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schrieb am 26.01.12 18:12:13
Zitat von TurbodeinWährend
noch die Erfolge 2011 gefeiert werden, macht sich die Aktie längst
auf den Weg Richtung 3 EUR. Eine derart gutes
Gewerbeimmobilien-Klima wie 2010/2011 wird man lange nicht mehr
sehen. Hier in München wird Büro- und Gewerbefläche aus dem Boden
gestampft, dass es einem Angst und Bange wird. Leerstand nach
meinem Einruck abartig. Kursziel ist hier definitiv "Süden". Wie
weit wird man sehen. Dann kommt das übliche bla bla bla: Sanierung,
Gesundschrumpfen, Bankenverhandlungen, etc. Bei diesen
Immo-Klitschen wird sich nie etwas ändern. Für die Langfristanlage
völlig ungeeignet.
Mit dem Anstieg auf über 4 EUR wurde die Aufnahme in das "äußerst
wichtige" Segment S-DAX ausreichend abgefeiert!
Hier ist ja komischerweise wenig los. Ich habe mir das heute hier
zum ersten Mal angesehen und finde die Argumentation nur teilweise
nachvollziehbar. Soweit ich das richtig verstanden habe, bemüht
sich die Gesellschaft um langfristige Mietverträge und hat gerade
einen Vertrag um sage und schreibe 11 Jahre verlängert. Außerdem
liegen die an eine Gesellschaft der Deutschen Telekom vermiteten
Objekte sogar in einer Straße, die nach der Telekom benannt ist, da
rechne ich nicht (und auch nicht bei den anderen Objekten) mit
Mieterkündigungen wegen irgendwo anders entstehenden neuen
Immobilien.
Da außerdem die Kosten des Börsenganges in den nächsten Jahren
entfallen, wird hier über die nächsten Jahre voraussichtlich
Dividende gezahlt (dazu ist eine REIT offensichtlich verpflichtet,
sofern ein Bilanzgewinn vorhanden ist.)
Die Gewinne und Dividenden werden möglicherweise sogar steigen.
Ich komme auch auf mindestens 0,23 Euro Dividende je Aktie, also
knapp 6 Prozent Dividendenrendite.
Langer Rede kurzer Sinn. Bei mir Aktie auf Watchlist und kleine
Anfangsinvestition getätigt.
NAV pro Aktie fast 9 Euro nach meinen Berechnungen. Ohne Gewähr.
schrieb am 27.01.12 09:41:47
Ja sehe das ähnlich!
Es kann ja durchaus auch das eine oder andere schiff laufen, oder
vielleicht ziehen auch mal Mieter aus.
Doch das Vermögen was hier vorhanden ist, ist so gross, dass man
selbst einen höheren Leerstand gut hinnehmen kann.
Warum jedoch bisher kaum gewinne erfolgt sind, lag jweils an den
hohen Wertabschreibungen.
Allerdings operativ , ohne Neubewertung war eigentlch auch kaum
gewinn da. Das verwundert schon. Vielleicht müssten die doch mal
ihr Immobilienmanangment überprüfen.
schrieb am 27.01.12 09:45:59
bin hier ebenfalls wieder bei 3,60 bis 3,80 mit einer ersten
Position nun dabei und freue mich auf weitere Stücke gerne tiefer
@ DrWatch
dieses Jahr hatte man durch die bescheidene CHF Finanzierung noch
einen ordentlichen hit zu tragen.... welchen es in Zukunft auch
nicht mehr geben wird
schrieb am 04.02.12 18:33:27
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.656.051 von GustavOemark am 27.01.12
09:45:59Das Problem ist meiner Kenntnis nach die
Seestern-Immobilie in Düsseldorf, die man nach Auslaufen des
Vodafone-Vertrages neu in Schwung bringen muss.
Bei ca 32 000 qm sind da einige Investitionen und Ausfälle zu
erwarten.
Soll aber in der Bewertung Düsseldorf mit ca 77 Mio Euro
berücksichtigt sein.
