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schrieb am 05.05.12 00:06:46
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.112.862 von Winzer2 am 02.05.12
21:27:44An Montag, wenn Schluss ist (Annahmeschluß).
Um Alteigentümer mache ich mir weniger Sorgen,
als um Euch
Spekulanten!
Den Anteil vor einer Woche an der Börse Hamburg für 30 % Abschlag
gekauft und am 07.05. diese kassieren wollen! Ihnen interessiert
der Fonds nicht, sondern nur der Proviet den ihr machen könnt und
als Hilfe habt ihr die Dachfonds.
Sie müssen verkaufen, auch wenn sie es nicht wollen, Ihre Kunden
verlangen es, sonst Klage.
LG Hansi
Ich wünsche mir, dass der Fonds überlebt!
schrieb am 05.05.12 00:29:05
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.123.559 von hansi11 am 05.05.12
00:06:46Vielleicht eine Überlegung Wert!
Wenn mehr verkaufen wollen, als Geld vorhanden ist,
KRIEG KEINER WAS!
Der Fonds wird abgewickelt!
Hansi
schrieb am 07.05.12 11:46:33
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.123.593 von hansi11 am 05.05.12
00:29:05Hallo Zusammen,
habe eben am 7.5.2012 mal um 11.30 Uhr bei SEB angefragt. Um 13.00
Uhr ist Annahmeschluß, da jedoch auch noch viele Faxe eingehen,
wird man erst am Abend einen Überblick haben.
Unverbindlich hat mir der Mitarbeiter im Callcenter gesagt, dass
viele Anrufe darauf hindeuten, dass die Leute die Ruhe bewahren und
nicht verkaufen wollen.
Er hat sich bedankt für das Vertrauen, dass ich, meine Frau und
mein Sohn die Anteile in unseren Depots stehen lassen.
Gruß
LSS
schrieb am 07.05.12 15:32:45
Die Kurse an den Börsen sind von 39 ASK auf nun 35 ASK
zurückgegangen im Laufe des Tages - wissen da wieder einige
mehr....
Laut telefonischer Auskunft von SEB soll die
Ergebnissveröffentlichung "heute Abend" erfolgen.
Ich drücke uns allen weiter die Daumen!
schrieb am 07.05.12 15:35:10
Die Abwicklung wurde schon bekannt gebene:
http://www.sebassetmanagement.de/fileadmin/data_archive/Bekanntmachungen/2012/20120502_SEB_ImmoInvest_Kuendigung_des_Verwaltungsmandats.pdf
http://www.sebassetmanagement.de/fileadmin/data_archive/Beka…
schrieb am 07.05.12 15:46:30
Laut SEB Assetmanagement Homepage:
07.05.2012
SEB ImmoInvest Anteilinhaber haben entschieden
Vielzahl der Anteilinhaber hätte sich die Fortführung des Fonds
gewünscht – nicht alle Anleger konnten überzeugt werden
SEB ImmoInvest wird aufgelöst: Erste Auszahlung bereits im Juni
2012 – danach halbjährliche Auszahlung geplant
Gleichbehandlung aller Anleger durch transparente Vorgehensweise
sichergestellt.
Die Anteilinhaber haben gemeinsam mit dem Fondsmanagement über die
Zukunft des SEB ImmoInvest entschieden. Eine Vielzahl der
Investoren hätte sich eine Wiedereröffnung und Fortführung des SEB
ImmoInvest im Interesse aller Anleger gewünscht. Die angekündigte
frühzeitige Umstellung auf das Anlegerschutz- und
Funktionsverbesserungsgesetz wurde als tragfähige Weiterentwicklung
der Anlageform Offener Immobilienfonds aufgenommen. Aber leider
konnten nicht alle Anleger überzeugt werden. Im Ergebnis bedeutet
dies, dass die bis zum 7. Mai 2012 gesammelten Anteilrückgaben die
Liquidität des Fonds deutlich überstiegen haben. Mit Blick auf die
Gleichbehandlung aller Anleger wird somit das Fondsmanagement keine
Order ausführen und in Abstimmung mit der BaFin den Fonds bis zum
30. April 2017 auflösen.
„Ich bedaure dies sehr und bedanke mich gleichzeitig im Namen des
gesamten Teams der SEB Asset Management für den vielseitigen
Zuspruch, die Unterstützung und das an vielen Stellen gezeigte
Engagement“, sagt Barbara Knoflach, Vorstandsvorsitzende der SEB
Asset Management AG.
Das Ergebnis zeigt, dass trotz aller Anstrengungen den
tatsächlichen Liquiditätsbedürfnissen keine Rechnung getragen
werden konnte, ohne die Portfoliostruktur und Qualität des SEB
ImmoInvest für den Fall seiner Wiedereröffnung nachhaltig zu
gefährden. Ein Interessenausgleich zwischen bleibe- und
verkaufswilligen Anlegern konnte nicht erreicht werden.
Im Wesentlichen ließen sich zwei Gruppen von Verkäufern erkennen:
zum einen jene Anleger, deren Anlagehorizont in den vergangenen
zwei Jahren ausgelaufen ist und die über ihre Gelder jetzt verfügen
müssen, zum anderen stark verunsicherte Anteilinhaber. Die nicht
enden wollende Kette schlechter Meldungen aus Wirtschaft und
Finanzindustrie sowie das unruhige Fahrwasser, in dem sich die
Offenen Immobilienfonds seit über zwei Jahren bewegen, hat viele
Anleger zermürbt. Und zwar so stark, dass sie sich mit Argumenten
und Weiterentwicklungen ihrer Anlageform derzeit nicht mehr
auseinandersetzen möchten.
