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schrieb am 30.12.11 16:40:40
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.530.844 von 24u@ndb am 29.12.11
18:10:25
ich hab auch eine pv-anlage. die hab ich allerdings nicht weil ich
samariter bin, sondern einfach weil es geld bringt und die sonne
diese energie kostenlos liefert.
atomkraft bringt uns icht weiter, nur die
energieologarchen.
Soso, es bringt Geld, aber sie Sonne liefert die Energie umsonst.
Es gibt also Geld und Energie für Lau? Wow, alle Probleme der Welt
sind gelöst... hm, ich dachte immer, dir wird deine Rendite von
andere Stromkunden bezahlt.
Solarkraft bringt uns auch nicht (in der jetztigen Form in
Deuthsclkand), nur die kleinen Dachsparkassenoligarchen.
reagiert haben die großen darauf kaum, da man sich auf
lobbyarbeit verlassen hat.
Man kann ja auch den Leuten nichts recht machen, Atomkraftwerke
sind gefährlich, Kohlekraftwerke schmutzig, Solar nicht schön,
Stromleitungen doof... schön grün soll's sein, bitte rund um die
Uhr, nicht vor meiner Haustür, und auch bitte ohne Leitungen.
Zauberstrom umsonst.
schrieb am 04.02.12 14:37:50
Sa, 04.02.1211:00
Wirtschaft: Energiewende könnte Jobs kosten
Berlin (dpa) - Die Wirtschaft warnt vor einem massiven Verlust von
Arbeitsplätzen durch die geplante Energiewende. Der Präsident des
Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel,
nannte im «Focus» zur Begründung die hohen Stromkosten, die die
internationale Wettbewerbsfähigkeit mindern.
Trotz staatlicher Ausnahmeregeln beim Strompreis zahle die deutsche
Industrie mit die höchsten Strompreise in Europa. Diese enormen
Kostenunterschiede führten dazu, dass in Deutschland Arbeitsplätze
verschwinden. «Deshalb ist es fahrlässig zu behaupten, dass die
Energiewende allenfalls ein paar alten Industrien die Existenz
kosten werde.»
Als Beispiel nannte Keitel Edelstahl aus Deutschland, der «bei den
Energiepreisen auch mittelfristig nicht mehr konkurrenzfähig ist».
So koste dem Konzern ThyssenKrupp die Megawattstunde Strom am
Standort Krefeld rund 80 Euro, in Italien nur 60 Euro und in den
USA nur 40 Euro.
«Wir sehen in der Industrie in der Energiewende große Chancen und
wollen sie mit aller Entschlossenheit ergreifen», versicherte
Keitel. Jedoch gehöre dazu auch die Diskussion über die
Kosten-Gefahren. «Und ich wäre dankbar, wenn die Bundesregierung
unsere Sorgen ernst nehmen würde.» Gefährlich sei zudem, dass die
Politik dem Irrglauben anhänge, man könne eine Energiewende
politisch bewirken. «Die Umsetzung muss in der Wirtschaft
passieren, bei den Unternehmen, die investieren.»
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel warf der schwarz-gelben
Bundesregierung erneut Versagen in der Energiepolitik vor. «Die
Energiewende fährt gerade mit Hochgeschwindigkeit vor die Wand»,
sagte er dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag). Deutschland habe
keine Planung für Stromspeicher, der Netzausbau gehe nicht voran,
für die Energieeffizienz werde nichts getan. «Energiepolitisch ist
die Merkel-Regierung eine Tu-Nix-Koalition», sagte Gabriel. «Nichts
von dem, was Deutschland braucht, um den Atomausstieg
hinzubekommen, wird umgesetzt.»
Der SPD-Chef warf Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vor, sich täglich
gegenseitig lahm zu legen. «Deutschland braucht ein
Energie-Ministerium.»
Quelle: dpa-AFX
schrieb am 04.02.12 17:18:48
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.699.675 von codiman am 04.02.12
14:37:50Hi!Ah ein Energie-Ministerium!Ja wie bei "1984"
ein Wahrheitsministerium!
schrieb am 19.03.12 09:44:42
News bei comdirect
Mo, 19.03.1209:14
Aurubis-Aktie: Kupferkonzern fürchtet um
StromversorgungHamburg (www.aktiencheck.de) - Der
Kupferkonzern Aurubis AG (ISIN DE0006766504/ WKN 676650) fürchtet
für seine norddeutschen Werke um die sichere Stromversorgung wegen
der Abschaltung der Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümel und
fehlender Grundlastkraftwerke.
Die Windkraft sei nicht in der Lage, die Grundlast zu ersetzen,
sagte Konzernchef Peter Willbrandt der "WirtschaftsWoche"
(Samstag). "Ich habe mir in der vergangenen Kälteperiode im Februar
doch ganz erhebliche Sorgen gemacht. Wir hier oben in
Norddeutschland haben viel Windkraft, aber wenig
Grundlastkraftwerke, die gleichmäßig und ohne Unterbrechung rund um
die Uhr laufen." Zwar habe es auch im sehr kalten Februar keine
Stromausfälle gegeben. "Trotzdem war die Stromversorgung, wie
ich hörte, sehr brenzlig, eine echte Zitterpartie." Die
Kupferproduktion vertrage keine Unterbrechungen der
Stromproduktion, "nicht einmal ein kurzes Flackern".
