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Neuste Beiträge aus: Gefahr Indexfonds?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 13.04.11 14:27:41
von
neuster Beitrag 13.04.11 18:23:17
von
RSminusDEPOTpunktDE

Anzahl Beiträge: 4
Aufrufe gesamt: 1.811
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.165.522
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RSminusDEPOTpunktDE
schrieb am 13.04.11 18:23:17
Beitrag Nr.4 
(41.362.960)
Antwort
Zitat
Indexfonds (ETF's) werden genügend auch ohne Swaps auf die gängigsten Indizes angeboten, also ohne Kontrahentenrisiko.
ETF's bleiben die sinnvollste Anlage, weil wie durch unzählige Untersuchungen dargelegt die gemanagten Fonds ihre Kosten nicht hereinholen und nicht einmal den Vergleichsindex erreichen.
Also nicht aufscheuchen lassen, ETF's sind bezüglich Aktienanlage die beste Wahl.
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schrieb am 13.04.11 15:39:16
Beitrag Nr.3 
(41.361.653)
Antwort
Zitat
Das Problem ist m.E. nicht allein das Ausfallen des Swap-Kontrahenten. Ohne den Kontrahenten bleibt ein Depot von z.B. japanischen Aktien in einem ETF auf z.B. den Bovespa übrig. Was machst Du in so einem Fall? Du kannst ja nur versuchen, die Assets sofort zu versilbern. Aber was passiert dabei, wenn gerade keiner japanische Aktien haben will, weil den Japanern gerade drei-vier AKWs um die Ohren fliegen? Plan B wäre es, einen neuen Kontrahenten zu finden, was ich mir aber auch nicht so ganz unkompliziert vorstelle.

Ich persönlich bin mit ETF vorsichtig. Aber das nicht nur wegen der Swap-Problematik. ETF für Staatsanleihen einer bestimmten Region finde ich z.B. fragwürdig: da hat der das höchste Gewicht, der die höchsten Schulden hat. Na herzlichen Glückwunsch! :-)

Ein anderes Problem ist die Performance z.B. bei DAX30 ETF: die Index-Aufsteiger kommen i.d.R. dann in den Index, wenn sie bereits sehr gut gelaufen sind. Das war z.B. bei der Salzgitter AG so. Dann laufen sie schlecht (siehe SZ AG) und fliegen wieder raus. Den interessante Teil der Performance bekommen diese Blue Chip-Indizes also gar nicht mit (auch wenn man jetzt berücksichtigt, dass die SZ AG aufgrund der verlgeichsweisen geringen Marktkapitalisierung den DAX nicht wirklich signifikant bewegt hat). Dann schon lieber Indizes, die auch small und mid caps berücksichtigen - aber bei denen kann schon wieder ein aktiv gemanagter Fonds Sinn machen.

Ich persönlich decke mit ETF a) nur Aktien ab und b) nur Regionen, bei denen mir die Aktienanalyse zu aufwändig ist. Ansonsten halte ich mich an aktiv gemanagte Fonds (Renten) oder kaufe direkt Aktien.
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schrieb am 13.04.11 14:28:17
Beitrag Nr.2 
(41.361.181)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.361.178 von MrTorv am 13.04.11 14:27:41http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:gefahr-indexfonds-finanz…

so
Avatar
schrieb am 13.04.11 14:27:41
Beitrag Nr.1 
(41.361.178)
Antwort
Zitat
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:gefahr-indexfonds-finanzstabilitaetsrat-warnt-vor-nebenwirkungen-des-etf-booms/60038512.html


Das Swap-Kontrahenten-Risiko kann ich so wie es dort beschrieben wird, nicht vollständig nachvollziehen: Laut den Fondsprospekten der Emittenten findet der Swap der Wertentwicklung jeweils morgens und/oder abends mit dem Kontrahenten statt, demnach also ein täglicher Ausgleich. Da das Fondsvermögen Sondervermögen darstellt, kann ich bei einem Ausfall des Swapkontrahenten doch lediglich die Performance ab dem Tag des Ausfalls verlieren, aber doch niemals die vollständige Anlagesumme, es bestehen ja zu keinem Zeitpunkt overnight-Ein-/Anlagen bei dem Swapkontrahenten. Oder sehe ich das falsch?

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