schrieb am 06.07.11 10:17:12
In meinem Buch „Rendite ist kein Zufall“, das nun in der zweiten
überarbeiteten Auflage vorliegt, zähle ich unter der Überschrift
„Welche Aktien man meiden sollte“ 8 Sachverhalte auf, die falls man
auf sie trifft, einen vom möglichen Kauf abschrecken sollen. Einer
davon ist „Unternehmen mit hohem Staatsanteil“.
Lesen sie den ganzen Artikel:
Doppelquote: Welche Aktien man meiden sollte
schrieb am 06.07.11 10:17:13
Zum Heulen wie sich alle grossen Parteien untereinander lukrative
Posten in der freien und teilprivatisierten Wirtschaft
zuschachern.
Ich habe den Eindruck, dass sie den Hals nicht voll genug bekommen.
Die Kompetenz für diese Stellen schreibe ich ihnen ab, da jeder
innerbetriebliche Sachbearbeiter mit der Lage sich besser
auskennt.
Als jüngstes Beispiel sei nur der ehemalige Ministerpräsident
Roland Koch von Hessen genannt, der sich einen Posten im Vorstand
bei Bilfinger & Berger sicherte. Bestimmt wird er weitere
Nebentätigkeiten haben.
Oder die angeblich so wirtschaftsfreundliche FDP, deren Mitglieder
bei der Anzahl der Nebentätigkeiten wahre Rekorde aufstellen.
Genannt sei der ehemalige Wirtschaftsminister Otto Graf
Lambsdorff.
Der ehemalige Forschungsminister, müsste CDU-Mitglied gewesen sein,
Riesenhuber mit insgesamt neun sogenannten Nebentätigkeiten von
sage und schreibe "neun (9)" Vorstandsposten.
Die SPD und die Grünen sind dem Verhalten auch nicht unähnlich.
Doch wie soll jemand mit 9 Vorstandsposten überhaupt jemand seiner
Funktion gerecht werden, wenn er die Firma kaum kennt, geschweige
denn sein "politisches Amt" ausüben.
Deshalb ist es für mich ein weiteres Indiz dieser Menschen, die
sich auf legale Weise einen Weg zum Geld schippen (in diesem Fall,
nicht scheffeln)verschaffen.
Doch alles stellt o. g. weit in den Schatten von John Paulson,
Hegde Fond Manager in den USA. Gestern las ich in der FTD, dass er
2007 insgesamt 3,7 Mrd. Dollar und 2010 insgesamt 5 Mrd. Dollar
einstrich. Ich vermeide das Wort "Verdienen" zu schreiben, denn
verdient hat er es nicht.
Er hatte zusammen mit Goldman Sachs Immobilienprodukte auch an die
deutsche IKB verkauft und anschließend auf den Zusammenbruch dieses
Konstrukts gewettet. Für mich ist er damit neben den beteiligten
Banken der Verursacher der Immobilienkrise/Finanzkrise von
2008/2009 und sollte für den Schaden zur Rechenschaft gezogen
werden.
So, dass lass ich jetzt mal so setzen und wünsche Ihnen trotzdem
noch einen schönen Tag.
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