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    eröffnet am 03.10.11 08:03:11 von
    DARTHVADER1

    neuester Beitrag 22.03.12 16:28:18 von
    DARTHVADER1
    Beiträge: 51
    ID: 1.169.377
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 1.406

    Der Tag im Überblick


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    HeWhoEnjoysGravity
    schrieb am 03.10.11 12:14:49
    Beitrag Nr. 11 (42.162.186)
    Bürger in der finanziellen Saftpresse: Wird das Undenkbare Realität?
    Können Sie sich vorstellen, dass unsere Regierungen insgeheim gerade darüber nachdenken, den Bürgern einen Teil ihrer Ersparnisse, Lebensversicherungen, Immobilien und sonstigen Werte wegzunehmen, sie also teilweise zu enteignen? Nein? Dann lesen Sie die nachfolgenden Zeilen und bilden Sie sich selbst eine Meinung. ... http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulf…

    Wie schon gesagt: ich bin dafür, dass erstmal das Schwarzgeld eingesammelt wird.
    Avatar
    AHEO
    schrieb am 03.10.11 19:02:07
    Beitrag Nr. 12 (42.163.754)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.162.130 von Aldy am 03.10.11 12:01:33Es läuft in Japan nur deswegen noch weiter weil niemand die Wahrheit auszusprechen wagt - die Konsequenzen sind nämlich fürchterlich!

    ich füge noch hinzu, dass alle an die Stärke ihrer Industrie glauben.
    De Fakto ist Japan mehr als Pleite und das wird nicht immer so weiter gehen.
    Avatar
    DARTHVADER1
    schrieb am 03.10.11 19:57:13
    Beitrag Nr. 13 (42.164.028)
    Es ist eine Möglichkeit das es nicht immer so weiter geht, das ist richtig.

    Allerdings ist es bis 250 % sprich japanische Verhältnisse für die USA und Europa noch relativ weit.

    Wenn die Bigplayer den Laden hochgehen lassen wollen, so werden sie es tun, keine Frage.

    Ich sehe allerdings noch sehr viel Spielraum für weitere Machtspielchen durch niedrige Zinsen.

    Wenn man den Banken nur das Privatgeschäft überlassen würde, und die Staaten zu 0,5 % flächendeckend über die EZB finanziert, dann läuft der Laden noch sehr lange so weiter.

    Und ich denke nicht, das unsere Regierungen so dämlich sind, und das nicht schon längst durchgespielt haben ! ;)

    Es geht lediglich um Macht,.................Bist Du in der Schuld so tust Du was ich will,.......ganz einfach :laugh:

    Wenn Europa kein Schuldenproblem hätte, so würden die Staaten erst recht tun und lassen was sie wollen.

    Die ganze Sch..... die wir zur Zeit erleben hat nur ein Ziel.

    Absolute Kontrolle über die ganze Welt zu erlangen :D

    Und das ist eventuell gar nicht mal schlecht, denn Menschen sind bekanntlich unberechenbar.
    Und hat nur eine Nation das Sagen, dann verhindert das zumindest Weltkriege.

    Gruß :cool:
    Avatar
    AHEO
    schrieb am 03.10.11 20:37:29
    Beitrag Nr. 14 (42.164.242)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.164.028 von DARTHVADER1 am 03.10.11 19:57:13Japan kann man nicht mit dem Euroraum vergleichen. Wenn Gelder in Deutschland innerhalb der Bundesstaaten transferiert werden wird das Zähneknirschend noch hingenommen. Wenn wir jetzt noch andere Länder durchfütten sollen und so wird das auch kommen, dann wird der Spaß bald aufhören. Wer will das verantworten. Ich würde mal grob behaupten, das Schäuble bei der nächsten Aufstockung die bis in den Billionenbereich reichen soll, nicht mehr mitmachen wird.
    Avatar
    AHEO
    schrieb am 03.10.11 20:45:48
    Beitrag Nr. 15 (42.164.278)
    Japan hatte sich bis heute aus der von Ihnen verursachten Immobilienkrise vor 20 Jahren nicht befreien können. Man sollte sich mal vorstellen die ganze Welt hätte damals das Problem Japans gehabt.
    Japan hatte die Krise nur durchgehalten, weil ihre Industrie stark war und die Exporte in alle Welt hoch waren. Jetzt soll plötzlich die ganze Welt sparen. Wie soll das gehen? Meines Wissens kommt man gewollt oder nicht gewollt automatisch in eine Abwärtsspirale Arbeitslosigkeit, später Stagflation usw.
    Avatar
    Herbert H
    schrieb am 03.10.11 21:06:27
    Beitrag Nr. 16 (42.164.384)
    Es gibt einen großen und entscheidenden Unterschied zwischen Japan und anderen Schuldenländern: In Japan finanzieren Inländer (also die Japaner selbst) das staatliche Defizit und die Japaner selbst sind bereit, ihren Staat zu Minizinsen zu finanzieren. Wenn sich eine Gesellschaft entscheidet, so etwas in einer schwierigen Phase solidarisch zu machen, ist das ihre Sache. In Europa ist die Sachlage allerdings völlig anders. Dort wollen hochverschuldete Staaten Ausländer dazu zwingen, ihre ausufernden (und unnötigen) Defizite zu Niedrigzinsen zu finanzieren. Das funktioniert nicht und hat normalerweise die Konsequenz einer Staatspleite. Da allerdings die EUR-Zone die Pleite auch nur eines Mitgliedslandes mehr fürchtet als der Teufel das Weihwasser, wird eine Staatspleite mit viel Geld hinausgeschoben und man nennt das Ganze "Finanzkrise". In dieser "Finanzkrise" sind dann nicht die Schuldenmacher die Bösen, sondern die globalen Finanzmärkte, die nicht mehr bereit sind, horrende Defizite ohne Risikoausgleich zu finanzieren.
    Avatar
    HeWhoEnjoysGravity
    schrieb am 04.10.11 07:31:42
    Beitrag Nr. 17 (42.165.126)
    Bloß, dass nix besser wird, wenn dank Horror-Zinsen Bankster und Spekulanten gemästet werden. Horror-Zinsen beschleunigen nur eine Staatenpleite und die löst noch lange keine Probleme (im Gegenteil, da geht's erst richtig los).

