schrieb am 01.09.11 14:06:31
"Sollte die Übernahme nicht zustande kommen, erhält die Deutsche
Telekom als Entschädigung 7,7 Prozent der Summe in bar [von
AT&T]. Zu diesen knapp 3 Mrd. Dollar kämen noch weitere
Leistungen. Dabei handelt es sich um Mobilfunkfrequenzen im Wert
von 2 Mrd. Dollar sowie eine Vereinbarung zum Telefonieren in
fremde Mobilfunknetze (Roaming), die etwa 1 Mrd. Dollar wert sein
soll."
Quelle: FTD,
http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:verkauf-von-t-mobile-usa-das-milliarden-trostpflaster-fuer-die-telekom/60098368.html
Bernecker1977
schrieb am 01.09.11 19:42:53
Das ist bekannt, ja, aber was ist daran Deiner Meinung nach eine
"Win Win SItuation" ? Der Markt bewertet das bisher negativ, sonst
wäre die Aktie nicht etwa 10 Prozent abgestüzt...
Gruß Bernecker1977
schrieb am 01.09.11 19:50:07
augenblicklich würde ich eher von einer lose-lose-Situation
sprechen, denn Telecom USA laufen die Kunden weg, die Gesellschaft
ist auf Dauer alleine nicht wirklich konkurrenzfähig und da nützen
die Kompensationszahlungen von ATT auf Dauer auch nicht gross, wenn
der deal scheitert, was doch recht wahrscheinlich ist.
schrieb am 01.09.11 20:00:29
Ich würde auch mal gerne irgendetwas für 3 Millarden Dollar
nicht verkaufen.
schrieb am 01.09.11 23:00:14
Zitat von hasni,denn
Telecom USA laufen die Kunden weg,
gibt es für diese behauptung eine quelle? ich bin gespannt.
schrieb am 02.09.11 12:31:59
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.033.204 von hasni am 01.09.11
19:50:07Der Kurs spiegelt sich seit Jahren nicht eine
faire Bewertung wieder, das gilt für den gesamten
Telekommunikationsmarkt. Freenet ist praktisch schuldenfrei, und
dennoch kommt die aktie nicht in die Pötte.
schrieb am 02.09.11 13:18:33
Das Leben ist immer lebensgefährlich. Risiken gibt es überall.
Unsicherheiten bestraft der Markt.
Aber wie groß sind die Risiken im Verhältnis?
Gibt es in 5 oder 10 Jahren noch den Euro, wie sicher ist das?
Bleibt die bislang hoch eingestufte Bonität, wenn die BRD sich mit
Garantien für immer mehr kriselnde EU-Länder weiter stark
verschuldet?
Bundesanleihen notieren wohl schon unter der mutmaßlichen
Inflationsrate. Wer die hält, verliert Kaufkraft. Ein Risiko ist
dabei noch gar nicht eingepreist. Außerdem gibt es das Risiko
steigender Zinsen, d.h. fallender Anleihenkurse.
Die Rendite der DTE beträgt jetzt schon ein Vielfaches einer
Bundesanleihe. In welche Größenordnung soll diese (als
Risikoprämie) noch steigen, indem der Kurs weiter fällt?
Bislang war die Dividende stabil oder steigend.
Selbst wenn der Verkauf von T-Mobile USA scheitern sollte, erhielte
DTE eine Entschädigung, und neue Frequenzen, die für den Betrieb
von T-Mobile vorteilhaft sind.
Die Börse übertreibt ... In der Krise reden alle nur von der
Krise.
"Das Rentenniveau wird um 10 % sinken! Der Schocker!"
Wer die Zahlen nachliest, stellt fest: Die Renten sollen in dem
genannten Zeitraum 20 Prozent steigen, die Gehälter allerdings
schneller, wodurch die Renten 10 Prozent hinter den schneller
steigenden Einkommen zurückbleiben: keine neue Erscheinung, und
bestimmt kein Schocker. Immerhin sollen die Renten 20 % steigen,
nicht fallen. Vielleicht bleibt nach Inflation noch was übrig
davon.
Wenn der Rauch und Nebel der Sensationen sich verzogen hat, wird
vieles anders aussehen.
Wer lebt gefährlicher? Wer gut gestreut DAX-Aktien mit guter
Dividende hält, oder wer trudelnde Euro hat und unter
Inflationsrate verzinsen läßt?
schrieb am 03.09.11 00:36:28
übrigens scheinen genügend kunden von T-MOBILE USA sich über den
geplatzten deal zu freuen - wegen der niedrigen tarife
schrieb am 03.09.11 06:07:51
also dsss die Dividende stabil oder steigend bei Telekom war bzw
ist, stimmt nun überhaupt nicht.
Sie wurde ja letztes mal gekürzt um rund 10 %. Es gab auch schon
mal einen Dividendenausfall.
Also besser erst mal recherchieren, bevor hier Unsinn verbreitet
wird.
Und das begeisterte Feiern einer Dividende, die nicht verdient
wird, wirkt auch inzwischen nur noch peinlich.
Es hat schon Gründe, warum die Aktie so läuft, wie sie läuft.
Wobei im Moment vielleicht doch etwas übertrieben wird, aber das
ist ja bei fast allen blue chips ähnlich der Fall.
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