnte und auch
sollte. Parallel dazu natürlich der Ausbau erneuerbarer Energien,
bessere Wärmedämmung in Gebäuden, effizientere Nutzung der Energie
usw. usf.
Es kann funktionieren, wenn der Wille da ist.
Und solange Leute rumschadronieren und sämtliche Kritik in Bausch
und Bogen reden, solange findet kein Umdenken statt. Diese
Ewiggestrigen mit ihren Beteuerungen, Atomenergie ist sicher,
unverzichtbar etc. das ist doch alles völliger Blödsinn,
Entschuldigung. Das ist sogar gemeingefährliches und
unverantwortliches Geschwätz.