Ist ja kein schlechter Standort. Kleinere Flächen sind auch noch
fällig.
schrieb am 06.02.12 10:33:57
Kennt jemand, den Südafrikanischen Investor?
schrieb am 06.02.12 22:11:02
Zitat von matjungKennt
jemand, den Südafrikanischen Investor?
Ich habe mal nachgelesen. Der Investor ist an der Börse
Johannesburg notiert. Eine Aktie kostet 3.100 ZAR und die letzte
Dividende betrug 118 ZAR. Zur Gesellschaft gehört auch eine Bank.
Mit anderen Worten. Es handelt sich um eine südafrikanische
Finanzholding (Bank), die es schon seit mindestens 1951 gibt.
Wenn die deutschen Banken keine Lust haben, sich über den Umweg der
Beteiligung an Prime Office Immobilien unter NAV zu kaufen, dann
eben solche ausländischen Investoren.
schrieb am 30.04.12 13:08:46
Zitat von hermie01Das
Problem ist meiner Kenntnis nach die Seestern-Immobilie in
Düsseldorf, die man nach Auslaufen des Vodafone-Vertrages neu in
Schwung bringen muss.
Bei ca 32 000 qm sind da einige Investitionen und Ausfälle zu
erwarten.
Soll aber in der Bewertung Düsseldorf mit ca 77 Mio Euro
berücksichtigt sein.
Ist ja kein schlechter Standort. Kleinere Flächen sind auch noch
fällig.
Das Problem dürften m. E. eher die beiden Darmstädter Immobilien
sein. Mit zusammen 100.000 qm ein heftiges Klumpenrisiko. Wenn die
Telekom da auszieht, wird man für Darmstadt kaum einen neuen Mieter
finden.
Darüber hinaus könnte es in Essen schwierig werden. Nach der
Übernahme von Hochtief durch die selbst fast überschuldeten Spanier
könnte da bald Leerstand drohen.
schrieb am 01.05.12 13:17:20
Hier stimmt doch was nicht!
Der Kurs ist viel zu niedrig!
Halte ja seit knapp einem Jahr schon ein paar Stücke,aber jetzt
erst schaue ich mir das erneut an.
Denn meine grössten Posten Vib Vermögen und Gagfah sind ja nun
schon doch stark im Kurs angestiegen, dass da mal an
Teilgewinnmitnahmen denken könnte.
Bei VIB Vermögen ist der NAV zwar 12,20- wohl eher zum Jahresende
noch höher, aber vom aktuellen Kurs sind es noch gut 50 %
dahin.
Also grundsätzlich kann auch ein langfristiger Aktienwert über und
auch unter dem NAV sich entwickeln.
Wir hatten viele Jahre , vor 2006 wo sehr viele
Immobiliengesellschaften weit über dem NAV bewertet wurden.
Den Grund sah man darin, dass ja die gesamte Firmenstruktur da sei,
und auch der fertige Unternehmen ständig und gut die Immobilien
verwaltete, Mieten einzog, gut finanziert war etc. Zugleich
erhoffte man sich wohl auch schon nicht aufgedeckte Werterhöhungen,
die schon da sind.
Gleichwohl ging man auch aber auch damals von ständg sich erhöhende
Werte aus.
Man meinte wohl so grundsätzlich erhöhen sich Immobilienwerte jedes
Jahr um 2 bis 6 %. So war es auch Jahrzehntelang.
Zwischen 1955 und 1985, teilweise noch bis 1985, in manchen
Gebieten sogar bis 1995 und sogar ständig, erhöhten sich um diese
Sätze die Werte.
Abe spätestens ab mitte der 80iger gilt das immer weniger pauschal.
Da fing es immer mehr an, dass auch schlechte Qualitäten, bzw. von
der Lage her, aber auch von der Bauqualität, der Vermietbarkeit,der
Verwwaltung, des Mieteklientels, auch an Wert verloren. Teilweise
sogar drastisch.
Doch die meisten Leute, dachten immer wieder Immobilien steigen.
Doch das tun sie nur im Schnitt und das nur vielleicht.
