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Neuste Beiträge aus: Aktien-CFDs als Langzeitinvestment?

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eröffnet am 18.09.11 12:21:04
von
neuster Beitrag 01.10.11 13:38:36
von

Anzahl Beiträge: 9
Aufrufe gesamt: 2.432
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.169.101
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schrieb am 01.10.11 13:38:36
Beitrag Nr.9 
(42.158.824)
Antwort
Zitat
Ich möchte in ein paar CFDs von den spanischen Aktien Telefonica und Banco Santander wegen der hohen Dividendenrenditen als längerfristige Anlage investieren. Kenn jemand einen Broker empfehlen, der sich hierfür eignet? Hauptkriterium sind für mich niedrige Finanzierungskosten sowie keine allzu hohe Sicherheitsmarge.
Avatar
schrieb am 30.09.11 02:27:51
Beitrag Nr.8 
(42.153.416)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.102.467 von winstonwolf am 18.09.11 14:39:48Und, hast Du schon erste Erfolge verbuchen koennen?
Avatar
schrieb am 19.09.11 08:19:58
Beitrag Nr.7 
(42.103.832)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.102.467 von winstonwolf am 18.09.11 14:39:48Leider geht das aus der Beschreibung z. B. zu den Wave-Zertifikaten nicht so ganz klar hervor, wie diese Basispreis-Anpassung genau berechnet wird...

steht in den Prospekten.
Avatar
schrieb am 18.09.11 14:39:48
Beitrag Nr.6 
(42.102.467)
Antwort
Zitat
Danke schon mal fuer die Antworten!
Nun ja, bei einem Knockout-Zertifikat ist das beim Erreichen des Knockout-Levels ebenfalls das komplette eingesetzte Kapital weg. Bei den CFDs koennte man dann einen entsprechenenden Stop-Loss-Level setzen. Das entscheidende scheinen wohl die Overnight-Gebuehren im Vergleich zur Basispreis-Anpassung der Knockout-Zertifikate zu sein. Das muss ich mir mal genauer anschauen, was genau die guenstigere Variante ist. Leider geht das aus der Beschreibung z. B. zu den Wave-Zertifikaten nicht so ganz klar hervor, wie diese Basispreis-Anpassung genau berechnet wird...

Wie gesagt, der Vorteil bei CFDs waere eben, dass man nicht automatisch rausfliegt. Um o. g. Beispiel aufzugreifen: Ich steige ein bei 25 Euro. Es passiert lange Zeit gar nichts, die Aktie pendelt stets um die 25 Euro herum. Beim KO-Zertifikat erreicht die Basispreis irgendwann die 25 Euro und ich fliege mit Totalverlust raus. Halte ich aber CFDs, kann ich mich stets entscheiden, ob ich die Overnight-Gebuehren weiterzahle oder aussteige. Wenn natuerlich diese Gebuehren die Basispreisanpassung eines entsprechenden KO-Zertifikats bei weitem uebersteigen, lohnt sich das ganze natuerlich nicht. Nun ja, diese Gebuehrenstruktur muss ich mir wohl nochmal im Detail anschauen...
Avatar
schrieb am 18.09.11 14:01:41
Beitrag Nr.5 
(42.102.386)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.102.343 von kleingeldjaeger am 18.09.11 13:43:51Im angegebenen Fall ändert sich der Hebel einfach durch Kursbewegung des Underlyings.
Es gibt aber durchaus Produkte, bei denen täglich ein "rebalancing" stattfindet, um diesen Effekt auszugleichen und den Hebel konstant zu halten - mit recht interessanten Auswirkungen.
Avatar
schrieb am 18.09.11 13:43:51
Beitrag Nr.4 
(42.102.343)
Antwort
Zitat
der Hebel kann sich bei CFDs nicht ändern. Beispiel:

1 Aktie kostet 25 EUR, deine Margin beträgt 10% und du kaufst 1000 Long CFDs dieses Wertes. Du investierst somit 2.500 EUR und bewegst am Markt 25.000 EUR, macht einen Hebel von 10. Was müsste sich ändern damit der Hebel sich ändert? Das ginge nur über die Anzahl der CFDs, aber 1000 CFDs bleiben nunmal 1000 CFDs.

@winstonwolf
Was es zum unattraktiven Langfrist Investment macht sind 2 Dinge:

1.) Overnight-gebühren von mehr als 3%
2.) Nachschusspflicht bei Gaps

Sollte sich dein Basiswert mal in die Gegenrichtung entwickeln, arbeitet der Hebel gegen dich und frisst deinen Einsatz und im Extremfall deine Ersparnisse obendrein auf. Um beim oben genanten Beispiel zu bleiben: Nehmen wir an die Aktie eröffnet eines Tages mit 20 EUR, macht bei 1000 CFDs einen Verlust von 5000 EUR, also das doppelte deiner hinterlegten Margin.
Hältst du den Wert als Aktie kannst du A) Nachkaufen oder B) die Sache aussitzen oder C) mit einem kleineren Verlust verkaufen, in dem Fall 20%. Hast du Zertifikate bist du entweder K.O (verlierst aber nur dein eingesetztes Kapital) oder der Hebel war klein genug um das du davon noch ein Stück entfernt bist.

Fazit: CFDs über Nacht zu halten ist ein Spiel mit dem Feuer, was man nur tun sollte wenn man irgendwo eine unerschöpfliche Geldquelle besitzt. Alternativ: abgesicherte CFDs verwenden (höhere Margin, aber kein Verlust über die Margin hinaus)
Avatar
schrieb am 18.09.11 12:42:05
Beitrag Nr.3 
(42.102.241)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.102.188 von winstonwolf am 18.09.11 12:21:04Die Frage ist, was Du unter langfristig verstehst.

Die Positionen ueber Nacht zu halten kostet Dich Geld. Und das jede Nacht von neuem... da ist dann das Jahr lang.
Avatar
schrieb am 18.09.11 12:27:29
Beitrag Nr.2 
(42.102.208)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.102.188 von winstonwolf am 18.09.11 12:21:04sowohl die ko-Zertis wie auch die CFD bilden einen Kauf auf Kredit nach - natürlich kann man sowas auch längerfristig machen, aber es kostet eben.

Noch schlimmer ist es, wenn der Hebel ständig angepasst wird wie bei den diversen x-fach ETFs.
Avatar
schrieb am 18.09.11 12:21:04
Beitrag Nr.1 
(42.102.188)
Antwort
Zitat
Hallo,

Ich haette da mal eine Frage an die Runde hier:
Sind Aktien-CFDs auch als Langzeitinvestment geeignet?

CFDs sind ja eher fuer Intraday-Trader gedacht, aber dennoch ueberlege ich mir ein paar Aktien-CFDs als laengerfristiges Investment ins Depot zu holen. Der Gedanke kam mir, als ich mir diese Knockout-Zertifikate der Deutschen Bank Waves Unlimited/XXl angesehen habe. Sowas koennte man ja eigentlich selbst in seinem CFD-Konto nachbilden, und zwar ohne das Problem, dass man bei einer laengeren Seitwaertsbewegung irgendwann ausgeknockt wird, weil sich der Basispreis bei diesen Waves staendig erhoeht (man kann also selbst entscheiden, ob man bereit ist, die Finanzierungskosten weiter zu tragen, oder die Positionen aufzuloesen, ohne diesen automatischen Knockout-Mechanismus).

Oder habe ich in meinem Ueberlegungen hier irgendwo einen grundsaetzlichen Denkfehler?

Viele Gruesse,
Dominik

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