Unter den neuen Rahmenbedingungen wird das Fondsmanagement eine
zügige Auszahlung der Anlegergelder durch einen strategisch
durchdachten Abverkauf des Immobilienportfolios verfolgen. Um allen
Anlegern schnellstmöglich Zugang zu ihrem Kapital zu ermöglichen,
ist bereits im Juni 2012 eine erste Auszahlung in Höhe von
voraussichtlich 20 Prozent des Fondsvermögens geplant. Im Anschluss
sind halbjährliche Auszahlungen vorgesehen, deren Höhe sich an den
jeweils realisierten Immobilienverkäufen orientiert.
Barbara Knoflach hebt hervor: „Wir werden alles dran setzen, um die
23-jährige Erfolgsgeschichte des SEB ImmoInvest auch im Rahmen
seiner Auflösung fortzuschreiben. Die stabilen Renditen vergangener
Jahre werden uns Ansporn sein. Sie dürfen versichert sein, dass das
Team der SEB Asset Management die Auflösung so anlegerfreundlich
wie möglich gestalten wird.“
Der rund 6 Milliarden Euro große SEB ImmoInvest wurde im Mai 1989
aufgelegt und gilt als Klassiker unter den Offenen Immobilienfonds
in Deutschland. Er ist aktuell in 132 Immobilien in 18 Ländern und
64 Städten investiert. Seit Auflegung bis heute erwirtschaftete der
Fonds eine Wertentwicklung von 219,7 Prozent bzw. durchschnittlich
5,2 Prozent pro Jahr (BVI-Methode). Im Langzeitvergleich über 20
Jahre erzielt der SEB ImmoInvest den besten Wert aller Offenen
Immobilienfonds laut BVI-Statistik.
schrieb am 07.05.12 17:49:26
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.129.574 von Langstreckenschwimmer am
07.05.12 11:46:33Hallo Zusammen,
spätestens jetzt mußte
jedem klar gewesen sein, dass wir
eine Gemeinschaft geworden sind, wenn auch unfreiwillig. Daran
änderte auch alles rückwärts gewandtes Jammern, Schimpfen und
Pochen auf Rechte nichts.
Jetzt mußte auch
dem Letzten klar gewesen sein, dass wir
nur mit Gemeinschaftssinn zum Vorteil aller handeln
können.
Für ältere Anleger, deren Lebenserwartung bedingt, möglichst jetzt
und möglichst bald an das Geld ranzukommen, habe ich Verständnis.
Sicherlich gab es auch den einen oder anderen Härtefall, der
Vortritt bediente.
Aber alle anderen, die
nur an sich gedacht haben, haben das
bekommen was ihnen zusteht.
Eine lange lange lange
Wartezeit.
Gruß
LSS
schrieb am 07.05.12 17:58:06
sehr schade - da hat die panikmache ja ihren dienst gemacht. ich
bin mir sicher, dass sich so alle beteiligten am schlechtesten
stellen ... .
schrieb am 07.05.12 20:16:41
Mit dem Ablauf der Kündigungsfrist am 30. April 2017 geht das
Sondervermögen kraft Gesetz auf die Depotbank, die
SEB AG mit Sitz in Frankfurt am Main, über.
Auch wenn mir dieser Abschnitt schon länger bekannt ist, ich hätte
dazu eine Frage. Vielleicht kennt sich hier jemand wirklich
aus.
Gehören die Immos, die vor Ablauf der Kündigungsfrist nicht
verkauft wurden tatsächlich der Depotbank, oder muß diese sie dann
weiterhin veräußern und die liquiden Mittel dann weiter unter die
Anleger verteilen?
Es kann doch nicht sein, daß irgendjemand, der noch alle Tassen im
Schrank hat, ein solches Gesetz machen würde.
schrieb am 07.05.12 23:37:16
Zitat von LangstreckenschwimmerHallo
Zusammen,
Aber alle anderen, die nur an sich gedacht haben, haben das
bekommen was ihnen zusteht. Eine lange lange lange
Wartezeit.
LSS
Lieber wäre es Dir gewesen, wenn die anderen auf die Verkaufsorder
verzichtet hätten, damit Du deine Anteile verkaufen hättest können?
Ganz ehrlich: Das wäre mir auch lieber hewesen. Denn dann wäre auch
ich diesen Ramsch losgeworden.
Es würde mir aber nicht einfallen, die anderen deswegen des
Egoismus zu zeihen, weil sie - selbstverständlich - genau dasselbe
versuchten wie ich - nämlich das Dreckszeugs loszuwerden. Es hätte
mich wahnsinnig geärgert, zu sehen, wie die ganze
Spekulanten-Meschpoke ihren Reibbach auf Kosten der
"sozialorientierten" Kleinanleger macht. Letztere wurden mE sowieso
schon genügend durch KAG und Großanleger über den Tisch
gezogen....
So gesehen, ist die jetzige Lösung vielleicht die gerechteste
schlechthin...
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