Hier nochmal der genaue entscheidende Text der FTD
Eine interessante Sondersituation können sich findige Anleger beim
Währungspaar Euro/Schweizer Franken zunutze machen. Die Schweizer
Nationalbank hat angekündigt, den Wechselkurs nicht unter 1,20
Franken je Euro fallen zu lassen, um die Aufwertung zu stoppen und
die heimische Wirtschaft zu stützen. Unter dieser Maßgabe kommen
Inline-Optionsscheine ins Spiel, bei denen die untere Barriere
knapp unter 1,20 Franken je Euro liegt. Denn durch die Ankündigung
der Notenbank ist diese Marke nicht in Gefahr.
Bei einem Papier von der Commerzbank können Anleger den
Maximalertrag von 10 Euro je Papier erzielen, wenn der Kurs bis 28.
September innerhalb der Bandbreite 1,19 bis 1,25 Franken je Euro
bleibt. Das entspricht auf Basis des aktuellen Briefkurses von 7,06
Euro einer Rendite von etwas mehr als 40 Prozent - in nur elf
Handelstagen wohlgemerkt. Sollte eine der Barrieren verletzt
werden, verfällt das Papier wertlos.
Wegen der anhaltenden Schuldenkrise dürfte der Euro kurzfristig
wohl kaum in Richtung der oberen Barriere von 1,25 Franken je Euro
klettern. Dennoch kann man sich mit dem gleichzeitigen Kauf von
Turbo-Long-Zertifikaten gegen das Risiko eines Barrierebruchs
absichern, zum Beispiel mit einem Papier der Commerzbank, bei der
die Knock-out-Schwelle mit 1,19 Franken je Euro nahe der von der
Notenbank gesetzten Untergrenze liegt.
Um beispielsweise 100 der genannten Inline-Optionsscheine, die beim
Kauf zu 7,06 Euro ein Totalverlustrisiko von 706 Euro mit sich
bringen, komplett abzusichern, sind rund 190 Turbos zum aktuellen
Kurs von 0,99 Euro nötig. Sollte der Basiswert wider Erwarten auf
1,25 Franken je Euro steigen, der Inliner also ausgeknockt werden,
steigt auf der anderen Seite der Turbo um circa 375 Prozent auf
etwa 4,71 Euro. Der Gewinn von 3,72 Euro je Turbo oder insgesamt
707 Euro gleicht die Verluste des Inliners somit aus.
Im Idealfall steigt der Euro leicht: Dann nehmen Anleger aus dem
Inliner den vollen Gewinn mit, und auch der Turbo gewinnt an
Wert.
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Viele haben das genau so gemacht wie in der FTD und den falsch
getaxten Inline-Schein mit einem Hebelprodukt long der Commerzbank
abgesichert(also von derselben Bank,wie dämlich)
Deshalb ist der Spread bei der Commerzbank jetzt 20 cent. Wenn es
wegen der Schwankungen des franken wäre, hätten ja alle anderen
Emittenten auch den Spread hochgemacht