Also in meiner Heimatstadt, Mittelstadt, sind heute fast alle
Immobilen eher weniger Wert als im Jahre 1980, als sie
beispielsweise gebaut wurden!
Dabei sind wir irgendw doch eine normale Stadt, mit
durchschnittlichen Zahlen in jeder beziehung, und nicht mit sehr
hohen Arbeitslosenzahlen. oder sehr schechter
Wirtschaftsleistung.
Nun aber PrimeOffice.
Man hat Werte von fast 1 Mrd Euro, und Schulden von knapp 550 Mio.
Also um 450 Mio hat man Eigenkapital und dieses macht in etwa 45 %-
Bei reits der Mindestsatz, der Werte aus.
Der NAV je Aktie liegt bei über 9 Euro. Der Kurs ist in den letzten
Tagen stark gefallen. Waren sonst seit Monaten immer kurs zwischn
4,20 und 4,60 üblich ging man runter zunächst auf 4,10 und nun
wurde sogar fr 3,98 gehandelt.
Warum man gerade jetzt, wo auch eine Dividdeende klar feststeht so
tief sinkt ist direkt nicht erkennbar!
Bei einer Dividende von 23 cent, hat man auf Basis von 4 Euro über
5,5 % Dividendenverzinsung.
Die Zahlen der AG müssten nun in 2012 insgesamt deshab besser
werden, wel man ja nun 200 Mio Euro mehr Eigenkapital zur Verfügug
hat und so entsprechend weniger Zinsen zahlen muss, bzw. mehr
Zinsen auf Bankeinlagen bekommt.
Doch, der Leerstand von rund 3% ist auch etwas erhöht.
Das ist aber immer noch ein ganz hervorragender Wert.
Nur droht in der Zukunft etwas ungemacht.
Ein grosses Objekt wird zum Jahres ende 2012 komplett geräumt und
man muss aufwendig,über ein Jahr hinweg revitalisieren. Das ist
nicht nur mit Kosten verbunden , sondern auch die Mieteinnahmen
fehlen ganz.
Und schon wartet das zweite objekte ,was im Frühjahr in Düsseldorf
geräumt wird und auch hier wird ein grosses Umbauvorhaben
durchgeführt.
Hier , sind wohl sehr hohe Kosten auf zu wenden, aber man hat auch
bereits wider grosses Interesse bei Mietinterssenen gefunden die
dann ab anfang 2014 mieten wollen.
Sicher sind das Gefahren bz. steht schon fest, dass man wohl in
2013 weniger Mieteinnahme haben wird und hohe Instandhaltng- bzw.
Umbaukosten.
Und dann hat man auch noch nicht sicher vemietet - und oft dauert
alles länger und wahrscheinlich wird auch noch das Jahr 2014 von
niedrigern Mieteinahmen betroffen sein.
schrieb am 01.05.12 20:40:33
Zitat von gate4shareHier
stimmt doch was nicht!
Der Kurs ist viel zu niedrig!
Halte ja seit knapp einem Jahr schon ein paar Stücke,aber jetzt
erst schaue ich mir das erneut an.
(...)
Nun aber PrimeOffice.
Man hat Werte von fast 1 Mrd Euro, und Schulden von knapp 550 Mio.
Also um 450 Mio hat man Eigenkapital und dieses macht in etwa 45 %-
Bei reits der Mindestsatz, der Werte aus.
Der NAV je Aktie liegt bei über 9 Euro. Der Kurs ist in den letzten
Tagen stark gefallen. Waren sonst seit Monaten immer kurs zwischn
4,20 und 4,60 üblich ging man runter zunächst auf 4,10 und nun
wurde sogar fr 3,98 gehandelt.
Warum man gerade jetzt, wo auch eine Dividdeende klar feststeht so
tief sinkt ist direkt nicht erkennbar!
Bei einer Dividende von 23 cent, hat man auf Basis von 4 Euro über
5,5 % Dividendenverzinsung.
