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Zitat von kenkennardIch verstehe die menschliche Empörung über die Opfer von Diktaturen in den oben erwähnten Ländern.
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Wenn man die Grundlagen des bestehenden Rechts verläßt hat man ein gewaltiges Problem. Dann räumt man jedem Staat eine Kriegsführung nach seinem Gutdünken ein. Wo soll dies denn enden. Jedes Land wird sicher bei Bedarf immer wieder gute Gründe haben, gegen ein anderes Land Krieg zu führen. Kann man denn etwa die Politik der USA rechtfertigen, die sich in früheren Jahrhunderten ein Interventionsrecht in allen südamerikanischen Staaten vorbehalten haben. Kann man denn Russland zugestehen, ein Interventionsrecht im sogenannten "nahen Ausland" zu haben.
Vor solchen Fragen stehen wir, wenn wir das oben zitierte Völkerrecht aufgeben. Und was ist denn, wenn z. B. ein deutscher Soldat in einem solchen Einsatz stirbt. Was sagen wir der Mutter dieses Mannes. Ist sein Leben denn weniger Wert, als das der Opfer in den Staaten, in denen dann interveniert werden soll. Hier sage ich nein. Die Soldaten der Nato sollten nur zur Verteidigung von Bündnisstaaten eingesetzt werden. Tun wir dies nicht, so ist die Nato demnächst in möglicherweise 30 Staaten in denen in Form von mehr oder weniger versteckten Bürgerkriegen Menschenrechtsverletzungen vorkommen verwickelt. Wo soll man dann anfangen. Und noch wichtiger, wo hört man auf.
Zitat von kenkennard...
Natürlich ist es das gute Recht der jeweiligen Bevölkerung, sich die Regierung zu wählen, die sie haben möchten. Der Westen sollte aber nicht auch noch unterstützen, dass feindliche Regime die Regierung übernehmen können.





























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