Um die Standorte in Norddeutschland zu sichern, fordert Willbrandt
Investitionen in Grundlastkraftwerke und eine bessere
Netzinfrastruktur. "Wir benötigen die politischen
Weichenstellungen, damit in neue Grundlastkraftwerkskapazitäten
investiert werden kann. Zudem müssen die Übertragungs- und
Verteilnetze schnellstmöglich an die Erfordernisse der Energiewende
angepasst werden, zum Beispiel durch den Bau neuer Trassen."
Vorerst wolle Aurubis an seinen Werken
in Deutschland festhalten, werde aber die Expansion des Konzerns
außerhalb Europas weiterführen und möglicherweise dann dort
investieren. "Warten wir es erst einmal ab, wann und wo auf der
Welt, in Asien oder in Südamerika, sich die Gelegenheit bietet,
den nächsten Schritt zu tun."
Die Aktie von Aurubis notierte zuletzt bei 41,51 Euro.
(19.03.2012/ac/n/d)
Quelle: AKTIENCHECK.DE
schrieb am 22.03.12 16:54:35
deine geliebte EON baut offshore windparks mit nordexturbinen- sag
das mal deinem freund cooltrader - und arbeitsplätze wird es dort
auch geben
schrieb am 31.03.12 10:49:07
Die denkschrift, ist so toll, die muss ich verwirklichen:
Zitat von laotse2Alles
nur kleine Rückzugsgefechte von E.ON zur Bevölkerungsberuhigung.
Die verwaltungsrechtlichen Bedingungen industrieller Stromerzeugung
bzw. des Kraftwerksbetrieb sind unter Merkel/Röttgen nachhaltig so
schlecht geworden, dass die deutsche "EnergieWende" unweigerlich
eine Sackgasse bzw. "no way out" werden muss.
In der Sackgasse wird ein energieintensiver Betrieb nach dem
anderen in Deutschland abbauen. Von den Stahl- und Aluminiumhütten
bis zum Maschinenbau, Autoindustrie...der ganze industrielle
Westwohlstand ist zum Sterben auf Raten verurteilt. Warum den Strom
aus dem Ausland importieren ... lieber gleich dorthin gehen, wo die
poitischen Rahmenbedingungen eine ordentliche Rentabilität der
Investitionen ohne übertriebenes steuerliches Abschöpfen
versprechen. Brasilien und Indien - soweit wie E.ON selbst müssen
die auf günstige Energie angewiesenen Produktionslinien gar nicht
gehen.
Alternativ müsste die Bundesregierung statt ihrer sündteuren
Europakrisenbeteiligung (von Management will
man da lieber nicht sprechen) ein Energiekrisenmangement
Deutschland - mit vergleichbaren Milliardenbeträgen - dann aber als
Investitionen statt als Geschenke ins Nichts - betreiben. Wird sie
aber nicht. Zuviel Hysterie, Krämerseele und Hausfrauenrechenkunst
statt Vision, Souveränität und Marktverständnis. Eine Partei der
Vernunft (PdV) gibt es immerhin schon.
schrieb am 02.04.12 15:40:06
http://www.focus.de/finanzen/news/verschuldeter-solarkonzern…
Pleitewelle in der Solarbranche
Q-Cells gibt auf
02.04.2012
"...Deutschland steht vor der vierten Solarpleite binnen weniger
Monate. Der Bitterfelder Solarkonzern Q-Cells wird heute
Insolvenzantrag stellen. Vor nicht allzulanger Zeit war das
Unternehmen noch ein Anwärter auf den Dax.
..."
---
Eine gehypte Oeko-Klitsche nach der anderen geht vor die Hunde.
Trotz der Steuermilliarden an Subventionen, die dort versickert
sind...
schrieb am 02.04.12 19:45:18
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.989.876 von Blue Max am 02.04.12
15:40:06Die Steuermilliarden sind in den Tschen der
Lobbyisten gelandet. Nun, da fast alle pleite sind fließen sie nach
China.
Wann hört die Politik endlich auf, Steuergelder direkt an
Lobbyisten zu zahlen? Jedesmal Fördergelder und Subventionen futsch
und in den Taschen der Betrüger. Das müßte verboten werden.
Hätte man stattdessen die Solarzellenforschung unterstützt, z.B. an
wissenschaftlichen Instituten, die mit den Solarfirmen hätten
zusammenarbeiten können, hätte ich nix gesagt. Aber was hier
abläuft ist Betrug am Bürger.
Eine subventionierte Fertigung kann nie nachhaltig sein.
Es ist ein Unterschied, ob Gelder für Forschung ausgegeben werden,
oder für unnötigen Kommerz (Ferraris der Solarbosse).
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