Die Zahlen der AG müssten nun in 2012 insgesamt deshab besser
werden, wel man ja nun 200 Mio Euro mehr Eigenkapital zur Verfügug
hat und so entsprechend weniger Zinsen zahlen muss, bzw. mehr
Zinsen auf Bankeinlagen bekommt.
Doch, der Leerstand von rund 3% ist auch etwas erhöht.
Das ist aber immer noch ein ganz hervorragender Wert.
Nur droht in der Zukunft etwas ungemacht.
Ein grosses Objekt wird zum Jahres ende 2012 komplett geräumt und
man muss aufwendig,über ein Jahr hinweg revitalisieren. Das ist
nicht nur mit Kosten verbunden , sondern auch die Mieteinnahmen
fehlen ganz.
Und schon wartet das zweite objekte ,was im Frühjahr in Düsseldorf
geräumt wird und auch hier wird ein grosses Umbauvorhaben
durchgeführt.
Hier , sind wohl sehr hohe Kosten auf zu wenden, aber man hat auch
bereits wider grosses Interesse bei Mietinterssenen gefunden die
dann ab anfang 2014 mieten wollen.
Sicher sind das Gefahren bz. steht schon fest, dass man wohl in
2013 weniger Mieteinnahme haben wird und hohe Instandhaltng- bzw.
Umbaukosten.
Und dann hat man auch noch nicht sicher vemietet - und oft dauert
alles länger und wahrscheinlich wird auch noch das Jahr 2014 von
niedrigern Mieteinahmen betroffen sein.
Ich halte auch ein paar Stücke, der Rest von einem kurzfristigen
Trading. Deshalb habe ich mich auch noch nicht so richtig mit der
Firma beschäftigt.
Die Aufwendungen für Revitalisierung sollten m. E. schon in der
Abschreibung bzw. in dem angesetzten Wert enthalten sein, so dass
die Maßnahmen allenfalls zu Lasten des Cash Flow, nicht aber zu
Lasten des Gewinns gehen sollten.
Desweiteren sind 2010 Sonderkosten für das IPO angefallen - genau
weiß ich es nicht - das dürfte ein mittlerer einstelliger
Millionenbetrag gewesen sein. Diese Kostenbelastung entfällt.
Der Börsengang ist ja nun noch nicht so lange her. Da wurden ca.
6,x EUR gezahlt.Von daher sind die aktuellen 4 EUR in der Tat
schwer nachvollziehbar.
Ich halte das s.o. für den Angstabschlag wegen des Klumpenrisikos
Darmstadt und den Aussichten bei der Hochtief-Konzernzentrale.
Andererseits ist das strukturell bei der Alstria Office REIT
ähnlich und die notieren mit geringerem Abschlag.
Die Rechtsform des REIT kostet bei Prime Office etwas REndite, da
nur ein geringeres Leveraging möglich ist. Dafür bietet der
RIET-Status steuerliche Vorteile, mehr Sicherheit und
Berücksichtigung in den REIT-ETF's.
schrieb am 01.05.12 23:15:33
Nun man bewertet den qm Bürofläche mit über 2,500 , das ist schon
sehr ambitioniert. Glaube nicht, dass hier schon gleich ein
Abschlag für die Revitalisierng enthalten sein solll.
Klar hat man für den Börsengang Geld bezahlt - so 3 bis 6 % des
Börsenkapitas sind ja normal - glaube man kann, von ca 7 Mio
ausgehen, die auch so in höheren Ausgaben sichtbar werden.
Also diese Revitalisierung kostet klar Geld - einerseits die
Umbaukoten und den Mietverlust für die Zeit.
Das Kllumpenrisiko für Telefom Darmstadt sehe ich nicht so
stark!
Jedenfallls ist nichts im Geschäftsbericht dzu gesagt, dsss man
hier mit einer absehbaren mögliche Vertragsbeendigung rechnen
müsse. Es ist zwar der grösste Standort, aber auch nicht sooo
extrem grosss im verhältnis zu den anderen Standarten. Also der
Anteil an Mieterträgen liegt klar unter 20 %.
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