    Selbstverständlich müssen alle Staaten zu einer gesunden Finanzpolitik zurückkehren und es gibt ja auch schon dahingehende Bestrebungen. Dabei können sehr niedrige Zinsen hilfreich sein, weil z.B. Unruhen und schädliche Privatisierungen eher vermieden werden können.

    Die Lösung sind also
    1. Sehr niedrige Zinsen.
    2. Systemverbesserungen (Staat gerechter und effizienter machen).
    3. Eine superwirksame Verbrechensbekämpfung, um all die schlechten Menschen zu entmachten, die für die Mißstände gesorgt haben.
    (alles imho)
    Avatar
    HeWhoEnjoysGravity
    schrieb am 04.10.11 07:56:13
    Beitrag Nr. 18 (42.165.179)
    Japan will Europa retten
    ... Mit einer Staatsverschuldung, die 220 Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht, liegt Japan an der Spitze der am meisten verschuldeten Länder der Welt. Zum Vergleich: Griechenlands Schuldenstand beträgt rund 160 Prozent, der deutsche gut 80 Prozent. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,789198,00.h…
    Avatar
    AHEO
    schrieb am 04.10.11 08:41:50
    Beitrag Nr. 19 (42.165.299)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.165.126 von HeWhoEnjoysGravity am 04.10.11 07:31:42Die Lösung sind also
    1. Sehr niedrige Zinsen.
    2. Systemverbesserungen (Staat gerechter und effizienter machen).
    3. Eine superwirksame Verbrechensbekämpfung, um all die schlechten Menschen zu entmachten, die für die Mißstände gesorgt haben.
    (alles imho)


    Den wichtigsten Punkt wieder aus dem Tal heraus zu kommen hast jedoch vergessen.

    1: Gesunde Menschen. Auch hier verschlechter sich die Lage dramatisch.
    Überdruck, Hetze, Mobbing im Job macht viele Menschen krank. Alkohohl und Medikamente werden tiefe Spuren hinterlassen.
    Avatar
    Herbert H
    schrieb am 04.10.11 08:51:56
    Beitrag Nr. 20 (42.165.338)
    Zitat von HeWhoEnjoysGravityBloß, dass nix besser wird, wenn dank Horror-Zinsen Bankster und Spekulanten gemästet werden.

    Welche "Bankster und Spekulanten" haben denn Griechenland Geld gegen "Horror-Zinsen" geliehen? Schon seit längerer Zeit gibt niemand Griechenland Geld (egal zu welchem Zins), weil klar ist, dass Griechenland Kredite nicht zurückzahlen kann. Deshalb müssen ja für die Refinanzierung die anderen Euro-Länder aufkommen.

    Zitat von HeWhoEnjoysGravitySelbstverständlich müssen alle Staaten zu einer gesunden Finanzpolitik zurückkehren und es gibt ja auch schon dahingehende Bestrebungen.

    Die Länder, die zahlungsunfähig sind, müssen aber vorher entschuldet werden. Einen so harten Sparkurs wie er nötig wäre, um Griechenland ohne Schuldenschnitt wieder flott zu kriegen, kann ein demokratischer Staat nicht fahren. Dann fliegt einem alles um die Ohren. Also: Die Banken und sonstigen Anleiheinhaber müssen leiden - ein satter Schuldenschnitt ist dringend erforderlich. Dagegen wehrt sich leider die Politik (von der CDU bis zur Linken), weil sie Angst vor Bankenpleiten hat. Einzig in CSU und FDP haben sich zuletzt einige mutige Stimmen hervorgetan, die eine Entschuldung Griechenland und eine Quasi-Enteignung einiger Banken (die dann erforderlich wäre) fordern. Diese mutigen Stimmen, die in den Medien sofort in die Anti-Europa-Ecke gerückt werden, sollten unterstützt werden.

    Zitat von HeWhoEnjoysGravityDie Lösung sind also
    1. Sehr niedrige Zinsen.

    Die niedrigen Zinsen stellen sich automatisch ein, wenn vernünftig gewirtschaftet wird. Die Zentralbanken haben dazu ihren Beitrag geleistet. Jedes einigermaßen vernünftig wirtschaftende und vertrauenswürdige Land kann sich momentan so günstig finanzieren wie noch nie!

    Zitat von HeWhoEnjoysGravity2. Systemverbesserungen (Staat gerechter und effizienter machen).

    Richtig. Die von der Staatsschuldenkrise betroffenen Länder müssen erst einmal vernünftige Steuersysteme und -verwaltungen einführen. Außerdem müssen unsägliche Privilegien abgeschafft werden. Das geht aber wie man am Beispiel Griechenland sieht nicht von heute auf morgen - und in Ländern wie Italien wird es wohl noch länger dauern ...

    Zitat von HeWhoEnjoysGravity3. Eine superwirksame Verbrechensbekämpfung, um all die schlechten Menschen zu entmachten, die für die Mißstände gesorgt haben.

    Alle Schuldenmacher in den Knast und die Profiteure gleich dazu oder was soll diese Forderung bedeuten? Ich wäre da eher für eine Generalamnestie, denn sonst reichen die Knastkapazitäten in Europas Süden sicher nicht aus!




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