schrieb am 12.04.11 15:31:56
IRW-PRESS: TERRA VENTURES: Terra Ventures Inc.: Hathor setzt
Erschließung von Roughrider mit der Erweiterung der Entdeckung Far
East nach Abschluss des Winterbohrprogrammes 2011 fort Terra
Ventures Inc.: Hathor setzt Erschließung von Roughrider …
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IRW-News:
TERRA VENTURES
schrieb am 12.04.11 15:31:57
Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Die Kurse der Uranaktien haben sich
nach den Katastrophen in Japan noch längst nicht erholt. Doch der
Markt ist insgesamt nicht sonderlich beunruhigt.
Seit den Katastrophen in Japan haben sich Uranaktien teilweise im
Preis halbiert. So reduzierten sich die Papiere von Energy Fuels
(WKN: A0J3EU) von 0,87 Dollar auf 0,42 Dollar, bevor sie wieder auf
0,58 Dollar ansteigen. Denison Mines (WKN: A0LFYS) fällt von 3,11
Dollar auf 2,28 Dollar im Tief, derzeit notieren sie wieder leicht
besser bei 2,39 Dollar. Doch auch die Branchengrößen wie Cameco
(WKN: 882017) trifft es deutlich. Der Aktienpreis sinkt von 36,51
Dollar auf 27,73 Dollar und kämpfen nun mit der Marke von 30
Dollar. 28,62 Dollar als aktueller Kurs ist nicht weit vom Tief
entfernt.
Viele Unternehmen überdenken daher zunächst ihre Pläne. Das deutet
noch nicht an, dass man sich aus dem Uranbusiness zurückziehen
will. Aber die Marktbedingungen sind schwieriger geworden.
Besonders spürbar ist dies bei Energy Fuels. Die Kanadier benötigen
frisches Kapital. Insgesamt wollten sie am Markt 25 Millionen
Dollar einwerben. Doch Japan hat dem Ansinnen einen Strich durch
die Rechnung gemacht. Am Ende ist man froh, dass man 11,5 Millionen
Dollar frisch ins Unternehmen holen kann - allerdings zu
Konditionen, die zuvor kaum denkbar gewesen wären. Für das
Unternehmen ist das negativ, Anleger, die jetzt den Mut haben, in
Uran zu investieren, könnten sich jedoch freuen.
Denn am Markt geht niemand ernsthaft davon aus, dass Uran künftig
nicht mehr gefragt sein wird. Allerdings kann es zu einer
Verschiebung bei der Nachfrage kommen. Daher prüfen momentan
verschiedene Companies, ob sie die Wiedereröffnung von Minen
verschieben sollen. Außerdem lässt der günstige Preis für Uran
nicht mehr jeden Abbau lukrativ erscheinen. Doch auch dies ist nur
eine Momentaufnahme. Vor der Krise kostete Uran je Pfund mehr als
66 Dollar, inzwischen liegt der Preis bei 58,50 Dollar, eine
Durchgangsstation, wenn man Experten glaubt. Bei RBC Capital
Markets hält man Sportpreise von 69 Dollar für das laufende Jahr
und 77,50 Dollar für 2012 für erreichbar. Allerdings reagieren die
Analysten auf die Entwicklungen in Japan. Denn bisher lagen ihre
Schätzungen bei 80 Dollar bzw. 100 Dollar. So wundert es nicht,
dass einige Uranproduzenten lieber auf Halde abbauen, als den
wertvollen Rohstoff zu günstigen Preisen auf den Markt bringen.
Die derzeitige Reserviertheit gegenüber Uran ist nach Meinung
vieler Marktbeobachter nur ein vorübergehendes Ereignis. Bei Scotia
Capital ist man überzeugt, dass China, Indien, Südkorea und
Russland ihre Atomkraftwerkspläne weiter verfolgen werden. Es wird
zu Verzögerungen kommen, der Trend soll jedoch weiter nach oben
gehen. Das hat entsprechende Auswirkungen auf den Preis von Uran
und den Kurs von Uranaktien. Mittelfristig sollten beide wieder
nordwärts tendieren.
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