Antwort auf Beitrag Nr.:
42.712.423 von Schlosgeist am 07.02.12
14:32:49Hi,
war zwischenzeitlich auf einem Kongress und hatte nach meinem
Urlaub wenig Zeit mich mit Eurogas und diesem Board zu beschäftigen
(ich bin fast froh darüber

).
Ich darf erinnern, dass ich vor geraumer Zeit mein Amt als Sprecher
zur Disposition gestellt hatte und somit nur komissarisch im Amt
bin, dennoch hier meine Meinung als "einfaches IG-Mitglied":
Kritik an der IG kommt eigentlich nur von
Nicht-Mitgliedern.
Forderungen im aktuellen Stadium schwere Geschütze gagen die GL
aufzufahren kommen ausschließlich von
Nicht-IG-Mitgliedern.
@Schlosgeist: Auch Du als
Nicht-IG-Mitglied solltest wissen,
dass ein Bündnis von Gleichgesinnten (hier IG Eurogas) keineswegs
sinnlos oder unberechtigt ist, nur weil es sich vielleicht
vordergründig nicht im ersten Anlauf erfolgreich durchsetzen kann.
Sind denn Gewerkschaften sinnlos oder politische Parteien nur weil
sie keinen Regierungseinfluss haben? Deine Aussagen scheinen
offensichtlich unter dem Eindruck einer starken nervlichen
Belastung zustande zu kommen.
Ich denke, ich spreche für die meisten IG-Mitglieder, wenn ich
schreibe, dass wir sehr unzufrieden über den langsamen
Umstrukturierungsprozess sind (zumal man uns die Hoffnung auf einen
viel schnelleren Verlauf gemacht hat!). Uns ärgert auch alle, dass
dieser Umstrukturierungsprozess notwendig wurde, denn wir haben
alle den Verdacht, dass man ihn hätte vermeiden können und viel
Geld hätte sparen können. Die Verzögerungen und die unklare
Faktenlage schürt auch berechtigte Ängste ein deja-vu Erlebnis zu
erfahren was das Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit der
Eurogas - Aktie anbelangt.
Das Bündnis in einer IG ist und war kein Fehler, trotz unsere
beschränkten Möglichkeit Einfuss auf die GL zu nehmen (zu hohe
Erwartungen der Nicht-IG-Mitglieder an die IG?), denn unser
Zusammenhalt läßt uns alle Optionen offen und wir sind "Gewehr bei
Fuss".
By the way, hat Ruin eigentlich schon
sein angekündigtes Essay fertig geschrieben, es sollte doch nach 4
Wochen fertig und die neue Speerspitze der IG-Kritiker und
Allzweckwaffe gegen WR sein?.
Trotz Ungeduld und Unzufriedenheit und der pers. Einschätzung, dass
es Managementfehler und Rücksichtslosigkeiten gegenüber den
Aktionären in der Vergangenheit gab,
warte ich persönlich
(das kann ein anderer IG - Sprecher selbstverständlich anders Hand
haben),
das Ergebnis des laufenden (Umstrukturierungs-)Prozesses
ab. Ich habe derzeit keine Motivation in den laufenden Prozess
einzugreifen (dann wäre es aus meiner Sicht sinnvoller gewesen in
Zeiten des "Stillstands" vor einigen Jahren einzugreifen). Ich bin
aber auch offen für ein Überdenken der Massnahmen wenn die
Umstrukturierung in einer Endlosschleide enden würde.
Es ist gut das IG-Bündnis zu haben. Ein Politikwechsel ist
jederzeit möglich, wenn ihn die Mehrheit für erforderlich hält
(z.B. bei Endlosschleife). Der Kopf einer neuen Politik kann sich
jederzeit outen und ich denke wir alle unterstützen ihn, wenn er
uns plausibel seine Strategie vorlegt und umsetzt (wir brauchen
aber keinen Souffleur, der sich verängstigt unter dem Teppich
versteckt).
Nick